Vorraussetzungen für die Einschulung`??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 20:44 Uhr

Hallo Ihr Lieben..

Unser Großer wird im Oktober 5.. Und er ist somit hier in Bawü ein Kannkind... Der Stichtag ist bei uns der 30. September..

Nun stellt sich uns die Frage, was muss ein Kind können, um wirklich reif zu sein, für die Schule...

Mich würde das mal interessieren, da wir nun vor der Entscheidung stehen, ob Joshua das Vorschuljahr im Kiga mitmachen soll oder eben noch nicht.. Muss dazu sagen,d ass es bei uns keine normel Vorschule gib, so wie man sie sonst kennt.. bei uns dürfen die Vorschulkinder einmal die Woche in den Wald und es finden noch andere Aktivitäten statt...

Falls jemand Ahnung hat, wäre ich über Antworten dankbar..

LG Fusselchen + Joshua *21.10.05 + Steven *23.03.09

Beitrag von lena10 27.05.10 - 21:08 Uhr

Hallo!

Mein Sohn wird dieses Jahr vorzeitig eingeschult und außerdem hab ich von Berufs wegen "ein bisschen" Ahnung davon....

Die Frage ist nicht, was das Kind können muss, sondern eher, wie es ist. Es sollte natürlich die kognitiven Voraussetzungen haben, die auch die "Muss-Kinder" vom Alter her haben sollten, aber fast noch wichtiger sind die sozialen und emotionalen Voraussetzungen (u.a. Verhalten bei Konflikten, Umgang mit anderen, Frustrationstoleranz, etc.).
Ich finde dafür die Meinung der Erzieherinnen immer sehr wichtig, denn diese Punkte können sie am besten beurteilen (wenn sie denn kompetent sind).

Wir standen übrigens letztes Jahr am gleichen Punkt und sind mit dem Kindergarten so verblieben, dass unser Sohn am Vorschulprogramm teilnimmt - eben auch auf die Gefahr hin, dass er das ganze zweimal macht.

Gruß, Lena

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 21:20 Uhr

Hi Lena..

Erst mal danke für deine Antwort...

Ein gespräch mit seiner Bezugsperson, also seiner Erzieherin, wollen wir direkt nach den Ferien machen.. Wir sind eben auch der Meinung, dass sie unser Kind ja doch nochmal anders einschätzen, als wir selber.. Sie sehen die Kinder ja doch mit anderen Augen...

Was das Vorschulprogram betrifft, ist es bei uns genauso geregelt.. Wir können ihn teilnehmen lassen, solange wir eben noch nciht wissen, wie wir uns entscheiden...

Ich finde es eben eine verdammt schwere Entscheidung, denn diese beeinflusst ja doch das ganze Leben.. Zufrüh Einschulen ist nichts, zu spät aber auch nicht...

LG Fusselchen

Beitrag von lena10 27.05.10 - 22:28 Uhr

Ja, die Entscheidung ist die schwerste, die wir bisher im Hinblick auf unser Kind zu treffen hatten...

Man hat einfach Angst das falsche zu tun, auch wenn man sich noch so viel Rat von außen geholt hat.... Ich schätze, diese Angst verschwindet erst dann, wenn einige Zeit vergangen ist und es in der Schule gut läuft.

LG

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 22:50 Uhr

Genau das... Ich war selber ein KannKind und kam erst ein jahr später dadurch in die Schule.. In der Grundschule ist mir alles zugeflogen.. Lernen kannte ich nicht... Als ich dann aber auf die weiterführende Schule kam, hätte ich auf einmal lernen müssen.. Aber nun lern mal, wenn du garnicht weisst, was das genau ist und vor allem wie das geht.. Von da an ging es bei mir bergab.. Ok, ich habe nun mein Schulabschluss und auch Ausbildung.. Aber ich denke, mir tat das eine Jahr damals nicht wirklich gut..

