zu: Kevinismus und dergleichen

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von schullek 26.05.10 - 22:13 Uhr

Hallo,

ich habe eben auf eine Frage weiter unten geantwortet mit ähnlichen orten und weil mich dieses Thema so reizbar macht und mir diese Sprüche bzgl. bestimmter Namen echt auf den Keks gehen, eröffne ich nochmal eine eigene Diskussion zum Thema.

Also:

die, die hier im Forum und andernorts von Kevinismus etc. reden, sind die, die das Phänomen zu dem machen, was es ist! Durch diese Diskussionen und Lästereien (ja, das ist es, was ich dabei empfinde) werden Kinder mit bst. Namen zu etwas reduziert, auf etwas reduziert. Nein, das kommt nicht durch die Eltern udn ihr Verhalten, sondern durch die menschen, die das Aufgreifen, es zum Phänomen machen. Sich meinen mit anderen Namen für ihre Kinder davon absetzen zu können, die meinen mit dem Namen ihres Kindes die intelligentere Wahl getroffen zu haben...

Früher gab es auch Namen, die häufig verwendet wurden. Da waren es in meiner Generation bei den Jungen Christian (4 in meiner grundschulklasse) und bei den Mädchen Susann/e (5 in meiner Abiturklasse). Keine/r diese/r Susann/es und Christians hat sich minderwertig gefühlt oder wurde so behandelt. Es sind und waren eigenständige Menschen... haben sich unsere Eltern über diese oft vergebenen Namen lustig gemacht? Nicht, das ich mich erinnere. Keiner hat gemeint: Häufiger ausgelutschter Name, muss der sozialen Unterschicht angehören.
Warum wird heute um irgendwelche Namen so ein Hype gemacht?
Weil wir im Multimediazeitalter leben, weil die Menschen keine wichtigeren Probleme haben?

Und heute? Würden wahrscheinlich die Namen Susanne und Christiasn hier im Forum hoch gelobt werden als tolle Namen, wenig häufig, ach so gewählt blablabla. Man, wie mich das nervt!

Natürlich gibt es auch Namen, über die ich schmunzele. Die ich nicht vergeben würde. Aber das ist nicht meine Entscheidung. Und nur Stigmatisierungen machen aus diesen Kindern mit diesen Namen, das, was heute als kevinismus bezeichnet wird.

Ich habe einen absolut seltenen schönen Namen. Und einen Mann, dessen Name damals ebenfalls selten, heute Modename ist;-)

Unser Kind hat einen ersten namen, der landläufig als Modename gilt. Und ich bin mehr als frih darum, dass ich vor seiner geburt wenig im Internet unterwegs war und keine Freunde hatte, die so dummes Zeug von kevinismus etc. geredet haben., Denn sonst hätte ich mich wohl beeinflussen lassen in der Namenswahl. Und das wäre sehr schade, denn wir lieben den Namen für unser Kind. Sein zweiter Name hingegen ist selten, urdeutsch und auch nicht pseudo cool.
Nun, ihr Weisen des kevinismus, was bedeutet das jetzt für ihn?

lg

Beitrag von taurusbluec 26.05.10 - 22:19 Uhr

hallo!

das einzige was mir zu deinem beitrag einfällt:
"getroffene hunde bellen" :-p

es gibt leute, die suchen einfach einen namen für ihr kind aus, weil er ihnen gefällt. und es gibt leute, die müssen erst in einem forum nach MEINUNGEN zu diesem namen fragen. und wenn sie fragen, dann bekommen sie nun mal antworten, ist ja auch sinn der sache.

wie du schon sagst, jeder kann sein kind nennen wie er möchte. aber ich denke jeder verbindet mit diversen namen, aus welchen gründen auch immer, positives und negatives. und wenn hier nach diesen meinungen gefragt wird, dann muß man auch mit negativen antworten rechnen.

