5+ Altersunterschied

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von feuermelder1983. 27.05.10 - 11:16 Uhr

Hallo,

wer von euch hat seine Kinder 5+ Altersunterschied und kann mir berichten wie es ist?
Wie verstehen sich die Kinder unter einander?
Können sie zusammen spielen?
Haben sie Gemeinsamkeiten?
Wie hat das große auf das Baby reagiert?
Und wie war für euch die Umstellung auf ein Baby?

Ich frage euch das weil wir schon lange einen Kinderwunsch haben aber bisher hat es noch nicht geklappt #schmoll
Mein Sohn ist jetzt 4 ¾ Jahre und wenn es diesen ZK klappen würde, dann wäre er 5,5 Jahre wenn das Baby da ist.
Ich machen mir da meine Gedanken ob ich meinen Sohn damit Schaden würde wenn wir so spät noch ein Kind bekommen würden. Gerne hätte ich einen Altersunterschied von 3 Jahre gehabt aber wie gesagt hat es bisher noch nicht geklappt.


Lg. Melly

Beitrag von steinwind 27.05.10 - 11:23 Uhr

Hallo Melly,
wir haben einen Altersunterschied von 6,5 Jahren und es klappt prima. Ich hätte nie gedacht, dass die Große noch so schön mit dem Kleinen spielt, aber sie ist ganz begeistert von ihm.
Ob die Kinder sich verstehen und zusammen spielen hängt meines Erachtens nicht vom Altersabstand ab. Ganz sicher schadest du deinem Sohn nicht damit, wenn du noch ein Kind bekommst.
Du musst es positiv sehen, mit dem großen Altersabstand ist es für dich die erste Zeit nicht so anstrengend.
Ich habe jetzt Kind Nr. 3 bekommen und die beiden Kleinen haben einen Altersabstand von 2,5 Jahren und das ist schon ganz schön anstrengend.
LG Steinwind

Beitrag von sandramutti 27.05.10 - 11:40 Uhr

hallo!

also ich kann selbst als geschwisterkind berichten mit altersunterschied von 8 jahren zur großen schwester, 15 jahren zum großen bruder.
wir kinder finden es alle nicht schön. war auch schon immer so.
jeder ging seinen eigegenen weg. wir sind quasi alle als "einzelkinder" aufgewachsen.
außerdem das problem: meine große schwester kam sich durch mich, dem plötzlichen "nesttäkchen" in der familie etwas zurückgesetzt vor.
sie wollte wohl auch kein geschwisterchen mehr.
wir haben 0 zusammen gespielt. eher nur gestritten, hab ihr viele dinge kaputt gemacht, was sie nicht so verstanden hat.

haben alle sehr darunter gelitten unter dieser situation, dieser "zerrissenen" familie.
wäre gerne mit ihnen schön aufgewachsen... denke wäre bei uns nur ein altersunterschied von 1,2,oder 3 jahren wären wir die besten freundinnen geworden.

das ganze war für mich so prägend, dass ich meine mäuse in einem abstand von nichtmal 2 jahren bekommen habe und es ist perfekt;-). sie spielen so schön gemeinsam... sie hängen sehr aneinander. und ich freue mich so, sie so zu sehen, wenn ich zurück an meine kindheit denke.

aber was sagt eigentlich dein sohn dazu? finde es hängt auch viel davon ab, ob er sich noch ein geschwisterchen wünscht, oder auch "dagegen" ist.
mein negativ-beispiel muss auch nicht die regel sein, denke ich.
es ist eben so, je größer der altersunterschied umso weniger sind die gemeinsamen interessen usw.:-(

lg, sandra

Beitrag von 1familie 27.05.10 - 13:58 Uhr

Hallo,

unsere Kinder sind 5,5 jahre auseinander und es war von Anfang an so geplant.

Die beiden Kinder spielen gut miteinander, aber genauso gut können sie miteinander streiten - nur versteht mein Grosser schon mehr und daher dauert ein solcher Streit nicht wirklich lange :-)
Er beschützt seinen Bruder, auch wenn der Kleine mal schimpfe bekommt, er steht immer auf seiner Seite - genau wie der Kleine beim Grossen :-)

Der Grosse war nie eifersüchtig, da wir ihn schon anfang an gut miteinbbeziehen konnten, ich finde das kann man bei einem Kleinkind nicht so gut.

Gemeinsame Hobbys kann ich nicht einschätzen, dazu ist der Kleine noch etwas zu jung.