LG

Beitrag von lena10 27.05.10 - 23:06 Uhr

Das ist das, was ich weiter unten mit "über den Tellerrand schauen" meine. Ich könnte platzen, wenn Leute meinen, die Weisheit gepachtet zu haben und erzählen, man solle Kindern generell "ein Jahr schenken"!
Natürlich gibt es Kinder, die besser erst mit 7 Jahren in die Schule kommen sollten, aber genauso gibt es eben auch Kinder, denen es mit 5 Jahren gut tut!

Ich habe Kinder erlebt, denen "ein Jahr geschenkt wurde", die dann total ausgetickt sind, gar nichts mehr gemacht haben (weil sie ja sowieso nicht in die Schule durften) und im ersten Schuljahr dann riesige Probleme hatten (diese Haltung wieder abzulegen ist sehr schwer!).
Das letzte Kind von dieser Sorte wurde dann immer schlechter in seinen Leistungen und hat in der Not probehalber ein Schuljahr übersprungen (weil klar war, dass das Problem in Motivation und Unterforderung lag) und ist in meiner Klasse gelandet. Das Eingewöhnen hat etwa drei Wochen gedauert (schwierige Zeit - Überspringen ist noch weniger Zuckerschlecken als frühe Einschulung!) - und siehe da: Kind ist ausgeglichener, leistungsmäßig in der Klassenspitze und das Familienleben funktioniert auch wieder. Es ist völlig klar, dass sich die komplette Familie dieses Horrorjahr hätte ersparen können, wenn das Kind frühzeitig eingeschult worden wäre!

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 23:11 Uhr

Aber genau da liegt das Problem.. Wann weis ich,d ass mein Kind soweit ist...

Joshua erzählt jetzt schon, dass er nach den Sommerferien in den Wald darf (wobei wir darüber noch nicht geredet haben) und auch, dass er dann nächstes Jahr in die Schule darf... Ich gehe da im Moment noch garnicht drauf ein.. Ich sage höchstens: schauen wir mal.. Ich will ja jetzt nicht sagen: ja du gehst und dann geht er doch nicht..

LG Fusselchen

Beitrag von lena10 27.05.10 - 23:17 Uhr

Sag ich doch, die Angst bleibt!

Theoretisch bin ich mir auch bei meinem Sohn sicher, dass die Einschulung die richtige Entscheidung ist (der gleichen Meinung sind übrigens Erzieherinnen, Kinderarzt, unabhängiger Rektor, der einen Schuleignungstest mit ihm gemacht hat, Amtsarzt, etc.), aber trotzdem weiß ich nicht, ob es gut geht! Würden wir ihn nicht einschulen, wäre es aber das gleiche....

Wir haben unserem Sohn übrigens auch immer gesagt, dass wir das alles noch nicht genau wissen. Erst seit Februar diesen Jahres steht auch für ihn fest, dass er zur Schule geht.

Beitrag von kuri 27.05.10 - 23:11 Uhr

#pro#pro

Beitrag von kuri 27.05.10 - 21:18 Uhr

Hallo Fusselchen,

mein Sohn kommt dieses Jahr in die Schule. Er ist am 21.10.04:-D geboren. Wir wohnen auch in BW.
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und wir haben auch noch Zeit bis kurz vor den Sommerferien. Aber wir werden ihn einschulen. Es ist echt nicht die Frage was er können muss. Mein Sohn ist hilfsbereit, sozial, selbstbewußt und wissbergierig und ich find er packt das.

Tina

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 21:23 Uhr

Hi Tina...

Danke für deine Antwort...

Also weisst du, was in uns gerade vorgeht, ganz genau... Ich weis dass die Kids z.B. nicht schreiben können müssen etc.. Denn das sollen sie alles in der Schule lernen...
Aber Joshua hat eben auch einen Drang nach Wissen... Er interessiert sich für fast alles, malt super, tobt gerne, kann gut mit anderen Kindern umgehen.. Natürlich ist er auch kein Engel und wir haben ja auch noch ein Jahr bzw noch etwas mehr Zeit.. Aber Gedanken macht man sich ja schon. Denn man will ja doch irgendwo die richtige Entscheidung treffen... Und wirklichen helfen kann einem dabei ja keiner...

