Kein eigenes Leben mehr? Puh - lang geworden!

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von shmenkman 26.05.10 - 19:33 Uhr

Hallo alle zusammen!

Jetzt muss ich doch auch mal einen Thread eröffnen.

Seit ich weiß, dass wir ein Kind erwarten, habe ich ehrlich gesagt etwas Bammel davor nur noch Mutter zu sein.

Zur Vorgeschichte: wir haben vor ziemlich genau einem Jahr geheiratet, waren davor 3 Jahre zusammen und hatten immer Riesenspaß.
Wir gehen sehr viel aus, Kneipen, Clubs, Konzerte etc., wir haben viele Freunde die wir auch oft und gerne treffen, zusammen, aber auch getrennt (würde sagen 50/50).

Ich bin 35 Jahre alt und so dachten wir, wir "fangen mal an" zu üben, hätte ja sein können, dass es noch ein paar Jahre dauert bis es klappt.
Wir waren uns auch immer einig, dass, wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, ein kinderloses Leben auch völlig in Ordnung wäre.

Pustekuchen - ein Schuss, ein Treffer!
Wir freuen uns riesig, auch wenn wir natürlich etwas überrumpelt waren, ging eben unerwartet schnell.

So, nun zu meinem "Problem", wenn man so will:
Ich lese hier immer wieder von Eltern, die nur noch Familie sind.
Aktuell z.B. der Thread unten. Da gibt es Eltern, die 4 oder 10 Jahre (!!!) nicht mehr zusammen aus waren! Oder wenn ich hier von Feiern lese, dann geht es meistens um Familienfeste, Grillfeste etc.;
die besten Freunde sind oft aus der Familie (Cousinen, Schwager, Geschwister, Eltern).
Mein Mann und ich sind ganz anders: wir haben Freunde ausschließlich außerhalb der Familie, wir lieben unsere Familien, möchten aber ungern Freitag- oder Samstagabende bei ihnen verbringen. Mit unseren Freunden haben wir einfach mehr Gemeinsamkeiten (Freizeit, Musikgeschmack, Humor, Berufliches ...)

Ich bin froh, dass sowohl meine Eltern als auch unsere Freunde bereit sind auf unser Kind aufzupassen, wenn es dann da ist und ich finde es völlig absurd in diesem Zusammenhang von "abschieben" zu sprechen.
Oft heißt es dann auch: Wozu hab ich dann Kinder gekriegt? Gegenfrage: Warum muss ich mich aufgeben, wenn ich Kinder kriege? Bin ich nur zur Fortpflanzung auf dieser Welt?

Mir ist absolut bewusst, dass sich vieles verändern wird, aber in diesem Ausmaß finde ich es erschreckend!

Meine Frage an Euch ist: vermisst ihr nichts? Wart ihr vorher schon nicht viel unterwegs und hattet nicht viele Freunde? Oder habt ihr euch durch eure Kinder so verändert?
Wird mir das auch so ergehen?

Ich würde regelrecht eingehen wie eine Pflanze, hätte ich meine Freunde und unsere Unternehmungen nicht mehr.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen!

LG
Belma

Beitrag von gh1954 26.05.10 - 19:47 Uhr

>>>Oft heißt es dann auch: Wozu hab ich dann Kinder gekriegt?<<<

Ich glaube, hier bei urbia gibt es verhältnismäßig viele Extrem-Glucken.

Einige sind regelrecht erbost, wenn sie irgendwo OHNE Kinder eingeladen sind und schlagen solche Einladungen natürlich aus, weil es sie nur noch im Mehrfachpack gibt.

Wie du das demnächst für dich regelst, ist deine Sache. Fakt ist, dass sich die Interessen verlagern, wenn ein Kind da ist, Fakt ist ebenso, dass oft von den Freunden, die sich vorher begeistert als Babysitter angeboten haben, nicht mehr viel zu sehen ist.

Lass die Sache auf dich zukommen und mach das, was für dich (euch) passt und gut ist.

Beitrag von nakiki 26.05.10 - 19:59 Uhr

Hallo!

Viele Veränderungen finden auf einmal statt, weil man es selbst möchte.
Wir vor den Kindern viel unterwegs gewesen. Seit unsere Tochter da ist, möchte ich gar nicht mehr die Nacht in Clubs verbringen, da ich weiß, dass ich ewig brauchen werde den Schlafmangel aufzuholen, denn das Kind steht trotzdem am nächsten Tag um 6.00 Uhr auf. Selbst wenn es bei den Großeltern ist, möchte ich den freien Tag genießen und nicht verschlafen.

Wir sind trotzdem (wieder) regelmäßig weg. Wir treffen uns viel mit Freunden. Als unsere Tochter klein war, haben wir uns auch oft bei uns getroffen. Unsere Freunde hatten selbst keine Kinder und sind gerne gekommen. Nun haben sie auch Kinder, die Treffen verlagern sich nun doch eher mal auf den Nachmittag mit Kindern. Mit den kinderlosen Freunden treffen uns weiterhin abends und manchmal gehen wir auch wieder in Clubs.

