Geplanter KS - wer hat Erfahrungen?

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Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von strahlebauch 26.05.10 - 11:05 Uhr

Hallo!
Gestern waren wir im KH zur Geburtsanmeldung und der Termin für den KS wurde auf den 22.6. festgelegt. Da es nun keine vier Wochen mehr sind bin ich sehr aufgeregt....
Wer hatte auch einen geplanten KS und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
Vielen Dank schonmal für die Antworten!
Conny

Beitrag von katta0606 26.05.10 - 11:15 Uhr

Hallo,
ich hatte 2006 einen "geplanten" KS wegen BEL.
Der Termin war der 06.06.06 (normaler ET war errechnet für den 16.06.06).
In der Nacht vom 04.06. auf den 05.06. ist mir allerdings die Fruchtblase gerissen und so wurde die Kleine einen tag eher geholt.
Ich habe den KS als nicht schlimm empfunden. Wir sind nach dem Blasenriss am Morgen ins KH gefahren. Dort kam ich ganz normal in den Kreissaal, es wurde Blut abgenommen. Dann ging es in den OP, ich musste einen runden Rücken machen und die Spinalanästhesie wurde gesetzt. Das habe ich gar nicht gemerkt, die Einstichstelle wurde vorher örtlich betäuft. Da merkt man nur 1-2 Mal einen kleinen Pieks.
Dann ging alles so schnell. Es dauerte vielleicht 10 min., dann schrie es auf der anderen Seite des Vorhanges. Ich bekam kurz unsere Tochter gezeigt, dann ging es mit Papa zur U1. Danach bekam ich sie sofort auf die Brust gelegt, während die Ärzt alles wieder vernäht haben.
Insgesamt dauerte der KS etwa 45. min.
Im Anschluss kamen wir noch alle für 2 Std. in den Kreissaal zur Beobachtung. Da wurde auch das erste Mal angelegt (falls Du stillen möchtest).
Dann kam ich aufs Zimmer und hab erstmal geschlafen.
Die erste Nacht war etwas unangenehm, ich habe mir aber ein gutes Schmerzmittel geben lassen.
Am nächsten Tag bin ich aber schon aufgestanden und war fit, konnte das Kind alleine versorgen.
Nach 5 Tagen sind wir nach Hause gegangen.

LG Katja

Beitrag von jeannine1981 26.05.10 - 11:21 Uhr

Hi,

hatte zwar keinen geplanten sondern eine Notsektio. Die Vorbereitung war nicht so schlimm wie ich dachte. Einlauf und Katheter war ein Spaziergang, alles gut gemacht.

Komisch war der Augenblick bevor die Vollnarkose kam, mein Gedanke war "jetzt höre ich sie das letzte mal im Bauch":-(

Die Zeit nach dem KS war schon Horror aber was solls. Autsch halt.
Lag die nacht im Bett und habe das Foto meiner Maus angesehen und hab versucht zu realisieren das ich sie hier irgendwann mal mitnehme.

Dann hatte ich Schmerzen die nicht von der Wunde kamen. War wie Blähungen immer im Intervall. Bei der Morgenvisite sagte man mir das das die Nachwehen sind#schock. War für mich fremd das man die nach KS ohne Wehen auch haben kann#kratz. War halt nicht drauf vorbereitet.

Liebe Grüße

Beitrag von lucas2009 26.05.10 - 11:40 Uhr

Hatte wg. Schwangerschaftsvergiftung ne Einleítung. Vier Tage Wehen. Dann Blasensprung- keine Wehen mehr! Dann PDA, weil ich nochmal eingeleitet wurde. Dann schlechte Herztöne. Später Wehentropf- Keine Herztöne! Dann Notsektio. Also die PDA fand ich schrecklich. Aber bei einem geplanten KS bekommst du ja ne Spinalanesthäsie, die soll wohl nicht so unangenehm sein. Aber ich hatte nach dem KS nur die erste Nacht schmerzen. Am nächsten Tag habe ich meinen Sohn schon rum getragen. Mein nächstes soll auch mit geplanten KS kommen. Also versteht mich nicht falsch, natürlich ist da ne OP und man hat auch schmwerzen die auch jeder anders empfindet aber das ist ja bei der normalen geburt auch so. Kopf hoch, man vergisst das alles ja so schnell wieder!

Beitrag von taurusbluec 26.05.10 - 11:50 Uhr

hallo!

ich hatte auch einen geplanten ks wegen bluthochdruck. die planung vorher und der ablauf war alles gar kein problem.

sollte dann einen tag vorher mittags da sein, dann wurden nachmittags noch die ganzen untersuchungen gemacht, ctg geschrieben, us, gespräch mit dem narkose-arzt, blätter ausgefüllt usw.
am nächsten morgen stand ich als erste auf dem op-plan. wurde von den hebammen abgeholt und fertig gemacht für den op und das ging alles recht fix und reibungslos. um 8.42 uhr war meine tochter dann da....

