Hochbegabung. Wie erkennen?

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von jasmin24 26.05.10 - 12:02 Uhr

Hallo!

Da ich hier immer wieder von Hochbegabung lese und mich jetzt im Internet auch mal ein wenig darüber informiert habe und die Anzeichen die auf eine Hochbegabung mit meiner Tochter (knapp 4) verglichen habe, ist mir aufgefallen, dass viele Anzeichen auf sie zutreffen.

So hat sie z.B. schon von Baby auf an kein großes Schlafbedürfnis gehabt, ist heute kaum vor 22.00 Uhr ins Bett zu bringen (oft später steht aber gegen 6.30 Uhr wieder auf).

Sie kann seit sie 3 Jahre alt ist alle Buchstaben (Großbuchstaben) lesen sowie die Zahlen. Sie zählt bis 100 und beginnt gerade einfache Additionen zu verstehen. Sie liest seit sie 3 ist auch die Zahlen.

Sie kann sich stundenlang mit Büchern und Zeitschriften beschäftigen, löst in Heften für Kleinkinder bereits Vorschulaufgaben ohne Probleme.

Sie merkt sich besonders Liedertexte aber auch Geschichten sehr schnell - reagiert aber manchmal aggressiv, wenn an dem Text etwas geändert wird.

Sie hat bereits mit ca. 2 1/2 Jahren schon längere Sätze gesprochen (also länger als 3 Wortsätze).

Im Kindergarten spiel sie nicht mit den anderen Kindern, sie möchte schon seit 1 Jahr lieber in die Schule gehen um Lesen und was mit Zahlen zu lernen. Sie isoliert sich also von den anderen Kindern.

Sie spielt lieber mit älteren Kindern.

Sie hat früh gelernt Puzzle zu machen (mit ca. 2 1/2) und spielt auch sonstige Spiele gerne (Memory usw).

Sie kann die Uhr lesen (Stunden)

Sie kann links und rechts unterscheiden

Sie kennt alle Monate, die Jahreszeiten und weiß wer in welchem Monat Geburtstag hat

usw.

Ich möchte auch anmerken, dass ich sie in ihren Interessen fördere.

Z.B. wenn wir morgens auf den Bus warten und sie sieht irgendwo plakate oder irgendeine aufschrift, dann muss ich mit ihr dort hingehen, damit sie mir die einzelnen Buchstaben vorlesen kann. zusammenhängende wörter beginnt sie jetzt erst langsam zu lesen. möchte aber oft wörter buchstabiert bekommen. ihren namen kann sie übrigens schon lesen und auch schreiben

Jetzt habe ich gelesen, dass das Zeichen einer Hochbegabung sein könnten. Ich bin mir da nie sicher, ob meine Tochter nur den anderen Kindern weiter voraus ist, oder ob da mehr dahinter steckt.

Leider wird man immer wieder abgewiesen (z.B. im Kindergarten) wenn man andere darauf anspricht.

Heute z.B. hab ich ihre Pädagogin gefragt, ob sie nicht mal probieren kann die Vorschulblätter mitzumachen, weil sie das interessiert, wenns nicht klappt dann muss sie ja nicht, aber vielleicht würde es sie interessieren. Die Antwort darauf war: Nein das machen wir erst im Vorschulalter und sie ist da noch zu klein. Aber so wie sie meine Tochter kennt ist sie sich sicher, dass sie die Vorschulblätter schon schaffen würde.
Sie meinte dann auch, es wäre wichtiger, dass sie beginnt mit anderen Kindern zu spielen und sich nicht so sehr isoliert.

Ich habe unter anderem auch gelesen, dass sich Kinder die Hochbegabt sind oft von den anderen Kindern isolieren, so wie meine Tochter es auch macht.

Mir tut meine Tochter oft einfach leid, weil sie besonders im KiGa noch nicht machen darf was sie schon alles könnte und sich offensichtlich oft unterfordert fühlt. Und ich denke, wenn ich vielleicht genauer wüßte, ob sie hochbegabt ist oder einfach nur den kindern in ihrem Alter voraus, dass man dann auch anders mit ihr umgehen könnte bzw. ihr Verhalten manchmal besser verstehen würde.

Ja sicher ist es super, wenn man ein 3jähriges Mädl zu Hause sitzen hat, das schon Buchstaben und Zahlen lesen kann ... aber es ist auch anstrengend, wenn man mit demselben 3jährigen Kind 4 Stunden über Büchern sitzt und ihm alles mögliche genau erklären muss. Sie fordert im Vergleich zu anderen Kindern in ihrem Alter sehr viel und auch Freundinnen von mir meinten schon, dass sie für ihr alter ziemlich weit voraus ist. Einige meinten übrigens auch ich solle sie nicht zu sehr fördern, sie lernt das alles ja eh in der Schule.

So, das ist jetzt ziemlich lang geworden.