Ich selber habe einen Bruder der 6 jahre jünger ist und kann von keinen Problemen in meiner kindheit berichten, unsere Eltern haben keine grossen Unterschiede gemacht und keiner kam zu kurz oder wurde vorranging behandelt.
Ich denke wenn es da Probleme gibt, liegt das eher an den Eltern.

LG

Beitrag von blucki 27.05.10 - 15:25 Uhr

hallo melly,

also unser sohn ist grade 6 geworden und die tochter gerade 1 (sind nur 7 tage auseinander die geburtstage, also 5 jahre und 7 tage). bei uns ist alles super.

unser sohn liebt seine schwester abgöttisch. manchmal ein bisschen zu doll sogar. ich muss ihn oft ermahnen, dass er sie nicht ununterbrochen abknutscht. manchmal ist es nämlich einfach zuviel des guten. klar haben wir auch eifersuchtsattacken erlebt, wie z.b. den winzigen säugling in den fuß beißen oder sie von hinten in die wangen zwicken, aber das ist glaube ich völlig normal. er hat ja hier 5 jahre lang die alleinherrschaft gehabt und muss schon sehr zurückstecken. mein mann ist selbständig und arbeitet 14 std täglich und ist auch oft verreist und unsere einzige oma wohnt 200 km weit weg. da muss er wirklich auf viel mama verzichten im moment.

aber was glaubst du, wenn jemand draußen oder von den nachbarsmädels die schwester anfassen will. das bestimmt er ganz alleine, wann und wo und überhaupt. er sagt auch immer, die maralie ist das süßeste baby von der welt. und wenn die oma spaß macht und ihn fragt, ob sie die maralie behalten dürfte, wenn wir zu besuch sind, dann flippt er fast aus und wird richtig grantig. letztens hat er gemeint, sie solle lieber ins "alterheim" gehen oder sich einen opa suchen und selbst ein baby bekommen. hahahah.

also ich hätte den abstand nicht geringer haben wollen. so habe ich für beide in den ersten 3 jahren irgendwie viel mehr zeit. für den großen, weil er noch einzelkind war und für die kleine jetzt, weil der große schon so groß ist und zur schule geht und sich auch schon ganz anders beschäftigt wie ein 2 oder 3 jähriger.

für uns ist der altersabstand so genau perfekt.

und spielen tun die beiden auch schon zusammen. was glaubst du, wie interessant auf einmal so babyspielzeug wieder ist. es geht ja auch nicht darum, dass zwei geschwister exakt die gleichen spieleigenschaften haben. es ist einfach schön, wenn noch jemand da ist. egal wie alt das kind ist oder ob es männlich oder weiblich ist.

lg
anja

Beitrag von connie36 27.05.10 - 15:40 Uhr

hi
ich kann nur von mir sprechen, und das heisst ja nicht, das es überall so sein muss.
aber meine schwestern und ich sind alle 6 jahre auseinander.
ich bin in der mitte. wir sind alle überhaupt nicht miteinander ausgekommen.
hast du aber einen jungen oder mädchen und bekommst das gegenteilige geschlecht ist der altersabstand sowieso egal.
meine beiden sind 9 und 8, und wir sind seit 4,5 jahren dabei eine nummer drei zu basteln. mittlerweile wäre der altersabstand schon gravierend, aber dadurch das die ersten zwei so eng aufeinander gekommen sind, macht mir das nicht soviel aus. und beide sind völlig verrückt nach kleinkindern. sie "nerven" ausserdem beide, wann es denn nun endlich mal klappt;-)
der vorteil bei einem älteren kind ist natürlich der, dass das grössere kind schon mit einbezogen werden kann. und wie gesagt, bei uns war auch das problem, das wir alle drei einen anderen vater hatten und dadurch auch total unterschiedlich waren, im wesen so wie im aussehen.
wünsche euch viel glück mit eurer nummer 2
conny

Beitrag von gussymaus 27.05.10 - 16:07 Uhr

mein mittlerer war 4 als ds baby kam, ok, er hatte schon einen großen bruder, aber das problem des großer-bruder-werdens ist ja das gleiche... er hatte bis dahin ja nur erfahrung im kleiner-bruder-sein.

klar birgt das einige "risiken" oder "probleme" aber keine, die nicht zu beheben wären, wenn man es möchte und sich etwas damit befasst.

