Frage Privatinsolvenz & Adoption

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Beitrag von starwarslady 27.05.10 - 13:52 Uhr

Hallo

Hätte mal ein paar Fragen#schwitz

Folgenes.: Meine Freund hat eine Tochter 15 Jahre für die er auch Unterhalt zahlt, sieht sie auch so oft es geht ,bei 500 km entfernung.

Nun rief Ihn heute seine Exfrau die wieder Verh. ist an mit folgendes Problem.:

Sie muss wegen hoher Schulden in die Privatinsolvenz (das als Bankangestellte) , hatten heute deshalb wohl eine Person da , die hat Vorgeschlagen. Wenn er seine Tochter zur Adoption freigeben würde bzw ihr neuer Mann das Kind adoptiert, bräuchte er ja kein Unterhalt mehr zahlen . Aber für sie und Ihre Insolvenz wäre das besser damit keine Lohnpfändung kommt oder sie gar ihren Job verlieren würde.

Würden wohl per Anwalt dann festhalten das sich aber in nichts ändert (Vater/Tochter ) und sie jederzeit weiterhin sehen kann/darf.

Nun stellt er sich als Vater die frage was bringt ihr das in der Privatinsolvenz ???? Adption und Privatinsolvenz doch zwei Paar verschiedene dinge was für Geldliche vorteile hätte sie davon???


Jemand Erfahrungen mit so was, kann in Netz dazu nichts finden so schnell


Danke für Antworten:-D

Beitrag von windsbraut69 27.05.10 - 14:10 Uhr

Er kann das Kind nicht adoptieren lassen und rechtliche Folgen vertraglich ausschließen.

Den Zusammenhang zwischen Adoption und Privater Insolvenz kann ich nicht feststellen - kann es sein, dass seine Ex ihm einen Bären aufbindet, um ihn zur Adoption zu drängen?

Gruß,

W

Beitrag von starwarslady 27.05.10 - 15:08 Uhr

danke für deine Antwort


habe aber auch gleich gesagt *die verarscht dich*

aber ich bin ja nur böse Freundin die den Armen Kind nichts gönnt

haben eigends Kind zusammen , und nochich 2 weiter aus erster Ehe

habe immer gearbeitet nach unseren Kind am 11 Tag nach der Geburt.

Ich habe die Jahre immer wo er keine Arbeit hatte, oder nicht zahlen konnte die Reisen zur Tochter oder sie zu uns Finaziert und mit mein eigen Kinder dann verzichtet bisschen ,wir haben gerne gemacht , aber egal :-) Arschtritte sind 2 Frauen/Freundinen immer sicher.


Egal was er macht seine Entscheidungen für sein Kind, nur ich würde es Ihn auch nicht empfehlen :-)

Lg

Beitrag von windsbraut69 27.05.10 - 15:36 Uhr

Ja, man gibt doch nicht so einfach sein Kind zur Adoption frei, auch, wenn die Ex damit paar Euro mehr in der Tasche hätte!

Das ist ein Thema, dass normalerweise gar nicht zur Diskussion steht bei nem vernünftigen Verhältnis zwischen Vater und Kind. Es geht ja auch nicht um ein Kleinkind!

Beitrag von myimmortal1977 27.05.10 - 14:18 Uhr

Das ist totaler Schwachsinn. Die Adoption würde ihr keinerlei Vorteile bringen und dem Vater nur Nachteile, wenn er ein wirkliches Interesse an der Tochter hat.

Finanziell würde es ihm Vorteile verschaffen. Denn dann müsste er keinen Unterhalt zahlen.

Aber rein rechtlich hat er dann absolut keine Handhabe mehr, sein Kind sehen zu dürfen. Egal, was der Anwalt da festhalten möchte, es ist dann nicht mehr sein Kind.

Der Selbstbehalt der insolventen Familie wäre dann sicherlich höher, aber da die Mutter ja für das Kind Unterhalt bekommt (ich meine Unterhaltsleistungen sind nicht pfändbar), wäre sie nach meiner Ansicht durch diesen Schritt nicht besser gestellt. Man müsste eher Angst haben, dass das Kind dadurch finanziell schlechter gestellt ist.

