Small for Date

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von keksle81 28.05.10 - 16:50 Uhr

Hallo!
Mein Sohn ist jetzt bald 16 Monate alt, er war bei der Geburt ein sogenanntes "Small for Date"-Baby. Er ist zwar kerngesund, aber in seiner Entwicklung verzögert.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem Small for Date-Baby und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln?
Grüße!

Beitrag von chidinma2008 28.05.10 - 18:08 Uhr

Huhu
mein sohn war auch sehr klein für die41ssw 46cm und 2855gramm.
Er kam Zwar kern gesund auf die Welt doch das hielt nicht lange an. Keine 12 stunden später lag er auf der Neo am Monitor .......Naja lange geschichte.

Unsere Probleme er konnte nicht richtig Atmen Konnte die Tempi nicht halten
Trink schwäche konnte wen überhaupt nur 30-40ml über Monate trinken also Milch.
Er hat alles später gemacht wie andere Kinder in seinem Alter.
Wo ich ganz stolz bin ist das er obwohl er in allem Hinter hinkte mit 12 Monate frei Lief.

Heute ist er 2 jahre alt Immer noch ein bisschen zu Klein und zu Leicht sprechen fängt er jetzt erst Ganz Langsam an.

Krankheit er ist immer Krank Vlt. mal eine woche gesund und dann Fängt es wider an ,total anfällig man braucht mike nur anhusten und schon liegt er flach.

das kann ich von uns berichten muss nicht immer so sein viele Kinder Hohlen alles auf

Lg yvonne

Beitrag von purzel 28.05.10 - 18:11 Uhr

Hallo!

Mein Sohn wurde bei 36+4 wegen Wachstumsverzögerung und schlechter Versorgung geholt. Er war deshalb auch ein Small for date Baby: 45cm und 2100gr.
Bei ihm sind leider schon leichte Entwicklungsverzögerungen zu spüren.
Er ist jetzt 17,5 Monate alt und läuft immer noch nicht frei. Gekrabbelt und sich selbst hingesetzt hat er erst kurz vorm 1. Geburtstag.
Mit dem Sprechen hapert es auch noch gewaltig, er sagt eigentlich nichts richtig bewusst. Er plappert schon Mamam, papa, nein, guck guck. Das wars.
Richtig gut ist er nur im Feinmotorischen. Verstehen tut er eigentlich auch alles richtig gut, aber er zeigt es selten, weil er ein richtiger Dickkopf ist. Also so Sachen wie winke winke etc macht er bis heute nicht.
Wie siehts bei euch aus?
Lg, Purzel mit Daniel

Beitrag von miau2 28.05.10 - 18:51 Uhr

Hi,
dir ist aber schon klar, dass "entwicklungsverzögert" was anderes als "spät, aber noch normal" ist? Normal ist laufen bis 18 Monate. Sprechen mit 17 Monate ist gerade bei Jungs ebenfalls nicht zwangsweise notwendig. Sitzen kurz vor dem 1. Geburtstag, krabbeln usw. zu dem Zeitpunkt hat ebenfalls nichts mit "entwicklungsverzögert" zu tun.

Spät - aber im Normalbereich.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von purzel 28.05.10 - 19:51 Uhr

Hallo,
wir bekommen seitdem er 5 Monate alt ist Krankengymnastik.
Auf unserem Rezept steht jedesmal: Motorische Entwicklungsverzögerung.
Wir haben auch von Kia und Therapeut gesagt bekommen, dass er im grobmotorischen Bereich entwicklungsverzögert sei.

Beitrag von miau2 29.05.10 - 12:26 Uhr

Hi,
mag ja alles sein und stimmen - nur das, was du genannt hast hat nichts mit "Entwicklungsverzögerung" zu tun. Andere Ursachen können natürlich vollauf zutreffen.

Und es gibt Kinderärzte wie meiner, die relativ entspannt sind und Kindern auch mal etwas mehr Zeit als dem Durchschnitt zugestehen (nach gründlicher Untersuchung natürlich), und es gibt Kinderärzte, die (etwas übertrieben) am liebstes jedes Kind gleich zur KG schicken, dass sich mit 5 Monaten noch nicht drehen kann...