Die Prioritäten verschieben sich. Im ersten Lebensjahr war es mir wichtig genügend Schlaf zu bekommen, Party, Clubs usw. waren mir echt egal.
Achso, einige kinderlose Paare wenden sich auch ab. Ist einfach so. Es passt nicht mehr. Die guten langjährigen Freunde sind geblieben.
Unser Freundeskreis besteht ebenfalls nicht aus Verwandtschaft.

Vermisse tue ich nichts. Ich hab mich früher ausgetobt. Viele Freunde haben wir immernoch und es sind auch viele neue hinzugekommen.

Es spielt sich alles ein und wenn man weiterhin weggehen möchte, kann man dies auch machen. Es wird definitv weniger, aber das ist normal und das akzeptiert man auch.

Gruß nakiki

Beitrag von juju277 26.05.10 - 20:01 Uhr

Hi,

also ich finde, wir haben da ein ganz gutes Mittelmaß gefunden.

Jeder von uns beiden bekommt Zeit für sein Hobby oder um etwas mit Freunden zu unternehmen, in der Zeit hütet der andere die Kids oder wir organisieren uns Großeltern.
Unsere Eltern sind zum Glück alle 4 äußerst engagiert und bekommen schnell Entzug wenn sie die Kleinen mal ein paar Tage net sehen :-).

Zusammen gehen wir schon etwas seltener weg als vorher, aber auch das geht. Der Große übernachtet prima bei den Großeltern und ich hoffe, wenn der Kleine etwas älter ist, wird er das auch so gern machen. Im Moment geht das natürlich noch nicht, er ist erst 4 Wochen alt, werde also erstmal noch ne Weile abends daheim bleiben.

Und nein - ich schiebe meine Kinder nicht ab, was man hier so oft liest, unser Sohn liebt alle seine Großeltern und fragt auch von sich aus, ob er mal wieder da schlafen darf. Ich selbst habe es auch geliebt, bei meiner Oma zu schlafen, weiß erst durch urbia dass man dann ne schlechte Mama ist die ihr Kind abschiebt #zitter#schein.
Zumal das vielleicht alle 8 Wochen oder so mal ist...

Also ganz klar, erstmal kann man natürlich nicht mehr so auf die Pauke hauen, aber je größer die Kinder werden umso mehr Zeit für sich hat man wieder.
Ich finde es für die eigene Zufriedenheit total wichtig, sich nicht nur auf die Kinder zu fixieren - und für die Kinder auch.
Wenn man ne liebevolle und zuverlässige Betreuung hat ist doch alles super!

LG juju (sorry für den Roman #schwitz)

Beitrag von muckel1204 26.05.10 - 20:05 Uhr

Also ich erkenne jetzt das Problem nicht so ganz. Wir haben mitlerweile 2 Kinder und können trotzdem allein oder zusammen weg gehen, treffen uns mit Freunden, gehen ins Kino, auf Konzerte etc.
Wir haben hier auch niemanden, der Kinder in dem Alter unserer Kinder hat und ehrlich gesagt wäre es für uns auch ziemlich nervig, wenn es sich nur im die Kinder drehen würde, was es zwangsläufig macht, wenn man andere mit Kindern trifft.
Klar wir lieben unsere Kinder, machen alles ögliche mit ihnen, sind immer für sie da, aber es gibt auch uns als Paar und das muss man pflegen, sonst landet man bald im Trennungs-Forum ;-)

Bekommt das Kind und schaut wie sich euer Leben ändert, dann fangt langsam an euch wieder zu finden und lebt euer Leben als Eltern und als junges Paar, das Spaß hat ;-)

LG Carina die nächste Woche allein und ohne Mann und Kinder nach Berlin fährt und das für 3 Tage und das nicht zum ersten Mal#winke

Beitrag von fruehchenomi 26.05.10 - 20:09 Uhr

Egal, ob Dir hier nun "Übermütter" oder die Kategorie "Rabenmütter" schreibt (immer subjektiv gesehen natürlich :-p)
Lass es einfach auf Dich zukommen und mach dann das, worauf Du und Dein Mann (noch) Lust haben...... Die erste Zeit wird Dir nicht sehr viel nach Ausgehen sein, da willst Du nur schlaaaaaafen #gaehn und Deinen kleinen Schatz am liebsten ununterbrochen ankucken#verliebt.
Wenn diese erste Phase vorbei ist, plant man wieder neu ....es ist schön, wenn Du Leute hast, zu denen Du volles Vertrauen hast und Dein Baby mit gutem Gefühl abgibst.
Ich finde es auch nicht richtig, wenn ein Mann und eine Frau nur noch Mama und Papa sind und kein Paar mehr.
Aber jeder muss nach seiner Fasson selig werden.
Lass Dir nichts einreden, Dein Mann und Du werden den richtigen Weg schon finden - und - Omis sind perfekte Babysitter :-p meistens :-)
Alles Gute erstmal für die Schwangerschaft ! #klee
LG Moni

Beitrag von dore1977 26.05.10 - 20:12 Uhr

Hallo,

ich kann sagen das mein Leben sich durch unsre Tochter um 180Grad gedreht hat. Hätte mir das jemand vorher gesagt hätte ich es nicht geglaubt.