LG Janette

Beitrag von starwarslady 27.05.10 - 15:09 Uhr

danke für deine Antwort:-D

Beitrag von snowy 27.05.10 - 14:51 Uhr

Was habt ihr mit ihrer Insolvenz zu tun?

Wenn sie das Kind vom neuen Mann adoptieren lassen möchte, dann sollte sie einen Antrag stellen und dann werden noch beide Seiten befragt. Bin gespannt wie das Gericht guckt wenn dein Mann den Grund der Adoption nennt.

Für deinen Mann bzw. für euch wäre es sicher verlockend keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen.

Ich frag mich nebenher noch warum die Tochter nicht befragt wurde, denn immerhin ist sie 15 Jahre und selbst wenn der "Neue" sie adoptieren dürfte so wird sie für sich selbst entscheiden ob sie ihren Vater besucht.

Im Übrigen sollten die Leutchen sich mal ein wenig mit dem Insolvenzkram auseinandersetzen, denn so einfach schiebt man einem Gläubiger keine adoptiertes Kind unter. Hier wäre auch noch die Voraussetzung, dass der neue Mann in Insolvenz wäre oder aber er für die Schulden mit unterschrieben hätte.

#snowy

Beitrag von starwarslady 27.05.10 - 15:17 Uhr

danke auch für deine Antwort


der Meinung bin ich auch, aber angeblich kann der Vorschlag von einer Person mit Fachwissen und die mit Beratung oder so zu tun hat #kratz

Meine meinung bringt es nichts Sie hat ja Ihre Pfändunggrenze mit einem Kind, der Neue Partner hat nichts mit ihren Schulden zu tun da sie nicht mal 1 Jahr verh. sind . Persönlich denke er soll in die Insolvenz und
deswegen die Adoption damit ich seiner erhöht.

Beitrag von lamia1981 27.05.10 - 16:43 Uhr

Oha, ich würde deinem Mann auch abraten.

Die einzige Erklärung für mich wäre:

Sie wollen die Adoption, rechtlich müsste dein Mann dann keinen Unterhalt mehr zahlen der auf ihren Selbstbehalt angerechnet werden könnte.

Ich schätze aber sie würde trotzdem erwarten, dass er den Unterhalt weiterbezahlt und sie würde den dann einfach nicht angeben.

Beitrag von manavgat 27.05.10 - 16:48 Uhr

Da würde ich die rote Karte rausholen!

Was soll denn der Blödsinn. Diese dumme Trulla (KM).

Sie hat doch nur Angst, dass das als Einkommen zählt. Was bitte soll das bringen, das macht doch keinen Unterschied.

Und wieso soll die Vater/Tochter Beziehung darunter leiden. Es macht übrigens auch einen Unterschied beim Erbrecht.

Wenn Dein Freund schlau ist, dann gibt er ein klares Nein.

Gruß

manavgat

Beitrag von motte1986 27.05.10 - 17:11 Uhr

ein schelm, wer böses denkt....

was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

ich kann jetzt komplett falsch liegen, aber ist es nicht so, dass der unterhalt der tochter auch deren einkommen ist und nicht der der mutter?

ich würde es nicht machen. zumal das mädel irgendwann volljährig ist und eventuell ne längere ausbildung/studium machen möchte, wo sie dann sicher für den unterhalt ihres vaters dankbar ist. wer weis, ob das der potentielle neue vater auch leisten kann?

lg

Beitrag von kati543 27.05.10 - 17:24 Uhr

Adoption und PI sind 2 völlig verschiedene Dinge. An der Stelle deines Freundes würde ich nie einwilligen. Wenn er seine Tochter zur Adoption freigibt, ist er nicht mehr Vater. In jeglicher Hinsicht verliert er ALLE Rechte und Pflichten. Er hat keineswegs danach noch ein Umgangsrecht. Wenn die Tochter ihn sehen will, die Mutter und der neue Vater das erlauben und er ebenso will, dann steht dem nichts im Wege. Aber jeder dieser Personen können den Umgang komplett verhindern.

Beitrag von snowy 27.05.10 - 18:21 Uhr

Die Tochter ist 15 Jahre alt, wer sollte ihr verbieten ihren Vater zu sehen?

