Noch jemand dessen Eltern auch getrennt sind und Stiefoma, -opa sind?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von missy0675 27.05.10 - 20:12 Uhr

Hallo,

also ich habe zwei Kinder, 4 Monate und 5 Jahre. Meine Eltern sind seit über 20 Jahren getrennt, seit nunmehr 10 Jahren ist mein Vater mit seiner jetzigen Lebensgefährtin zusammen. Diese hat zwei inzwischen auch erwachsene Kinder hat und letztes jahr vom 19jährigen Sohn überraschend zu einer jungen Oma gemacht wurde - sogar zur zweifachen sozusagen, einmal das leibliche Enkelkind, außerdem hat ihre Schwiegertochter schon einen 4jährigen Sohn mit in die Ehe gebracht. Na ja, und mein Vater hat jetzt sozusagen 4 Enkelkinder und ich komm irgendwie nicht damit klar daß die beiden anderén sozusagen Stiefenkel mindestens genausowichtig sind für ihn wie meine Kinder, also daß er da gar keinen Unterschied macht. ich hab nach der Geburt meiner Tochter auch nie von seiner Freundin verlangt daß sie sie als ihre Enkelin ansieht, meine Tochter nennt sie auch immer schon beim Vornamen und ich glaube auch nicht daß sie sich las Oma meienr Tochter vorkam...aber mein vater erlebt es irgendwie alles wohl sehr intensiv mit ihr, diese Zreit als quasi frischgebackene Großeltern - neulich hat er mich gefragt was ich mir für den Kleinen zurr Taufe wünsche, was ich noch brauchen könnte, da meinte ich mir würde noch ein Hochstuhl fehlen. Darauf er. "hmm, du weißt ja, wir haben ja noch zwei andere Enkel.." Ich meinte ja nicht unbedingt, daß er mir einen neuen Hochstuhl schenken muß, vieleicht daß er was dazugibt und er hatte mich gefragt was ich noch bräuchte..ich verstehe nicht warum er mich dann plötzlich auf die anderen Enkel hinweist.
Jedenfalls ist das eigentliche Pronlem, also allein mein Problem, daß ich mich samt meinen Kindern fast schon überflüssig fühle - irgendwie hat mein Vater seine Familie, seine Lebensgefährtin, ihre Kinder und nun auch ihre Enkel. Wie wir da reinpassen weiß ich nicht, irgendwann fragte die Freundnin meines Vaters auch mal, was meine Kinder denn verwandschaftsmäßig nun zu ihren Enkeln wären. er daraufhin: "Gar nichts" Klar sind meine Kinder nicht mit ihren Enkeln blutsverwand, mein Vater aber doch auch nicht..
Ich fühl mich einfach wie son gutmütiger Esel der alles schlucken muß und ja sowieso immer da ist, weil ich ja eben die leibliche Tochter bin. ich bin auch nach einer möglichen Trennung von seiner freundin da, um mich muß man sich nicht großartig kümmern ebensowenig um die enkel, wir werden ja immer da sein..
Wie gesagt, ist mein Problem, allerdings finde ich es auch für meine Kidner traurig, für mich waren meine Großeltern trotz 600km Entfernung immer sehr wichtig und haben mir viel gutes getan, bzw. sie haben mir einfach gutgetan und meine Kinder haben sonst ja nur meine Mutter als Oma, die alleinstehend ist. kann mich jemand verstehen oder bin ich einfach ein total egoistisches, verständnisloses Wesen?

Danke fürs lesen.

Grüsse,
missy

Beitrag von marionr1 27.05.10 - 20:56 Uhr

Hallo!

Egoistisch nenne ich dich nicht, nur neidisch:-p.