Vor unser Tochter war ich aktive Reiterin habe 60 Stunde die Woche gearbeitet und war so gut wie nie zu Hause, immer auf Tour. Viele Freunde und Bekannte....

Mein Mann war/ist nur am WE zu Hause.

Dann kam unsre Tochter und wir waren die einzigen mit "Zwerg" alle andren hatten entweder noch keine Kinder oder schon große Kinder.
Unser Freundeskreis hat sich dadruch total verändert. Wir haben viele Familien mit Kindern kennengelernt und viele alte Bekannte und leider auch Freunde sind in der Versenkung verschwunden.

Wir haben hier keine Familie vor Ort und somit viel das Ausgehen lange aus oder wir mussten unser Kind mitnehmen. Zum Glück hat unsre Tochter fast überall geschlafen, auf dem Arm, auf irgendwelchen Sofas, Kinderwägen oder wo auch immer.
Wir haben es nicht vermisst allein wegzugehen.

Das Pferd habe ich verkauft als unsre Tochter 1 Jahr alt war. 1 Kind, ein Mann der nie da war und kein Babysitter das ging überhaupt nicht. Ich habe 5 Jahre als Tagesmutter gearbeitet, da kamen wieder andre Menschen in unser Leben. Als ich keine Lust mehr hatte Tagesmutter zu sein habe ich damit aufgehört und mir eine andre Arbeit gesucht, sprich wieder neue Menschen kennengelernt und neue "Aktion".

Da mein Mann immernoch nur am WE zu Hause ist gehen wir immernoch kaum als Paar weg. Uns beiden ist es wichtiger als Familie etwas zu unternehmen.
Das kann/muss jeder für sich herrausfinden.

Ich denke ihr werdet Euren Weg schon finden.

LG dore

Beitrag von mansojo 26.05.10 - 20:16 Uhr

hallo,

kommt zeit kommt rat und alles sowiso ganz anders;-)

alles was wir mit unserem erstgeborenen machen konnten,können wir mit unserer tochter nicht machen

beim ersten sind wir zu zweit weggefahren als er 11 monate war
bei der lütten wird es noch ewig dauern da sie einfach anders ist



laß es auf dich zukommen
manche kinder kann man überall mithinnehmen andere eben nich

aber euer kind wird euer leben definitiv bereichern

lg manja

Beitrag von svala 26.05.10 - 20:19 Uhr

Hallo Belma,

ich glaube nicht, dass man durch ein Kind sich völlig verändert. Ich selbst war schon immer eher ein häuslicher Typ, genau wie mein Mann. Allerdings hatte ich ein ziemlich zeitintensives Hobby, was ich aber schon vor der Geburt ziemlich reduzieren musste, da ich einfach beruflich so eingespannt war.

Mir fällt es daher nicht sehr schwer, auf Ausgehen etc. zu verzichten. Wir haben zwar Großeltern in der Nähe, sie trauen sich aber die Betreuung Nachts nicht zu und auch tagsüber allenfalls ein paar Stunden in der Woche (sie sind halt einfach schon älter und auch gesundheitlich teilweise eingeschränkt). Für uns bliebe daher nur ein Babysitter und das will ich - gerade Abends und Nachts - einfach nicht, da ich das Gefühl habe, dass er uns da momentan einfach noch braucht. Dadurch, dass ich ca. 25 h/ Woche arbeite, wird er ohnehin schon oft fremd betreut. Ich habe genug Kontakte durch meine Arbeit, Freunde mit Kindern oder Freunde, die sich zu kinderfreundlichen Zeiten mit uns treffen, auch wenn sie selbst keine Kinder haben.

Ich bin überzeugt die meisten Eltern finden mit der Zeit einen Weg, der zu ihnen und ihrem Lebensentwurf passt und sie und auch ihr Kind glücklich macht. Ich fand nur die ersten Wochen nach der Geburt ganz schrecklich, da ich das Gefühl hatte mein Leben ist zu Ende, da ich außer dem Kind wirklich nichs mehr auf die Reihe bekommen habe.

Mach dir keine Gedanken, es kommt so wie es kommt und auch ihr werdet Euren Weg als Familie finden.

Viele liebe Grüße
Svala

PS: Ich hätte niemals gedacht, dass mich das "Mamasein" so glücklich und zufrieden macht. Und ja, ich bin eine echte Glucke und genieße (fast) jeden Moment mit meinem Kleinen, habe Sehnsucht, wenn ich ihn ein paar Stunden nicht sehen konnte und gebe ihn auch nicht gerne her, auch wenn ich mir ein Leben als "Vollzeitmama" auch nicht vorstellen kann. Ich bin einfach glücklich so wie es ist.

