wie spielfreundin ausreden?

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von gussymaus 27.05.10 - 17:52 Uhr

ja ich weiß, man soll den kindern icht reinreden, will ich ja eigentlich auch gar nicht. aber mein sohn will sich unbedingt mit einem mädchen verabreden, wo ich ihn absolut nicht hin lassen kann. die wahren gründe kann ich ihm aber nicht nennen, er würde es entweder gar nicht verstehen oder weiterplaudern und was dann noch für ein rattenschwanz kommt will ich lieber gar nicht wissen...

die kinder dort werden in der straße (50er ortschaft, ohne radweg oder sowas) einfach fliegen gelassen, fegen da wie die wilden über die straße, hinter hecken aus einfahrten heraus, und die eltern verlassen isch drauf, dass die autofahrer schon acht geben werden.

noch dazu gehen die kinder da völlig selbstverständlich zum kiosk - was ja nicht das schlimmste wäre, müsten sie nicht einige hundert meter an dieser straße ohne radweg lang, und der kiosk ist in einer kneipe in der viele illegale dinge gemacht werden, was aber keinem nachzuweisen ist, sonst hätte ich das schon angezeigt, aber ich bin froh da raus zu sein und habe nun absolut keine lust, dass mein sohn wieder in das "millieu" zum spielen geht, und wir da so wieder rein kommen. dieser kleine xkurs hat mir mehr als gereicht, es war schon schwierig genug sich da raus zu ziehen, denn es gibt nunmal leute mit denen hat man lieber keinen streit... und wenn die einen dann nicht in ruhe lassen hat man schon genug sorgen...

nun wäre er mit dieser spielfreundin wieder sehr dicht dran an dem ganzen schlamassel, und von daher will ich nicht, dass er da hin geht. ich befürchte aber, dass er so schnell nicht locker lässt (das mädchen ist an sich lieb, kann einem eher leid tun) und meine ablenkungsversuche marke "aber du hast ja schon xy gesagt ihr spielt diese woche noch" werden wohl auch nicht ewig fruchten...

wie macht man denn das am besten? soll ich ihm tatsächlich sagen ich möchte nicht dass du in dem teil des ortes spielst weil da kriminelle und "nur unangenehme" leute sich rumtreiben? wenn er das erzählt ist ja was los... und ihm einfach sagen "mit mädchen brauchst du dich nicht verabreden" kanns ja auch nicht sein, zumal er weiß, dass das nicht meine meinung ist... wenn ich ihm sage da wird in der kpche geraucht und das magst du ja nicht, oder da werden kinder gehauen, würde er selber nicht hin wollen, aber die familie selber geht was das angeht noch, aber die sind eben direkt nebenan von dem ganzen gesindel...

versteht mich jetzt icht falsch, an sich dürfen meine kinder auch gerne mit "armen" kindern spielen, oder welchen die eben einiges anders machen als ich, aber in krimineller nachbarschaft wll ich mein kind wirklich nicht wissen... ich bin schon selber froh, da nicht hin zu müssen, und wenn dann nur mit dem auto vorbei zu fahren...

Beitrag von babybaer4 27.05.10 - 18:22 Uhr

Hallo,

und wenn ihr das Mädchen zu euch einladet?

Lg Sabine

Beitrag von gussymaus 27.05.10 - 19:29 Uhr

hab ich auch schon gedacht, aber das würde das problem auch nur verschieben, denn dann wäre ja irgendwann der gegenbesuch dran...

an sich reicht es mir schon wenn leute sowas tolerieren um sie nicht zu mögen... und auch die mutter weiß von genug dingen, dass sie ihr kind nicht in diesen kiosk/die wirtschaft lassen dürfte... also auch sie setzt ihre maßstäbe so viel anders...

wenn er gar nicht locker lässt ud kein weg dran vorbei geht würde ich auch sagen lad sie zu uns ein, ich möchte nicht dass du da spielst - warum auch immer... aber so richtig glatt wäre das ja auch nicht...