ob man nun zwei klein kinder unter einen hut bringen muss oder einen evtl etwas eifersüchtiges bisher-einzelkind bändigen muss ist letztlich j auch egal.... bei einem 7 oder 8 jährigen hat man sicher nicht das problem dass er just zur selben zeit die windeln gewechselt haben müssen. auch das tägliche geschehen kann ein 8 jähriger schon mal alleine regeln, dafür muss man eben andere probleme in den griff bekommen.

meine jungs sind 4 und 6 jahre äler als ihr schwesterchen, und sie spielen beide, unabhängig oder miteinander prima mit ihrer schwester. jeder auf seiner weise... der große will ihr immer gerne was zeigen, ihr bücher "vorlesen" und sie trösten und schmusen, während der kleine sich eher darauf beschränkt ihr möglichst lustigen blödsinn beizubringen... beides sicher nicht nur alters-bedingt, das ist auchviel tysache, ob ein großer bruder eher ein kleiner beschützer ist oder ein bruder zum rumblödeln. das findet sich dann schon.

wenn ein großer bruder nicht gelcih enttäuscht wird, weil man mit dem "geschwisterchen zum spielen" gar nicht spielen kann, weil es nur weint ud milch trinkt. Oder er auf einmal vom thron gestoßen wird weil er sein bettchen abgeben muss, weil er ja jetzt groß ist oder leise sein muss damit das baby schlafen kann usw. muss er auch nicht eifersüchtig sein.

ich habe NIE zu meinen jungs gesagt "sei leise, das baby schläft" - entwedr es ist müde und schläft, oder schläft in einem anderen zimmer. Auch mussten sie nie was abgeben... ich hab ihnen ihr gitterbett abgewöhnt bevor das baby da war, damit eben nicht dieses "das baby nimmt mir das weg" im raum stehen kann, und spielzeug durften sie immer behalten - sie haben es nahezu alles freiwillig weitergegeben, fanden es toll ihr altes duplo eizupacken und zum geburtstag zu verschenken... wir haben es vorher ein bisschen geputzt, dann "Ist es ja wie neu" und die großen brüder waren immer stolz drauf... am tollsten fanden sie, dass sie ja trotzdem immer noch mal damit spielen könen ;-) sind ja ganz schön schlau so kinder... "mit bruder hat man doppelt so viel spielzeug wie sonst!!" #cool

ich würde einem kind so oder so, egal wie groß der altersunterschied ist, einen alltag angewöhnen der auch mit dem neuen baby durchzuhalten ist. ALso z.B. das schlafen im elternbett früh genug abgewöhnen, bevor das kind vom geschwisterchen weiß, wenn man nicht viorhat mit zwei kindern im elternbett zu nächtigen denn ein "jetzt schläft aber das baby hier und du musst in dein eigenes bett" KANN nur nach hinten los gehen! und da gibt es sicher in jeder familie so ein paar kleinigkeiten die bios dahin anders laufen müssen... und sei es nur, dass am ndas kind an ein bettgeh-ritual ohne mama gewöhnt, denn zumindest den tag der geburt wird die mama ja wohl nicht da sein - nicht für alle kinder ist es ok wenn papa das macht.. oder was immer...

aber mehr würde ich auch nicht amchen, und wirklich besorgniserregend finde ich das auch nicht, mit 2 jahren unterschied nicht, und mit 8 auch nicht...

Beitrag von ansahe 27.05.10 - 18:16 Uhr

Hallo,

also, schaden kannst du einem Kind damit ja nun absolut nicht. Erwarte aber auch nicht, dass du auf jeden Fall ein Geschwisterpaar hast, welches schön und oft miteinander spielen kann. Richte dich eher auf zwei "Einzelkinder" ein.

Ich selber bin auch genau 5 Jahre älter als meine Schwester. Als wir beide Kinder waren, konnte ich lange nicht wirklich etwas mit ihr anfangen. Wir haben zwar in Urlauben usw. mit einander gespielt, ich weiß aber noch, dass ich oft traurig war, mit ihr nicht mal "coolere" Sachen spielen zu können.
Ungefähr seit sie 14 Jahre alt war, konnte man plötzlich mit ihr richtig reden und sie hatte (da schon immer etwas weiter für ihr Alter) da ungefähr die gleichen Interessen wie ich. Heute verstehen wir uns wirklich super und den Altersunterschied merkt man schon lange nicht mehr.

So war es aus meiner Sicht mit dem Altersunterschied nicht ganz so glücklich. Würde man aber wohl meine Eltern fragen, würden sie sagen, dass alles super und harmonisch war.

