Interessiert denn keinen die "Ölpest"??

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von paankape 27.05.10 - 05:09 Uhr

Dafür dass dort seit über 1 Monat ungehindert Öl ins Meer läuft, finde ich berichtet sowohl das TV sehr wenig, als auch hier finde ich kaum ein Wort darüber.

Interessiert es euch nicht?
Findet ihr es nicht schlimm?

Oder wie denkt ihr darüber?#winke

Beitrag von blitzi007 27.05.10 - 07:11 Uhr

Hallo,

ich finde es total zum Kotzen!!!!!!!!!!!!!!

Aber was soll man dagegen machen?

Ich hoffe, dass viele Menschen endlich mal umdenken und sich anderen Energiequellen zuwenden wie Solar z.B.

lg Tina

Beitrag von biene81 27.05.10 - 08:20 Uhr

Hallo Julia, was fuer ein Stammtisch-Niveau! #augen

Beitrag von mamavonyannick 27.05.10 - 07:16 Uhr

Mich interessierts auch... nur leider kann auch ich nichts machen:-(

vg, m.

Beitrag von paankape 27.05.10 - 07:24 Uhr

Naja, man kann gegen vieles nichts machen und trotzdem wird jeder Kleinram hier im Forum diskutiert. Daher hats mich gewundert, dass es zu diesem Thema kaum Beiträge gibt.

LG

Beitrag von sandee222 27.05.10 - 07:45 Uhr

Mich regt das total auf!
Die wollen zum Mars fliegen und am besten(perfekte!) Menschen klonen!!! Aber so ein Loch können sie nicht stopfen?????
Hybris des Menschen.
+ich bin schwanger.Meine Große hat auch nach der Ölpest gefragt,sie ist auch in Sorge!(14!)
Bin mal gespannt was denn dann Obama und Co zu tun gedenken,wenn sie genug davon haben,BP bei ihren erfolglosen Versuchen in aller Ruhe! wochenlang! zu beobachten!
Und wie die darüber berichten! Im Radio versprach sie die Moderatorin:erst waren es 800.000 tonnen,dann nur noch 8.000 tonnen??!!!(weiß das eigentlich überhaupt einer genau?)(-und im TV kommen bei Berichten so Zusätze wie"in einer "BEISPIELLOSEN ""Rettungs" -aktion" oder so ähnlich-beispiellos-weil nie den Ernstfall geprobt! Schlamm und Haare????
Und das Schlimmste daran ist:genau so ist das Denken,wenn es einen Reraktorunfall gibt-tja.Wurde eben nicht eingeplant!!!!
Ich fühle mich dann immer so dermaßen schlecht,auch noch Kinder in die Welt gesetzt zu haben! Und SO denken viele!(auch viele Deutsche!) und DAS hängt mit Sicherheit mit der niedrigen Geburtenrate zusammen!
LG,grundlos Optimistisch

Beitrag von mansojo 27.05.10 - 09:14 Uhr

also ntv und n24 berichten andauernd drüber

was wills du denn hören
die versuchen das loch zu schließen

das gibt jetzt nich soviel her

Beitrag von miau2 27.05.10 - 09:21 Uhr

Hi,
unsere Tageszeitung berichtet täglich. Unsere Fernsehnachrichten glaube ich auch. Auf der Website der Tagesschau war es in den letzten Tagen meistens direkt auf der Startseite.

Was mehr an Präsenz erwartest du denn?

Wobei du recht hast: so richtig zu interessieren scheint es nicht viele, oder lässt jetzt irgend jemand deshalb öfter sein Auto stehen, um zu Fuß Brötchen holen zu gehen? Oder heizt seine Wohnung nur noch auf 20 Grad statt auf 23 (ok, vielleicht wirds ja endlich Sommer)?

DAS macht mir Sorgen. Zeigt die Katastrophe doch sehr eindrucksvoll, dass es immer schwieriger und riskanter wird, Öl zu fördern. Vor 30 Jahren wäre wohl kaum einer auf die Idee gekommen, in der Tiefe Öl zu fördern, oder? Eigentlich sollten doch sofort alle hellhörig werden, und jeder für sich mal überlegen, wie man den Verbrauch endlich drosseln kann. Und jede Regierung für sich und gemeinsam.

Und DAS fehlt mir. Über den Unfall wird berichtet. Täglich, ausführlich. Zumindest in den Medien, die ich konsumiere ;-).

Aber das man irgend etwas daraus lernen würde - das fehlt mir bisher komplett. Und das finde ich noch erheblich schlimmer.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von mansojo 27.05.10 - 09:40 Uhr

ja das ist interessant
wieviel geld da rein gesteckt wird m die letzten ölvorkommen zu finden

und dann wird wieder gejammert das kein geld da ist um sich nach alternativen energien umzusehen

ein lokalpolitiker hat mal vorgeschlagen das alle hausbesitzer sich eine solaranlage aufs dach montieren müssen

witzig ich weiß gar nicht aus welcher rippe ich mir 20000 euro rauschneiden soll

und da werden millionen oder schon milliarden im ozeanboden versenkt

die profitgier ist der motor und nicht der verstand

schade schade

Beitrag von dani.m. 27.05.10 - 10:23 Uhr

Stimmt!
Gestern hab ich aber mit halbem Ohr gehört, dass sie JETZT!!! planen, das Öl vom Wasser zu trennen und zu "recyceln". Von dieser Technik hatte ich vor ein paar Jahren schon mal gehört, ist aber wohl noch nicht ganz ausgereift. Trotzdem, wieso versucht man sowas nicht gleich? Ich finde das zumindest erfolgversprechender als das Loch mit irgendwelche Haren zu stopfen #augen

Beitrag von dani.m. 27.05.10 - 10:24 Uhr

"irgendwelcheN" "HaAren". Sorry, war zu aufgeregt über das Thema #hicks

Beitrag von buebi19 27.05.10 - 09:41 Uhr

die pumpen jeden tag tausende liter öl von da unten ab und haben keinen notfallplan, das finde ich zum kotzen.... die raffgier war halt größer als die vernunft.

ich finde es total schlimm, aber ändern wird das leider nichts und ich hoffe, dass bp dafür noch schön blechen muss.