Ich kann eigentlich nicht so wirklich mitreden, weil es nur um meinen SV geht.
Mein SV erlebt alles das 1. mal als Stief....
Meine SM hat ein Kind in die Ehe mitgebracht, da wurde er zum 1. mal Opa (wenn auch nur Stief). Als SM gestorben ist, hat er wieder geheiratet. Sie brachte eine erwachsene Tochter und eine erwachsene Enkelin in die Ehe mit.
Vor einem Monat wurde die beiden das 1. mal Uroma und (Stief)uropa.
Vielleicht ist es bei uns leichter, weil meinen Mann interessiert es überhaupt nicht, was sein Papa anderen schenkt und ich kenne den anderen Zweig der Familie nicht.
Wir wissen das ihm seine Enkel wichtig sind und der Rest ist uns egal.

Lg Marion

Beitrag von sapf 27.05.10 - 21:24 Uhr

Hallo!

Also, ich kann Dich zwar verstehen, aber nicht ganz nachvollziehen.

Du findest das Verhalten Deines Vaters traurig für Deine Kinder.
Aber warum denn???
Ihnen fehlt doch nix! Du schreibst doch selbst, er behandelt sie GLEICH, seine "Stief"enkel nicht "besser".
Und das die Geschenke dann etwas kleiner ausfallen, weil das Geld eben für mehr Kinder reichen muss, sollte ja eigentlich auch nicht Dein Problem sein.

Ich glaube auch, es spricht eher ein "verletzter Stolz" von Dir, Du hast einfach die Befürchtung, er liebt Dich jetzt weniger, weil er seine Liebe unter mehr Leuten teilt (sich eben als richtiger Opa fühlt) und schon wartest du bei jeder auf Sage auf eine eventuelle Zweideutigkeit.

Versuche doch mal, alles mit etwas mehr Abstand zu betrachten.
Freu Dich doch für Deinen Vater, daß seine (und auch Deine!!!) Familie einfach größer geworden ist!
Versuche selbst, einen Gewinn daraus zu ziehen!
(Vielleicht verstehst Du Dich ja mit Deiner "Stiefschwester/schwägerin" prima!?)

Und wenn dich das ganze doch so sehr belastet, dann sprich mit deinem Vater! Äußere Deine Gefühle, Deine Ängste - und ich bin mir sicher, er wird Dich verstehen und beruhigen können. :-)



LG, sapf

Beitrag von missy0675 27.05.10 - 21:36 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Na ja, das ist es ja gerade, ich sehe mich/uns nicht als Teil seiner Familie. Wir sind ja eben auch nicht mit seinen "Enkeln" verwandt, er darf aber mit aufs Familienfoto bei der Taufe seines quasi Stiefenkels.

Es war schon peinlich als wir beim Familienfrühstück waren und die Einladungen zur taufe wurden an alle (Onkel, Großonkel u. Tante, Großcosuins,Oma, Uroma des Täuflings verteilt) und wir standen blöd da.. Zwei Wochen später beim Geburtstag meines vaters hatte die Mutter des "Stiefenkels" eine Einladung für meine Kinder und mich dabei...ich bin wahrscheinlich einfach eifersüchtig daß mein vater mehr Familie hat als ich bzw. daß ihm Familie erst jetzt so viel wert ist und nicht die Familie ihm wert war/ist, zu der mein Bruder und ich gehört haben. Es tut einfach weh keine Platz zu haben und andere ktriegen ihn quasi für lau...

Beitrag von sapf 27.05.10 - 21:40 Uhr

Vielleicht gibt sich Dein Vater einfach um die Kinder seiner Frau so viel Mühe, um bei ihnen genau das Gefühl zu vermeiden, was Du gerade hast!
Eventuell ist es für ihn einfach naheliegender und er denkt gar nicht daran, daß es dir mit so einer Situation auch schlecht gehen kann.

Das mit dem Familienfrühstück ist sicher peinlich gewesen, aber ich denke doch eher, ein Versehen!
Sie haben euch doch noch eingeladen und hätten sie Euch bei der Taufe nicht dabei haben wollen (weil keine Familie), dann hätten sie Euch ja auch nicht später noch eine Einladung zukommen lassen müssen.

Die Kinder Deiner "Stiefmutter" müssen sich ja auch immernoch daran gewöhnen, daß die Familie nun größer ist.


