wiederholte Mittelohrentzündung

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lule73 26.05.10 - 21:43 Uhr

Huhu, mein Kleiner 12 Monate hat in den letzten sechs Wochen dreimal ne fette Mittelohrentzündung gehabt. Die erste wurde mit AB behandelt, was leider nicht angeschlagen hat, sodaß die zweite dann nicht lange auf sich warten lassen hat. Diese hatte ich dann ohne AB in den Griff bekommen mit Nasenspray, ect. Bei der dritten hatte ich dann Otovowen gegeben und die Entzündung scheint somit weg zu sein ? Habe nun von einer Freundin den Tip bekommen beim nächsten Anzeichen eines Infektes Apis Levisticum II von Wala zu nehmen. Habt Ihr damit gute Erfahrungen machen können ? Ich meine zwar Otovowen hat gut geholfen, aber da ich sie meinem Kleinen kramphaft geben mußte aufgrund des üblen Geschmackes, würde ich ihm das beim nächsen Mal ersparen wollen und halt zu Apis wechseln ggfs !
Vielen Dank im voraus für Eure Antworten !

LG Jasmine

Beitrag von bibuba1977 26.05.10 - 21:46 Uhr

Hallo Jasmine,

unser HNO-Arzt meinte, Otovowen wirkt nur prophylaktisch, nicht bei akuter MOE... Warst du nochmal beim Arzt?

Ich schwoer ja auf Hausmittelchen. Emmylou hab ich Ohrenwickel mit Zwiebeln gemacht (allerdings war das Trommelfell schon geplatzt und die Entzuendung klang ab). Zwiebeln sind das einzige Mittel der Natur, das antibiotisch wirkt.

LG
Barbara

Beitrag von lule73 26.05.10 - 21:55 Uhr

Hallo Barbara, ja war beim HNO Arzt, der meinte wir sollen es ohne erneutes AB behandeln, was mir natürlich sehr recht war. Ist zwar beim dritten mal wieder etwas schlimmer geworden, habe ich mit Nurofen Saft aber in den Griff bekommen und nun scheint vorerst hoffentlich Schluß mit dem Quälkram zu sein. Der Kinderarzt hatte heute bei der U6 gemeint das Trommelfeld sei nur noch auf der einen Seite gerötet. LG

Beitrag von lule73 26.05.10 - 21:57 Uhr

Wie macht es sich denn eigentlich bemerkbar wenn das Trommelfeld platzt ? ist das nicht gefährlich, so wie sich das anhört ???

Beitrag von bibuba1977 26.05.10 - 22:05 Uhr

Sie fing nachts an zu schreien, dann floss Blut aus dem Ohr. #schock
Wir haben im KH angerufen, weil wir nicht wussten, was wir machen sollten. Die meinten, evtl. nochmal Schmerzmittel geben (hatten wir ca. eine Stunde vorher schon gemacht, weil sie so unruhig schlief) und abschwellende Nasentropfen weiterhin geben. Am naechsten Morgen zum Arzt...

Es ist schlimmer, als es sich anhoert. Durch das Platzen faellt der Druck, die Schmerzen sind wie weggeblasen und das Fieber (wenn es denn welches gibt; Emmylou hatte nur kurzzeitig erhoehte Temperatur) ist dann meist auch schnell weg. Antibiotika kann man sich so sparen.
Allerdings sollte es auch nicht oefter passieren. Die Trommelfelle vernarben beim Zuwachsen und dann hoeren die Kinder irgendwann schlechter.
Wenn das oefter passiert, bekommen die Kinder meist Paukenroehrchen gesetzt.

Mich hat erschreckt, wie rasend schnell das ging. Wir konnten garnix mehr machen. Eben weil Emmylou auch nicht wirklich gefiebert hat.

LG
Barbara

Beitrag von xyz74 27.05.10 - 08:41 Uhr

Hi,

das mit den Zwiebelwickeln kann ich nur bestätigen.

http://www.lang-martin.de/hausmittel8.php

Wirkt super!

Beitrag von jollymax 27.05.10 - 11:04 Uhr

Hallo Jasmine,

also unser Sohn hatte auch ständig MOEs und wir haben es erst wegbekommen, als ich zu einem KiA bin, der echte klassische Homöopathie macht. Zweimal mit den richtigen Globoli behandelt und seit dem Toi Toi Toi sind wir die MOEs los (ist jetzt 2 Jahre her). Bei klassischer Homöopathie ist es so, dass jeder Patient ein anderes Mittel benötigt. Wenn Apis bei deiner Freundin gut geholfen hat, muss es nicht bei deinem Sohn helfen. Otovowen (keine klassische Homöopathie) hatten wir auch lange (beim alten KiA) versucht. Es hat bei uns nicht wirklich geholfen, die MOEs kamen immer wieder. Es war zum Verzweifeln.

Mein Rat: Suche dir einen richtig guten Homöopathen, der klassische Homöopathie macht. Bitte keinen Kinderarzt, der auch Globolis verschreibt, das ist was völlig anderes. Das hatten wir auch schon. Mit ein etwas Glück kann dieser auch die richtigen Globulis erwischen, die Wahrscheinlichkeit ist aber eher gering (aus meiner Erfahrung).

Unser neuer KiA mit kl. H. ist einfach spitze. Auch wenn ich selbst Naturwissenschaftlerin bin und in meinem Bekanntenkreis viele Skeptiker sind (war ich vor unsern Kindern auch). Nun bin ich immer wieder erstaunt, wie schnell die Globulis bei unsern Kindern wirken. Inzwischen bin ich so überzeugt, dass ich mir wahrscheinlich auch einen guten Homöopathen für mich suchen werden.

Also viel Glück bei der Suche
Jollymax