Von euch würde ich gerne wissen, wie ihr festgestellt habt, dass eure Kinder hochbegabt sind? Habt ihr euch da an irgendwelche z.B. Ärzte gewandt um das auch bestätigen zu lassen.

Ich habe Ende Juni einen Termin bei meinen Kia und möchte diesen dann gerne auch darauf ansprechen - befürchte aber wie im Kindergarten auch abgewiesen zu werden.

Wie war das bei euch? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

LG Jasmin

Beitrag von rotten 26.05.10 - 14:04 Uhr

http://kids.mensa.de/kontakt/

Ich bin allerdings der gleichen Ansicht wie euer Kindergarten. Das Sozialverhalten zu fördern ist ausgesprochen wichtig. Du tust deiner Tochter keinen Gefallen wenn du sie in einem Elfenbeinturm isolierst oder sich isolieren lässt, deshalb fördere nicht das was sie sowieso gut kann, sondern das wo sie offenbar hinterherhinkt ( Integration, soziale Interaktion).

gruß, rotten

PS: vieles von dem was du beschreibst klingt für mich recht normal und meine Tochter konnte es in dem Alter auch schon...aber lass es testen wenn du unbedingt willst.

Beitrag von jasmin24 26.05.10 - 15:32 Uhr

Hi!

Nein ich isoliere meine Tochter nicht. Im Gegenteil. Ich habe einige Bekannte die selbst Kinder haben und in einer kleinen Gruppe fühlt sie sich auch wohl und spielt mit den Kindern aber im KiGa scheint sie von der großen Gruppe überfordert zu sein. Obwohl sie auch mit gleichaltrigen Kindern spielt bevorzugt sie doch Kinder die schon etwas älter sind (2-4 Jahre älter als sie).

Zu Hause haben wir die Probleme mit dem Kontakt zu anderen Kindern überhaupt nicht - nur im KiGa

LG

Beitrag von mama03 26.05.10 - 14:28 Uhr

Hallo!

Dein Kind kann wirklich schon viel.
So wie es Kinder gibt, die einer "normalen" Entwicklung hinterherhinken, genauso gibt es auch welche, die voraus sind. Deshalb sind sie aber nicht gleich hochbegabt! Allerdings kann man das Testen. Ob es mit 4 jahren sinnvoll ist, wage ich allerdings zu bezweifeln...
Ich finde ein Kind sollte erstmal die Schule besuchen. Und davor vorallem die Schulreife erreichen. Das hat Deine Kleine nämlich noch nicht, denn schulreif zu sein bedeutet auch im sozialen und emotionalen Bereich fit zu sein.
Das wage ich zu bezweifeln.
Daher hast Du derzeit eh keine andere Wahl, als auf die Schulreife hinzuarbeiten. Das heißt die Kleine vorallem in sozialen und emotionalen Bereich zu fördern. Im kognitiven Bereich scheint sie ja eh schon top zu sein, so daß Du beruhigt das Augenmerk nun auf die "schwächeren" Bereiche legen kannst.

Läßt es Dir trotzallem keine Ruhe, wende Dich an eine Erziehungsberatunbgsstelle, dort arbeiten Psychologen die sich speziell damit auskennen und auch testen können.

Gruß

Beitrag von hopsi2005 22.08.10 - 22:27 Uhr

Das sind aber die üblichen Vorurteile, mit denen man konfrontiert wird, wenn sich die Kinder im Kindergarten nicht sozial integrieren lassen. Allerdings kann es eben auch daran liegen, dass hochbegabte Kinder auch sozial auf einem ganz anderen Stand sind als anderen Kindergartenkinder und deren Umgangsformen einfach nicht kompatibel sind. Das heißt, man müsste von ihnen erwarten, sich zurückzuentwickeln und sich dem niedrigeren Niveau der andern Kinder anzupassen.
Im Prinzip würde das jedem Kind so gehen, dass man aus der Grundschule herausnimmt und in eine Kindergartengruppe steckt. Das ältere Kind würde irgendwann sagen, dass ihm das alles zu blöd ist und würde sich sein gewohntes Spielzeug schnappen und sich alleine beschäftigen. Nur, bei einem achtjährigen Kind würde man das nicht als seltsam empfinden.
Es gibt auch Beobachtungen darüber, dass früh eingeschulte hochbegabte Kinder sich schnell sozial in die Grundschulklasse einfügen, da sie über eine gute Beobachtungsgabe verfügen und sich dem Verhalten der Klassenkameraden schnell anpassen können.

Ich stelle mir gerade die Frage, wenn ein Kind von 3 Jahren in den Kindergarten kommt und dabei schon unterfordert ist, wie quälend muss dann das letzte Jahr sein, wo es mit noch sehr viel jüngeren Kindern in der Gruppe ist und Sachen machen muss, die es schon vor drei Jahren konnte? Und was soll es dann von den jüngeren und gleichaltrigen Kindern noch lernen?