Ich glaube, in einem Gespräch mit Deinem Vater kannst Du das klären.
Nur Mut!

LG, sapf

Beitrag von imzadi 27.05.10 - 21:31 Uhr

Zitat: "ich hab nach der Geburt meiner Tochter auch nie von seiner Freundin verlangt daß sie sie als ihre Enkelin ansieht"

Verlangt? Wie kommst du darauf irgendwas von deiner Stiefmutter verlangen zu können? Irgendwie versteh ich die Wortwahl nicht ganz.

Ob Blutsvervandt oder nicht, dein Vater kann jeden gern haben wie er möchte, egal wie eifersüchtig du darauf bist. Was ich auch nicht verstehe das du dich als Gutmütiger Esel siehst der alles schlucken muss. Du hast einfach kein Recht darauf zu bestimmen wem dein Vater wie gern hat.

Evtl. wäre euer Verhältnis zu deinem Vater auch besser wenn du seine Frau nicht als Fremdkörper betrachten würdest. Das du sie nicht besonders magst liest man hier zwischen den Zeilen.

Du wirst ihn jedenfalls nicht zwingen können die Kinder seiner Partnerin weniger zu lieben noch das er deins mehr liebt.

Das mit egoistisch und verständnislos triffts schon ganz gut.

Beitrag von missy0675 27.05.10 - 21:54 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort.
nein, natürlich kann ich nicht bestimmen wen mein vater gern hat und wen nicht, ich habe auch seine vorherige Lebensabschnitsgefährtin (die mocht ich nuin wirklich nicht besoners, hab aber immer brav ihr essen gelobt und nie ein böses Wort über sie verloren) akzeptiert, auch akzeptiert daß sie die wichtigste Person im Leben meines vaters ist. Alledings fühlte ich mich damals schon etwas im Stich gelassen mit meinem Bruder und meiner Mutter - mein Vater blieb damals genau bis zu dem Tag als meine Mutter nach ihrem Suizidversuch aus der Klinik kam.
Ich war dann quasi für meine Mutter verantwortlich und wir hatte´n alle drei kein besonders schönes Leben, in jeglicher Hinsicht..bei meinem Vater durfte ich dann immer die Urlaubsvideos anschaun und musste immer besonders freundlich zu seiner höchst empfindlichen Freundin sein..egal, ´das ist ales lange her, aber daraus resultiert bei mir wohl ein gewisses Defizit, ich hab da tief drinnen wahrscheinlich noch Erwartungen an meinen Vater die ich einfach nicht haben sollte..
Ich weiß, ich habe ziemlich, wie soll ich sagen distanziert über seine derzeitige Lebensgefährtin geschrieben. Tatsächlich rede ich mit ihr mehr, einfacher´, ehrlicher und leichter als mit meinem Vater. ist auch irgendwie klar, mit ihr hab ich nicht diese Vergangenheit und sie ist nicht mit mir verwand, eben auch kein Elternteil von dem man ja doch meistens irgendwas erwartet oder erwartet hat. sie hat auch zB damals, als mein Vater ihr fremdgegangen und auch andersweitig verliebt war, des öfteren mit mir über das ganze geredet und ruft mich nach wie vor an wenn sie probleme mit Vertrauen zu ihm etc. hat. ich mag sie auch wirklich.

Beitrag von minidrachen 27.05.10 - 21:57 Uhr

Hallo Missy,

sei doch froh, das die Enkel alle wenigstens noch gleichwertig gesehen werden.

Meine Eltern sind auch seit 22 Jahren geschieden, mein Vater ist seit dem mit seiner neuen Frau zusammen. Diese hat 2 Töchter so ca. in meinem Alter, wovon beide auch je ein Kind haben. Diese beiden Enkel haben entschieden mehr Kontakt zu meinem Vater wie meine Kinder. Sie toben mit ihm herum und sehen ihn als Opa (logisch, was auch sonst). Meine Kinder haben nicht mal ein richtiges Enkel-Opa-Verhältnis, weil sie ihn so selten sehen. Von den anderen Enkeln stehen dort viele Fotos, von meinen Kindern nur eins. Für mich ist das auch blöd. Aber ich bin froh überhaupt noch Kontakt zu haben. Meine beiden Schwestern mit samt Kinder haben gar keinen Kontakt mehr zu ihm. Die kennen ihren Opa nur von früher, als sie noch seeeehr klein waren.