Ich weis auch, dass die Kids einfach mal zuhören können müssen und sich auch mal länger mit einer Sache beschäftigen können sollten.. Und all dies ist bei uns der Fall...

Ich bzw wir werden auf jedenfall nach den Ferien nun ein Gespräch mit seiner Erzieherin suchen.. Sie sieht Joshua ja nochmal anders, als wir..

LG Fusselchen

Beitrag von kuri 27.05.10 - 21:35 Uhr

Huhu.

also ich würde ihn auf jeden Fall in die "Vorschule" geben.
Bei uns ist das auch keine richtige Vorschule, nur eine Kleingruppe, die sich einmmal in der Woche trifft um irgendetwas Altersgemäßes zu machen. Oder die "Großen" bekommen eben verantwortungsbewußtere(welch ein langes Wort) Aufgaben.
In einem Jahr tut sich echt noch viel und dann habt ihr ja als "Kann-Kind-Eltern" echt noch die Option "Nein " zu sagen.

LG
Tina

Beitrag von kuri 27.05.10 - 21:38 Uhr

Noch mal ich....

Hab grad gesheen, daß dein Sohn auch ein Frühchen war. Meiner auch. Und trotzdem haben sie sich soo toll entwickelt.#huepf

Tina

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 22:52 Uhr

Hi Tina..

Ja so ist es bei uns auch.. Die Kids gehen einmal die Woche in den Wald und machen dann auch hier und da mal noch Ausflüge, nur für die Großen...

Ja, ich weis das sich in einem jahr viel tut.. Und genau deshalb machen wir uns ja jetzt schon diese Gedanken... Aber wie du schon sagst, wir haben noch Zeit und können kurz vor knapp noch nein sagen..

Ich warte nun erst mal das Gespräch mit der Erzieherin ab.. Und dann sehen wir mal weiter... Das evtl letzte Kigajahr startet ja erst im September..

Jepp unser Frühchen hat sich auch super gemacht...

LG

Beitrag von sophie112 27.05.10 - 21:50 Uhr

Hallo.

Ich bin Erzieherin und werde nie verstehen warum Eltern ihre Kinder vorzeitig einschulen lassen wollen. #kart Lasst euren Kindern doch das 1 Jahr Kind-sein. Der Ernst des Lebens beginnt zeitig genug...

LG Sophie

Beitrag von kuri 27.05.10 - 22:01 Uhr

So, jetzt muss ich mich nochmal melden.

Ich bin Mama eines "Kann-Kindes" und Erzieherin und man muss die "vorzeitige Einschulung" definitiv von Kind zu Kind entscheiden. Hast du in deiner Berufslaufbahn schon mal ein Kind erlebt, dem es langweilig wurde im Kindi weil es unterfordert war?
Ich schon und ich kann dabei sagen, das Kind war extrem verhaltensauffällig und da bist du mit "altersgerechtem Fördern" überhaupt nicht mehr nachgekommen.
Die erste Klasse ist auch noch relativ kindergerecht und spielerisch.

LG
Tina

Beitrag von 3erclan 27.05.10 - 22:52 Uhr

Hallo

dann finde es traurig dass du es als Erzieherin nicht auffangen kannst.DAs klappt bei uns im Kiga.Das Personal nimmt gerne jedes Kind noch ein Jahr länger um es einzeln oder in Kleingruppen zu fördern

Schön wenn bei dir die 1.Klasse noch leicht ist hier nicht.

Ich werde drum kämpfen dass ich meinen zurückstellen kann denn ichsehe den Stress der dann kommt mit Leistungsdruck usw..

Beitrag von kuri 27.05.10 - 23:07 Uhr

Ich sagte ja, jedes Kind ist anders. Zum Glück.
Und man kann defintiv solche Kinder, denen es langweilig wird bei "28-kindergartenkindergröße" nicht auffangen, glaube mir und ich bin erfahren und fühle mich kompetent was dieses Thema betrifft.