wenn dich diese namensdiskussionen stören, dann lies sie doch einfach gar nicht ;-)

lg

Beitrag von schullek 26.05.10 - 22:32 Uhr

deine antwort:"getroffene hunde bellen"

ist albern udn hat nichts mit meinem beitrag zu tun. ich hätte auch nicht erwähnen müssen, das mein kind einen sagen wir mal modenamen hat. ich habe es, weil es mir nichts ausmacht. warum auch?

ich studiere lehramt, bin viel an schulen und habe dementsprchend viel mit kindern zu tun. dementsprechend halte ich es für wichtig, kinder nicht auf ihre namen zu reduzieren, was ich für subjektive empfindungen habe, muss mir bewusst sein, damit ich damit umgehen kann und es keinen einfluss auf mich und mein verhalten hat. und ich denke, das sollte man von jedem reflektierten erwachsenen erwarten können.

mich stören auch nicht negative meinungen zu namen., die habe ich auch,. aber ich kann das auf nomale art und weise und ohne irgendwelche phänomene zu züchten.

lg

Beitrag von taurusbluec 26.05.10 - 23:22 Uhr

klar hat das was mit deinem beitrag zu tun. welchen anlass gibt es dir sonst den x-ten beitrag zu diesem thema aufzumachen? diese ganze "kevinismus"-nummer wurde hier doch schon mehrfach diskutiert und das du auch bei deinem beitrag mit gegenstimmen rechnen mußt, ist in einem öffentlichen forum genauso normal, wie die abfrage von meinungen zu einem gewissen namen. verstehe deine mission hier nicht so ganz. nur weil du, wie vorgegeben, vorurteilsfrei jedem menschen gegenüber stehst, so tun das eben nicht alle menschen. denn genauso verschieden wie die menschen auch sind, so lassen sich doch viele in eine "schublade" packen, was sich sehr oft bestätigt. und ausnahmen bestätigen die regel doch sowieso :-p
und wenn eine kaycee-mercedes schmidtbauer, zooey angel theisen oder ein tayler-justin haberland (alle namen kein witz!) auf ablehnung oder vorurteile stoßen, dann können diese kinder sich wohl erst einmal bei ihren unfähigen eltern bedanken als sich über intoleranz zu beschweren!

und ich denke mal, genau darum geht es hier den meisten in diesem forum, die auf diese art namensfragen mit solchen kommentaren antworten: die eltern zur "vernunft" bringen ;-)

lg

Beitrag von schullek 27.05.10 - 09:25 Uhr

mit albern meinte ich deinen kommentar zu MIR. denn der hat nichts mit der diskussion zu tun.

gegenmeinungen sind das eine auf namensfragen. aber lästereien und dumme diskussionen über namen und ihre bedeutung und smómit stigmatisierung ist etwas anderes.

zum anderen habe ich ncihts gegen gegenmeinungen, sondern etwas gegen alberne unterstellungen a là betroffene hunde bellen...

Beitrag von haseundmaus 26.05.10 - 22:31 Uhr

Hallo!

An sich würde ich dir schon Recht geben, aber es geht hier ja nicht um Susannes und Christians, sondern um Justins und Jasons und wie sie alle heißen. Wenn man sich die Namenskombis so manchmal auf der Zunge zergehen lässt mit dazugehörigen Nachnamen, da kommts einem manchmal echt hoch. Oftmals scheinen Menschen nicht zu überlegen ob Vor- und Nachname zusammenpasst. Oftmals ist das nun mal keine inteligente Entscheidung. Justin Schulze klingt nun mal Sch****, nur so als plumpes Beispiel. Da fragt man sich was die Eltern sich dabei gedacht haben. Eben, bei Christian Schulze käme diese Überlegung nicht auf. Und ja, letztendlich sind es die Kinder die darunter zu leiden haben, und mich persönlich ärgert das über alle Maße. Man könnte es vermeiden, wenn man ihnen einen anständigen Namen (nicht dass Justin und Jason keine schönen Namen wären, nicht falsch verstehen bitte.. mit dem passenden Nachnamen dazu aber auch nur) gegeben hätte.