Beitrag von ansahe 27.05.10 - 18:35 Uhr

Hallo,

kannst du vielleicht mit der viel befahrenden Strasse argumentieren? Oder auch mit einem einfachen Verbot, in die Kneipe zu gehen. Ich denke, egal ob dort kriminelle Machenschaften abgehen oder nicht, kann man schon der Meinung sein, das Kinder nichts in Kneipen zu suchen haben.

Ich würde irgendwie versuchen, dass das Mädchen immer zum spielen zu uns kommt. Notfalls über ein Gespräch mit den Eltern. Wenn du bei denen nicht deine Angst vor dem Milieu ansprechen willst, dann vielleicht deine Angst vor der Strasse und das dein Sohn vielleicht dafür noch zu träumerisch, unsgestüm o.ä. ist.

Deinem Sohn kannst du es doch auch so erklären, dass an solchen Straßen wahnsinnig viele Unfälle passieren, du dort Angst um ihn hast, weil die meisten Autofahrer nicht wirklich aufpassen. Ausserdem dürfen Kinder unter 16 Jahren sich nur in Kneipen aufhalten, wenn sie dort zum Verzehr einer Mahlzeit oder eines Getränkes sind. Vielleicht kannst du dieses Gesetzt ja irgendwie großzügig und kindgerecht deinem Sohn erklären und daher dein Verbot, dort hin zu gehen;-)

Es ist schon eine blöde Situation, aber du bist für deine Kinder verantwortlich und hast die Aufgabe sie vor möglichen Gefahren zu beschützen, also musst du dich durchsetzen.

Ich wünsche dir viel Glück,

LG, Anja

Beitrag von gussymaus 27.05.10 - 19:34 Uhr

das weiß er ja auch alles, also dass er auf straßen nichts verloren hat. aber wenn 10 kinder da spielen wird er nicht als einziger auf dem hof (wo wirklich nichts los ist) stehen und sagen "ich darf das aber nicht"

und selbst wenn die eltern sagen würden "dann spielen sie nicht auf drer stra0e" oder "ich pass ja auf" würde das nicht passieren...

das problem mit der wirtschaft ist ja auch, dass diese seltsamen gestalten, die da ein und aus gehen auch bei denen längs kommen, sicher auch anhalten oder was weiß ich alles... direkt daneben ist der dorfladen in dem die alkis des dorfes sich täglich eindecken - zum glück per rad, aber auch das reicht mir schon...

würde er hin gehen, unter welchen auflagen auch immer, ich würde ihm eine wahnsinns verantwortung auftragen sich gegen alls das, was da gang und gäbe ist, durchzusetzen, und das ist denek ich für einen 7jährigen zu viel verlangt, oder nicht?

ich befürchte ja fast es wird daruaf hinauslaufen, dass ich es einfach verbiete, und hoffe dass diese (sehr schwache) mitschülerin irgendwann auf eine andere schule geht und sie sich aus den augen verlieren. wäre ja nicht auszudenken wenn gerade da seine herzdame zu wohnen kommt #schock.. aber so weit sind wir ja noch nicht ;-)

Beitrag von ansahe 27.05.10 - 19:46 Uhr

ja, das wären zuviele Auflagen für deinen Sohn. Ich hatte es eher so gemeint, dass du ihm mit diesen Argumenten dein striktes Verbot erklären kannst.
Du musst ihm ja leider das Hingehen zur Freundin verbieten und so kannst du es ihm erklären. Oder es so auch den Eltern von dem Mädchen erklären.

LG, Anja

Beitrag von gussymaus 28.05.10 - 15:56 Uhr

ich denke so wird es laufen... bisher geht das jan ur von meinem sohn aus, die mutter hat bisher nicht gefragt... wir begegnen uns auch kaum... wir haben halt keine verbindungen mehr dahin und das wollte ich gerne so behalten...

