Nach 17 Wochen Kampf hab ich aufgegeben. Bin aber garnicht glücklich..

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sabrinimaus 27.05.10 - 11:15 Uhr

Hallo Zusammen,

es musste ja nun endlich mal eine Entscheidung getroffen werden. Ich habe meine Stillversuche aufgegeben. Ich habe einen 17 wöchigen Kampf hinter mir und mag nicht mehr! Meine kleine wollte von anfang an die Brust nicht wegen Saugverwirrung, weil sie nach der Geburt auf der Kinderstation war (konnte den Blutzuckerspiegel nicht halten). Ich habe sie dann irgendwann dazu gebracht wenigstens mit Stillhütchen dran zu gehen. Nur leider saugt sie da nicht richtig fest, weil sie ja Flasche trinken gewohnt ist. Musste also immernoch zufüttern, weil sie sonst abgenommen hat. Seit 3 Wochen ist jetzt nur noch Terror, wenn ich sie anlegen möchte. Es ist überhaupt nicht schön und alles andere als enspannt wir sind beide hinterher meist schweiß gebadet.

Jetzt habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden ihr ihren Willen zu lassen und ihr die Flasche zu geben.
Ich hätte so gerne gestillt. Habe meinen Sohn auch lange gestillt und habe es geliebt und jetzt klappts nicht. Sogar jetzt beim Schreiben kommen mir die Tränen. Aber es hilft ja nichts. Hier sollte endlich wieder Ruhe einkehren.

Von der profesionellen Stillberatung bin ich sehr enttäuscht. Schon die im Krankenhaus war sehr seltsam und hat mein Mäuschen beim Stillen immer nur mit einer Sonde, die sie ihr in den Mund schieben wollte gestört...
Dann hatte ich mich an die LLL gewandt und da war scheibar der Weg zu weit für einen Besuch. Und die IBCLC hat auch gemeint, dass sie mir nicht helfen kann, weil meine kleine eine Regulationsstörung (Schreiaby) hat. Und angeblich würde sich bei ihr kein Suchreflex und kein saugreflex auslösen lassen. Das kann ich nicht bestätigen. Ausserdem ist es soweit ich weiß normal, dass ein sattes Baby nicht sucht....

Und jetzt muss ich mich damit abfinden, dass es nix wird. Ich pumpe jetzt noch gelgentlich ab, damit sie noch ein bisschen Muttermilch bekommt bis sie 6 Monate alt ist.

Das hat jetzt gut getan mir diese Frust runterzuschreiben.

LG Sabrina mit Viktor (3) und Rosalie (17 Wochen)

Beitrag von rmwib 27.05.10 - 11:23 Uhr

Oh je. Komm, ich drück Dich mal feste. #liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck Du hast es versucht #liebdrueck#liebdrueck#liebdrueck

Beitrag von bibi22 27.05.10 - 11:46 Uhr

Hey, du hast dein Menschen mögliches getan! #liebdrueck#liebdrueck

Nimm das Fläschchen, leg sie an deine Brust, beim geben und lass sie nach dem aufstoßen noch gaaaanz lang mit dir kuscheln!

lg bianca

Beitrag von kerstim 27.05.10 - 14:33 Uhr

Ich sag jetzt mal, auch wenn s vielleicht kein großer Trost ist, aber die empfohlenen 4 Monate habt ihr ja geschafft und wenn du ihr ab u an noch weiter Muttermilch anbietest denk ich hast du dein Bestes gegeben. Denke dass ich die richtige Entscheidung so, denn wenn s nur Terror gibt, bringt es ja auch nix u dann hast du ja noch deinen Großen, der dich ja auch braucht u wenn s um s Stillen immer so ein Theater gibt, ist es für ihn sicher auch nicht schön. Jetzt kann er ja viell. beim Fläschen geben helfen.
Drück dich ganz fest, kann schon verstehen, dass du traurig bist.
Alles Gute!