Beispiele von Taktlosigkeit bei FA und Hebammen???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von muire 27.05.10 - 14:43 Uhr

Sicher kennt ihr das auch,
da ist man schwanger und ist in einer neuen Lebenssituation, die neue Fragen aufwirft und dann trifft man auf sie...die routinierten, erfahrenen leider auch oftmals taktlosen und unfeinfühligen Menschen, die uns als qualifiziertes Fachpersonal wie Gynäkologen und Nachsorgehebammen etc rat- und tatkräftig unterstützend zur Seite stehen soll(t)en.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, due euch euren Kopf haben schütteln lassen?

Hier sind meine zwei "besten" Erfahrungen bei meiner Hebammensuche:

1) Ich suchte eine Hebamme, diese arbeitet mit meiner FA zusammen in der Praxis, ich war im 2 Monat schwanger.
Diese Hebamme zeichnete sich durch folgendes aus:
Nachdem wir eine Stunde beisammen saßen und sie meine Vorgeschichte kennenlernte und immer wieder betonte dass es wichtig ist, dass ich ihr vertrauen kann und sie mich kennt, erzählte ich ihr von meiner vorangegangenen Fehlgeburt und wie ängstlich ich zu dem Zeitpunkt noch war, dass wieder Blutungen auftreten, wie auch wieder am Anfang dieser SS. Und wie sehr wir nach den schlechten Erfahrungen einfach positives Denken und Freude gebrauchen können von Hebamme und Arzt und das Ende der kritischen Phase nach 3 Monaten entgegen fiebern, weil wir uns dannn offiziell freuen dürfen und es den Familienangehörigen erzählen können.
Da sagte sie, dass ich mich noch lange nicht freuen darf nach 3 Monaten, denn bei vorangegangenen Fehlgeburten liegt die kritische Phase bei 5 Monaten, aus ihrer Praxiserfahrung heraus kanns bis dahin noch schief gehen.
Aber Angst haben nützt nix, wenns aufhört zu leben, hörts einfach auf, da kann man nix machen. Noch Fragen?

Ich war "entzückt" von so viel Einfühlungsvermögen und habe sie nicht zu meiner Hebamme gewählt.... (da lief noch mehr...aber das war mein "Highlight"

2) Die zweite (meine jetzige Nachsorge) Hebamme brachte folgendes:
Ich war Ende 6 Monat, und mein Kleiner hatte eine lange Phase von über einer Woche, wo die Kindsbewegungen viel weniger und seichter als üblich waren.
Ich rief sie an, wollte wissen, welche Erklärungen es dafür gibt, damit ich es besser verstehe und mir keine Sorgen mache. Bin ja keine Hebamme, kenn mich nicht so aus. (Von der FA meiner Freundin hatte ich die Info es seien Wachstumsschübe, von meiner FA die Info, dass noch so viel Platz im Bauch sei das ich es einfach mal nicht merke...über ne Woche lang....kann sich son Kind verschwimmen^^) und meine Hebamme sagte.....es kann vorkommen, dass son Herz aufhört zu schlagen, dann soll es so sein, da kann man nix machen. Und die Kinder im Bauch haben unterschiedliche Tagesformen, so wie wir Erwachsene auch, da isser einfach mal ruhiger. (Über eine Woche am Stück O_O) Ich hatte gar nicht soweit gedacht, dass mein Junge tot in meinem Bauch liegen könnte...wollte doch nur ne fachliche Erklärung...
Na ich hab mal die Wachstumsschuberklärung für mich angenommen.

Habt ihr auch Beispiele von glanzloser Taktlosigkeit? Bin gespannt.
LG

Beitrag von deenchen 27.05.10 - 14:48 Uhr

Oh ja, da hab ich ein frisches Beispiel! :-[

War vor kurzem im Krankenhaus weil ich Blutungen hatte. Und vorm US laberte der Arzt was von Abort und ob den überhaupt ein Kiwu bestehen würde. Wäre ja nicht selbstvreständlich und er müsse wissen, ob die Schwangerschaft dann überhaupt vresucht werden soll aufrecht zu erhalten oder ob es mir egal ist.