ABER hätte ich das nochmal zu machen, dann würde ich mir keinen ks mehr so weit weg vom et planen lassen (2 wochen vorher). meine kleine hatte extreme anpassungsschwierigkeiten und man hat ihr einfach auch angesehen, daß sie noch nicht wirklich "fertig" war.
ich weiß zwar, daß die ärzte sich ungern ihren op-plan durcheinander bringen lassen, aber ich würde es drauf ankommen lassen, wenn es ein nächstes mal gäbe.....

dir alles gute!
lg

Beitrag von lucas2009 26.05.10 - 11:54 Uhr

Ja da habe ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht. Gut zu wissen.

Beitrag von taurusbluec 26.05.10 - 12:12 Uhr

mein sohn kam auch per not-ks, sogar 3 wochen zu früh. er hatte diese schwierigkeiten nicht. aber ich denke mal, daß es damit zusammen hängt, daß es ihm im bauch schlechter ging als draußen.

diese anpassungsschwierigkeiten müssen ja nicht zwingend sein, habe auch vorher nicht drüber nachgedacht als der ks geplant wurde. aber es war schon erschreckend, als einem auf einmal bewußt wurde, daß die kleine maus ohne vorwarnung und vorbereitung quasi aus dem bauch raus gezogen wurde. sie hatte probleme mit der atmung und war die ersten monate auch extrem unzufrieden (wobei man natürlich nicht weiß ob es daran gelegen hat).

ach so, das zunähen hat beim zweiten ks länger gedauert, weil die "alten" vernarbungen mit entfernt wurden. aber ich durfte sie direkt nach dem ks kurz sehen, mein mann ist dann mit ihr zur u1 und hat sie auch auf der brust liegen gehabt. das personal war auch sehr bemüht, daß ich schnell zu ihr komme, wurde dann im kreißsaalbereich weiter überwacht und durfte sie auf der brust liegen haben.
am nächsten tag war ich wieder fit und konnte sie selbst versorgen, hatte nur übelste nachwehen, die ich nach dem ersten ks nicht hatte. nach 4 tagen sind wir heim.

lg

Beitrag von lucas2009 27.05.10 - 09:32 Uhr

Ich denke jeder wünscht sich eine normale Geburt, zumindest die meisten. Leider ist das eben nicht bei jedem möglich. Ich bin dankbar, dass die Ärzte sich so schnell für einen KS entschieden haben, da mein kleiner sich am Schahmbein verklemmt hatte, eine Himmelsgucker war und lt. Aussage der Ärzte es allein nicht geschafft hätte...
Natürlich ist die Atmosphäre im OP komisch aber wenn man dann sein Baby bekommt, war es das auch Wert!

Beitrag von bienja 26.05.10 - 12:40 Uhr

hey

ich hatte vor genau 7tagen einen geplanten KS in einer Uniklinik.... stand schon immer fest - musste durch meine chronische darmkrankheit ein ks werden..... ich habe mich da null verrückt gemacht es ist so und gut! machen und ändern kann man es e nicht! ich war bis zur letzten sekunde völlig ruhig mein blutdruck war niedrig und alle fragten sind sie denn gaaar kein bissl aufgeregt endlich mal ;-) ich sagte naja es geht eigentlich nicht! ich hoffe nur eins und das ist! das das baby wirklich gesund ist!! das war meine einzige sorge :-)

ich bekam dann die spiralA. gelegt - hat man überhaupt gar nicht gemerkt! -davor hatte ich angst!!! war echt gaaaar nichts! dann musste ich mich legen! das sich das medikament besser verteilt! und zack wurden die beine warm und füsse gribbelten... und ich konnte mich schon nicht mehr bewegen... dann wurde ich gefragt "spühren sie das"?? und wie fühlt sich das an ....? pikst es? oder stumpf? ich sagte ich kann es nicht deuten.... ok dann war alles bestens ;-)

dann wurde ich abgedeckt und mein freund kam an meinen kopf und meine seite im op! und los gings.... ich habe wirklich gaaaaar nichts gemerkt! den schnitt üüüüüberhaupt nicht! nur also sie es dann aufgedehnt haben.... (den bauch) hat man ein drücken gespührt- der arzt meinte dann - SO PAPA bitte aufstehen und gucken! er ist dann hochgesprungen und hat über das grüne tuch geschaut und hat mit angesehen wie sie unseren LIAN FYNN aus dem bauch gezogen haben :-) er wurde übers tuch gezeigt ich hab ihn gesehen und weg war er wieder.. mein freund isr hinterher... und kam dann vllt 5min später mit baby wieder die schwester hat ihn mir dann vllt 3 min ca ins gesicht gedrückt und auf mein gesicht gelegt... und dann sind sie auf station mit ihm und meinem freund...