Beitrag von kati543 26.05.10 - 17:25 Uhr

Ich weiß nicht wirklich, ob man Hochbegabung als Handicap zählen kann. Wahrscheinlich bist du hier in diesem Forum total falsch - noch falscher geht schon nicht.

Meine beiden Söhne sind beide gehandicapt, allerdings habe ich eine Bekannte die als Lehrerin in einer Schule für Hochbegabte arbeitet und der Sohn einer Freundin von mir ist hochbegabt. Intelligenztests für Klein- und Kindergartenkinder sagen nichts aus. Ob dein Kind hochbegabt ist, oder einfach nur ihrem Alter etwas voraus...ich kann es dir nicht sagen. Ich weiß nur (dass zumindes laut Aussage meiner Eltern) ich diese Sachen, die du oben beschrieben hattest auch so zeitig konnte - mein IQ liegt bei 116 -> also keineswegs hochbegabt.
Du musst dir gut überlegen, ob du dein Kind fördern willst, oder ob du vielleicht besser ihr Interesse auf andere Sachen lenken solltest. So, wie sie jetzt im Kiga allen Kindern voraus ist, wird es immer sein. Egal wann. Natürlich kannst du sie jetzt zu den Vorschulkindern im Kiga geben und später kann sie eine Klasse überspringen,... Aber du weißt schon, dass das für deine Tochter extrem unangenehm sein könnte. Sie wäre dort mit Abstand die Allerjüngste... wahrscheinlich auch von der Körpergröße die Kleinste und aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe wahrscheinlich auch die Beste, Schnellste,... Was glaubst du, wie lange es dauern würde, bis deine Tochter von anderen gemobbt wird? Kinder können sehr grausam sein.
An deiner Stelle würde ich sofort aufhören, ihr Schulwissen beizubringen. Ich würde sie zum Kinderturnen anstelle dessen bringen. Also weniger ihren Geist trainieren, als ihren Körper. Hat sie Interesse am tanzen...dann dahin. Wo immer sie körperlich aktiv werden kann. Nur wenn sie von sich aus etwas fragt, dann antworte ihr. Aber biete es ihr nicht mehr an. Der Sohn meiner Freundin ist bereits in der 3. Klasse. Er hat bereits 1 Jahr übersprungen und ist natürlich der cleverste in der Schule. Er spricht bereits 4 Sprachen fließend und lernt gerade die 5. Er redet wie ein Erwachsener. In seiner Freizeit lernt er Karate und geht schwimmen.

Beitrag von jasmin24 27.05.10 - 09:03 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort. Ja muss dir recht geben, es wäre sicher nicht sinnvoll wenn man ein so kleines Kind weiter hinaufstuft. Ich hab auch nicht vor, meine Tochter frühzeitig in die SChule zu geben. Im KiGa ist ihre Gruppe gemischt, also da sind Kinder von 3 Jahren bis zu 6 Jahren drinnen. Also die Vorschulkinder auch (von der Körpergröße ist sie übrigens einer der größeren Kinder in ihrer Gruppe, sie wird auch oft schon für 5 oder älter gehalten).

Mit dem Schulwissen beibringen ist es bei ihr ja nicht so, dass ich sie darauf hin dränge, nein im Gegenteil, sie kommt zu mir, wie macht man das, erklär mir das und jenes. Und natürlich gebe ich ihr dann Antworten auf ihre Fragen.

Aber ich gehe nicht zu meiner Tochter und sage, komm du musst jetzt das Alphabeth lernen oder so. Nein im Gegenteil ich bin immer diejenige die sie (besonders bei Schönwetter) dazu animiert, dass wir nach draußen z.B. auf den Spielplatz oder einfach nur spazieren gehen. Was ihr dann meist auch gefällt, aber selbst dort kommt es halt vor, dass sie viele Sachen erklärt haben möchte (wie vor kurzem erst ein paar Verkehrszeichen, da sie das Thema anscheinend im Kiga durchgenommen haben).

Ich weiß nur leider nicht, wie ich sie mehr fördern könnte mit anderen Kindern zu spielen. Laden wir welche zu uns nach Hause ein, dann ist das nie ein Problem, mit denen spielt sie immer - im Kindergarten nicht. Nur im Kiga kann ich mich nur auf das Verlassen was mir ihre Erzieherinnen sagen und die meinen immer sie spielt nur alleine. Ich muss sie wenn wir uns Privat mit anderen Kindern treffen auch nicht dazu "animieren" mit den anderen Kindern zu spielen, sie macht das ganz alleine. Warum es gerade im Kiga nicht klappt, weiß ich nicht und versteh ich bis jetzt auch nicht so ganz.

Früher in die Schule gebe ich sie auf keinen Fall und eine Klasse überspringen weiß ich auch nicht, ob dass wirklich so sinnvoll ist.