Also, seh doch nicht alles so schwarz. Freu dich über das gute Verhältnis. Hey und ein Hochstuhl ist ja nicht teuer. Den habe ich von meinem Vater sogar auch gekriegt ;-)

Was ich aber sehr gut nachvollziehen kann, das man sich überflüssig fühlt. Also du selber. Die Kinder empfinden das nicht so. Ich sitze auch meistens nur rum, während die anderen sich blendend mit meinem Vater unterhalten. So ist das nun mal leider bei einer Scheidung. Wenn deine Mutter einen neuen Partner hätte und du bei ihm aufgewachsen wärst, hättest du zu ihm sicher auch einen engeren Draht, als vielleicht sein eigenes Kind was nur alle 14 Tage zu Besuch kommt.

Liebe Grüße #liebdrueck

Beitrag von missy0675 27.05.10 - 22:20 Uhr

Danke für Deine Antwor.
hm, ja, wäre wahrscheinlich so, ich war auch immer sehr traurig darüber daß meine mutter keinen mann mehr wollte nach meinem Vater.
Mein Vater ist genau in dem Alter seiner "Stiefkinder" getreten in dem ich war als er gegangen ist. Sie hatten quasi neben ihrem eigenem vater auch noch meinen Vater, ich hatte in der Zeit eher das gefühl mein vater wäre ein Kumpel den ich gelegentlich besuchen darf in "seiner" Welt.
Das mit den Fotos ist bei meinem Vater und seiner Freundin übrigens genauso. Aber es ist klar, er ist damals zu ihr ins haus gezogen, es wird immer das zuhause ihrer Familie sein. Aber es hat mich schon irgendwie verletzt als letztes jahr dann im treppenhaus neben den Fotos ihrer Kinder das Fotos ihres Stiefenkels (als Stiefsohns ihres Sohns) hing.
Ich hab letztes jahr meiner Tochter als sie mal im Sommer an einem nachmittag allein bei hm war, sogar Geld mitgegeben, weil ich wusste daß sie ein Eis möchte wenns sie dort ist (dort gibts eine Eidiele die man zu Fuß ereichen kann, bei uns im Ort nicht) und ich nicht wollte daß mein Vater sich genötigt fühlt für sie Geld auszugeben - ich hab ja immer mitbekommen, daß mein vater für meinen bruder und mich zahlen muß - eigentlich tut das ja irgendwie jeder Vater mehr oder weniger, nur daß es weniger thematisiert wird wenn die Familie intakt ist..
Lieben Gruß zurück,
missy

Beitrag von grundlosdiver 27.05.10 - 22:26 Uhr

Meine Eltern sind getrennt und ich finde es toll für unser Kind!!!
Mein Mann hat seine Eltern leider bereits verloren, aber dennoch hat mein Kind 2x Oma und Opa (meine Mama+Partner und mein Papa+Partnerin).

Ich finde es selbstverständlich, dass die Partner meiner Eltern unser Kind als "vollwertigen" Enkel behandeln, denn unsere kleine Maus kennt es nicht anders!!! Und genauso werde ich verstehen, dass mein Papa das leibliche Enkelkind seiner Partnerin auch als seines betrachtet/behandelt!

Mir hilft sicher auch dabei, dass ich selbst Patchworkmami bin. Ich würde meine Stieftochter nie zu meinem leiblichen Kind zurückgesetzt behandeln, denn das Kind kann nichts für Trennung und neue Partner ihrer Eltern!
Auch wenn meine Stieftochter natürlich nicht Mami sondern meinen Vornamen zu mir sagt...

Vielleicht redest Du einfach mal mit Deinem Papa über Deine Gefühle???