Ich finde nicht, dass man diese Namen mit gängigen oder oft gewählten Namen vergleichen kann. Das ist doch gar nicht der Punkt, wie oft ein Name vergeben wird und deshalb als "minderwertig" gilt, bzw. derjenige der den Namen trägt. Es können auch Namensexperimente wie Shakira oder Shaneya oder Brooklyn sein, sicher nicht oft vergeben, aber in den Namenslisten schon ab und an mal vertreten und da fragt man sich was die Leute so im Kopf haben. Ich find das durchaus gerechtfertigt, auch wenn ich generell der Meinung bin, dass das jeder selber wissen muss. Eben weil ich eigentlich sehr viel Vertrauen in werdende Eltern setze, die ja hoffentlich nur das Beste für ihr Kind wollen und darunter zähle ich auch, oder vor allem und zuallererst, die Wahl eines guten und passenden Namens. Gut ist natürlich relativ, abhängig von den Geschmäckern. Ist ja auch völlig in Ordnung.

Mich persönlich hat bei unserer Namenwahl überhaupt nicht interessiert was andere dazu sagen. Mir würde aber aucch nicht einfallen aus dem Namen meines Kindes ein Experiment zu machen, Hauptsache anders, Hauptsache irgendwie hip, alles andere egal. Ich finds die falsche Einstellung, man muss weiter denken. Ich brauchte keine fremden Leute fragen was sie zu unserer Namensliste sagen, ich kenne meinen Geschmack und stehe dazu. Meine Tochter hat einen klassischen Namen, war immer beliebt, ist er heute noch und wird er auch weiterhin sein. Wer sonst so heißt, interessiert mich gar nicht. Was andere davon halten, genauso wenig. Der Name passt zum Kind, passt zum Nachnamen, sie muss ihn nicht buchstabieren, niemand sagt "Hä?", wenn sie ihren Namen irgendwo sagt, er passt jetzt und auch später wenn sie erwachsen ist. Alles Kriterien die man beachten sollte und das vermisse ich bei vielen Leuten etwas, dass sie nachdenken.

Nun, ich kenne den Namen deines Sohnes nicht. So wie du ihn beschreibst, finde ich nichts schlimmes dran. Modename hin oder her, ist doch völlig wurscht. So wie du deinen Text formuliert hast, erscheinst du mir nicht völlig blöd, also geh ich auch davon aus, dass du in der Lage warst deinem Sohn einen anständigen Namen zu geben. ;-)

Manja mit Lisa Marie #verliebt 8 Monate

Beitrag von schullek 26.05.10 - 22:39 Uhr

hallo,

der punkt ist doch nicht, ob der name anständig ist, sondern, was die gesellschaft daraus macht. viellicht habe ich ja auch zu hohe ansprüche an andere erwachsene. christian und susanne waren nur einzelne beispiele. ich kenne auch zig mandys etc. du ahnst aus welchen teil dl ich komme... nun ja, damals waren die namen völlig in ordnung, eingedeutscht und trotzdem ist keiner auf die idee gekommen sich drüber lustig zu machen. die frauen mit namen mandy sind heute zum größten teil intelligente frauen, mitten im leben, mit kindern afbeit etc....
abe ich schweife ab.

klar finde ich viele namenskombis für nicht günstig gewählt. aber nur wir machen daraus ein kevinismusphänomen, indem wir es hichschaukeln und damit immer weiter negativ behaften.

lg

Beitrag von haseundmaus 26.05.10 - 22:56 Uhr

Ich bin ursprünglich auch aus dem Osten, ich kannte einige Mandys und Ronnys, etc. Ich selber wurde oft Mandy genannt von Lehrern, Erziehern usw., weil sie zu doof waren sich meinen Namen zu merken. Aber das ist ein anderes Thema.. :-D
Aber du hast Recht, früher kam keiner drauf, Kinder mit bestimmten Namen abzustempeln. Wahrscheinlich hats einfach mal niemanden interessiert, so wie heute, wo aus allem eine Wissenschaft gemacht wird.