die schwestern sagten immer zu mir sie sind soo tapfer sie sagen kein wort und weinen nicht lassen alles mit sich machen - fein #schein

naja was soll ich mich da auch aufregen - ich kann e nichts machen :-)

dann hat der arzt noch seine späße gemacht - ich such gleich mal ihren blinddarm mit... usw *lach* alle haben gelacht usw usw.... war nett!

und dann wars zu der bauch ;-) und ich wurde wie ne gelähmte auf mein bett gehoben....

wärend der op fiel mein BT sehr stark ab da bekamm ich dann noch einen blutdruckerhöher dann raste mein herz wieder sooo sehr das ich wahnsinnige kopfschmerzen hatte aber das ging auch weg! am ende der op war alles wieder ok! operiert haben sie insgesagt ca 1 volle stunde! mit Nabelschnurblutabnahme und SpiralA. usw....

also mach dich nicht verrückt! es gibt schöneres!!!!!! aber man vergisst es wieder wirklich! und ich muss sagen als ich im zimmer war hatte ich schon ein drücken im bauch und laufen konnte ich die ersten 3 tage auch nur wie ne 90jährige mit stock! aber es wird... es wird jeden tag besser und man kann nach 5 tagen schon wieder leicht husten und lachen ;-) *für was man seinen bauch sooo braucht *fg* *

wenn es ein KS sein muss dann ist das eben so! nehme es wie es kommt....
stillen kann man auch mit KS! und ich habe sooo viel milch.... es ist alles bestens....

lg bienja mit Lian #stern#verliebt

Beitrag von haseundmaus 26.05.10 - 13:20 Uhr

Hallo!

Ich hatte einen geplanten KS am 18.09.09 aufgrund einer großen Längsnarbe an meiner Gebärmutter.
Was möchtest du denn wissen? :-D
Also ich habe damit im Grunde gute Erfahrungen gemacht, bis auf ein paar Umstände für die keiner was konnte. Wir sollten morgens um halb 6 im KH sein, ich sollte gleich um 8 Uhr die erste sein, die den KS bekommt. Von zwei OP-Sälen hatte nun aber leider einer einen Wasserschaden, so dass nur einer in Betrieb war. So lag ich von morgens um 7 bis um 10 Uhr komplett vorbereitet für die OP im Kreißsaal rum und musste warten bis ich drankam. Das war nervenzerreißend! Ständig klingelte das Telefon und der OP rief an und jedes Mal dachte ich, ich käme nun dran. Konnte ja auch nicht aufstehen und mal rausgehen, ich hatte ja schon Katheter und alles liegen. Na das war was. Ich hoffe, die bleibt sowas erspart. Ich konnte da nur die blanken Wände ankucken und mit meinem Mann reden, aber das war 3 Stunden lang echt langsam fies.
Ja, die Spinale setzen dauerte etwas, ich bin nicht so die Schlankste und mit meiner Riesenkugel vorne dran konnte ich nicht richtig krumm sitzen. Zusätzlich saß ich unbemerkt auf meinem Urinbeutel, so dass ich kurzzeitig alles unter Wasser setzte auf dieser OP-Liege. :-p Als es dann geschafft war, war mir alles egal, ich wollte dann nur noch mein Baby. Durch die Spinale ist es so, dass die öfter mal der Kreislauf wegsackt, wenn du da liegst. Da bekommst du dann aber sofort was und die gehts wieder gut. Ich war betäubt bis zum Unterkiefer, konnte nicht mal meine Arme richtig bewegen. Reden konnte ich auch nicht, hörte sich eher an wie ein Lallen, also hab ichs ganz gelassen. ;-)
Der Moment als Lisa geboren wurde, war unbeschreiblich, das kann ich nicht anders sagen. Saug jeden Moment auf wie ein Schwamm, denn man kann sich ganz schwer nur noch dran erinnern. Als sie sie mir aus den Bauch gedrückt haben, sagte man mir, das drückt nun und ruckelt ordentlich, könnte unangenehm sein, aber ich merkte so gut wie gar nichts davon, also war überhaupt nicht schlimm. Lisa wurde dann gleich erstmal abgesaugt und wurde mir danach von oben über die Schulter gelegt. Leider konnte ich sie nicht halten, weil wie gesagt meine Arme völlig taub waren. Mein Mann und ich waren total hin und weg und das kam uns vor wie ein Traum. So eine süße Schnute und Stubsnase da plötzlich neben mir, das war echt Wahnsinn! Und so viele Haare hatte sie! Ganz schwarze, jetzt hat sie dunkelblond. :-)
Dann nahm man sie mit zur U1 und mein Mann ging mit. Das Zunähen dauerte eine ganze Weile, mir kams auch vor wie eine Ewigkeit. Ich wollte nur zu meinem Kind. Ich lag da und fühlte mich wie auf Wolken.
Dann schob man mich zurück in den Kreißsaal und mir wurde Lisa gebracht. Dann war kuscheln angesagt, Fotos machen, anlegen (was nicht so gut klappte, ich hab dann eine ganze Weile mit Stillhütchen gestillt). Nach zwei Stunden oder so, hatte kein Zeitgefühl, kamen wir dann aufs Zimmer. Die Spinale zeigte noch lange ihre Wirkung, also eh ich meine Beine wieder fühlen konnte, das dauerte mindestens 2 Stunden. Dann dauerte es nicht lange und ich konnte aufstehen, es klappte sehr gut, man läuft halt sehr krumm, aber ich konnte mich selbst um Lisa kümmern, das war super.
Ja, im Prinzip wars das. Leider erzählte mir Micha, dass er nicht dabei war, als man Lisa gewaschen hat und so, denn er musste erst die OP-Klamotten ausziehen, aus welchen Gründen auch immer, und stand dann allein aufm Flur rum und hat sein Kind gesucht. Er wusste ja nicht wo die mit Lisa abgeblieben sind. Irgendwann kam dann mal wer und hat ihn eingesammelt. So hat er etwas verpasst, konnte dann aber die Maße und so notieren. Ich war im Nachhinein sauer deswegen, weil ich mich darauf verlassen habe, dass mein Kind nach der Geburt nicht vollkommen allein ist mit den fremden Leuten, dass ihr Papa immer dabei ist. Ich lag da in dem guten Glauben, aber es war nicht so. Das ärgerte mich im Nachhinein sehr.
Wir sind dann nach drei Tagen nach Hause gegangen, also Lisa kam am Freitag, wir gingen am Montag. Mir wars zu unruhig im KH und uns gings gut. Musst dann nur unterschreiben, dass ich auf eigene Gefahr nach Hause gegangen bin. Ich wollte da nur weg, weil ich auch mitbekommen habe wie schlecht über Patientinnen geredet wurde, auch über mich und das war mir dann echt zu blöd.