Beitrag von ohmama 27.05.10 - 23:18 Uhr

Bei uns ist es so, daß ich meinen großen mit in die Ehe gebracht habe. Meine Schwiegereltern haben nie einen Unterschied gemacht, weder zu den vorhandenen leiblichen Enkeln, noch zu denen die sie später als Geschwister meines großen noch dazu bekommen haben.

Ich freue mich für meinen großen, alles andere fänd ich unfair und befremdlich. Bei den anderen Enkelkindern -meiner Stieftochter und meiner Nichte) käme auch niemals Neid auf.

Genau so freue ich mich wenn mein (Stief-) Enkelsohn mit seiner Mama zu besuch kommt. Ich bin für sie da, wenn sie mich brauchen.
Da meine Stieftochter eine schulische Ausbildung macht und zusätzlich arbeitet, nehme ich meinen Enkel manchmal von der Schule mit nach Hause (er besucht die gleiche Klasse wie mein 2. Sohn).

Werde vielleicht mal ein wenig locker und freue Dich, daß Du so einen tollen und gerechten Vater hast!

Beitrag von elsa345 27.05.10 - 23:28 Uhr

Hallo,
beim lesen Deines Beitrages ist mir etwas ganz anderes in den Sinn gekommen. Du warst selber noch Kind, als Deine Eltern sich trennten und ich könnte mir vorstellen, daß dort das Problem liegt. Deine unerfüllten Bedürfnisse nach einer heilen Familie wiederholen sich jetzt ein Stück beim Umgang mit den Enkeln. Du mußtest geteilte Eltern verkraften und nun geteilte Großeltern für Deine Kinder. Ist es das vielleicht?

Du solltest bedenken, daß Deine Kinder das ganz anders erleben als Du. Für die ist das ein ganz normales Gefühl, den Großvater teilen zu müssen. Sei also nicht traurig und nicht eifersüchtig, Dein Vater liebt Dich sicherlich anders als seine Stiefkinder. Aber er möchte gerecht sein und das würdest Du im umgekehrten Fall auch gut finden.

Gruß

Beitrag von lbeater01 28.05.10 - 07:52 Uhr

Hallo,

groß helfen kann ich dir jetzt wahrscheinlich nicht. Ich kann dir nur erzählen, wie es bei uns ist.
Ich habe Stiefgroßeltern. Und sie sind wundervoll. Leider schon sehr alt und leben in Holland, daher sehe ich sie nicht oft.
Selber haben sie auch leibliche Enkelkinder. Aber sie betonen immer wieder, dass sich mich genauso lieben als wenn ich die leibliche Tochter ihres Sohnes wäre. Und das spüre ich auch.
Ich nenne die beiden Oma und Opa und das ist gut so.
Hab quasi 3 Omas und 2 Opas (einer ist schon verstorben)
Sie interessiern sich zwar meist etwas mehr für meinen Bruder (leibliches Enkelkind) was aber denke ich daran liegt, dass sie ihn kennen seit er auf dieser Welt ist und er 2. erst 12 Jahre alt ist. Neidisch oder eifersüchtig bin ich nicht. Ich gönne es meinem Bruder. Zumal er nur 1 Opa und 2 Omas hat.

Auch haben meine Stiefgroßeltern einen Enkel, der adoptiert wurde. Auch dieser wird heiß und innig geliebt, genauso wie der Urenkel.
ich empfinde dies alles als sehr normal. Ich kenne es nicht anders.
Neid gibt es bei uns nicht. Auch mein Stiefvater liebt ich wie seine Tochter. Da wäre mein Bruder aber auch nie eifersüchtig drauf.
Auch nicht, wenn ich zu Weihnachten mal mehr kriege oder andersrum.

Vielleicht redest du mal mit deinem Vater. Ich denke es ist ihm nicht bewusst, wie du dich fühlst.

Alles Liebe!

Beitrag von simian 28.05.10 - 08:45 Uhr

Ich finde dich reichlich engherzig und du solltest dich was schämen!

