Wohnungskündigung unter Vorbehalt?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von linibini84 26.05.10 - 20:58 Uhr

Hallo wir haben folgendes Problem.

Am Freitag schauen wir uns um 12Uhr eine Wohnung an, die ab August bezugsfrei ist.
Das Problem ist das wir unsere jetztige Wohnung noch nicht gekündigt haben. Wir hätten jetzt schon 1Monat Doppelbelastung durch die 3 monatige Kündigungsfrist.

Für den Fall das wir sie gut finden, ist es da möglich unsere Wohnung morgen unter Vorbehalt zu kündigen so das wir nicht 2 Monate doppelt zahlen müssten???

Und falls wir die dann nicht bekommen die Kündigung zurück zu ziehen???

Wenn ja wie müsste so ein Schreiben dann aussehen?

Ich hoffe auf Antworten, LG.

Beitrag von blahblah 26.05.10 - 21:16 Uhr

Das geht meines Wissens nicht.

LG

die#bla

Beitrag von anyca 26.05.10 - 21:51 Uhr

Nein - die Kündigungsfrist ist ja dazu da, daß der Vermieter sich drauf einstellen kann, was Sache ist. Was bringt ihm eine Kündigung, die dann vielleicht doch keine ist, dann kann er ja auch noch keinen neuen Mieter suchen.

Ihr müßt schon wissen, was ihr wollt - bzw. eben Nachmieter stellen, um eine zu lange Doppelbelastung zu vermeiden.

Beitrag von nightwitch 26.05.10 - 21:53 Uhr

Hallo,

du hast bis zum 3. (bzw 4., falls der 3. bei euch ein Feiertag ist) Juni Zeit deine jetztige Wohnung zum 31.08.10 zu kündigen.

Wenn ihr euch am Freitag (28.05.10) eine Wohnung anschaut, dann habt ihr mindestens noch 3 Tage Zeit euch zu überlegen, ob ihr die neue Wohnung haben wollt oder nicht.

Und jenachdem wo dein jetztiger Vermieter wohnt bzw ob es eine Gesellschaft oder ein Privatvermieter ist, kannst du die Kündigung auch persönlich vorbeibringen.

Und das sollte ja wohl zu schaffen sein.

Gruß
Sandra

Beitrag von windsbraut69 27.05.10 - 07:13 Uhr

Natürlich nicht!
Ihr könnt mir Eurem Vermieter reden, ob er sich auf das Risiko einläßt aber die Kündigungsfristen gibts ja nicht ohne Grund.

Gruß,

W

Beitrag von parzifal 27.05.10 - 10:32 Uhr

Eine Kündigung kann nicht unter eine Bedingung gestellt werden.

Wo soll denn da die Rechtssicherheit bleiben?

Stell Dir vor Dein Vermieter kündigt Dir berechtigt aber unter Vorbehalt. Du suchst eine neue Wohnung und unterschreibst einen neuen Mietvertrag. Dann sagt der Vermieter ich habe es mir anders überlegt, ich nehme die Kündigung zurück und verlangt weiter Miete. Und Du müsstest zahlen (da er ja eine Kündigung zurücknehmen darf).

Wenn eine Kündigung ausgesprochen wird ist diese unwiderruflich in der Welt.

Beitrag von nobility 27.05.10 - 17:25 Uhr

Eine Kündigung unter Vorbehalt mag in der Theorie bei dem einen oder anderen vorstellbar sein. Rechtlich ist so etwas ohne Wert.

Man stelle sich mal vor, der AG oder AN kündigt unter Vorbehalt. Der Vermieter kündigt dem Mieter die Wohnung unter Vorbehalt. Deutschland schießt gegen XY ein Tor unter Vorbehalt. Denk doch mal nach, bitte !!