Beitrag von shmenkman 26.05.10 - 20:23 Uhr

Danke für die lieben Antworten, die mich ein wenig aufatmen lassen.
Klar, werde ich/wir oft sehr müde sein (mir graut's schon!), wir rechnen fest damit, nicht mehr sooft auszugehen und lieber völlig verliebt unser Kind zu betrachten. Aber ich habe einfach Sorge, irgendwann zum Couchpotatoe zu werden.
Deshalb nochmal danke für eure bisherigen Antworten, die mir zeigen, dass man es auch selbst in der Hand hat! :-)

liebe Grüße
Belma

Beitrag von xaverl2002 27.05.10 - 07:41 Uhr

Hallo,

ich glaube, dass ist auch typabhängig. Wir waren früh wirklich viel unterwegs und haben es auch ziemlich krachen lassen. Irgendwann sind wir aber von selber ruhiger geworden bzw. wir sind einfacher häuslicher geworden, trotzdem noch weggegangen etc. Dann kamen die Kinder und wir genießen die Zeit. Wir genießen es auch mal alleine was zu unternehmen, haben da auch familiäre Unterstützung, doch bleibt es im Rahmen, wir sind da einfach häuslicher. Freunde von uns, deren Kinder im selben Alter sind, sind da schon wesentlich aktiver. Jeder für sich findet seinen Weg, denke ich. Mir war es z.B. immer wichtiger wieder im Job einzusteigen und den Faden nicht zu verlieren. Es ist mir wichtiger für die Zeit eine Betreuung für meine Kids zu haben. Haben zwar die Oma im Haus, aber für sie ist die Betreuung einfach anstrengend, deshalb will man es echt nicht überstrapazieren.

Ihr findet euren Weg, davon bin ich überzeugt - wenn es eucht gut geht, geht es auch dem Kind gut.

VLG
R.

Beitrag von quickys1 27.05.10 - 13:37 Uhr

Hallo Belma,

ja, ihr habt es absolut selbst in der Hand.
Ich kann dir nur einen Tip geben, der bei uns sehr gut funktioniert.

Wir haben uns beide beim tanzen kennengelernt.
Das ist und bleibt unser fester Termin in der Woche.
Wir sind bis 2 Tage vor der Geburt unserer Großen zum tanzen gegangen und dann nach 8 Wochen haben wir wieder angefangen.
Anfangs haben wir die Maus einfach mitgenommen und ich habe gestillt, wenn Bedarf war. Beim zweiten war es dann genauso.
Die Kids sind mittlerweile fast7 und 4 Jahre alt und wir gehen immer noch jeden Mittwoch um 17:00 Uhr aus dem Haus.
Wir haben halt jeden Mittwoch einen Babysitter und das ist dann unser fester Abend. Meist gehen wir hinterher noch gemütlich mit den anderen was essen oder trinken.

Es tut einfach so gut. Für uns als Ehepaar ist das die Zeit zum abschalten und genießen.
Es ist unser Fixpunkt, der immer steht und nur in sehr großen Ausnahmen (Krankheit oder Geburtstag der Kinder) mal abgesagt wird.

Wir sind auch nicht mutiert, als wir Eltern geworden sind. Wir sind immer noch ein Ehepaar.:-p

Lieben Gruß

Nicole

Beitrag von asimbonanga 26.05.10 - 21:00 Uhr

Hallo,
mach dir keine Sorgen, du bist 35 Jahre alt und hattest bisher viele Soziale Kontakte.Es werden in den ersten 3 Jahren vielleicht einige Freunde abspringen-dafür kommen neue hinzu. Sicher seid ihr in der Lage euch frühzeitig einen zuverlässigen Babysitter zu suchen.
Ich wünsche dir , das du auch außerhalb der örtlichen Krabbelgruppen #augen Mütter findest ,die ähnlich ticken und das Abenteuer Kind entspannt angehen.
ich habe drei Kinder und hatte/habe immer ein eigenes Leben-auch als sie klein waren.

L.G.

Beitrag von flogginmolly 26.05.10 - 21:01 Uhr

Hi,

ich kann dir nur schildern wie es bei mir war bzw. ist.
Ich war vor der Schwangerschaft selbständig, habe gut verdient und auf keiner Feier gefehlt. Die Discos habe ich erst verlassen nachdem ich mit dem Besen von der Tanzfläche gejagt wurde ;-) Mein Leben bestand allein daraus von 7- 21 Uhr zu arbeiten und danach dann das Nachtleben unsicher zu machen. So, dann lernte ich meinen Mann kennen und wir haben das Leben zusammen so weiter geführt bis ich schwanger wurde.
Mir schossen die gleichen Gedanken wie dir durch den Kopf, und immer immer wieder musste ich mir anhören

''Wenn du das Kind zum 1. mal in den Armen hältst wirst du erkenne was die bisher gefehlt hat''

Und was soll ich sagen, es kam genau so. Meine Tochter wurde geboren und ein riesiges Loch in meinem Leben schloß sich. Ich blieb gerne Abends zuhause, wegen meiner Tochter. Ich verzichtete gerne auf einen Festival besuch - wegen meiner Tochter!