Sind ja auch zu einem Großteil die Medien dran schuld, dass diese Namen so in den Dreck gezogen werden. Jeden Tag sieht man da Leute die in ihrem Leben nicht mit dem Hintern an die Wand kommen, haben x Kinder, am besten schon das erste mit 15 Jahren, da sagt man sich im Vornherein schon manchmal, der heißt bestimmt wieder Kevin oder Justin oder sonstwie. Und bald jedes Mal stimmt das. Und das sind ja nun noch zu nem großen Teil ausgedachte Geschichten, nachgespielte Situationen und da wird das so stigmatisiert. Arme, kinderreiche Familie im Berlin Wedding: Kevin, Justin, Jason.

Ich habe auch ein gutes Gegenbeispiel oder zwei. Frühere Freundinnen von mir haben Söhne, einer heißt Justin, der andere Finlay. Und ihre Mütter sind alles andere als asozial oder sonstiges. Stehen mitten im Leben, sind gebildet, unabhängig und die Kinder wachsen in einer guten Umgebung auf. Und ich habe mich auch gefragt, als sie mir damals sagten, wie ihre Kinder heißen, wie kommen die denn darauf? Das passt irgendwie nicht zum Nachnamen, das hört sich an wie gewollt und nicht gekonnt. Nun ja, es ist ja nicht mein Problem, aber ich verstehe es nicht. Aber für mich ist bewiesen, sowas zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Eben wieder ein Grund, ein Kind nicht sofort als dämlich abzustempelt, nur weils Justin heißt. Ich finds ja auch nicht gut, wenn so etwas passiert, eben weils Unrecht ist.

Manja mit Lisa Marie #verliebt 8 Monate

Beitrag von rmwib 26.05.10 - 23:17 Uhr

Da klink ich mich mal kurz mit ein:

Die Namen waren auch damals schon in bestimmten Gruppen bevorzugter als in anderen.

Schau doch mal, wo die Mandys, Cindys, Marcels und Ronnys von damals herkommen... klar, nicht alle. Aber das ist ja mit allem so...

Nachti #winke

Beitrag von schullek 27.05.10 - 09:26 Uhr

finde ich nicht. ich kenne sehr viele ronnys und mandys etc. aus akademikerfamilien etc. gerade damals erkenne ich gar keinen trend in der hinsicht.

lg

Beitrag von lilarose2 26.05.10 - 22:43 Uhr

" Getroffene Hunde bellen" passt!

Wie schon gesagt, wer fragt will auch ne Antwort!

Jeder kann natürlich sein Kind nennen wie er will aber das Kind läuft sein ganzes Leben damit rum und da sollte man sich schon mühe geben.
Dieses Klischee gibt es jetzt schon etlichen Jahre und wer sein Kind trotzdem Samantha (ein Mädchen in der Klasse meines Mannes ) nennt hat sie für mich nicht mehr alle.

Und es ist nunmal so das viel wahres an dem Klischee ist!

Beitrag von schullek 26.05.10 - 22:51 Uhr

ich werde jetzt nicht auf diese alberne unterstellung eingehen, denn die hat nichts mit dem thema zu tun.

warum ist denn an dem cliché etwas wahres? weil vielleicht die menschen andere nicht mehr nach ihrem tun beurteilen, sondern nach ihrem namen?

nein, ich will nicht so ein mensch sein und ich denke für dein kind wünschst auch du dir menschen, die es nach dem, was es ist, was es tut, wie es ist beurteilen und nicht nach seinem namen oder aussehen. wenn das nicht so ist, sollte man auch anderen ggü. so handeln.

lg

Beitrag von canadia.und.baby. 26.05.10 - 22:49 Uhr

Ich finde es einfach nur schade was sich manche in meinen Augen eigentlich Erwachsene Menschen rausnehmen so über andere Namen zu urteilen!

Und diese Menschen erziehen dann ihre Kinder zu genauso wenig Tolleranz?!
Armes Deutschland!

Beitrag von lilarose2 26.05.10 - 22:55 Uhr

Ich versteh nicht das man vor einer Tatsache so die Augen verschließen kann.
Geht ihr mit Scheuklappen durch die Welt?

Und dann zu behaubten ich und andere die meiner Meinung sind würden ihre Kinder zur Intolleranz erziehen ist ziehmlich anmaßend!