Ich selbst hatte als Kind erst sehr spät Kontakt zu anderen Kindern (davon abgesehen, dass ich eine Zwillingsschwester habe), da war ich erst ca. 4 (also in dem Alter wo meine Tochter jetzt ist). Ich kann mich erinnern, dass ich immer ein paar Freunde hatte. Meine Schwester hat sich da immer sehr schwer getan, das ist bis heute so. Und weil meine Schwester solche Probleme hat und ich es nicht für gut gefunden, habe, dass wir erst so spät in Kontakt mit anderen Kindern kommen, habe ich seit dem Babyalter darauf geachtet, dass meine Tochter Kontakt mit gleichaltrigen Kindern hat. Weil mir das einfach wichtig war.

LG Jasmin

Beitrag von kati543 27.05.10 - 17:55 Uhr

Habt ihr denn keine Sportvereine, die kleine Kinder aufnehmen? Wie gesagt, Kinder lieben es normalerweise zu schwimmen. Kinderschwimmen gibt es bei uns (mit und ohne Eltern) ab 4 Jahren. Kinderturnen beginnt ab dem Krabbelalter. Du kannst deine Tochter auch musikalisch weiter fördern. Ich würde eben andere Gebiete mehr fördern, als ihr jetzt die Sachen beizubringen, die sie in der ersten und zweiten Klasse normalerweise lernt. Das wird für sie dann todlangweilig, weil sie alles schon kann.

Beitrag von hopsi2005 22.08.10 - 22:47 Uhr

Das kommt davon, wenn man über Sachen schreibt, die man nur vom Hörensagen kennt. Vielleicht solltest du dir von deiner Freundin nochmal den Unterschied zwischen Hochbegabung und Hochleitung erklären lassen. Dann solltest du dir die Tests für Klein- und Kindergartenkinder nochmal erklären lassen und vielleicht mal begreifen, dass diese Tests nichts mit Schulwissen zu tun haben. Es geht einzig und allein darum, wie die Kinder lernen und wie schnell sie Zusammenhänge erkennen und sie auf andere Situationen übertragen können. Dabei hat es nichts damit zu tun, wie zeitig Kinder bestimmte Standards abliefern.

Und die Kinder merken das so oder so, dass ein hochbegabtes Kind anders ist, denkt und spricht. Völlig egal, ob das im Kindergarten oder in der Schule passiert, es muss immer damit rechnen gemobbt zu werden.

Es ist sehr naiv zu denken, dass körperliche Bewegung die Kinder dazu veranlasst, weniger auf hohem Niveau zu denken. Bei uns klappt das überhaupt nicht.

Und was sowieso die meisten nicht begreifen können: Hochbegabte Kinder haben eine Neigung, sich Wissen selbst anzueignen. Meine Tochter z. B. spricht einige Brocken französisch und ich weiß nicht, woher sie das hat, denn ich kann gar kein französisch, ich hatte Latein auf der Schule. Aus dem Kindergarten wohl auch nicht.

Und trotzdem weiß ich ganz genau, dass jeder, der das mitbekommt denkt, ich würde mit ihr französisch üben. #augen

Beitrag von hopsi2005 22.08.10 - 22:48 Uhr

sorry, es muss nicht Hochleitung, sondern Hochleistung heißen!

Beitrag von crabby 26.05.10 - 20:01 Uhr

hallo,

ich habe selbst eine hochbegabten Sohn, der dieses Jahr 20 wird, und mittlerweile Medizin studiert - festgestellt haben wir die Hochbegabung erst nach der Grundschule, weil es von den damaligen Lehrern einfach als Unaufmerksamkeit und Besserwisserei abgetan wurde. Durch Zufall bin ich dann an eine Mutter mit einem Hochbegabten Sohn gekommen, und nach endlosen Diskussionen und Gesprächen mit Lehrern und Direktorin haben wir uns entschlossen, unseren Sohn in einer Praxis für Hochbegabte in Frankfurt am Main testen zu lassen - das Ergebnis was für uns zunächst ein Schock...... es wurden verschiedene Bereiche (mathematisch, naturwissenschaftlich, sprachlich, Allgemeinwissen, und noch einige andere Bereiche) getestet und der Durchschnitt unseres Sohnes nach Auswertung aller Ergebnisse war ein IQ von 139 #schwitz

Um es kurzzufassen: wir haben unseren Sohn dann letztendlich vom normalen Gymnasium runtergenommen und ihn auf eine private Internatsschule gegeben (Kosten pro Monat 750 Euro, Schulzeit von 8 - 16 Uhr in Klassen mit einer Stärke von max. 15 Kindern um speziell auf die Bedürfnisse von hochbegabten Kindern eingehen zu können, spezielle Förderungen in den sprachlichen Fächern usw. Mein Sohn hatte dann ab der 5. Klasse bereits englisch, spanisch, latein und russisch als Fremdsprache. Hochbegabung ist heute leider noch immer ein Thema, vor dem die meisten Lehrer und Erzieherinnen im Kindergarten flüchten. Wir sind froh, dass wir diesen Weg so gegangen sind, sonst wäre mein Sohn irgendwann auf der Sonderschule gelandet, anstatt wie heute zu studieren.

ich wünsche euch alles Gute auf dem Weg, die event. Hochbegabung eurer Tochter feststellen zu lassen

Lg
crabby

Beitrag von jasmin24 27.05.10 - 09:22 Uhr

Hi!

