Nur noch Horronächte/ Stillen im Liegen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von baby-bunny00 28.05.10 - 08:43 Uhr

Hallo,

jetzt muss ich mir das doch mal von der Seele schreiben, denn langsam kann ich nicht mehr.

Zu unserer Situation: Mein Kleiner (6 Monate) wacht seit über einem Monat fast jede Stunde auf. Zur Zeit ist es sogar so, dass er manchmal schon nach 30 Minuten wach wird. Er schläft direkt neben mir und wird dann wieder in den Schlaf gestillt. ABER! Ich muss mich jedes mal dazu aufrichten bzw. hinsetzen, da er früher Probleme mit Luft im Bauch hatte und wir dadurch nicht im Liegen stillen konnten. Hinzu kommt noch, dass er ein absoluter Bauchschläfer ist. Ich habe es einige male mit dem Stillen im Liegen versucht, aber es klappt einfach nicht. Er schafft es immer sich halb auf den Rücken zu rollen und fängt dann an zu schreien, weil er nicht auf dem Bauch liegt. #aerger Jedenfalls stille ich ihn dann, warte 15 Minuten und lege ihn dann wieder neben mich. Ab ca. 4 Uhr klappt das mit dem Weglegen nicht mehr und ich stille dösend vor mich hin. Das schlaucht einfach total, da der Rest der Nacht auch nicht gerade erholend ist. Außerdem schläft er auch erst gegen 21 Uhr oder auch 21:30 ein und wird um halb sechs/sechs komplett munter.:-( Also alles in einem einfach eine scheiß Situation. Vielleicht würde es angenehmer werden, wenn ich ihn im Liegen stillen könnte. Aber wie genau macht man das?#kratz Wie stillt ihr liegend??? Habt ihr dabei seinen Kopf auf eurem Arm oder liegt der Kopf auf dem Bett?

lg

Beitrag von nicole9981 28.05.10 - 08:54 Uhr

Hallo!

Nils lag damals einfach ohne Kissen neben mir. Bauch an Bauch sozusagen. Er hatte sein Stillkissen im Rücken damit er nicht nach hinten gerollt ist. Mein Arm hatte ich unter meinem Kopf oder über Nils' Köpfchen abgelegt. Am besten tagsüber mal ausprobieren. Wichtig ist es dass der Kleine nicht irgendwie verdreht da liegt, sondern schön auf der Seite. Nils hat dabei nie ein Bäuerchen machen müssen, aber auch tagsüber machte er das nie. Eine Freundin hat mir mal gesagt dass ihr Sohn unbedingt ein Bäuerchen brauchte. Sie hat unter das Bettlaken einen Keil gelegt und den Zwerg dadrauf so das er mit dem Oberkörper ein wenig höher war. Nach dem Stillen hat sie ihn dann einfach etwas am Rücken geklopft und beide konnten ohne Aufhebens weiterschlafen.

LG Nicole

Beitrag von baby-bunny00 28.05.10 - 11:12 Uhr

Er hat jetzt eigentlich keine Probleme mehr diesbezüglich (Luft im Bauch), aber irgendetwas scheint ihn zu stören, wenn ich im Liegen stillen will.#kratz Ich werde deinen Tipp später mal ausprobieren und berichten.

lg

Beitrag von nicole9981 28.05.10 - 11:26 Uhr

Tu das!

Als Nils damals Nachts so oft kam habe ich einfach mein Oberteil aufgelassen und dann war Selbstbedienung angesagt. Schon ganz ganz früh konnte er das. Er war noch keine 3 Monate alt (oder sogar noch früher) da konnte er (weiß der Geier wie) sich selbst zu meiner Brust wurschteln und trinken (wenn ich auf der Seite lag und etwas weg von ihm). Es gab Nächte da konnte ich mich nichteinmal mehr erinnern wie oft ich gestillt habe.

Mit etwas Übung wird sich dein Kleiner auch dran gewöhnen. Unter seinen Kopf musst Du nix machen. Einfach dich nach dem Zwerg ausrichten.

Ich habe Nils bis zum 8. Monat Nachts gestillt. Dann bekam er noch die Flasche Nachts. Am Tag seines 1. Geburtstages hat er es sich von selber abgewöhnt obwohl mir auch alle gesagt haben es sei Gewohnheit. Genauso war es mit dem Einschlaffstillen und der Einschlafbegleitung. Hat sich alles von selber gegeben.

LG Nicole

Beitrag von hippogreif 28.05.10 - 09:16 Uhr

Also ich gehöre hier zu den wenigen Müttern, die der Meinung sind, dass ein Kind in diesem Alter ganz sicher nicht mehr stündlich gestillt werden muß. Klar stehen die Bedürfnisse des Kindes an erster Stelle, aber auch die Mutter hat ein Recht auf einen einigermaßen erholsamen Schlaf.
Ich habe das selbst auch alles durch. Bei meiner Tochter haben sich zwischen dem 3. und 5. Monat die nächtlichen Stillabstände immer mehr verkürzt, bis ich sie dann auch jede Stunde gestillt habe nachts. Dann habe ich die Notbremse gezogen, denn so ging es nicht mehr weiter. Und nebenbei: auch ein Kind braucht einen erholsamen Schlaf, den es auf Dauer nicht bekommt, wenn es jede Stunde oder sogar alle 30 min wach ist.
Wenn Du also an der Situation etwas ändern willst, dann beginnt, die nächtlichen Stillmahlzeiten Schritt für Schritt hinauszuzögern bzw. zu verlängern. Ein gesundes Kind in dem Alter kann locker 4-6 Stunden ohne nächtliche Mahlzeit auskommen. Alles andere ist in meinen Augen eine Angewohnheit, die sich mit der Zeit eingeschlichen hat.