Stand nur fassungslos da mit nackten Popo, schliesslich war ich ja dort um die Ursache feststellen zu lassen und es hat sich nicht mal um eine starke Blutung gehandelt!

Beitrag von deenchen 27.05.10 - 14:54 Uhr

Kleine Ergänzung... dieser Arzt war dann auch nicht in der Lage die Ursache zu finden und bekam hinterher keine großen Infos wie ich mich denn nu verhalten soll.

2 Tage später bei meiner Gyn brauchte diese nur 10 Sekunden um den Grund der Blutung zu finden...

Beitrag von linnie73 27.05.10 - 14:58 Uhr

Ja, mein erster FA vergass vor lauter routine mal einfach zu sprechen, er untersuchte schnell und sagte immer nur mhhh mhh ahaa ahaaa und wenn ich ihn was fragte alles ok.... ist auch mein erstes Kind hatte fragen wegen meiner blutgruppe , wollte gewicht ,grösse wissen, bekam dann einfach mal keine antwort, mutterpass bekam ich auch nicht. Als dann mein mann mitkam und der FA sah dass er Briefträger sei musste er herzhaft lachen, so nach dem alten Klischee der Briefträger oder Milchmann war zu Besuch#aerger Jetzt beim 2. FA der ist manchmal so überfordert, dass er im Laufen untersucht, spricht und Termin ausmacht. Geschweige denn Mumu -untersuchungen momentan, so ruckzuck das tut weh, ich soll nicht so pingelig sein , heisst es dann es würden auch andere Frauen die Untersuchungen haben, die wären nicht so. Das Beste war aber vorgestern, als ich nackt mit breiten Beinen auf der Liege lag und er was vergessen hatte und die Tür aufliess , jeder der in der Rezeption stand konnte mich sehen:-[
aargh, für uns ist es so ein wichtiger Moment und für manche Ärzte ist es einfach nur noch blöder Alltag, leider:-/

Beitrag von muire 27.05.10 - 15:02 Uhr

Tut mir leid, aber ich stell es mir bildlich vor....ich wär gebplatzt vor Scham...sowas gibbet es doch nicht...ob der auch gern ne Rektaluntersuchung bei offener Tür haben möchte....oh mann^^

Beitrag von rana1981 27.05.10 - 14:51 Uhr

Hallo,

also ich hätte da auch eins...Ich musste in der 7ssw ins KH, weil ich nachts Blutungen hatte. Ich war eh schon müde und vor allem total fertig! Als ich dann endlich rein durfte, frage die FA im KH nach meinem Mupa...den hatte ich da noch nicht und das wurde nur mit einem arroganten Blick und mhm abgetan. Dann als ich erzählte was los war kam von ihr nur: " Tja...das kann ne Einnistungsblutung oder eine beginnende Fehlgeburt sein. Da kann man nix machen." Ich war so fertig! Ne Einnistungsblutung war es in der 7 ssw nicht...das war mir klar und somit hatte ich ne tolle Nacht!

Am nächsten Tag war ich bei meinem FA und der stellte fest, dass die Plazenta am Mumu liegt und somit öfter Blutungen auftreten können! EIN SATZ UND ICH WAR BERUHIGT!

Das im KH ging garnicht!

Liebe Grüße Maike & #blume (16+1)

Beitrag von nanunana79 27.05.10 - 14:52 Uhr

Oh man, die sind ja echt hart.
Ich hatte in der ersten SS einen tollen feinfühligen FA
Unser Kleiner lag noch bis zur 34.SSW in BEL. Mein Mann und ich haben uns informiert und haben gesagt, ok, wenn er sich nicht mehr drehen will bekommen wir halt nen KS.
Haben dann mit unserem FA drüber gesprochen und da erzählt er uns doch glatt, das er schon mal erlebt hat, das man bei nem KS schon mal zu tief geschnitten hat und Kind jetzt ne Narbe an der Stirn hat....

na schönen Dank auch, das wollte ich hören

Beitrag von muire 27.05.10 - 15:13 Uhr

Jaaa und es war gar nicht Voldemort der Harry Potter gekennzeichnet hat auf der Stirn...*GGG*
Herrlich, das ist dann wohl son Berufshumor :D

Beitrag von nanunana79 27.05.10 - 14:58 Uhr

Mir ist grade noch was eingefallen.
Als ich meinem ersten in der 29.SSW war, hatte ich vorzeitige Wehen und musste ins KH. Musste Bettruhe einhalten, habe Tokolyse bekommen und war deshalb schon echt fertig. Dann wurde ich auch noch in ein Zimmer gelegt mit zwei frisch gebackenen Müttern. Man das war echt ätzend.