Dein Vater soll also deiner Meinung nach seine Stiefenkelkinder spüren lassen, dass sie nicht so viel zählen? Dass sie 2. Klasse sind? Pfui!!!
Was können denn die Kinder dafür? Meinst du nicht dass das die Kleinen sehr verletzen würde.?

Ich habe ebenfalls eine Stiefmutter, mein Sohn somit eine Stiefgrossmutter. Und die macht zum Glück auch keinerlei Unterschiede zwischen ihrem "leiblichen" Enkelkind und meinem Sohn, was ich sehr zu schätzen weiss. Und mein Sohn nennt sie Oma, und erzählt überall stolz dass er 3 Oma's hat. Ich freue mich für ihn, denn er geht gerne dort hin und mag seine "3. Oma" sehr.

Kannst du eigentlich auch mal über deinen Tellerrand schauen? Dein Verhalten ist egoistisch, dumm und unreif!

Beitrag von schullek 28.05.10 - 10:10 Uhr

ich finde deine worte viel zu hart. hast du dich einmal in sie reinversetzt? man liest doch aus ihren worten heraus, dass sie nicht egositisch ist, sondern zwar neidisch, aber im prinzip rührt es auch ihrer kindheit. kann man da nicht etwas einfühlsamer udn diplomatischer sein?

lg

Beitrag von missy0675 28.05.10 - 10:25 Uhr

Was hat denn die tatsache daß man vielleicht einen Unterschied macht zwischen Enkelkindern und Enkelkindern der Partnerin damit zu tun, daß man den Enkelkindern der partnerin das Gefühl gibt 2. Klasse zu sein? Ich fühle mich ja auch nicht wie ein mensch 2. Klasse weil mich die Pertnerin meines Vaters eher wie eine freundin als wie eine Tochter behandelt und ihr natürlich ihre Kinder näher sind als ich es bin. das ist normal, wir sind nun mal nicht verwandt miteinander. Ebensowenig ist mein vater mit ihren Enkelkindern verwand.
Es geht auch nicht um "weniger zählen". es geht um einen unterschied und das ist meiner Meinung nach nicht schlimm. Das würde jmeiner meinung nach die vKleienn auch nicht verletzen, meien Tochter mag die Partnerin meines vaters ja auch sehr, auch wenn sie weiß daß sie nicht ihre oma ist, daß sie letztes jahr das erstem la Oma geworden ist und nicht mit ihrer Geburt - sie fühlt sich dadurch nicht 2. Klassse - sie ist nur nicht die Enkelin sondenr sowas wie die Tochter einer Freundin. Du bist ja auch zu Gastkindern, evtl. vorhanden Cousins/Cousinen Deiner Kinder nett und freundlich und wirst allen anwesendne Kindern zb ein Eis geben und nicht nur den eigenen. Und 2. Klasse sind sowieso keine menschen, bie mir zumindest nicht.

Die "Stiefenkel" haben übrigens auch reichlich großeltern, urgroßeltern, mein Sohn hingegen hat halt nur einen Opa.
Wäre vielleicht auch etwas anderes wenn meine Kinder dann auch als quasi Cousins und Cousinen der anderen Enkel angesehen würden, ich als quasi Tante. Dem ist aber nicht so. Auf der taufe wurden dann Familiengfotos gemacht, einmal von der Familie des vaters des Täuflings, einmal der familie der Mutter. mein vater sollte natüürlich mit aufs Foto der Familie XY, also der familie seines "Stiefsohns". ich musste meine Tochter festhalten weil sie nicht verstandne hat warum sie nicht mit aufs Foto durfte, daß das eben Opas Familie ist und nicht ihre/unsere.