Beitrag von sunny42 27.05.10 - 20:18 Uhr

Hallo Anja,

wenn ich meiner 7 jährigen sage, dass ich eine Gegend zu gefährlich finde
und ich mir um sie zu große Sorgen machen würde, dann kann sie dass sehr wohl verstehen.
Die Konsequenz wäre für mich, dass dieses Kind nur zu uns kommen darf
und dass würde ich auch der Mutter gegenüber vertreten.
Ein Kontaktverbot würde meine Tochter allerdings, berechtigter Weise,
nicht verstehen.

Schönen Abend
Sunny

Beitrag von emmapeel62 28.05.10 - 09:27 Uhr

Genau so würde ich das auch erklären #pro

Gruß
emmapeel

Beitrag von maddytaddy 27.05.10 - 19:19 Uhr

Kannst du die Eltern des Mädchens nicht fragen, ob sie drauf achten, dass nur in der Wohnung bzw. im Hof gespielt wird?

Oder noch einfacher: Ladet das Mädchen zu euch ein.

LG

Beitrag von gussymaus 27.05.10 - 19:37 Uhr

hin gehen wird er nicht, denn was die sicher und in ordnung finden ist es einfach nicht, da ist mit verständnis nicht weit zu kommen... also die frage ist eher nicht ob er hingeht, sondern wie ich ihm klar mache, DASS er NICHT hingehen wird... ich befürchte tatsächlich es läuft auf ein einfaches "nein" heraus, oder ein ewiges mit andeen ablenken... zum glück hat er 3 jungs mit denen er gerne spielt, die in der anderen richtung wohnung und bei denen ich kaum bedenken ahbe, und wenn dann ganz kleine ;-) ganz ohne gehts ja kaum... und einen nachmittag ist sport, und den 5. nachmittag kriegen wir auch irgendwie verplant... und sei es dass ich sage mir passt es grad nicht ihn wo hin zu bringen #zitter

trotzdem danke euch allen fürs zuhören und die tips, bzw die erkenntnis, dass e wohl doch keine nettere lösung gibt... :-(

Beitrag von ja-frager 27.05.10 - 20:06 Uhr

ich kenne das problem sehr gut, aber vorab:

du bist sehr herablassend, arrogant und vorurteilbehaftet. deine wortwahl ist oft unklar und lässt auf einseitige denkweise schließen. "in der viele illegale dinge gemacht werden, was aber keinem nachzuweisen ist" ja, woher weißt DU das denn? kaufst du etwa dort deine pillen?

bist du allgemein ein sehr skeptischer mensch und siehst immer gleich das schlechte in den menschen? sollte man nicht etwas offener an die sache rangehen? wenn das mädchen und sogar ihre familie nett sind, meinst du, dass sie sie auf der straße rumstreichen lassen? WEIßT du das? falls nicht, lernt sie doch mal kennen, vielleicht können sie dir ein wenig die angst nehmen.

der nächste punkt ist, innerlich denke ich ebenso wie du, ich möchte meine tochter auch nicht bei bestimmten freunden vor dem haus sehen, aber ich hab das meinem kind auch genauso gesagt. dass ich die gegend nicht mag, dass die kinder immer gerne zu uns kommen dürfen und ich sie nicht alleine dort (ohne erwachsenen) draußen laufen lasse, auch wenn alle anderen dort "frei" herumspielen... außerdem hole ich sie immer ab.

ich habe die erfahrung gemacht, dass es dort viele zwielichtige gestalten gibt, aber tagsüber ist es eher ruhig und von kindern halten sich "die bösen" fern. klar, verlass ich mich nicht darauf, siehe oben, aber doch bin ich nicht mehr so aufgebracht wie du.


klar, du könntest deinem kind seine freundin auch mit lügen ausreden, oder sie gegeneinander aufbringen, aber ich denke nicht, dass das wirklich in deinem sinne ist. irgendwann fliegt alles auf und dann bist du die böse.