Habe das Gefühl, dass du gut weißt, wie es uns ungefähr geht. Immer wenn ich das Thema anspreche, dass ich der Meinung bin, dass sie den anderen Kindern voraus bin, bekomme ich immer zu hören, ja das ist normal, viele Kinder sind in dem Alter schon soweit usw. Viele sind dann auch immer der Meinung ich würde ihr zuviel beibringen, es ist bei ihr ja der Fall, dass sie das beigebracht bekommen möchte. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, als sie 3 geworden ist, ihr die Zahlen beizubringen. Als ich herausgefunden habe, dass sie das kann bzw. seit sie weiß dass ich es weiß hat sie damit angefangen, mir alle Zahlen vorzulesen - der Weg in den Kiga hat sich dann meist ziemlich langwierig erstreckt, da sie bei jeder Hausnummer stehen geblieben ist um sie mir vorzulesen.

Viele sind ja der Meinung ich müsse sie mehr im sozialen Bereich fördern, aber gerade im sozialen Bereich hab ich versucht sie vom Babyalter an zu fördern, also denke ich nicht dass es daran liegt. Und man liest ja auch immer wieder, dass hochbegabte Kinder und da besonders die Mädchen sich in Gruppen oft isolieren und zurückziehen.

Ich weiß nicht wie es bei ihr im Kiga abläuft. Ich weiß nur, dass sie sich dort alles sehr schnell merkt (also neue Lieder, Gedichte, usw.) was anscheinend im Kiga auch schon aufgefallen ist. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie Sport, Tanzen und singen macht sie übrigens immer sehr gerne mit.

Ich denke jetzt schon irgendwelche Tests zu machen wäre zu früh, vielleicht dann irgendwann im Grundschulalter. Ich selbst finde es eher als etwas belastend, dass sie schon soviel kann - natürlich bin ich stolz auf sie, aber ich finde es immer so traurig, dass sie dann halt in anderen Bereichen Defizite hat und auch das das Thema immer als lächerlich abgetan wird.

Wann hat dein Sohn denn angefangen die ersten Sprachen zu lernen?

LG Jasmin

Beitrag von crabby 27.05.10 - 10:46 Uhr

huhu,

jetzt ist es auf jeden fall noch viel zu früh, um irgendwelche tests machen zu lassen, wie gesagt, ich würde auf jeden fall warten, bis die 3/4 klasse abgeschlossen ist, erst dann sind kinder im sozialen bereich soweit, dass sie unbefangen an solche tests rangehen können, ohne sich auf die mama verlassen zu müssen - und texte auswendig lernen, zahlen lesen können, buchstabieren ist leider noch nicht alles, was automatisch zur hochbegabung führt. ich kann aus erfahrung nur sagen, dass ich mit meinem sohn eine sehr harte zeit hinter mir habe, und froh bin, dass ich mich damals durchgesetzt habe, denn keiner der lehrer hatte auch nur ansatzweise eine ahnung vom umgang mit hochbegabten kindern. wir haben von klein auf an englisch/deutsch mit unseren kindern gesprochen, da wir beide der englischen sprache mächtig sind - und bisher hat es allen nur vorteile in der schule gebracht. mit unserem jüngsten halten wir es ebenso, auch er bekommt spielerisch englisch beigebracht, und versteht mit 18 monaten nun schon fast alles auf englisch, was er auch auf deutsch versteht (bezeichnungen von körperteilen, wie nase, augen, mund, ohren, finger. füße usw. kleidung, geschirr, und noch einiges andere)

die weiteren fremdsprachen sind dann, wie ich schon geschrieben hatte ab der 5. klasse dazugekommen. die 7. und die 9. klasse hat er jeweils übersprungen, musste aber den kompletten stoff vorarbeiten, bzw. nachholen, was ihm problemlos gelungen ist.

lg
crabby

Beitrag von 3erclan 26.05.10 - 20:20 Uhr

Hallo

eine Frage was würde es für dich ändern wenn sie wirklich HB ist was ich aber bezweifle

Beitrag von hopsi2005 22.08.10 - 22:51 Uhr

Man kann vieles besser verstehen und man muss ein hochbegabtes Kind ganz anders erziehen, andernfalls wird man ihm nicht gerecht.

