Einleitung wirklich so schmerzhaft?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angi1987 27.05.10 - 07:42 Uhr

Hallo,

mich betrifft es zwar nicht, aber man liest ja immer wieder, dass die künstlich erzeugten Wehen vom Tropf viel schmerzhafter wären als "normale" Wehen.

Stimmt das?

Beitrag von nessa78 27.05.10 - 07:48 Uhr

Hi Angi,

da ich bei meiner Tochter eingeleitet wurde hab ich keinen Vergleich, aber ich kann dir sagen, dass es echt schmerzhaft war.
Die Hebammen erklärten mir aber damals, dass die Wehen nicht wirklich schmerzhafter sind.
Es kommt einem nur so vor, da man keine langsame Steigerung hat, wie bei natürlichen Wehen. Die nehmen nämlich langsam an Intensität zu, während die eingeleiteten Wehen, sofort komplett präsent sind.

LG
Vanessa

Beitrag von qrupa 27.05.10 - 07:51 Uhr

Hallo

bei natürlich einsetzenden Wehen produziert der Körper einen ganzen Mix aus unterschiedlichen Hormonen, die auch das Empfinden des Wehenschmerz beeinflussen. Bei eingeleiteten Wehen ist das nicht der Fall. Das macht eingeleitete Wehen schonmal nicht ganz so leicht zu ertragen. Dazu kommt dann leider oft noch, dass der Tropf einfach aufgedreht wird ohne Rücksicht auf Mutter und Baby.
Bei mir hat die hebamme ganz ganz langsam über Stunden aufgedreht, mit der niedrigsten Dosierung angefangen und so konnte ich mich gut auf die Wehen einstellen udn als die Wehen dann irgendwann von alleine blieben wurde der Tropf abgehängt.

LG
qrupa

Beitrag von nico13.8.03 27.05.10 - 07:55 Uhr

Morgen

Kan dir leider auch nicht sagen ob die Schmerzhafter sind-bei mir hat man 2mal mit Gel probiert u dann mit Wehentropf der auch bis zum Schluß angeschloßen war.
Hab leider kein vergleich zu den normalen Wehen.
Denke eh das jeder Schmerz anders empfindet u verarbeitet.

LG niki+ben inside(34+2ssw)+nico

Beitrag von nisivogel2604 27.05.10 - 08:02 Uhr

Meine eingeleitete Geburt war ein Kraftakt. Die Wehen gehörten gar nicht zu mir, die haben nur gegen mich gearbeitet.

Meine Hausgeburt dagegen war ein Spaziergang, obwohl sie länger dauerte, es keine Schmerzmittel gab etc..

lg

Beitrag von blackcat9 27.05.10 - 08:20 Uhr

Hallo.

Bei mir wurde wegen SS-Diabetes an 40+0 eingeleitet. Allerdings nicht mit Wehentropf, sondern mit oralen Tabletten. Sicher, ich habe keine Vergleichsmöglichkeit, aber ich fand es nicht sooo schlimm. Klar, Wehen sind immer schmerzhaft, aber es war aushaltbar. Ich hatte keine Medikamente bekommen, weil ich sie nicht brauchte. Und es hat auch nicht so lange gedauert. Die erste halbe Tablette erhielt ich gegen 10 Uhr, aber die hat kaum angeschlagen. Gegen 14 Uhr bekam ich die zweite Hälfte. Gegen 16 Uhr haben etwas stärkere Wehen eingesetzt. Gegen 18 Uhr wurden sie dann heftiger und 19:56 Uhr war Colin dann auf der Welt.

LG und viel Erfolg
Franzi mit Colin und den Stiefkids Niklas und Justin

Beitrag von nusch 27.05.10 - 08:36 Uhr

So ein Quatsch.

Die eingeleiteten Wehen waren absolut auszuhalten. Leider haben sie bei mir überhaupt nichts gebracht.

Die echten Wehen waren dagegen schon viel, viel schmerzhafter.

Aber am Ende ist eh alles egal, wenn man sein Kind im Arm hält.

Beitrag von jurinde 27.05.10 - 08:53 Uhr

Hi,

ich hatte eingeleitete Wehen mit Tabelette und die waren unter heftigstem Schmerzgeschrei ohne Scherzmittel auszuhalten. Das schlimmste für mich: die wehen waren von Anfang an sehr heftig und ich hatte keine Pausen (konnte zwischendurch nicht durchahtmen) zwischen den Wehen, wie man es eigentlich im Geburtsvorbereitsungskurs gesagt hatte.

Ich habe andere Mütter befragt, die beides hatten und die sagten mir es ist mit einleiten schlimmer als ohne.

Wenn irgend möglich will ich es diesmal vermeiden.

Grüße
Jurinde

Beitrag von gingerw 27.05.10 - 09:15 Uhr

Hallo!!!!!!

Bei mir war es so das bei meiner ersten SS. eingeleitet wurde und ich sofort nach dem Gel heftigste Wehen hatte.

Was beider ersten Geburt natürlich etwas erschreckend ist weil man den Schmerz nicht kennt.

Beim zweiten Kind hatte ich dann unter Dusche die ersten Wehen und die steigerten sich dann da htte ich etwas mehr Zeit um mich an die Schmerzen zu gewöhnen und außerdem wußte man ja dann schon wie es ist.

Mal gucken wie esjetzt beim dritten ist.

LG Janina mit Nathalie 9 Fabian 5 und Jule ET -88

Beitrag von crumblemonster 27.05.10 - 09:22 Uhr

Hallo,

bei meinem Kleinen wurde eingeleitet. Die Wehen haben schon 'ordentlich' weh getan. Aber es war auszuhalten. Gebracht hat es nichts. Nachdem dann alles 'abgestellt' wurde, bekam ich eigene Wehen - die waren deutlich anders und schmerzhafter.

Die Einleitung soll ja Deinen Körper 'anschubsen', daß er mit eigenen Wehen beginnt.

Allerdings wurde bei mir nicht mittels Tropf eingeleitet, daß ich 18 Monate vorher einen KS hatte. Bei mir wurde Gel bzw. Tabletten vor den Muttermund gelegt.

LG

Beitrag von ria1972 27.05.10 - 10:06 Uhr

Hallochen,

Also mein Sohn wurde damals eingeleitet und es war eine richtig traumhafte Geburt. Allerdings kamen die Wehen viel schneller und auch abrubter hintereinander, aber es hat die Geburt unheimlich beschleunigt , was ich positiv fand. Ich habe auch keine Schmerzmittel gebraucht.
Da ich eine Wehenschwäche habe wurde ich bei der Geburt meiner Jüngsten automatisch an einen Wehentropf gehängt . Leider war an dem Wochenende auf der Geburtsstation die Hölle los und die Hebammen rannten ständig von eine Kreissaal zum andern und von da aus zum OP usw, dadurch wurde ich ziemlich lange mit einem hoch aufgedrehten Tropf "sitzengelassen" und das war furchtbar. Ich bin wirklich nicht empfindlich , aber bei einem Kind mit großem Kopf und so heftigen Wehen , da denkt man es zerreißt einen. Dazu kam ,daß es (als endlich mal wieder eine Hebamme auftauchte) es zu spät war noch großartig etwas mit Schmerzmitteln zu versuchen.
Ich denke aber , so lange man gut betreut wird ist eine Einleitung nicht unbedingt schlimmer als eine "normale" Geburt.

LG

Ria :-)