Beitrag von sunshine-1981 28.05.10 - 09:23 Uhr

Also, ich denke auch, dass du dir da ganz schön was antust!!! Meine Kleine ist nun 9,5 Wochen alt und wird nachts nur noch einmal wach... sie schläft gegen 20:30 Uhr ein und wacht fühestens um 2 Uhr auf... meist aber später, heute um 3:30. Und nach dem stillen schläft sie meist nochmal 3 bis 4 Stunden...
Stillst du dein Kind in den Schlaf? Manchmal lernen die Kleinen dann nicht, ohne gestillt zu werden wieder einzuschlafen, dass musst du dann mit ihm trainieren... des weiteren würde ich es mal mit pucken versuchen, hat bei meiner Kleinen wahre Wunder gewirkt!!!

Viel Erfolg!!!

Beitrag von baby-bunny00 28.05.10 - 09:53 Uhr

In dem Alter kam mein Kleiner auch nicht so oft. Aber alles ändert sich.

Ja, er wird in den Schlaf gestillt. Manchmal aber auch getragen, weil er dann nicht stillen möchte. In dem Alter puckt man normalerweise nicht mehr und mein Kleiner hat pucken früher auch nicht ausstehen können.

Ich bin der Meinung ein Baby braucht Einschlafbegleitung (vor allem meins ;-)). Sei es durch tragen und/oder stillen. Das ist nur natürlich und wird nicht antrainiert.

lg

Beitrag von guldamar 28.05.10 - 12:08 Uhr

Hallo Baby-bunny,

wenn du fühlst, daß dein Baby eine Einschlafbegleitung braucht, werden wir dir hier nicht helfen können.
Dann musst du in den sauren Apfel beissen und sooft stillen wie er es braucht, auch stündlich.
Und wenn es natürlich ist, was soll mann dann dagegen machen?

Viel Spaß noch ;-)

Gul Damar

Beitrag von nicole9981 28.05.10 - 12:41 Uhr

Sie will doch garnichts dagegen machen sie wollte wissen wie man am besten im Liegen stillt damit sie nicht immer aufstehen muss

LG Nicole

Beitrag von baby-bunny00 28.05.10 - 14:45 Uhr

Genau. ;-) Vielen Dank!

lg

Beitrag von susannew 28.05.10 - 10:14 Uhr

Hehe, ja in dem Alter kam meiner auch nicht so oft. Das hat sich nach ca.4 Monaten geändert. Da kommen Wachstumsphasen, Entwicklungsschübe, Zähne, Krankheit etc.pp. Das kann sich alles nochmal ändern. Wir sprechen uns dann in einem Jahr noch mal. Ist nicht böse gemeint;-)
Trotzdem denke ich auch, dass man mit Angewohnheiten aufpassen muss. Aber wenn sie sich so leicht etwas angewöhnen, dann müsste man ihnen auch genauso leicht etwas Neues angewöhnen können. Ist es aber oft nicht. Wie kommt das???
Vielleicht ist doch jedes Kind einfach anders und hat andere Bedürfnisse...
Seit mein Sohn auf der Welt ist schaue ich in dieses Forum und bisher hatte noch keiner einen ultimativen Tip zum "Durchschlafen". Genausowenig wie die trillionen schlauen Bücher dazu.
Wahrscheinlich ist es ein Wechselverhältnis von Hirnreifung und Lernen, bzw. angewöhnen...
Liebe Grüße Susanne#blume

Beitrag von baby-bunny00 28.05.10 - 10:32 Uhr

Es sind keine Stillmahlzeiten. Es geht ihm nur um Nähe. Ich könnte auch aufstehen und ihn jedes mal in den Schlaf tragen Aber wozu? Dann würde ich noch weniger Schlaf abbekommen.

lg

Beitrag von schnabel2009 28.05.10 - 11:09 Uhr

Hier schließe ich mich an!

Babys wachen nachts auf, das ist ganz normal. Dein Kind kann nur weiterschlafen, wenn es gestillt wird, also würde ich versuchen diesen Kreislauf zu unterbrechen.
Ich mache ab und an mit meinem Zwerg einen Mittagsschlaf, jedesmal wenn ich mich bewege wacht er auf und knatscht.
Liegt er in seinem Bett schläft er mittags seine 2 Stunden und ist erholt--vielleicht wäre Dein Baby dann in einem Beistellbett besser aufgehoben?
Aber nochmal zu Deiner Frage: Meinen Mittleren habe ich zu Schubzeiten auch im Liegen gestillt und weitergeschlafen. Wir lagen Bauch an Bauch und ich lag so halb auf dem Stillkissen, dass er im Rücken hatte. Das klappte eigentlich ganz gut.

LG schnabel