Das kann halt auch ein Unterschied sein.

Und natürlich muss derartiges auf dem Rezept stehen - wenn da steht "noch im Normbereich, aber da relativ spät", dann wird die Krankenkasse das vermutlich nicht wirklich lustig finden als Verschreibungsgrund.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von bibuba1977 28.05.10 - 19:27 Uhr

Sorry, aber das, was du hier aufzaehlst, war bei Emmylou nicht anders... Und sie ist weder ein Small for Date-Baby noch entwicklungsverzoegert.

#kratz

Beitrag von shorty23 28.05.10 - 18:46 Uhr

Hallo,

unsere Tochter kam bei Et+4 auf die Welt und wog 2690g und war 48cm groß, im Bericht stand sie habe eine "Intrauterine Wachstumsretardierung" http://de.wikipedia.org/wiki/Intrauterine_Wachstumsretardierung, wir hatten auch ein paar gesundheitliche Probleme, ist heute aber alles ok!? Auf jeden Fall ist sie bis heute sehr klein (76cm) und leicht (9kg) mit fast 22 Monaten ("Oh die kann aber schon toll laufen" höre ich oft, da die meisten denken, sie sei noch nicht mal 1). Sie ist bei fast allem ein bisschen später dran als andere, aber eigentlich nicht viel (gekrabbelt mit 11 Monaten, frei gelaufen mit 16 Monaten), sie redet jetzt auch schon (auch Zweiwortsätze), aber die KiÄ schreibt immer ins U-Heft motorisch normal entwickelt, aber zu klein und leicht, naja ...

Alles Gute für euch

Beitrag von miau2 28.05.10 - 19:10 Uhr

Hi,
mein Großer war eine sogenannte Mangelgeburt (das ist wohl der etwas direktere Ausdruck fürs gleiche). Knapp 2 Wochen vor Termin mit 2.270g, also deutlich unter "normal".

Er war reif, das war wichtig. Alles andere konnte er problemlos aufholen.

Er ist jetzt 4 Jahre alt, nach wie vor eher klein und leicht für sein Alter (bei der letzten Messung bei der U8 vor gut einem Monat 97cm und 14,3 kg). Er ist topfit, sehr, sehr selten krank (trotz erstem KiGa-Jahr, in den er seit August geht, hat vielleicht eine Woche gefehlt seit Beginn), beim klettern einer der Besten, auch wenn ältere dabei sind. Er ist sehr selbständig, turnt z.B. problemlos in der "großen" Gruppe ohne dass ich auch nur in der Turnhalle bin. Und dort extrem geschickt.

Feinmotorisch hapert es etwas, zumindest teilweise - er ist zwar sehr geschickt dabei, auch die kleinsten Legoteilchen zusammenzusetzen, aber bei Malen sind die meisten Kinder in seinem Alter weiter - ich schiebe es vor allem darauf, dass das etwas ist, auf das er absolut keinen Bock hat. Wozu eine Erzieherin (nicht aus unserem KiGa, wir kennen sie privat) meinte: typisch Junge halt. Ist wohl gar nicht soooo selten, dass Jungs einfach andere Prioritäten setzen. Im Gegensatz zu so manch weiblichem Kindergarten"kollegen" kann er dafür schon die Namen mehrer Dinosaurier zuordnen ;-).

Er war spät, aber nicht "verzögert" (in Anlehnung an eine Antwort vor meiner) in der Entwicklung, zumindest teilweise. Er hat sich mit 10 Monaten erst gedreht - die Entwicklung, was Knochen, Muskulatur, Gleichgewicht usw. anging war allerdings altersgerecht oder sogar weiter. Er hatte einfach keinen Bock (und ich ihm zu viel Arbeit abgenommen). Krabbeln, hochziehen, hinsetzen kam mit 11 Monaten - lt. KiA vollkommen ok. Frei losgelaufen ist er mit 15,5 Monaten, auch relativ spät, aber ebenfalls total normal. Früh war er dafür fit mit dem Pinzettengriff.