So, das war eine kurze Zusammenfassung. :-D

Manja mit Lisa Marie #verliebt 8 Monate

Beitrag von anja-g 26.05.10 - 21:07 Uhr

Hallo!

Also ich habe meinen Sohn normal bekommen. Damals fand ich es den Horror schlechthin. 37 Stunden (!) in den Wehen, ein riesiger Dammschnitt. Alles ganz furchtbar.

Meine Tochter habe ich letztes Jahr per geplantem KS bekommen aus verschiedenen Gründen. Nicht nur weil ich Angst vor den Wehen hatte. Sondern auch aus medizinischen Gründen.

Und ich sage dir: lieber das Baby normal gebären als nen KS. NIE mehr!!! Man ist nach der Spontanentbindung viel schneller wieder fit, trotz Dammschnitt. Man hat nachher viel weniger Schmerzen und ich finde dass ein KS auch so unnatürlich ist. Denn du bekommst das Baby nur ganz kurz zu sehen und dann haut die Hebamme ab um es zu wiegen, messen, baden etc. Dann bekommst du es fertig gewaschen und angezogen auf den Arm.

Wohingegen du bei der Spontanentbindung das Baby noch mit Nabelschnur und allem zipp und zapp auf den Arm bekommst. Was in meinen Augen viel schöner ist!

wünsch dir trotzdem alles Gute. ABER: wenn der KS nicht unbedingt sein muss, überleg es dir noch mal!

Gruß, Anja

Beitrag von strahlebauch 27.05.10 - 11:06 Uhr

Hallo Anja, danke fürs Antworten. Ich habe meine Tochter auch spontan bekommen und kann mich noch gut an den Wehenhorror incl. Dammschnitt erinnern.... Aber wie Du schon sagst - danach gings mir auf wundersame Weise schnell wieder gut.
Meine Situation ist jetzt aber um einiges komplizierter da ich Zwillinge erwarte die in Querlage liegen - ich habe also gar keine andere Chance als einen KS. Klar habe ich Angst und ich hoffe, das alles gut geht.
Viele Grüße
Conny