Beitrag von gussymaus 28.05.10 - 14:01 Uhr

das ist nicht gerecht!

wenn du es ganz genau wissen willst: in der kneipe wird gekifft, auch mit jugendlichen, und entsprechend "gehandelt", finden die völlig normal da, "jaaaa die kleinen ja nicht", aber was ist denn klein? für cannabis finde ich auch 17 jährige jungs zu klein...

außerdem werden da den ganzen tag alles andere als kinderfreundliche sendungen geschaut - in der wirtschaft, wo die kinder rein und raus laufen um ihr eis zu kaufen. da sind auch gerne mal brutale schlägerfilme dabei, sogar wenn ich als "bullentochter" da bin... und es wird von allen gästen toleriert, weil der sohn der besitzerin es eben so will und die mutter (die wirtin) ihrem spross nicht die stirn bieten kann oder will.

wenn du es herablassend findest dass ich sowas kriminell finde, deine sache. ich finde es aber einfach nur inakzeptabel da kinder laufen zu lassen. und eltern die ihre kinder da hingehen lassen, ohne jedes schlechte gewissen, sind ganz sicher nicht die, denen ich mein kind anvertraue.

da ich allgemein ein sehr gutgläubiger mensch bin (oder war) bin ich da ja reingeraten. hatte schlussendlich jeden zweiten abend eine dieser drogenabhängigen zu hause, weil die sich eben nciht helfen konnte, hab sie einmal vom strick geschnitten und habe versucht ihr zu helfen ihr leben auf die reihe zu bekommen. leider bin ich dran gescheitert, weil ich aufgeben musste bevor meine familie daran zugrunde geht. Sie ist wieder weggezogen, keine ahnung ob sie überhaupt noch lebt.

eine weitere familie, deren kindern ich auch helfen wollte, deren mutter ich die therapie ermöglicht habe, in dem ich ihr die kinderfrau machte, die sie nicht bekamen, musste ich auch "fallen lassen" weil die mutter den arshc nicht hoch bekommt und sich in ihrer "ich bin das arme opfer, ich kann icht anders" rolle sehr wohl fühlt, sich regelmäßig verkrümelt und ihre kinder irgendjamendem überlässt - da sie ihre haushälterinnen wie dreck behandeln kommt jedes mal eine andere, und das auch nur kurze zeit - hat moir vorher natürlich keiner gesagt, hinterher habens alle "schon vorher gewusst" :-[ wäre ich froh gewesen, wenn mcih einer gewarnt hätte, nach außen wirken nämlcih auch die sehr nett... die beiden größten organisationen haben ihr schon die hilfe versagt, vermitteln in das haus keine kräfte mehr.

so viel zu den nachbarn, mit deren kindern besagtes mädchen gut befreudnet ist - ja, die kinder können nichts dafür, die 6(!!) nicht, und das einzelne mädchen auch nicht. aber nur weil sie auf der straße immernoch besser aufgehoben sind als in ihren elternhäusern muss ich doch mein kind da nicht hinlassen, oder?! eigentlich können die kinder ja froh sein, dass ihre eltern sie laufen lasen, wie sie wollen, und sie zumindest bei schönem wetter nicht ständig in ihren wohnungen hocken müssen - die vor zigartettenqualm stehen, die eine ja sogar vor cannabis-dunst (und die mutter "pflegt" auch noch lungenkranke kinder #schock). aber das kann ich aj meinem sohn schlecht sagen, oder?! sogar das jugendamt geht da ein und aus und findet leider immer grad nichts was sie ihr vorwerfen könnten.

wenn es nur seltsame gestalten wäre, wäre es eine sache, aber ich weiß dass da wirklich kriminelle herumschleichen und auch noch geduldet werden. sogar ein "ehemaliger" kinderschänder soll da gelegentlich einkehren...

ich bin echt enttäuscht, dass man hier als "arogant" hingestellt wird, nur weil man seinen sohn etwas zu viel beschützen will (das tu ich ja, seh ich ja ein, aber nicht in diesem fall) und weil man so nett ist nichzt alle details zu nenne, weil sie eben einfach nicht schön sind.