Beitrag von virginiapool 27.05.10 - 17:43 Uhr

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Beitrag von prinzhagen 27.05.10 - 15:00 Uhr

Hi,

also zu deinem Punkt 1 kann ich nur sagen #kratz#kratz.
Es ist ja eine Tatsache und sie hat dir ja "ihre" Erfahrung mitgeteilt.

Bei Punkt 2...na ja, ist nicht so toll einfach hingeschmettert zu bekommen, dass das Kind tot sein könnte.

Aber alles in allem hört es sich für mich mehr nach - nicht böse nehmen - Schwangerschaftshormonen an. Da ist man einfach etwas empfindlicher.

Aber ähnlich ging es mir in meiner 1.SS, als ich wegen Wehen in der 25.SSW im KH war und die Ärztin mir ohne Regung und Gefühl entgegen knallte, dass das Kind zum jetztigen Zeitpunkt keinerlei Chance hätte wenn es geboren werden würde#schock - und die Gefahr dafür war groß!

Hilft nur drüber stehen und sich nicht immer verunsichern lassen! Positiv denken;-)
Ciao prinzhagen

Beitrag von muire 27.05.10 - 15:09 Uhr

Ähm...ja. Vor allem weil ich ja soooo um ihre Erfahrung gebeten hab und nicht etwa um positive Einstellung^^
Ich kann dazu nur sagen, wenn ich auf diese Art und Weise mit meinen Klienten arbeiten würde, wie ich die Hebammen erlebt hab...dann hätt ich keine Klienten. Die Schwangerschaftshormone grüßen Dich!



Beitrag von nele27 27.05.10 - 15:05 Uhr

Hmmmm, ich hatte auch 6x Blutungen und mein FA sagte auf meine Frage hin, was ich denn tun könne auch "Leider gar nichts. Wenn es ne Fehlgeburt wird, kann man sie nicht aufhalten."
Ich fand das aber überhaupt nicht schlimm oder taktlos, sondern ehrlich. Er kann mir doch schlecht irgendwas schönreden oder? Oder hättet Ihr lieber hören wollen "Ach was, da ist alles toll" oder "sie können xyz dagegen tun" wenns nicht so ist #kratz

LG, Nele
15. SSW

Beitrag von muire 27.05.10 - 15:11 Uhr

Dann ist es auch kein Beispiel für Taktlosigkeit, aber es gibt sie, die Momente wo sie sich unangebracht verhalten. Ungefähr so, als wenn DU zum Bäcker gehst und eine Buttersemmel bestellst und die Bäckerin Dich von oben bis unten anguckt und fragt, ob Du nicht bei Deiner Statur nicht lieber ein gesünderes Brot willst....macht doch keine Bäckerin, wär schlecht fürs Geschäft. Aber Hebammen und Ärzte bringen solche Schoten. Ehrlichkeit ist nicht schlecht, aber das Timing sollte stimmen und die Art wie man etwas vermittelt!

Beitrag von inoola 27.05.10 - 15:23 Uhr

huhu,

als ich bei 22+6 bei meinem FA war, hat er einen trichter und ne zervix insuff festegestellt. er hat mir die lungenreife schonmal gegeben, und mich ins kh eingewiesen.

als ich da war haben die ärzte gesagt, das mein fa vorschnell gehandelt hätte. wenn meine beiden jetzt auch die welt kommen (was wahrscheinlich ist) sterben sie sowieso!