Ich habe mich nicht selber aufgegeben, ich habe nun einfach andere Prioritäten. Ich habe die Verantwortung für ein neues Leben übernommen.
Natürlich gehe ich dann und wann mal aus, mal mit Freunden, mal mit meinem Mann, oft laden wir auch Freunde ein, also ich habe echt keine Ahnung wann wir uns das letzte mal gelangweilt haben.:-) Aber wir sind nun Eltern und es ist schön Abend zu wissen das im Nebenzimmer ein kleiner Mensch schläft für den man da sein muss.

Deshalb ist man immer noch Frau, man hat immer noch die selben Bedürfnisse, Wünsche, Ängste, aber es sind auch neue dazu gekommen, und es ist ganz natürlich sich zu verändern. Du hast eine neue Aufgabe, du hast einen Teil von dir erschaffen der nun die Welt entdecken und begreifen muss, der dich braucht und dich die bedingungsloseste Art und Weise liebt die es gibt.

Es ist nur eine Kure Zeit in der uns unsere Kinder in ihre Welt lassen, uns gestatten für sie da zu sein, ihnen unsere Hand zu reichen und uns dafür auf die schönste Art und Weise belohnen- indem sie uns anlachen.

Lass es einfach auf dich zukommen. Du musst dein Leben dafür nicht aufgeben oder zur Oberglucke werden. Gehe deinen Weg auf deine Weise, wenn deine Freunde dir mehr oder weniger zur Familie geworden sind, findest du einen Weg das auch mit Kind zu vereinbaren. Aber wie es schlussendlich wird, wirst du erst sehen wenn dein Kind auf der Welt ist.

LG

Beitrag von schullek 26.05.10 - 21:05 Uhr

hallo,

mutter sein wird dich mehr verändern, als du es je für möglich halten wirst. entweder du nimmst das dann an, oder kämoft wie wild dagegen an.
warte doch einfach einmal ab, wie es wird und mach dir nicht schon vorher so wahnsinnig viele gedanken um ungelegte eier.

ich persönlich würde ein baby nicht über nacht weggeben, um auszugehen. aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn andere das tun, solange das kind liebevoll betreut wird. die frage ist: wirst du es können und wie wirst du dich dabei fühlen. es ist nicht schlimm sein kind ab einem bestimmten alter auch mal ne nacht oder zwei bei oma schlafen zu lassen, es ist aber auch nichts gluckenhaftes daran es nicht zu tun, sein kind eben nicht abzugeben etc.

letztlich kommt es auch immer auf dein kind an. manche sind derart unkompliziert, dass die eltern sich wundern, was andere eltern denn haben, wenn sie von stress mit kindern sprechen. andere, wie mein sohn, sind derart anspruchsvoll, dass das eigene leben tatsäüchlich für eien weile in den hintergrund rückt. aber dafür habe ich nun einen wundervollen kleinen jungen, der mein leben so bereichert hat, wie ich es nicht geglaubt hätte möglich zu sein.

lg

Beitrag von braut2 26.05.10 - 21:15 Uhr

Ach was, mach Dich locker. Klar wird ein Kind Dein Leben verändern, aber beim besten Willen.......Du musst sicherlich nicht mehrere Jahre nur zuhause hocken........ . Es kommt ja drauf an was IHR wollt und womit ihr euch wohl fühlt. Und wenn ihr eben mal weg wollt, dann tut das. Und lasst euch nicht beirren von manchen, die dies anscheinend nicht wollen und brauchen und deswegen den Finger auf andere zeigen !!!!
Es kommt ja auch drauf an wie euer Kind ist. Unsere beiden konnten wir nicht mal ne Stunde abgeben bevor sie so 12-13 Monate alt waren. Vorher sind sie bei keinem geblieben. Heute ist das kein Thema mehr. Sie bleiben unheimlich gern bei Oma und Opa und ich weiß sie sind gut aufgehoben. Das ist das wichtigste!!

Und glaub mir, hier gibt es auch genug Diskussionen, wo genau manche andersherum schreiben.......eben, daß sie nicht "nur" Mutter und Hausfrau sind und selbstverständlich auch mal ALLEIN sein möchten. Völlig legitim.

Keine Sorge ;-)
Lg b2

Beitrag von clautsches 26.05.10 - 21:26 Uhr

Hallo!

Also, im ersten Jahr mit Baby ist mir die Decke schrecklich auf den Kopf gefallen, ich konnte es gar nicht erwarten, wieder ein paar Freiheiten zu bekommen.