Beitrag von nusch 28.05.10 - 15:38 Uhr

Hi Du,

ich finde Dich nicht arrogant.

Ich würde meinem Sohn die Punkte aufzählen - Rauchen in der Wohnung, gefährliche Straße, Kiosk mit Kriminellen - und ihm sagen, dass ich deswegen nicht wünsche, dass er dorthin geht, das Mädchen aber jederzeit zu Euch kommen kann - ein Gegenbesuch ist noch niemals Pflicht gewesen.

Wenn er es weitersagt, auch egal, denn sicher wissen die Eltern des Mädchens ja, wie es um sie und ihre Umgebung bestellt ist.

Wenn ein Gegenbesuch zu oft angetragen wird, einfach den Eltern die Wahrheit sagen.

Grüße
Nusch

Beitrag von gussymaus 28.05.10 - 16:52 Uhr

du hast ja recht... aber irgendwie hab ich doch schiss davor... #heul aber anders wird es eh nicht gehen... ulkigerweise: seit ich gepostet habe hat er nicht mehr gefragt #kratz vielleicht löst sich das problem auch ganz von selber #zitter

Beitrag von ja-frager 30.05.10 - 22:00 Uhr

du warst also schon in der wohnung der besagten freundin?

irgendwie hab ich das gefühl, du willst hier deine lebensgeschichte loswerden und lässt nur deine meinung gelten.

dann machs doch wie schon oben erwähnt, mit lügen oder eben den fakten.

oder hetz ihnen weiter jugendamt und polizei auf den hals, genug zeit hast du bestimmt dafür!

Beitrag von gussymaus 16.06.10 - 21:16 Uhr

ne, ich kenne nur das kind, das selbst nach 40minuten anreise zur schule stinkt wie ein aschenbecher, die mutter kenne ich persönlich, putzt bei ner nachbarin. sie ist eben einfach gestrickt und sieht die wichtigkeit gewisser dinge nicht (wie eben z.B. dass passivrauchen kindern schadet) und sieht so auch kein problem darin, dass ihre kinder (und besuchskinder) auf der dorfstraße ohne radweg spielen und die kinder in die dealer gaststätte gehen und da ihr eis essen.

JA und polizei bringt ja nichts, habs gemacht um mein gewisen beruhigt zu haben und nicht weggeguckt zu haben, aber in den 5minuten angemeldetem besuch habe ndie natürlich auch nichts gesehen... da ging es üpbrigens um eine zweite familie... und die sind im ganzn dorf entsprechend beliebt, hab ich nur nicht gewusst bis ich selber mit ihr in eine schublade gesteckjt wurde und keiner mehr mit mir sprach, erst da habe ich ja geschnallt wie die sachen liegen. unddiese besagte familie zieht mir da eben nciht die grenzen die ich da für nötig halte, selbst wenn ich alle meine zweifel so gut es geht über bord werfe, da ist mir zu viel was gar nciht geht. wenn auch nicht im haus besagter freundin, aber die kinder sind da ja auch wenig bei dem wetter, sondern eben mehr bei den nachbarn die eben wie beschrieben überhaupt gar nicht gehen... denen geh ich ja schon aus dem weg um ja nicht mit ihnen in verbuindung gebracht zu werden, was ich eine sehr schlechte lösung finde, aber anders geht es nicht, ich habe es über eineinhlabjahre mit der netten tour versucht, und bin letztlich selber dabei zum gespött der leute geworden, und das kann es ja wohl nicht sein...