Tina

Beitrag von 3erclan 28.05.10 - 18:17 Uhr

Hallo

dann weiß ich ja warum ich meinen in einer privaten Einrichtug habe mit nur 15 Kinder und 4 Betreuer.

lg

Beitrag von lena10 27.05.10 - 22:25 Uhr

Hallo,

bei solchen Kommentaren (gerade von einer Erzieherin) geht mir der Hut hoch!!!!

Was bin ich froh, dass "unsere" Erzieherinnen kompetent genug sind, um über den Tellerrand hinaus zu schauen und zu sehen, dass es auch Kinder gibt, für die dieses "geschenkte Jahr" #klatsch die reine Qual ist (und ja, das hab ich sehr oft schon erlebt!).

Gruß, Lena

Beitrag von fusselchenxx 27.05.10 - 22:48 Uhr

Hi..

Ich selber war ein solchen Kann-Kind.. Meine Eltern haben wir noch dieses eine Jahr gegeben, was du hier so schön schreibst.. Heute sehe ich das anders.. Es war damals ein Fehler gewesen.. Ich war in der Schule nie wirklich gefordert.. Mir ist die ertsen 4 Jahre ALLES zugeflogen.. ich musste NIE lernen...
Dann kam ich auf die weiterführende Schule.. Und von da an war es vorbei.. Ich wusste ja noch nicht mal was lernen ist...

Ich habe meine Schule beendet.. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es für mich besser gewesen wäre, wenn ich mit fast 6 in die Schule gekommen wäre...

Und die Komentare alla: Da ist das Kind ja imemr das jüngste und das nicht gut für das Kind, finde ich daneben.. Ich war IMMER die älteste.. Und schön war das nie..

LG Fusselchen (die sich mit der Erzieherin anch den Ferien zusammen setzt)

Beitrag von stellamarie99 28.05.10 - 07:11 Uhr

Dann wärst du auch ein Jahr eher in der Schule unterfordert gewesen...

lg

Beitrag von ratpanat75 28.05.10 - 09:26 Uhr

Sorry, aber ich verstehe nicht, was das mit dem geschenkten Kindergartenjahr zu tun hat #kratz.
Ich denke ehger, es läuft falsch, wenn Kinder schon in der Grundschule büffeln müssen, um mitzkommen.

Ich war gerade 6 geworden, als ich in die Schule kam und ich musste auch nie lernen und hatte sehr gute Noten und fühlte mich unterfordert.
Natürlich läuft es am Gymnasium dann anders, das ist doch völlig normal.

Meine Tochter ist mit 5 in die Schule gekommen, nicht, weil wir das wollten, sondern weil bei uns der Stichtag der 31. Dezember ist.
Sie musste auch nie etwas tun in der Grundschule und hat sich besonders die letzten Jahre extrem gelangweilt. Aber für sie war es nicht schön, die Jüngste zu sein, sie hatte fast alle ihre Freunde in der Klasse unter ihr.

Ich denke das hat eher etwas damit zu tun, dass das Schulsystem zu wenig individuell ist und Kinder oft nicht ihren Leistungen entsprechend fördern kann.

LG

Beitrag von fusselchenxx 28.05.10 - 11:25 Uhr

Hallo..

Gut ich kann mich natürlich täuschen... Aber eins weis ich.. Immer die Älteste zu sein, ist auch nicht schön...

Für uns ist eben klar, das wir uns Gedanken darüber machen müssen.. Und dadran sind wir eben.. Das ist für uns auch keine Entscheidung, die wir zwischen Tür und Angel fällen... Sondern eine gut überlegte Entscheidung...

Stimmt, dass Schulsystem ist hier ehr unprakitisch..

LG Fusselchen

Beitrag von 3erclan 27.05.10 - 22:53 Uhr

Sehr gut das ist auch meine Meinung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! #pro#pro

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