Inzwischen ist mein Sohn 3 und ich habe in jeder Hinsicht dazugewonnen. Zu Job, Familie, Freunde, Hobbies, Weggehen, Dates haben,.... kommt halt jetzt noch dieses wunderbare Kind!
Ich könnte nie den ganzen Tag über Babyausscheidungen sprechen oder mich gehen lassen oder mein "altes Leben" komplett aufgeben - aber sowas verlangt ja auch keiner!

Fazit:
Man muss mit Kind zwar besser organisieren, ist weniger spontan. Aber das bekommt man jeden Tag 1.000fach zurück! :-)

LG Claudi

Beitrag von bloedli 26.05.10 - 21:32 Uhr

Hi Belma!

Wer sagt denn das ihr das nicht mehr könnt?
Halt ebend nicht mehr soviel.

Wenn ihr einen Babysitter habt gönnt euch es!
Ganz einfach!

Das Leben besteht nicht nur aus Mama+Ehefrau sein.
Genauso wie für deinen Partner!

Steffi

Beitrag von jasahe 26.05.10 - 21:43 Uhr

Es liegt an dir, wie du dein Leben mit Kindern gestalten möchtest. Es wird sich viel verändern; aber du kannst es ja mitgestalten. Ich sehe das so, unabhängig von Kindern. Ich habe begonnen mit 16 Jahren fortzugehen. Jetzt bin ich 36. Ich finde Veränderungen sehr schön. Ich möchte nicht mit 36 Jahren das gleiche Leben führen wie mit 20 oder mit 50. Ich war fort, habe viele Reisen unternommen und viel gesehen. Dann habe ich ein paar Jahre ein ruhigeres Leben geführt. Und jetzt freue ich mich, dass die Kinder älter werden und wir wieder langsam unabhängiger. Wir fahren im Juli eine Woche alleine in die Toskana. Am Samstag gehen wir wandern - nur mit Erwachsenen und unserem großen Sohn. Wir gehen ins Kino und essen. Und wir treffen Freunde oder machen Ausflüge. Auf Discos, Clubs, laute Musik etc. habe ich keine Lust. Gehe lieber in Ausstellungen, ins Theater usw. Aber mit einem hast du sicherlich Recht: Man sollte sein eigenes Leben und seine Partnerschaft nicht aufgeben.

LG

J

Beitrag von katinka72 26.05.10 - 21:55 Uhr

Hallo Belma,

es wird sich alles finden und jeder muss seinen eigenen Weg gehen, wie die anderen schon sagten.

Mir persönlich war es immer wichtig, auch als Paar außerhalb von Zuhause zu leben, Kino, Theater, Freunde, Essen gehen, Fußball:-p usw. Viele Abende verbringen wir zuhause mit Freuden, aber wir sind hier weit und breit die einzigen, die sich den Luxus gönnen sehr regelmäßig etwas zusammen zu unternehmen.

Und das ermöglichen uns jetzt bei 3 Kindern nur noch selten die Großeltern. Wir haben hier in den letzten 8 jahren ein "soziales Netzwerk" aufgebaut, wo wir anfänglich immer schichtweise bei den anderen eingehütet haben, mittlerweile übernachten die Kids halt einfach "woanders". Das haben wir angestoßen und es läuft wirklich prima. Da unsere Freunde eher arbeitstechnisch auf Betreuung angewiesen sind, habe ich in der Woche täglich die eine Tochter für ca. 2-3 Stunden zum Mittag und Hausaufgaben hier sitzen. Im Gegenzug nächtigen die Mädels (jetzt 2,5 und 8 Jahre) häufíger mal dort oder verbringen einen Nachmittag da. Unser Sohn ist fast 12, der verabredet sich dann mit nem Freund.

Ich erinnere mich gut an die Zeit nach den jeweiligen Geburten...Müde und kaputt, aber dennoch, trotz vollstillend, saßen wir nach 6 Wochen das erste Mal im Restaurant für kurze Zeit oder im Theater. Eine enge Freundin/ erfahrene Mutter hütete ein.
Das hat den Akku wieder aufgeladen...Uns tut das gut und ich würde meine Leben immer wieder so führen wollen...

Letzten Herbst waren wir das erstemal 3 Tage zusammen verreist, seit der Geburt der jüngsten Tochter (10/07)

Natürlich vermissen wir die Kids dann, aber nicht nur...

Du siehst, alles eine Sache der Orga, des Herzens und des Mutes, einfach mal loszulassen und auch anderen (Großeltern, Freunden) Verantwortung überlassen.

Euch eine schöne SS und ein Weg, mit dem ihr alle gut leben könnt...

LG

Beitrag von snoopy86 26.05.10 - 22:29 Uhr

Hallo.