(ich hab mich nur an den gedanken geklammert, das mein FA wenigstens an und glaubt)

da das mit der lungenreife ja nun schon gestartet war, wurde angeortnet alle untersuchungen so zu machen, als wären meine beiden lebensfähig (also über 24+0)

d.h. es sollte auch ctg geschrieben werden. MIT herzchen.

ich lag also da, ctg war dran und hab mich so gefreut das ich die herzchen höre und meine beiden noch da sind.
5 min später kommt ne schwester zufällig rein, sieht das ich am ctg bin, macht es aus und erklärt mir:
na ich weiß gar nich wieso die (hebi) mich jetzt hier angeschlossen hat. tztz. das ist unetisch #schock(:-[ meine babys sind NICHT unetisch)
wenn die herzen jetzt nicht funktionieren, oder aufhören, kann man ja doch nichts machen damit die kinder überleben. ....

diese aussage kam einmal von einer schwester, und auch bei anderen gelegenheiten von 2 hebammen. die haben richtig auf mich eingeredet :( und ich hab danach immer so geheult wenn sie mir das ctg wieder weg genommen haben:(

ichhab das mal einem arzt bei der visite unter tränen gesagt, und der meinte nur: hm naja es steht ja in ihrer akte drin, das alles gemacht werden soll, weil ihr FA ja so voreilig war....

das wars.

PAH! jetzt bin ich in der 37ssw und noch immer SCHWANGER! die können mich mal. meine babys sind nicht unetisch

lg inoo

Beitrag von muire 27.05.10 - 15:42 Uhr

Da brauch man echt starke Nerven, während man in so einer Situation doch eigentlich Angst hat.

Ich glaub es wär schön,wenn solche Hebis und Ärzte handeln, statt zu reden, und sich ihre Kommentare sparen würden. Es sind die ungebetenen Äußerungen, die echt einen wunden Punkt treffen können.

Ich weiß zwar nicht wie die Hebi das mit dem unetisch meinte, glaub keinesfalls dass sie damit Deine Babys meinte, vielleicht eher die Situation dass sie ein CTG bei Dir machen...aber ich finde, denken können sie was sie wollen. Nur äußern müssen sie es nicht.

Vielleicht aber machen sie es richtig und es wäre befreiend, wenn wir "achsohormonschwangeren" Patientinnen auch frei nach Schnauzue reden, statt ängstlich und sorgend deren Kommentare zu schlucken :D Denen scheints damit ja gut zu gehen :D

Beitrag von windsbraut69 27.05.10 - 16:09 Uhr

"Ich hatte gar nicht soweit gedacht, dass mein Junge tot in meinem Bauch liegen könnte...wollte doch nur ne fachliche Erklärung... "

Ja, beides zusammen geht aber nicht immer.
Wenn Du ne medizinische Erklärung haben wolltest, dann mußtest Du die auch ertragen. Wie taktvoll oder auch nicht die Hebamme das jetzt formuliert hat, kann ich ja nicht beurteilen und mir ist auch klar, dass man sowas nicht hören möchte..aber was soll sie denn antworten?

LG

Beitrag von muire 27.05.10 - 16:34 Uhr

Na also bitte...

jeden Tag kommen hier Postings an, weil sich die Mütter über die veränderten Kindsbewegungen wundern und um Erklärung bitten.

Ich hab noch nie gelesen, dass eine antwortete: "Könnte tot sein Dein Kind, deswegen."
Sondern Erklärungen wie, Wachstumsschübe und das Kind braucht die Energie zum wachsen, oder viel Platz im Bauch, etc.

Zumal es ja nicht so ist, dass sich das Kind nicht mehr bewegt hat. Ich finds fachlich daneben. Ich würde auch am Telefon als Hebamme nicht solche Äußerungen machen, sondern anraten Ultraschall zu machen, wenn ich der Meinung bin, dass die Kinder immer gleich tot sein könnten. Und gewiß nicht eine werdende Mutter mit so einer Aussage allein lassen!

Mit dem Feingefühl ist das so eine Sache ;) wie man sieht

Beitrag von virginiapool 27.05.10 - 17:45 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von windsbraut69 28.05.10 - 09:55 Uhr

Ja, wenn Ihr belogen werden möchtet oder nur die halbe Wahrheit erfahren, dann müßt Ihr das bei der Hebamme dazu sagen und hier im Forum auch!