Beitrag von sina236 26.05.10 - 23:46 Uhr

dein kind kann wirklich viel- für das alter auf jeden fall. wer da sagt, das sei durchschnitt oder das könnte die mehrheit der kinder, der lügt eindeutig. deine tochter ist weit voraus. in dem kognitiven bereich jedenfalls. ich denke nicht, dass sich durch die diagnose etwas ändern würde für euch. ich denke eher, deine wichtigste aufgabe ist jetzt, ihre defizite aufzuholen. es kann ganz gut sein, dass deine tochter all ihr augenmerk auf bereiche legt, die ihr leicht fallen. sie steckt alle energie hinein. braucht sie ja auch keine energie für ihr konfliktmanagement mit anderen. soziale kompetenz ist ein echtes scheisswort, aber das was dahinter steckt, ist enorm wichtig. wenn kinder das nicht erlernen, werden sie es in der schule sehr, sehr schwer haben. egal ob sie schon lesen oder schreiben können- das holen die anderen kids innerhalb des ersten jahres auf. ich würde dir raten, lade kinder ein. aus dem kiga, lass die zusammen spielen. auch allein im zimmer. lass sie konflikte lösen, streite streiten. greife dabei unter die arme, aber nimm ihr nichts ab. wenn das gelingt, dann seid ihr auf einem guten wege. lass dir die leistungen deiner tochter nicth madig machen. aber vergiss auch nicht, dass das nicht alles nicht.

Beitrag von jasmin24 27.05.10 - 09:11 Uhr

Hi!

Danke für deine liebe Antwort.

Was ich bei meiner Tochter absolut nicht verstehe, wir haben öfter Kinder (auch vom KiGa) zu besuch bei uns. Und zu Hause spielt sie mit ihnen, da braucht sie mich nicht. Sie spielen alleine in ihrem Zimmer und das klappt alles super. Nur im Kiga mag sie nicht mit den anderen spielen.
Und gerade für die Schule ist es doch wichtig, dass sie sich in einer größeren Gruppe zurecht finden kann.

Nächste Woche hat sie ja ihren 4 Geburtstag, da werden auch wieder ein paar Kinder bei uns sein und ich bin mir sicher, dass sie da dann auch wieder ganz normal mit denen spielen wird. Sie wollte ja auch von sich aus, dass Kinder zu ihrer Geburtstagsfeier kommen.

Ich hoffe, dass sie es bald lernt sich besser in einer Gruppe zurecht zu finden, weil ich weiß selbst, dass das schwierig ist. Meine Schwester hat bis heute noch Probleme Kontakte zu knüpfen, da wir meiner Meinung nach als wir Kinder waren zu wenig Konakt bzw. auch zu spät Kontakt zu anderen Kindern bekommen haben.

Danke nochmal

LG

Beitrag von barbarelle 27.05.10 - 14:31 Uhr

Hallo Jasmin,

bei meinem Kind wurde auch ein überdurchschnittlich hoher IQ festgestellt, dass allerdings als sie 6 Jahre alt war. Kurioserweise ist uns das nie sonderlich aufgefallen, da wir wenig Vergleich mit anderen Kindern hatten. Wenn Kinder da waren, haben die sich auf ihr Spiel konzentriert. Wenn ich mich allerdings mit anderen Müttern traf und diese erzählten, DACHTE ich immer (ohne es auszusprechen) "meine macht das doch schon lange und das ist doch normal."Gedanken in die Richtung haben mein Mann und ich uns nie gemacht.

Der Befund war rein zufällig. Mein Kind war immer sehr ruhig. Auch im Kindergarten. Im Hinblick auf die bevorstehende Einschulung, riet man uns sie mal den Kinderarzt vorzustellen, sie sei zu ruhig.
Dieser überwies uns zu einem Kinderpsychiater, der machte einen Test mit ihr und wir hatten, nachdem die ganzen Untersuchungen abgeschlossen waren, ein längeres Gespräch, in dem er uns offenbarte, dass unser Kind weit über dem Durchschnitt läge kongitiv und intellektuell. PENG...das mussten wir erst einmal sacken lassen.

Anfangs fühlten wir uns schuldig und nachlässig NIE etwas bemerkt zu haben. Unser Kind konnte schon lesen und nicht mal das hat sie uns offenbart #schock. Hinterher kam raus, dass sie verschwiegen hat, weil sie es ja nicht durfte im Kindergarten war es "verboten" lesen zu können. War es zwar nicht aber sie hatte sich da wohl durch die ein oder andere Bemerkung etwas zusammengereimt.

Als die "Diagnose" stand, dachte wir, wir müssten das Rad neu erfinden und fördern, fördern, fördern. Quatsch sag ich nun im nachhinein. Ein Glück hat sie uns sehr schnell signalisiert, dass wir einen Knall haben ;-):-D . Mein Kind ist nun 8 Jahre alt. Ihre Leistungen in der Schule sind gut bis sehr gut und ab und zu, wenn auch selten mies. DAS darf aber und muss auch sein. ALLES was sie will und braucht holt sie sich selber und wenn es ihre Kräfte übersteigt, helfen wir ihr.