Hör nicht auf andere Leute, sondern tu das was du für richtig hälst.
Wenn wir bei meinen Eltern sind gehn wir auch oft weg, Kino, was essen etc. Das 1. Mal, da war unser Kleiner eben knapp 3 Monate.
Und das 1. Mal über Nacht war ich weg, da war er 3 Monate alt. Da hab ich ordentlich gefeiert.
Es gehört einfach dazu! Viele vergessen dabei das sie auch Frau und Mann sind. Ich bin froh wenn ich mir ab und zu mal Auszeiten gönnen kann. War jetzt seit Simon auf der Welt ist, 5-6 Mal über Nacht weg!

glg Kristina mit Simon und Hannah im Bauch 32+3

Beitrag von grundlosdiver 26.05.10 - 22:54 Uhr

Es hat sich Vieles verändert, seit unsere Tochter auf der Welt ist...
Früher war ich z.T. 50 Stunden arbeiten... Auch wenn ich nun Vollzeit arbeite, sehe ich zu, dass ich kaum Überstunden mache und kann mir nicht mehr vorstellen, so viel Zeit auf Arbeit zu verbringen. Gern würde ich Teilzeit arbeiten, um mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen.

Früher waren wir oft spontan essen, mindestens einmal in der Woche im Kino, ich war tauchen, wann ich wollte...
So spontan geht das nicht mehr, denn man braucht immer jemanden zum Aufpassen. Und auch wenn sich bei mir Freunde zum Aufpassen angeboten haben, bleibt sie bisher nur bei beiden Omas und Opas, da ich sie nicht mit 2 Jahren von einem zum anderen schieben würde!
Hin und wieder passen Oma und Opa also auf und ich gehe mit meinem Mann weg.

Ich hab dennoch noch alle mir wichtigen Freunde von "früher", bisher sind alle noch kinderlos. Wir fahren trotzdem mal zusammen weg, treffen uns mit und ohne Kind... Man kann sich gut drauf einstellen und ein Besuch gemeinsam im Zoo oder nachmittags im Eiscafe kann genauso spaßig sein wie Disco und Kneipe!...

Am Wochenende feiern Freunde Geburtstag und wir gehen hin- mit Kindern.

Im Übrigen: Es gibt absolut NICHTS Wichtigeres im Leben als meine Tochter, aber mir tut es auch mal gut allein zu sein und sie zu vermissen;-)

Beitrag von damnrats1 27.05.10 - 00:14 Uhr

Hallo Belma,

ich rate dir,nicht so viel über mögliche "Verluste" nachzudenken.

Nun bist du erst einmal schwanger.Genieße die Schwangerschaft,den sich wölbenden Bauch,spüre dein Baby in dir wachsen.Freu dich auf die Geburt und sei einfach nur glücklich über Euer Baby.Es ist ein Wunder.

Das eigene Kind verändert einen dermaßen,das ist mir früher (bevor ich meine Kinder bekam) gar nicht klar gewesen.Es verändert dein Leben-damit meine ich nicht die Alltäglichkeiten,Banales,wie Schlafmangel oder so etwas!!!Du denkst dann in anderen Dimensionen.
Es ändern sich die Prioritäten.Andere Dinge werden wichtig,andere Gedanken kommen in deinen Kopf,du denkst weiter und anders.
Ich hätte es mir nie träumen lassen,dass ich einmal solche Gefühle für meine Kinder und das Leben haben würde.

Ich finde auch,dass du dich nicht an Leuten hier orientieren darfst und dich von nachbarschaftlichen Grillfeiern oder Spielplatz-Gehabe abschrecken lassen.
Du musst nichts.Du kannst aber.
Ihr lebt doch euer Leben und ihr bestimmt,wie weit es euch verändert,bzw.wie viel du von deinem alten Leben ablegst.
Keine Angst,du wirst auch in Zukunft ausgehen können,aber-wenn du verantwortungsbewußt bist-du wirst wissen,wie oft du dein Kind in fremde Hände geben kannst/wilst.(Ich persönlich wollte und will es nicht so oft.)
Mit deinem bisherigen Freizeitverhalten wirst du so nicht weitermachen können,das ist dir aber klar?Das hat nichts damit zu tun,dass du dich irgendwie weigerst,nur zur Fortpflanzung auf dieser Welt zu sein.Wenn du Mutter wirst,dann übernimmst du VOLLE Verantwortung für ein anderes Wesen.Normalerweise tut man das gerne und ohne sich den Kopf über mögliche freizeittechnische Einschränkungen zu zerbrechen.
Eigenartig finde ich auch,dass du jetzt schon "froh" bist,dass viele andere
bereit sind,auf dein Kind aufzupassen.
Ich finde dein Posting,je länger ich hier schreibe,immer eigenartiger.
Eigentlich wollte ich dir Mut zusprechen und sagen,dass deine Sichtweise sich noch gehörig verändern wird,aber nun frage ich mich,was "Mutter sein" und "Kind haben" für dich/euch bedeutet.Seht ihr es als eine Freizeitbeschäftigung an?Es ist nämlich nicht nur ein Riesenspaß,es ist auch mit Sorgen und Ängsten verbunden,wenn man Kinder hat.