Mein Mann arbeitet bei uns an einer Förderschule. Die Kinder können doch nichts dafür aber die Eltern nunmal. Ihr könnt Euch scheinbar nicht vorstellen WIE WAHR dieses Klischee ist!!!

Und dazu sage ich ARMES DEUTSCHLAND

Beitrag von miachen02 26.05.10 - 23:01 Uhr

das ist jetzt hart....aber denkt doch mal nach....assi kinder haben immer den selben namen
das geht nicht gegen die kids...die werden in ihre lebenssituation reingeboren....es liegt an den eltern....und es ist eine tatsache das nicht nur ich so denke
schaut euch doch mal andere eltern an, di verdrehen ihre augen genauso wie mein mann und ich, wenn ein bestimmter name fällt

Beitrag von schullek 26.05.10 - 23:05 Uhr

bist du jetzt die gleiche oder ne andere userin?
wenn du jemand anderes bist: genau das gleich hat die posterin geschrieebn, auf deren antwort du geantwortet hast
#kratz

Beitrag von canadia.und.baby. 27.05.10 - 10:43 Uhr

ist ne andere Userin ^^

Beitrag von schullek 26.05.10 - 23:03 Uhr

nein, ich gehe nicht mit scheuklappen durch die welt. im gegenteil!
aber mir ist bewusst, dass namen nicht menschen sind sondern nur ihre sprachliche repräsentation.
ich denke die eltern der schüler deines mannes erwarten toleranz von ihm, wie auch die kinder selber.

wenn ich in einer klasse einen ferdinand oder den dritten leonhardt genannt leo habe, dann mach ich mir innerlich auch ein bild der familie. aber niemals würde ich subjektive empfindungen mein urteilsvermögen offensichtlich beeinflussen lassen.

im übrigen mag ich ja die kleinschreibung bevorzugen und auch diverse tippfehler haben, aber wenn ich nun von deinen zahlreichen offensichtlichen rechtschreibfehlern auf deine intelligenz schließen würde, würdest du schlecht wegkommen. da ich aber eben einen menschen nicht auf das eine, was ich von ihm sehe, lese oder höre, ob das nun der name oder seine rechtschreibung ist;-), reduziere, ermahne ich mich nicht auf so etwas zu schließen und versuche dir offen ggü. zu stehen.

lg

Beitrag von teufelchen1978 26.05.10 - 23:04 Uhr

Hallo,

also ich habe die Diskussion weiter unten jetzt nicht gelesen, antworte jetzt mal nur auf deinen Thread.

Es gibt immer Modenamen, gab es immmer, wird es immer geben. Ich persönlich kenne in meinem Alter 4 Alexandras, 5 Stefanies, diverse Christians und einige namens Markus etc.... eben Namen der 70er Jahre.

Nee, diese Menschen waren/sind keine Aussenseiter. Die gab es zwar 100fach, aber es waren einfach stinknormale Namen, die jeder kannte/kennt.

Modenamen für mich sind heute z.B. Lena, Lilly, Lea, etc
Die haben auch nix mit Kevinismus zu tun, auch wenn es sie zu Hauf gibt.


Nur leider ist es eben so, dass wenn man ein Kind namens Z.B. Justin, Kevin, Chantal hört/sieht/kennenlernt ,sie oft (nicht immer) aus einem gewissen Umfeld kommen.
Oder auch irgendwelche selbst komponierten Eigenkreationen, mein Gott es gibt so viele wunderschöne Namen, warum meinen Eltern sich mit irgendwelchen Kombinationen abheben zu müssen?
Und dann meist noch mit dem passenden Nachnamen Meier, Schmitz, Schulze, gruselig finde ich das.

Einmischen tue ich mich nie, weder in Diskussionen bei Urbia, noch hier in meinem privaten Umfeld, aber denken tu ich mir schon meinen Teil.

Übrigens habe ich auch einen ausgefallenen Namen, jedenfalls für 70er Jahre Verhältnisse und mein armer Bruder (29 Jahre alt) würde mit seinem Namen evt. auch in Kevinismusschublade rutschen.
Kann meine Eltern ehrlich gesagt bis heute nicht verstehen...