Mehr tun wir nicht. Sie liest gern und viel, sie spielt mit grosser Hingabe mit ihren Playmos, ihren Freundinnen und was sich sonst noch so anbietet. Sie ist eine GANZ NORMALE 8-jährige die halt etwas pfiffig ist. Nicht mehr und nicht weniger und dieses Gefühl vermitteln wir ihr auch. Freunde hat sie zum Glück jede Menge und ist in ihrer Klasse beliebt.

So wie es uns damals relativ "egal" war, verfallen wir auch heute nicht mehr in Panik. Solange mein Kind so fröhlich, zufrieden, auch mal schön zickig und traurig ist, solange es keine schweren Auffälligkeiten gibt - rühren wir darin nicht herum und lassen den Dingen ihren Lauf. Über ungelegte Eier machen wir uns keinen Kopf. Dazu ist Zeit genug, wenn die Eier mal heftig zu drücken anfangen :-D

Sorry...ist recht lang geworden, ich hoffe du blickst durch. Kernaussage ist eigentlich: Freu dich, dein Kind ist pfiffig aber lass den Dingen auch ein wenig ihren Lauf. Vertrau auf dein Kind, es wird seinen Weg finden und gehen.

Viele Grüße
Barbarelle

Beitrag von jasmin24 28.05.10 - 11:11 Uhr

Hi!

Danke für deine Antwort. Die hilft mir doch auch sehr weiter.

Wegen den Fördern. Es ist und war nie so, dass ich sie jetzt extrem in den Dingen gefördert habe die sie gut kann, aber wenn sie etwas erklärt haben möchte oder beim spazieren gehen z.b. fragt wie man verschiedene Wörter buchstabiert, dann erkläre ich ihr das schon.

Sie ist natürlich auch ein ganz normales Kind wie jedes andere - ja wahrscheinlich auch nur pfiffiger als andere Kinder, was auch gut so ist.

Ich habe nur die Vermutung, dass sie sich selbst klüger oder besser als die anderen hält und deswegen mit gleichaltrigen Kindern nicht anfangen mag. Mit z.B. 7 oder 8 jährigen Mädls versteht sie sich super. Und ich finde es immer schade, wenn sie im KiGa immer alleine spielt und ich weiß, dass die anderen Kinder sie auch mögen und mit ihr spielen wollen.

Gestern z.B. waren wir noch einkaufen und haben einen Jungen aus ihrer Gruppe getroffen, der gleich zu ihr hingelaufen ist und "Hallo Anja" gerufen hat. Was macht Anja - sie dreht sich weg und versteckt sich hinter mir - ich hab ihr dann erklärt, dass sie doch auch Hallo sagen kann, wenn sie jemanden kennt und das das doch was schönes ist, wenn man seine "Kindergartenfreunde" trifft. Erklären konnte sie es mir nicht, warum sie nicht grüßen wollte.

Einerseits ist sie so, dass sie mit einigen Kindern und Erwachsenen sofort über alles mögliche zu reden beginnt und dann überhaupt nicht schüchtern ist und dann reagiert sie wieder so, dass sie nicht mal hallo sagt.

Sie meinte gestern übrigens dann noch - sie spielt nicht mit den anderen Kindern, weil sie ihr zu unordentlich sind?

Werde zur Sicherheit trotzdem mal meinen Kinderarzt auf das Thema ansprechen und hoffe, dass sie sich endlich gegenüber den anderen Kindern im Kiga etwas mehr öffnet.

Beitrag von barbarelle 28.05.10 - 13:22 Uhr

Hallo Jasmin,

freu mich, wenn meine sehr lange Antwort hilfreich war und du etwas für dich herausziehen konntest. Kinder orientieren sich gerne an den älteren - wissbegierige sowieso ;-)

Mach dir um ihre Schüchternheit keine Gedanken und sie muss ja auch nicht jedes Kind mögen. Ich trinke auch nicht mit jedem Kaffee oder bin gleich auf dessen Tupperparty aus Höflichkeit (:-D ;-) etwas Ironie). Genau definieren warum, können Kinder in dem Alter ohnehin noch nicht. Da ist es einfacher zu sagen: Der ist mir zu unordentlich...

Mit dem Kinderarzt sprechen ist kein Fehler und ansonsten: Lass ihr noch etwas Zeit was ihre Schüchterheit anbelangt. Das kann in 1-2 Jahren ganz anders aussehen. Pass auf, dass der Kinderarzt nicht eine Schublade aufmacht. Bei uns hiess sie damals (Sie war 3 1/2) : Selektiver Mutismus. Was waren wir in Sorge - heute sagt ihre Lehrerin sie sei so quirlig, dass man es nicht glauben kann, dass bei diesem Kind dieser Verdacht mal bestanden hat.

Wie du das machst, machst du es schon richtig.

Herzlichst
Barbarelle

Beitrag von jasmin24 28.05.10 - 14:00 Uhr

Hi!

