Begründung für Wahl des Kita-Ortes

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von flammerie07 28.05.10 - 21:00 Uhr

hallo,

ich brauche mal dringend eure Ideen/Hilfe. Es geht um Folgendes:

wir wohnen in einem kleinen Ort, der Teil einer Verwaltungsgemeinschaft ist. es gibt in der VG mehrere Kindergärten. Es gibt auch einen, der direkt hier im Ort ist, allerdings geht der für uns überhaupt nicht. Da bekommen die Erzieher nicht mir wenn sich ein Kind die Vorderzähne ausschlägt usw usf. ich will euch die Details ersparen, denn dies ist nicht die einzige Geschichte.

Wir haben dann in der 10 m entfernten Kreisstadt (also nicht Teil unserer VG) einen tollen Kiga gefunden - der ist katholisch, da könnten wir auch einen platz bekommen (unter der maßgabe, dass unsere VG dem zustimmt und die Kosten, also den Kiga-zuschuss (weiß den genauen namen gerade nicht)übernimmt).

nun wollen wir bei unserer VG den antrag stellen und müssen schriftlich begründen, weshalb es ausgerechnet DIESE STADT - bzw. der Kiga in dieser Stadt sein muss.

mir sind bis jetzt nur 2 dinge eingefallen: 1. die christliche Erziehung dort, 2. dass meine Eltern in dem Ort wohnen und den Kleinen auch abholen können, wenn ich beruflich unterwegs bin (bin selbstständig und habe unregelmäßige Auftragszeiten). Habt ihr noch Ideen was man als Begründung hineinschreiben könnte? Die sind hier irgendwie bisschen komisch wenn es darum geht das Kind in der Nachbargemeinde unterbringen zu wollen, obwohl der Kiga hier im Ort auch völlig überlastet ist. der hat ne kapazität von 180 Plätzen und es sind weit über 200 Kinder dort!!!!#schock

Bitte helft mir, ich bin so kopfplatt derzeit, dass mir nichts Gescheites einfallen will

Vielen Dank!
Flammerie07

Beitrag von blaue-blume 28.05.10 - 21:03 Uhr

ich würde mich ganz starr auf das katholische stützen (vorrausgesetzt, ihr seit katholiken und das kind entsprechend getauft) und es damit begründen, das euer kind eben deshalb in eine katholische einrichtung gehen soll.

lg anna

Beitrag von flammerie07 28.05.10 - 21:06 Uhr

hm, wir sind nicht katholisch, das ist ja das problem. ich bin evangelisch, mein mann hat keine religion, allerdings haben wir kirchlich geheiratet.

die dame bei der verwaltung meinte, wir sollen möglichst noch ein paar mehr gründe mit reinschreiben.

das christliche werden wir schon deutlich machen, weil es mir auf jeden fall wichtig ist, dass mein kleiner das mitbekommt.

Beitrag von sannimausi 28.05.10 - 21:07 Uhr

Wenn die Kita eine Betriebserlaubnis für 180 Kinder hat, aber schon mehr betreut, dann ist das doch auch ein guter Grund, den man angeben kann. Davon abgesehen ist Kitabetreuung Sache des Vertrauens, wenn Ihr das nicht habt, dann würde ich das ruhig auch sagen.

Beitrag von osdream 28.05.10 - 21:09 Uhr

Hi,

würde denn Dein Kind einen Platz bei Euch im Ort bekommen? Wenn nein, dann müssen sie den Zuschuss abführen. Das wäre bei uns der Fall geworden. Man hatte uns keine Hoffnung gemacht, dass wir hier im Ort einen Platz bekommen. Ich bin dann zur Gemeinde und hab da mit der Babybotschafterin (ja sowas haben wir hier, aber helfen kann sie auch nicht) gesprochen. Sie meinte, sie würden nur den Zuschuss abführen, wenn ich hier keinen Platz bekomme. Zum Glück hat sich dieses Problem für uns nun mit der Zusage erledigt.

Ich würde vielleicht noch aufführen, dass Du und Dein Mann oft Überstunden machen müsst und dann eben Deine Eltern das Kind abholen. Obs stimmt überprüft doch keiner.

Wenn das da so schlimm ist, warum beschwert sich da keiner? Kann doch nciht sein, dass mit öffentlichen Geldern eine Kita geführt wird, deren Angestellte offensichtlich überfordert sind.

Alles Gute und viel Glück!

Beitrag von flammerie07 28.05.10 - 21:16 Uhr

der hammer ist, dass das ein schweineteurer neubau ist und 2 kitas zusammengelegt wurden. die erzieher natürlich auch und die können sich auf den tod nicht ausstehen - du kannst dir ja vorstellen wie sich das auf die kinder auswirkt. die leiterin ist nur auf ihre karriere bedacht und die gemeinde hüllt den mantel des schweigens darüber... echt zum k....en *wo ist der kotz urbini???*

Beitrag von osdream 28.05.10 - 21:24 Uhr

Steht denn die Kita unter einem bestimmten Dach? Also sowas wie bei uns die DRK? Dann würde ich mich dort beschweren. Andernfalls, wenn die Gemeinde nichts unternimmt, dann eine Stelle höher beschweren, wobei so richtig doof wird es für die Gemeinde, wenn man an oberster Behörde eine Beschwerde einreicht. Dann muss Stelle für Stelle nach unten ein Bericht geschrieben werden und spätestens dann kann sich die Gemeinde nicht mehr raushalten und muss was unternehmen.

Verstehe aber nicht, warum die Eltern wegschauen, deren Kinder dorthin gehen. Wir leben in einem Rechtsstaat, dem Recht immer mehr egal wird. Und das bei den Kleinsten. Echt traurig. Drück Dir die Daumen, dass Du woanders einen schönen Platz bekommst. Ist ja wichtig, dass man selber ein gutes Gefühl dabei hat, sein Kind in Betreuung abzugeben.

Beitrag von flammerie07 28.05.10 - 21:33 Uhr

die plätze hier sind so knapp, dass die eltern froh sind überhaupt einen platz zu haben. muss dazu sagen, dass ich aus sachsen-anhalt komme. die meisten muttig gehen hier nach dem 1. elternjahr wieder arbeiten - weil sie müssen...(aber das ist eine andere diskussion)

wir haben hier aber auch einen kitaplatz-anspruch für unter 3-jährige, das macht die kitaplatz-situation nicht besser...

Beitrag von flammerie07 28.05.10 - 21:18 Uhr

ich werde mal nochmal erkundigungen einziehen, ob sie mir einen platz in der VG (sind ja mehrere Orte und Kitas) anbieten könnten...danke für den tipp!!!