Beitrag von katja1801 27.05.10 - 21:16 Uhr

Also meine Kleine (4) möchte immer zu einem Kind gehen, deren Eltern einen Hund haben der mir nicht ganz geheuer ist. Geht sie also nicht hin. Da sie aber erst 4 ist, erkläre ich ihr das nicht groß. Da finde ich dann schon irgendwelche Ausreden. Das Mädchen darf aber gerne zu uns kommen. "Obwohl" sie aus sehr sehr bescheidenen Verhältnissen kommt, die Eltern putzen bei uns in der Nachbarschaft.

Bei meiner Großen (9) würde ich da schon klarer werden. Ich erinnere mich gerade an den Vortrag einer Kriminalhauptkommissarin, die selbst Mutter von 2 oder 3 Jungs ist und sagte, dass sie ihren Jungs immer genau sagt, wenn sie nicht will dass sie zu bestimmten Kindern gehen.
Meine Tochter hat fast nur Freunde, die in einem Haus mit Garten wohnen, aber auch eine Freundin, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter eher bescheiden wohnt. Und ich bin froh darüber, dass meine Tochter auch andere Verhältnisse kennenlernt und vor allem fühlt sie sich dort pudelwohl (naja, ab und zu mal vor dem Couchtisch hockend zu essen ist wohl ziemlich spannend #schock :-)).

Ach so, das mit der Straße wäre mir absolut auch nicht geheuer.

Liebe Grüße
Katja

Beitrag von gussymaus 28.05.10 - 14:07 Uhr

deine sorgen möcht ich haben ;-)

nein eine kleine ärmliche wohnung würde mich nicht stören. absolut nicht, selbst mit etwas zu viel schmutz könnte ich leben, wenn es nicht arg unhygienisch ist. die mutter einees freundes meiner kinder nimmt es auch nicht so genau, kurz: die kinder stinken abends nach dem kleinen hund der da überall auf den mögeln rumturnt (ein yorkshireterrier glaub ich, son minihund, der eben furchbar fuisselt) haben überall die weißen haare und gucken da auch zu viel TV für meinen geschmack, aber da spongebob nur blöd aber nicht gemeingefährlich ist kann ich damit leben, wenn die kinder ab und an mal hin gehen. an sonsten ist die mama sehr lieb, eigentlich auch ganz vernünftig, nur eben etwas zu wenig "streng" in gewissen dingen, und als alleinerziehende mit streikendem kindsvater hat sie es eben nicht dicke, und zum putzen fehlt ich sicher auch die zeit, da sie nur mit den kindern daheim ist, die auch immer mal nachmittags zur omi müssen, weil sie arbeiten muss.

also mein problem sind definitiv nicht die "unterschichten" mit geringverdienenden oder etwas antiautoritären eltern. mir geht es nur um echte gefahren für seelische und körperliche gesundheit. das mit der straße ist halt nur eins der wirklich messbaren probleme. ein zu wenig an aufsicht kann man aj schlecht messen oder hier erklären. aber spielende kinder auf einer 50erstraße ohne fußweg versteht denke ich jeder... und wie das da läuft kann sich so sicher auch jeder denken: hauptsache die kinder nerven nicht und kloppen isch nicht vor mamas augen - dafür gehen sie dann auf die straße... mama bleibt ja in der küche oder im wohnzimmer da kann ma nsich drauf verlassen.

Beitrag von 3wichtel 28.05.10 - 08:55 Uhr

Mein Sohn möchte auch immer mit einem Jungen spielen, der direkt an einem grossen Fluss wohnt und der auch (als Nichtschwimmer) im Bereich des Flusses ohne Aufsicht spielt, da Mama lieber ein Nickerchen macht...

Ich lasse meinen Sohn dort auf keinen Fall hin!
Der Junge kann gerne zu uns kommen. Punkt, Ende, Aus.

Das wird nicht diskutiert.

Beitrag von anja96 28.05.10 - 11:47 Uhr

Hallo,

wie die anderen schon schrieben, einfach die Wahrheit sagen. Ich sag meiner Tochter (8) auch, daß sie nicht zu einer bestimmten Freundin gehen soll, weil dort in der Wohnung geraucht wird und sie jedesmal gestunken hat wie aus einem Aschenbecher. Meine Tochter findet Rauch auch eklig und versteht das. Die Freundin kann zu uns kommen.