Wir haben bei unseren zwei "Großen" jetzt einen Altersabstand von 2 1/2 Jahren, welchen ich persönlich sehr schön finde. Allerdings weiß ich nicht, was meine Kinder später einmal sagen werden :-p.
Zum Nesthäkchen haben sie nun einen Altersabstand von 11 bzw. 8 Jahren. Und wieder würde ich persönlich sagen, der Abstand ist einfach super;-).
Die Großen waren eigentlich nie wirklich eifersüchtig, lieben ihren kleinen Bruder abgöttisch und helfen uns in vielen Sachen schon sehr. Allerdings können sie natürlich kaum miteinander spielen, auch wenn der Kleine das liebend gerne so hätte. Es ist eher ein aufpassen und "bespielen".

Mal sehen, was die Kinder uns in 20 Jahren so über ihre Kindheit berichten;-).

Im Großen und Ganzen denke ich allerdings, dass man sich über den Altersunterschied nicht so große Gedanken machen sollte. Man kann es sich ja nun nicht immer so genau aussuchen. Und jedes Familienmitglied wächst ja in die Situation hinein. Und wenn euer Sohn mit Eifersucht reagiert, könnt ihr gegensteuern. Bekanntlich ist das ja auch immer nur eine ganze kurze Zeit.

LG, Anja

Beitrag von joanni 27.05.10 - 19:05 Uhr

Hallo Melly,

unsere Kinder sind jetzt 2 Jahre, 6 Jahre und 9 Jahre alt.
Der Altersunterschied ist überhaupt kein Problem, ich würde es jederzeit wieder so machen.

Drück dir die Daumen, dass es bald klappt!

#winke

Joanni

Beitrag von raindrops2 28.05.10 - 08:48 Uhr

Guten Morgen!

Meine beiden Mädels sind 5 Jahre und einen Tag auseinander. Für uns war und ist der Abstand perfekt.
Sophie war von vornherein begeistert von ihrer kleinen Schwester. Eifersüchtig war sie bisher eigentlich noch nie. Die Kleine ist mittlerweile 2 Jahre alt und sie ist diejenige, die schonmal eifersüchtig ist. Eifersucht ist normal, egal wieweit die Kinder auseinander sind.
Sie spielen schön miteinander. Klar gibt es Streitereien, aber die sind meist schnell vorbei.

Ich selber habe 2 Schwestern. Die eine ist 1 Jahr älter als ich, die andere 8 Jahre. Mit der Älteren habe ich mich schon immer super verstanden, mit der anderen habe ich mich nur gestritten. Erst als ich von zuhause auszog, verstanden wir uns gut. Noch heute ist das Verhältnis zur Älteren Schwester viel besser.

Am Abstand könnt ihr ja nun nichts mehr ändern. Nehmt es so wie es kommt. Ich drücke euch die Daumen #klee

LG

Silvia mit Sophie (*11.5.03) und Fiona (*12.5.08)

Beitrag von fraz 28.05.10 - 09:34 Uhr

Nein, Schaden richtest du sicher nicht an, warum denn auch?
Du darfst einfach nicht erwarten, dass sich dein Sohn wahnsinnig freut, bald älterer Bruder zu werden.

Unsere beiden sind knapp 5 Jahre auseinander.
Unsere Tochter hat sich zwar sehr auf ihr Brüderchen gefreut, doch dieser war im ersten Jahr ein absolutes Schreibaby und wir alle liefen nur noch auf dem Zahnfleisch.
Ob das mit ein Grund ist, dass sie bis heute nicht wirklich warm werden miteinander, weiss ich nicht. In dem Alter liegen die Interessen einfach wirklich weit auseinander, dazu kommt noch das unterschiedliche Geschlecht und wir haben eher das Gefühl, dass wir zwei Einzelkinder haben.
Wir leben in einer Siedlung und beide haben hier viele Freunde/ Freundinnen. Das finde ich wichtig. Und wenn wir dann mal als Familie unterwegs oder in den Ferien sind, so können sich die beiden dann doch auch mal "zusammenraufen".

Auch als Eltern war/ ist es nicht immer einfach, gemeinsame Interessen unter einen Hut zu bringen, das fand und finde ich immer noch ziemlich stressig!

Aber wenn ihr wirklich noch ein Kind wollt, so lasst euch davon nicht abschrecken, schliesslich wollt IHR es und nicht euer Sohn....

Alles Gute

Fraz