Beitrag von schullek 28.05.10 - 10:01 Uhr

hallo,

erstmal: ich kann rein gefühlsmäßig nachvollziehen, wie du dich fühlst. aber meine meinung dazu geht in einer andere richtung.

vorerst solltest du dir mal folgende fragen stellen:

- geht es hier um mich oder um meine kinder, also die enkelkinder? (und zwar ganz ehrlich)
- stört das meine kinder oder mich?
- würde es mich genauso stören, wenn es die leiblichen enkel wären (also beispielsweise deine nichten udn neffen)

so. beantworte das mal für dich selber.

ich habe meinen vater früh verloren und irgendwann hat meine mutter gsd auch wieder eine neue liebe gefunden. der mann brahcte einen jüngeren sohn mit in die partnerschaft. patchwork at its best sozusagen.da mein nunmehr stiefvater aber ein lieber mensch ist udn wir viel zeit miteinander verbacht haben, empfinde ich ihn als bereicherung unser aller leben. die beiden haben nun seit fast 5 jahren ihren ersten enkel von uns und mein stiefvater geht auf in der oparolle. für ihn ist mein sohn sehr wichtig und ich finde das toll! ich weiss nicht, wie es meinem stiefbruder damit geht. er wohnt weiter weg udn wenn er irgendwann kinder hat, wird der kontakt mitunter nicht so eng sein, eibfac auf grund der distanz. eventuell wird er ja ähnliche gefühle haben wie du, dann werden wir damit umgehen müssen. allerdings ist der unterschied bei usn einfach, dass wir alle eine gefestigte familie sind. so scheint mir das bei euch nicht. du siehst die lebensgefährtin deines vaters als momentane frau in seinem leben (du sprichst ja auch davon, dass du da bist, wenn sie sich trennen) vielleicht solltest du erst einmal an deiner eigenen einstellung zu ihr und damit deiner familie nachdenken und das ganze überdenken. wenn du ihr von anfang an vermittelt hast, dass sie nicht die oma ist, wie hätte sie diese rolle einnehmen können?

nun zu deinem vater: für ihn ist seine lebensgefährtin eine konstante. er teilt das leben mit ihr und geht sicher davon aus, dass das so bleiben wird. versetz dich mal in ihn rein! er ist seit 20 jahren getrennt von deiner mutter, soll er nun ewig beziehungen auf probe haben, wie du sie empfindest? für ihn ist seine frtau genauso wichtig, wie für dich dein mann. sie steht an erster stelle. du bist ein wichtiger teil seines lebens, aber du teilst sein leben nicht.
und wenn er nun ein opa ist durch den sohnd er frau, der ihm auch nahe steht auf eine art, dann sind diese kleinen menschen auch ein teil seines lebenes. wieso sollte er sich dem verschließen? das wäre doch unsinnig.
ich finde diese einteilung in leiblich und nicht leiblich furchtbar. du willst gerne deine eigene position gestärkt wissen, und fühlst dich emotional dazu im recht, weil du und die enkel sein fleisch udn blut sind. aber sag mir mal, warum gerade dieser aspekt der wichtigste sein sollte?

versuch auch deine stiefgeschwister und ihre kinder als bereicherung deines lebens und das deiner kinder zu sehen.
ich denke, du musst mit dir selber ins gericht gehen und mit deinen gefühlen umgehen lernen.

deine kinder könnten cousins und cousinen haben und eben eine bereicherung in ihrem leben. ich hatte bei meiner einen oma 9 cousins und cousinen, bei der anderen nochmal 7. und es war toll mit ihnen dort zu spielen etc. einfach familie halt.

und das ganze betrifft nat. auch die sache mit den geschenken. natürlich hast du erwartet, dass dein vater die wichtigkeit deiner kinder hervorhebt durch ein scönes geschenk. und erschüttert wurdest du eben durch den satz deines vatrs, dass er noch andere enkel hat. du versuchst tapfer und fair zu sein, aber dein gefühl udn deine worte hier zeigen etwas anderes. deshlab musst du wirklich einen weg für dich finden damit umzugehen.