Ich wünsche dir und deinem Kind alles Gute und denke,dass du an ihm nicht "wie eine Pflanze eingehen "wirst,sondern daran wachsen und gedeihen wirst.
Lucy

Beitrag von dur 27.05.10 - 05:54 Uhr

Hallo

Wenn das kind erst mal da ist ändert sich alles. Dann ist dein ganzer Tagesablauf auf das Kind ausgerichtet.

Bevor ich meinen Mann kennen lernte wr ich schon nicht so ein Partygänger. Ich hab mich da nicht wirklich wohl gefühlt. Aber auch mein Mann ist eher einer der lieber zu hause ist.
Jetzt wo unsere Maus aus dem gröbsten raus ist, wollen wir auch mal wieder nur für uns sein. Man muss sich auch mal eine Auszeit schaffen.
Weil immer nur daheim geht auch nicht.
Schau das du dir und deinem partner ab und an mal eine kleine Auszeit verschaffst. natürlich nicht grad am Anfang wenn das Kind da ist aber wenn es älter ist dann geht das

lg, frossi

Beitrag von ayshe 27.05.10 - 09:02 Uhr

hallo,

naja, du hast eben so deine vorstellungen.


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Mein Mann und ich sind ganz anders: wir haben Freunde ausschließlich außerhalb der Familie, wir lieben unsere Familien, möchten aber ungern Freitag- oder Samstagabende bei ihnen verbringen. Mit unseren Freunden haben wir einfach mehr Gemeinsamkeiten (Freizeit, Musikgeschmack, Humor, Berufliches ...)
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ist bei uns auch so. unsere familie ist sowieso viel zu weit weg, als daß man zum WE-kaffee hinfahren würde.
und?


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Ich bin froh, dass sowohl meine Eltern als auch unsere Freunde bereit sind auf unser Kind aufzupassen, wenn es dann da ist
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laß es erstmal da sein, du hast nur vorstellungen und theorien.
aber du kennst dein kind noch nicht - und auch noch nicht dich selbst als mutter!
ich sage das aus meiner eigenen erfahrung.
meine vorstellungen vor der geburt waren teils auch ganz andere,
als es dann in der realität war.
man kann das nicht vorhersehen und planen.
meine tochter hatte zb 6 monate lang koliken, schrie den ganzen tag bis in die nacht.
da kommt für mich kein babysitter in frage, zudem das thema stillen und stillen-koliken etc. pp.
neee, warte mal ab, was da kommen wird, ansonsten kannst du vorher natürlich vor dich hin träumen.


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Oft heißt es dann auch: Wozu hab ich dann Kinder gekriegt? Gegenfrage: Warum muss ich mich aufgeben, wenn ich Kinder kriege? Bin ich nur zur Fortpflanzung auf dieser Welt?
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#kratz
man merkt, daß dein kind noch nicht geboren ist. dir fehlen noch völlig die muttergefühle.
man muß sich nicht aufgeben, die meisten tun das ja auch nciht.
aber man hat ein kind und ist auch mutter, eine familie.
da ändert sich automatisch einiges.


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Mir ist absolut bewusst, dass sich vieles verändern wird, aber in diesem Ausmaß finde ich es erschreckend!
##
ich kann nur sagen: warte es ab.


##
Meine Frage an Euch ist: vermisst ihr nichts? Wart ihr vorher schon nicht viel unterwegs und hattet nicht viele Freunde? Oder habt ihr euch durch eure Kinder so verändert?
Wird mir das auch so ergehen?
##
nein, ich vermisse nichts, außer etwas mehr zeit an sich.
ich habe jahrelang die sau rausgelassen, vor dem kind eben.
ich wurde irgendwann ruhiger und dann mutter.
wir sind auch mit kind unterwegs, bei freunden zb.
die kinder/babies werden bei partys einfach irgendwann, wenn sie schlafen in einen raum gelegt und pennen dann da.
man muß nicht nur zuhause sein.
aber meist war ich wegen des schlafmangels und der arbeitet und allem immer so erledigt, daß mir die kraft für parties fehlte, jedenfalls die ersten paar jahre.
verändert?
nein, wie gesagt, durch die zeitliche und schlafmäßige belastung fordert der körper natürlich seinen teil, man kann ja auch nah einer party nicht mehr bis mittags im bett liegen und ausschlafen, das ist vorbei.
aber verändert einfach durch das alter würde ich mal sagen.
für mich ist es ein unterschied, ob nun 20 war oder 40.


wie es dir gehen wird, weiß ich nicht, ist ja auch verschieden.
manche haben keinerlei hemmungen, ihre babys tagelang abzugeben und nur allein auf partys zu sein.
andere passen einfach ihre unternehmungen an.
auch babys kann man ganz gut mitnehmen, tuch, tragehilfe eben oder anders, das geht.

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