Wenn ICH einem Arzt oder ner Hebamme ne Frage stelle, möchte ich auch ne ehrliche Antwort, sonst bringt mir das nix.

Beitrag von windsbraut69 28.05.10 - 09:54 Uhr

Ja, ICH bitte DICH.
Ich bin ein erwachsener Mensch, wenn ich nen Tumor habe, möchte ich vom Arzt auch nicht belogen werden oder die halbe Wahrheit erfahren, sondern eigenverantwortlich entscheiden können, wie ich mit der Realität dann klar komme.

Wenn ich nicht hören möchte, dass in einer Schwangerschaft auch etwas schief gehen kann, dann darf ich nicht fragen und nach medizinischen Erklärungen fragen.
Das ist genau so unsinig wie das Gezeter hier, wenn im Schwangerenforum sich jemand vorzeitig verabschieden muß.

LG

Beitrag von whitesheep81 27.05.10 - 17:24 Uhr

Hallo,

ich hatte damals auch so eine "nette" Hebamme, was sich allerdings erst nach meiner Entbindung gezeigt hat... Mein Sohn war eine Frühgeburt mit 2320g in der 35. SSW. Er war aber so fit, dass er keine Beatmung/Wärmelampe usw. gebraucht hat.

Zwei Wochen später hat sie uns mal wieder zu Hause besucht. Mein Mann und ich sahen unser Baby an und meinten zur Hebamme, dass wir sehr froh sind, das der Kleine trotz Frühgeburt so fit sei. Sie meinte nur, wir sollten uns nicht zu früh freuen, er sei noch lange nicht über den Berg. :-[

Ich bin damals in Tränen ausgebrochen, als sie weg war. Der Kleine hat sich ordentlich entwickelt und von Seiten der Ärzte gab es keinen Grund zur Beunruhigung. Aber sie musste so einen Spruch loslassen...

Wann anders hatte sie uns verboten mit dem Kleinen nach Draußen zu gehen (zu kalt). Als sie uns einige Tage später besucht hat, fragte sie ob wir schon draußen waren mit dem Kleinen. Haben wir natürlich verneint, sie hatte es ja verboten. Sie meinte nur drauf, dass sie nicht gedacht hätte, das wir uns da wirklich dran halten - sonst hätte sie es nicht gesagt. #schock

Das ärgert mich heute noch so sehr, dass mir jetzt schon davor graut wieder eine Hebamme zu suchen (Bin 7. SSW).

Liebe Grüße, Dany.

PS: Sicherlich sind es oft Tatsachen, die FA und Hebammen von sich geben. Aber ich finde, man könnte es nett verpacken bzw. sich manchmal auch in seinen Aussagen zurückhalten. Man muss der Schwangeren/Jungen Mutter doch nicht auch noch mehr zusetzen.

Beitrag von muire 27.05.10 - 17:59 Uhr

Vor allem, als ob sie einem dadurch vorbereiten, oder den Schmerz nehmen, wenn wirklich was schief geht. Es wird doch nicht leichter, wenn man es vorher weiß. Im Gegenteil, man macht sich nur beständig Sorgen, die nicht gut sind. Und wenn man sich Sorgen macht, kriegt man das vorgehalten :)

Ich kann verstehen, dass es Dir vor der nächsten Hebamme graut, ich freu mich auch nicht auf meine Nachsorgehebamme...

Wenigstens sind die Hebammen und Ärztinnen in dem Krankenhaus toll, wo ich entbinde. Habe die jetzt schon 3 mal ambulant kennengelernt, es gibt also auch gute. Leider habe ich nur welche gefunden, von denen ich gern betreut werden möchte, die Schicht im Krankenhaus schieben, die man nicht nach Hause holen kann :D

Beitrag von windsbraut69 28.05.10 - 09:57 Uhr

Ich weiß nicht...wenn Ihr dann vor vollendete Tatsachen gestellt wÜRdet, nachdem Euch die ganze Zeit erzählt wurde, dass alles prima ist, wird Euch das auch nicht recht sein.

Beitrag von whitesheep81 28.05.10 - 12:14 Uhr

Ich habe nicht gesagt, das Ärzte und Hebammen lügen sollen. Aber es ist immer eine Art wie man was sagt...