So richtig gesprochen (einzelne Wörter) hat er ab der 2. Hälfte vom 2. Lebensjahr, wenige Tage vor der U7 (mit 2 Jahren) hat er mit 2-Wort-Sätzen angefangen. Dafür hatte er sehr früh (mit 22 Monaten) das Milchgebiss komplett...das schafft auch nicht jeder ;-). Bei ihm gab es kurz vor dem 2. Geburtstag eine wirklich wortwörtliche Sprachexplosion - pünktlich zur U7 konnte er erheblich mehr, als "verlangt" wurde für das Alter.

Von Verzögerungen ist nichts zu sehen. Wir sind beim Logopäden, weil er leicht lispelt (ein relativ häufiges Problem in dem Alter, und da ist es einfach gut, früh abzuhelfen). Sein Wortschatz ist prima, und konzentrieren kann er sich für sein Alter super - wenn er will ;-). Und er ist ein tierischer Dickkopf.

Unser Kleiner kam gut 2 Wochen vor Termin mit 2.570g auf die Welt, also minimal über der Grenze zur "Mangelgeburt". Auch er hat sich - ohne körperliche Ursache - mit 10 Monaten erst gedreht. Seine Besonderheit: krabbeln konnte er mit 7 Monaten. Als totales Spuckkind hat er von Anfang an die Rückenlage gehasst und hat 90% seiner ersten Lebensmonate auf dem Bauch verbracht, daher so früh. Mit 7 Monaten hat er sich auch hochgezogen und angefangen, an Möbeln entlangzulaufen. Allen Prophezeiungen zum Trotz ist er fast auf den Tag genau so alt wie sein Bruder erst frei losgelaufen, mit 15,5 Monaten.

Auch er ist extrem gut was Gleichgewicht, Klettern usw. angeht, alles andere kann man noch nicht wirklich sagen.

Wörter kann er sehr, sehr wenige (nach Mama und Papa war sein nächstes "Danke", wir haben ein sehr höfliches Kind :-D). Tatü Tata sagen ist seine neueste Fähigkeit...einmalig meine ich auch schon wauwau und Auto gehört zu haben sowie Ball. Das wars...Zeigen kann er vieles, auch kleine "Aufträge" ausführen, er hilft beim Tischdecken (auf seine Art), er kann sich alleine seine Jacke ausziehen, wenn im Wohnzimmer ein Wäschestück liegt und ich ihn Bitte, das in die Wäschetonne zu tun (steht im Bad) macht er das prompt usw.

Ich halte ihn motorisch für ziemlich fit für sein Alter, und die Sprachentwicklung für "typisch Junge" - gerade Jungs fangen oft etwas später an. Egal, wichtig und notwendig ist das Hörvermögen und das Verständnis - und DAS ist vorhanden.

Was genau ist denn "entwicklungsverzögert" bei Euch?

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von keksle81 30.05.10 - 14:48 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten! :-)
Unser kleiner ist immer noch zu klein und zu leicht für sein Alter. Er ist jetzt knapp 16 Monate alt und wiegt knapp 8 Kilo. Krabbeln hat er erst vor ca. 2 Wochen gelernt, da wir inzwischen mit ihm zur Krankengymnastik gehen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass er ein Poporutscher war bzw. manchmal noch ist. Mit Robben bzw. Poporutschen hat er erst mit ca. 10 Monaten angefangen. Inzwischen zieht er sich auch an Möbeln hoch, aber Laufen klappt noch gar nicht. Das Schöne ist, er ist völlig gesund und munter, und ist fast den ganzen Tag lang gut gelaunt. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. :-) Nur halt in den meisten Dingen ein bissle hintendran. Deshalb hat es mich einfach mal interessiert, ob jemand ähnliche Erfahrungen hat. Ach ja ... seine Flasche konnte ich ihm auch noch nicht komplett abgewöhnen. Aber wir sind dabei. ;-)
Liebe Grüße!