Ansonsten wohnen wir zum Glück in einem netten Ort, wo es keine solchen zwielichtigen Wohngebiete gibt.

LG, Anja

Beitrag von gussymaus 28.05.10 - 14:13 Uhr

wir haben auch die bundesstraße dazwischen, also ich müsste ihn schon bringen... nachbarskinder haben wir zum glück nicht so viele. die mag ich entweder, weil sie nett und normal sind, und die eine familie die gar nicht geht, hab ich mir erzogen, also die wissen mittlerweile was ich hier dulde und was nicht. ich dachte auch das ist hier weit weg. da wohnen halt die "weniger reichen" in manchmal sehr lange unrenovierten häusern, aber das würde mcih ja gar nciht stören. aber je mehr ich die kennengelernt hatte, desto mehr sachen kamen ans tageslicht, die man mir gar nicht erzählen wollte, und wie ich es dann merkte und sich rumsprach, dass ich ja "bullentochter" bin wurde allen ganz anders... ich musste dann verbreiten lassen, dass "die nichts sagt" schlicht weil ich schiss hatte... schon ne blöde sache... da sind schon einige sehr brutale gestalten, die ich lieber nicht zum feind ahben will... deshalb "darf" es ja auch nicht von mir kommen, dass da kriminelle machenschaften gepflegt werden. da mag ich meinen sohn ja gar nicht mehr im dorf spielen lassen...

und ich dachte solche sorgen hat man hier im dorf nicht... und dann hört man, dass man 6 jahrelang einen steinwurf neben der drogenszene lebt#schock

Beitrag von monaeaush 29.05.10 - 09:37 Uhr

Mein Sohn ist jetzt 7 geworden. Er hat einen Klassenkameraden, wo die Eltern auf nichts achten. Da werden Filme ab 12 geguckt oder blutige Spiele am Computer gespielt.

Wir haben uns mit unserem Sohn zusammen gesetzt und ihm erklärt, was Erziehung und elterliche Verantwortung ist. Man glaubt es kaum aber er hat es verstanden. Als er noch nicht lesen konnte, haben wir ihm die verschiedenen farblichen FSK-Markierungen erklärt, was er gucken darf.

Erkläre deinem Sohn, daß es für Kinder in seinem Alter unverantwortlich ist, auf dieser Straße zu spielen. Daß IHR Eltern seid, die auf das Wohl ihrer Kinder bedacht sind.


Mein Sohn hat übrigens von sich aus die Spieleinladungen dieses Jungen dann abgelehnt. Wir haben nur aufgeklärt, nicht verboten.


LG Mona

Beitrag von gussymaus 16.06.10 - 22:39 Uhr

bei uns hat sich das zum glück (zumindest im moment) von selber erledigt... die mädchen haben eine neue dazubekommen (umzug) und sind nun mit sich beschäftigt, die neue wohnt auch da in der gegend, war beim sportfest die jednige die erstmal abgehauen ist statt mitzumachen und wir mütter mussten sie suchen.. toller einstand... aber ich will ja keine vorurteile schüren...

die jungs sind im moment auch wieder viel mit sich beschäftigt, der eine ist landwirtssohn nd da geht das mit silomachen jetzt los, das ist der natürlich der king und alles dreht sich um ihn, und um trecker ;-) in der schule werden die neusten siku-hefte bequatscht usw. ist mir ganz recht so... und später gibt sich da mit den mädchen hoffentlich von selber wenn das "mädchen sind iiiih" kommt ;-) und bei den jungs haben wir solche probleme in dieser klasse nicht...

und ich dachte solche probleme hat man nicht wenn man nicht will... aber so ganz kann man davor ja wohl doch nicht weglaufen :-(