Beitrag von motte1986 27.05.10 - 19:18 Uhr

ein gericht z.b.!

das mädel ist noch keine 18 und untersteht damit dem sorgerecht der eltern. im falle einer adoption dem neuen vater und der kindesmutter.

wenn die es ihr verbieten und im härtesten fall ein umgangsverbot erwirken, hat auch das mädel verloren!

Beitrag von kati543 27.05.10 - 22:28 Uhr

Eben...Sie ist 15 und nicht 18. Und solange sie nicht 18 ist, haben ihre Mutter und ihr neuer Vater durchaus das Recht dazu. Eine Adoption bedeutet genau das. Man gibt alle Rechte und Pflichten an einem Kind ab. Man ist eben danach nicht mehr Vater/Mutter dieses Kindes.

Beitrag von snowy 28.05.10 - 12:13 Uhr

Ist ja niedlich, dass man solch eine Meinung vertritt. Sie muss nicht erst 18 J. sein um Rechte zu haben. Wenn sie ihren leiblichen Vater ( der Neue kann nicht der l e i b l i c h e werden ) sehen möchte gibt es auch Stellen die helfen können.

Man könnte ja fast der Meinung sein, dass ihr denkt dass ein Kind seine Rechte erst mit 18 J. durchsetzen kann. Da wären ja manche Kinder sehr arm dran wenn ich manch zerrüttete Familie sehe.

Weiter frage ich mich dann wie das Jugendamt zu manchen Sorgerechten oder Vormundschaften kommt.

#snowy

Beitrag von elsa345 27.05.10 - 19:43 Uhr

Hallo,
was für eine wilde Story! Da hat die KM aber einige Nächte drüber nachgedacht, bevor sie das raus hatte. Ich denke, es ist so wie Du sagtest, der Mann soll in die Insolvenz (sie dürfte nämlich ihren Job bei einer Bank loswerden, mit einem Insolvenzverfahren) und will seine Pfändungsfreigrenze mit einem Kind erhöhen.

Ehrlich gesagt, ist es eine bodenlose Unverschämtheit des schnöden Mammons wegen, eine Adoption in Erwägung zu ziehen. #schock

Klares NEIN!

Beitrag von michael-irene 11.07.10 - 13:40 Uhr

Hallo,

1. So wie sich hier alles liest scheint es eher so, als müsste nicht die KM in PI sondern eher der neue Mann.

PI und Adoption sind wie schon von einigen mehr gesagt zwei verschiedene Dinge!!

Zum einen der gezahlte Unterhalt würde sicherlich der KM als Einkommen angerechnet werden jedoch nicht Pfändbar.

Ob Sie in der Insolvenz etwas an die Gläubiger bzw. an den Insolvenzverwalter zahlen muss hängt von vielen Faktoren ab.

1. Wie hoch ist das Nettoeinkommen?
2. Gegenüber wieviel Personen wäre auch die Mutter Unterhaltsverpflichtet? Die Tochter wäre schon mal eine Person, denn auch die KM hat dementsprechenede Verpflichtungen. Der KV ist für den sogenannten Barunterhalt zuständig.

Die Pfändungsgrenze ist in der ZPO ersichtlich.

Auch wenn KM und Mann verheiratet sind, so hat der neue nichts mit der PI der KM zu tun.

Die Tochter zur Adoption freigeben würde ich glatt verweigern, denn so wie die vorherigen Poster hätte dann der KV keine Rechte mehr an dem Kind. Sicherlich die Tochter selbst hat auch Rechte jedoch ist es richtig, dass wenn der "neue" die Tochter adoptiert hat, so könnte der neue sowie die KM sogar per Familiengericht ein Umgang verbieten. Per Anwalt vorgeschlagenes Festzuhalten halte ich für sehr Zweifelhaft, da sich ein Anwalt sich damit wohl auskennen dürfte, dass der KV dann seine Rechte verliert.

Würde der neue ind die PI gehen so hat er dadruch den Vorteil, da er gegenüber der Tochter zum Unterhalt verpflichtet wäre und somit seine Pfändungsgrenze nach oben rutschen würde.


Lieben Gruß Michael und Irene