Beitrag von halbling 27.05.10 - 10:47 Uhr

Hallo!
Du hast recht,es wurde hier im Forum auch kaum drüber geredet....
Ich persönlich bekomme Hassgefühle wenn ich nur drüber nachdenke....#aerger
Entweder sind die Steuermänner zu blöd um einen Tanker zu lenken oder es wurde mal wieder an Wartungsarbeiten gespart und jedesmal passiert derselbe Mist!
Ich denke zwar schon dass die Leute da unten alles tun um das Loch zu stopfen aber anscheinend sind sie auch dazu nicht in der Lage...........#augen
aber hauptsache man kann mit anderen "wichtigen" Forschungen und Erfindungen prahlen!
Mir tun nur die betroffenen Tiere und Menschen leid.
LG
Alex

Beitrag von manavgat 27.05.10 - 10:48 Uhr

Ich finde es so unglaublich traurig, dass ich mich nicht mal mehr darüber aufregen mag.

Gruß

manavgat

Beitrag von schullek 27.05.10 - 12:33 Uhr

ich finde das ganze furchtbar, katastrophal, unheimlich traurig und vor allem: vermeidbar.
der spruch: wo menschen arbeiten, passieren fehler klingt für mich wie der reinste hohn. solche fehler sollten nicht passieren, denn nicht die menschen werden darunter am meisten leiden. nein, eines der schönsten naturgebiete der welt wird zerstört, tiere grausam getötet ...
ich kenne die sümpfe in louisiane, das gebiet, dass es nun so nicht mehr gibt und wenn ich mich mit em thema befassen würde, könnte ich abends nicht einschlafen. also schalte ich weg, sollte darüber berichtet werden und lese kaum artikel zum thema.
bp werde ich boykottieren, auch wenn es im endeffekt keinen großen verlust darstellt für die firma. die werden genug reserven haben um ihr megaschelchtes image nun mit hilfe gewiefeter pr berater wieder in ordnung zu bringen udn das leben nimmt sienen lauf, bis zum nächsten unfall...
wenn ich daran denke, dass ich noch vor so gar nicht allzu langer zeit im golf von mexico geschwommen udn gepaddelt bin und meine leichte angst die vor haien war, finde ich das mittlerweile lächerlich.

lg

Beitrag von schullek 27.05.10 - 12:37 Uhr

ach ja: so sehr ich die usa liebe wie eine zweite heimat. aber im grunde bin ich froh, dass die amerikaner dieses mal die naturkatastrophe vor der eigenen tür haben.
die amerikaner sind wunderbare freundliche menschen, aber absolut verschwendungssüchtig. wegen 500 metern wird das auto bewegt, denn benzin kostet ja nicht viel., die klimaanlagen laufen auf hochtouren, so dass man drinnen im sommer nen pullover braucht. wasser? who cares! kostet doch kaum was.
mülltrennung? wozu? wird eh alles zusammen verbuddelt oder verbrannt.

lg

Beitrag von siouxsqaw 27.05.10 - 13:12 Uhr

So traurig das klingt, aber:

Das ist absolut richtig, was du da schreibst.

SQ

Beitrag von wasteline 27.05.10 - 15:29 Uhr

TV und Tageszeitungen berichten täglich darüber. Man muss nur die richtigen Programme schauen und die richtigen Zeitungen lesen.;-)

Beitrag von paankape 27.05.10 - 16:35 Uhr

Was ich sehe ist aber immer recht kurz, dafür dass Millionen (?) Lieter Öl ausgelaufen sind...wie gesagt mir ging es ja auch eher um hier ;-)

LG Paankape, die weder solche noch solche "Nachrichten" schaut.

Beitrag von c.l.e.o. 27.05.10 - 15:59 Uhr

Hallo,
nun ist es ja so, dass der Golf von Mexiko ziemlich weit weg ist und uns hier in Mitteleuropa nicht wirklich tangiert. Und so verhält sich ja auch die Berichterstattung, unabhängig davon WAS geschieht. Allein es zählt WO es geschieht. Je näher die Katastrophe passiert, desto mehr wird berichtet. Ich erinnere an das erst kürzlich geschehene Flugverbot aufgrund einer Vulkanaschewolke, die über uns hinwegzog, und hierzulande wahnsinnig aufgepuscht wurde.
Dagegen wird in den USA am laufenden Band über die Ölpest berichtet. So ist das nunmal in unserer Welt: es wird erst laut geschrien, wenn was vor unserer eigenen Haustür passiert.

LG,
Cleo

Beitrag von kawatina 27.05.10 - 19:00 Uhr

Hallo,

BP wird ihre enormen Kosten auf den Verbraucher abwälzten.

Von daher wird es jeden interessieren.;-)