lg

Beitrag von missy0675 28.05.10 - 11:08 Uhr

Hallo,

danke auch für Deine Antwort. es geht um mich, gebe ich ehrlich zu , aber auch um meine Kinder für die ich gern hätte, daß die Großeltern ein wichtiger Teil in ihrem Leben sind. ich habe es wie gesagt so erlebt, daß die Großeltern mir sehr nah und wichtig waren, ich bin ihnen sehr dankbar für das was ich bekommen hab (damit meine ich nicht unbedint materielles, auch wenn sie in dieser - wie in jeder Hinsicht - auch sher großzügig waren - wir Enkel haben einfach gespürt daß wir ihnen am herzen lagen- sie haben uns viel zeit und Zuwendung gegeben). daß es jetzt mit meinen Eltern nun mal anders ist weil sie ja getrennt sind, ist halt so, aberja trotzdem erwarte ich daß mein vater einen Unterschiedm ahct zwischen seinen Enkeln udn den Enkelkidnern seiner partnerin.
Ich sage auch nicht daß er ewig Beziehungen auf Probe haben soll, er hat sich nach 10 jahren von der ersten Lebensabschnittsgefährtin getrennt, oder sie sich gegenseitig - damals wollte er übrigens wieder bei meiner Mutter einziehen -, vor 4 jahren war er wie gesagt andersweitig verliebt und hätte seine jetzige und damalige partnerin auch für diese Frau verlassen wenn diese Frau ebenfalls dazu bereit gewesen wäre ihren mann zu verlassen. Er ist damals auch bei seiner Freundin ausgezogen, war dann 3 jahre lang nur zu besuch und ist irgendwann letztes jahr wieder bei ihr eingezogen.
Meine Kinder habne durch seine "Stiefenkel" keine Cousins oder Cousinen, sie haben nur weniger von ihrem Opa. Wie gesagt, mein vater sagt ja selber, meien Kinder und die Enkelin seiner partnerin sind "nix" miteinande, er zählt sie aber zu seine Enkelkindenrn. Finde ich traurig.
Das auch zu Deiner Frage ob es mich genauso stören würde wenn es meine Neffen wären: nein, würde mich nicht so stören, dann wären die kinder ja eben auch Cousins und ich Tante und vice ´versa und mein Vater selbstverständlich auch deren Opa - ich hab ja selber 5 Cousins /Cousinen und hab mich wegen ihnen nie weniger beachtet etc. gefühlt oder daß ich eifersüchtig gewesen wäre...und wir wurden alle versucht gleich zu behandeln.
Meine Kinder haben sowieso wenig von ihrem Opa und sie haben auch nur einen. Daß sie wenig von ihm haben liegt daran daß mein Vater andere Prioritäten hat bzw. hatte, als daß meine Großeltern damals hatten. Das ist schon schwer zu akzeptieren, aber es ist natürlich seine Entscheidung was ihm wichtig ist und meine Tochter kennt es ja auch nicht anders als daß der Opa wenig Zeit hat und sie ihn selten sieht. Aber wenn jtzt auch noch die "anderne Enkelkinder" mindestens genauso wichtig sind wie seine eigenen, das finde ich dann doch etwas "too much". Ich muß mich dann quasi nach Ersatzgroßeltern umsehen weil mein Vater ja nun die Enkelkinder seiner Freundin hat und seine Familie damit quasi komplett ist. Wo bleiben wir da?

ja, sie sind sein Fleisch und Blut, die Kinder und Enkel sind Flesich udn Blut seiner Freundin. Sie werden mal von ihr das huas etc. erben soweit dann noch vorhandne, meine Kinder von mir, oder ihren Großeltern wenn es da was zu erben gibt. es ist also ein Unterschied da.
Ich hab der Freundin meines Vaters gar nichts vermitelt hinsichtlich meiner Kinder. Ich habe sie ihre Rolle selber finden lassen - und f´ür sie sind es nun mal m"seine Enkel" bzw. die kinder einer Freundin. Das finde ich auch ok so.

Was den Satz meine Vaters angeht : ich fand ihn da einfach unpassend bzw. nicht im zusammenhang stehend mit meiner Antwort auf seine Frage.
Und ich finde einen Hochstuhl auch nicht übertrieben, es gibt den ja in allen Preislagen und mein Vater nagt gewiss nicht am Hungertuch. ich möchte allerdings auch nichts von ihm haben weil er sich verpflichtet dazu fühlt, sondern weil ihm danach ist.