Ja stimmt, sie muss nicht jedes Kind mögen - wäre nach 2 Jahren KiGa aber trotzdem schön, wenn sie vielleicht eine Freundin finden würde. Vielleicht ist ihr die Gruppe auch zu groß.

Vielleicht wird es in den nächsten beiden jahren ja noch besser bevor sie zur schule kommt.

lg jasmin

Beitrag von kiramona 27.05.10 - 14:51 Uhr

Hallo Jasmin,

ich hab gerade deinen Beitrag gelesen...

ich arbeite in einem Kindergarten, der sich Schwerpunkt mäßig mit der Integration hochbegabter Kinder beschäftigt.
Ich glaube dieses Thema ist ein sehr "heißes" Eisen, dass mit vielen Mißverständnissen und Vorurteilen behaftet ist...
und wie du ja auch schon gemerkt hast, rennt man damit leider bei den allermeisten nicht gerade offene Türen ein.
Selbst Pädagogen (Erzieher / Lehrer) sind da oft keine große Hilfe weil sie ein falsches Verständnis davon haben...#klatsch

Wir haben im Kindergarten ein Info Telefon, immer mittwochs... wenn du Interesse hast, kann ich dir genauere Infos schicken...
ansonsten kannst du dich über die BGhK (Bundesgesellschaft für das hochbegabte Kind) Informieren.. is halt allerdings für Deutschland, was es in Österreich da so alles gibt weiss ich leider nicht.#kratz

Ich hoffe, ich konnte dir witerhelfen... und wünsche dir auf jeden Fall alles Gute...

LG kiramona

Beitrag von jasmin24 28.05.10 - 13:12 Uhr

Hi!

Ja danke, ich wußte gar nicht dass es eigene Kindergärten gibt für hochbegabte Kinder. Werde mich mal schlau machen, ob es so eine Bundesgesellschaft oder ähnliches bei uns in Österreich auch gibt.

Ja stimmt, das Thema ist immer ein "heißes" Eisen. Man stößt da so leicht auf Ablehnung und viele meinen einfach nur man will sein Kind als was besseres darstellen - das ist aber nicht so - im Gegenteil es kann oft belastend sein, wenn ein Kind in dem Alter schon soviel weiß und kann. Sicher ist man stolz auf sein Kind, aber das wäre ich doch genauso, wenn sie z.b. erst bis 20 zählen könnte. Oder es wird oft einfach nur abgeblockt - richtige Antworten bekommt man meist gar nicht.

Weißt du vielleicht, ob die Inteligenz der Kinder auch mit der der Eltern zusammenhängen könnte? Ich selbst hab auch einen IQ von 127 also über dem Durchschnitt, habe laut meiner Mama auch bereits bevor ich in die Schule gekommen bin mit Zahlen und Buchstaben gut umgehen können, allerdings doch später als meine Tochter.

Und ich denke auch, wenn du einem 3jährigen Kind die Buchstaben beibringen willst und es ist noch nicht reif genug diese zu lernen oder es möchte diese gar nicht lernen, dann wird das Kind sich da auch schwer tun oder es eben erst später lernen - nicht wie bei meiner Tochter die von sich selber aus all diese Sachen lernen möchte.

Danke dir nochmal

LG Jasmin

Beitrag von jindabyne 28.05.10 - 17:33 Uhr

Hallo, ich klinke mich mal kurz ein: Kein Kind lernt Dinge, wenn es noch nicht von der Entwicklung her bereit ist, bestimmte Dinge zu lernen. Das gilt für normal entwickelte Kinder ebenso wie für sehr weit entwickelte oder entwicklungsverzögerte Kinder. Der Entwicklungsstand muss allerdings in diesem Alter noch nicht viel über die Intelligenz aussagen. Es gibt z.B. auch langsam entwickelte Kinder, die hoch intelligent sind. Oder weit entwickelte Kinder, die zwar recht intelligent, aber noch lange nicht hochbegabt sind und im Schulalter deutlich zurückfallen. Intelligenztests werden erst im Schulalter aussagekräftig.

Wenn Du selber überdurchschnittlich intelligent bist und Dein Partner ebenso, dann habt ihr sehr hohe Chancen, auch ein überdurchschnittlich intelligentes Kind zu bekommen. Zum einen über die Gene, zum anderen ist es wissenschaftlich erwiesen, dass sehr intelligente Eltern ihre Kinder besonders fördern. Das heißt nicht, dass sie sich mehr Mühe geben als andere Eltern, sondern dass sie durch ihre Intelligenz bei ihrem Kind, das ja ihre eigenen Veranlagungen hat, unbewusst die Intelligenzentwicklung positiv beeinflussen.

Lg Steffi

Beitrag von bi_di 28.05.10 - 14:10 Uhr

Mit 4 war mein Grosser auch so.
Mit 5 spielte er lieber Fussball.
Jetzt, mit 6 gilt er zwar als schlaues Kerlchen, aber von Hochbegabung spricht kein Mensch mehr.

Grüsse
BiDi

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