Lg Tine

Beitrag von bine3002 26.05.10 - 23:06 Uhr

Also mal angenommen ich treffe einen Kevin oder eine Jaqueline. Dann muss ich grinsen, weil ich an das Klischee denke. Lese ich eine Geburtsanzeige "Endlich ist unser HEINRICH" da, dann muss ich ebenso grinsen. Ebenso bei einigen anderen Namen, vor allem bei seltsamen Namenskombinationen oder Vornamen, die so gar nicht zum Nachnamen passen. Ich grinse und frage mich unweigerlich, was das wohl für Eltern sind.

Und trotzdem behandele ich diese Kinder wie jeden anderen Menschen auch mit Respekt, höflich und freundlich und wie man Kinder eben so behandeln sollte. Ich lästere nicht über sie und ich bringe auch meiner Tochter bei, dass lästern doof ist.

Wenn ich aber ganz ehrlich bin, dann muss ich feststellen, dass die Kevins und Jaquelines, die ich kenne (insgesamt je 2) tatsächlich auch im Hochhaus wohnen und Mutti und Vati bei der ARGE "tätig" sind. Nun sind 4 Kinder nicht der Maßstab, ganz klar, trotzdem wird mein Klischee bestätigt. Deswegen verliere ich aber noch lange nicht den Glauben daran, dass diese Kinder was "Anständiges" werden und es ihren Eltern nicht gleich tun. Und damit das so ist, brauchen sie eine ordentliche Behandlung. Da stimme ich dir absolut zu. Ich denke aber, dass der Hohn und Spot sich vor allem hier im Internet entlädt und hoffe inständig, dass kein Erwachsener einen Kevin offen auslacht.

Beitrag von schullek 26.05.10 - 23:10 Uhr

naja, das öffentlich auslachen findet gsd nicht in der form statt. aber kein mensch ist ja, wie du schon sagst, von seinen subjektiven empfindungen frei.
aber ich finde gerade durch diese diskussionen um diese clichés etc. wird das ganze mehr denn je geschürt. ich mag je zu hehre ziele haben, aber ich weigere mich irgendwie bei dem ganzen mitzumischen und das ganze daduech nur noch mehr zum reißerischen thema zu machen.

Beitrag von miachen02 26.05.10 - 23:12 Uhr

#schock
#klatsch
du hast doch angefangen
warum schreibst du überhaupt, wenn du keine antwort oder meinung haben möchtest?hammer

Beitrag von schullek 27.05.10 - 09:27 Uhr

hammer ist wenn menschen mit urbinis um sich schmeißen, obwohl sie den sinn der worte gar nicht verstanden haben...

Beitrag von lilarose2 26.05.10 - 23:20 Uhr

Schon die Erwähnung der Sache mit der Rechtschreibung deutet darauf hin das du das bewertest, schäm Dich!
Ich bin Legastheniker, nur zur Info und das hat bewiesenermaßen nichts mit der Intelligenz zu tun.


Zum Thema: Du schreibst das die Kinder von meinem Mann Toleranz erwarten würden, weißt Du was...die erwarten garnichts, das ist ja das schlimme. Du solltest mal ne Woche bei so Kiddis im Untericht sitzen, es ist echt wie bei diesem Assi-RTL-TV und die NAMEN passen daszu.

Meine Meinung...sooo und da ich mich hier nicht weiter beleidigen lassen will von jemandem der ja sooooo telerant ist bin ich hier fertig!

Beitrag von schullek 27.05.10 - 09:30 Uhr

ähm. ich habe dich nicht beleidigt.
ich habe zugegebenermaßen die rechtschreibung erwähnt. das ganze aber ironisch um dir zu zeigen, dass wenn man auf äußere dinge achtet, wie eben rechtschreibung und den namen, man ganz schnell am wahren menschen vorbeisehen kann. das wollte ich damit klarstellen.
vielleicht liest du nochmal drüber, dann verstehst du das sicher.

lg