eigentlich @ vwpassat....aber wer auch noch ahnung hat, gerne :-)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von anita_kids 28.05.10 - 21:37 Uhr

Ich habe mir ein *neues* Auto gekauft....vor zwei Wochen Probegefahren, und habe kein mysteriöses Geräusch erhöhren können...vor einer Woche habe ich dann das Auto bezahlt, es mußte dann noch TÜV-fertig gemacht werden *war abgelaufen und es war bissel was zu tun*....heute hole ich das Auto ab (gestern gabs die Papiere, weil der Händler ab heut im Urlaub is), nun habe ich festgestellt, dass sich der Fahrersitz nicht verstellen lässt, wenn nicht zufällig was klemmt, über 400 Euro für dieses Schienenteil, aber ich hab mich heut schon dran gewöhnt, dass ich mich lang machen muß für das perfekte Kupplungtreten.
Nun mein eigentliches Problem...beim lenken klackt es manchmal, hauptsächlich ist es mir heut aufgefallen, beim anfahren an einer Kurve oder beim abbiegen (is man ja für gewöhnlich auch langsamer)....ich dacht erst an die Lenkung, aber überprüft sowas der Tüv nicht (der wurde vor zwei Tagen gemacht), inwiefern es nun oft auftritt und in welchen Situationen, werde ich die nächsten Tage wohl erst richtig rausbekommen können.
Was wenn es nun wirklich die Lenkung ist? Der Händler hat Gewährleistung und Garantie ausgeschlossen (mein Mann hat den Kaufvertrag gestern gemacht, gegen diesen Passus konnte ich also nix machen, war nicht dabei), vor zwei Wochen beim Probefahren war das aber eben auch noch nicht....

Wenn es irgendwie relevant ist, es ist ein renault laguna grandtour 2.0 BJ 96

LG und #danke Anita

Beitrag von vwpassat 28.05.10 - 22:01 Uhr

Ziemlich komplexe Geschichte.

Ich hätte generell von so nem Boliden abgeraten, aber meist wird ja erst gekauft und dann gefragt....... Sorry, war nich böse gemeint.

Da es um ein "Trink-Geld-Auto" geht, geh ich mal davon aus, dass Dein Mann das Ding quasi als Ersatzteilspender gekauft hat oder aber halt von einer Privatperson (lt. Kaufvertrag).


Zu dem Sitz (viell. ist es ja da unten nur grob verdreckt nach 14 Jahren "nicht-verstellen") kann ich Dir nicht groß weiterhelfen. Vielleicht hilft da auch rohe Gewalt oder auf deutsch eine Männerhand und ordentliches Lebendgewicht auf dem Sitz.....


Deine andere Fehlerbeschreibung ("Klackern beim Anfahren in Kurven") kommt eindeutig von einem oder beiden Antriebsgelenken.

Ist halt Verschleiß.

Beitrag von anita_kids 28.05.10 - 23:32 Uhr

Ja laut Kaufvertrag ist der Wagen nun ein Bastlerfahrzeug(von einem Händler)....also kann ich Garantie und Gewährleistung nun vergessen? Mit dem Sitz kann ich nun nach bisschen fahren leben, aber dieses Knacken macht mir zu schaffen....was kommt da auf mich zu....
Mal frech gefragt, auf deinen Verdacht hin, Antriebsgelenke werden bein Tüv mal eben übersehen *mir ist klar, dass da eben nicht alles gecheckt wird*....aber man kauft nen 14Jahren alten mit neuem tüv ja nicht, damit gleich was kommt....


>>Ich hätte generell von so nem Boliden abgeraten, aber meist wird ja erst gekauft und dann gefragt....... Sorry, war nich böse gemeint. <<

willst du mir grad sagen, dass auto war mehr als nur ein fehlkauf?

Beitrag von vwpassat 29.05.10 - 00:02 Uhr

Eins vorweg: Auch Händler sind nur Menschen wie Du und ich und für was bitte soll ein Händler bei einem 14 Jahre Fahrzeug französischer Herkunft geradestehen? Der hat das Ding sicher in Inzahlung genommen und TÜV-fertig gemacht, das kostet auch ein paar Taler.

Anspringen, fahren und bremsen tut es ja anscheinend!Mehr ist nicht Sinn eines Fahrzeugs in der Alters- und hoffentlich auch Preisgruppe.

Fühl Dich bitte nicht persönlich angegriffen, aber mich nervt derzeit die Erwartungshaltung der Verbraucher tierisch.

Das der Renault neuen TÜV hat, besagt "nur", dass er fahrbereit im Sinne der STVZO ist. Ein klackerndes Antriebsgelenk ist solange nicht schlimm, wie halt noch alle Kugeln drin sind. Da ist mal einer längere Zeit mit ner defekten Achskopfmanschette gefahren und es ist Dreck reingekommen. Das kann noch ne Weile gut gehen, oder aber auch nicht.

Selber reparieren kostet 50 €

Machen lassen 300-400 €

Für 1 Seite!

Mit dem Sitz kenn ich mich nicht aus, normal geht sowas nicht kaputt, müsst Ihr halt schauen, ob er rauszuschrauben geht oder nicht.

Und ja, ich seh es als Fehlkauf, wenn der Preis über 1000 € lag. Darunter ist alles aufgezählte nunmal normal.

Beitrag von anita_kids 29.05.10 - 19:03 Uhr

Also mir ist schon vollkommen klar, dass ich keinen Neuwagen gekauft habe, aber wenn ich da vom Hof fahre und es klackert direkt irgendwas, stimmt das bisschen misstrauisch.

Für unter 1000 hätte ich ihn ohne Tüv bekommen, so habe ich schon etwas mehr bezahlt, es mußte wohl auch noch einiges gemacht werden, darunter auch Achskopfmanschette.

Ich dank dir und LG Anita

Beitrag von windsbraut69 29.05.10 - 06:43 Uhr

Ja, wenn Ihr offensichtlich gar kein Händchen fürs Basteln habt, war das Fahrzeug wohl ein Fehlkauf.
Allerdings würde ich bei einem ausdrücklich als Bastlerfahrzeug ohne Garantie verkauften Fzg. auch nicht erwarten, dass alles einwandfrei funktioniert und mich keine Reperaturen erwarten...

Baut den Sitz mal aus und schaut, woran es liegt, da kann doch eigentlich nichts wirklich kaputt gehen, das ist sicher nur festgegegammelt.

Gruß,

W

Beitrag von anita_kids 28.05.10 - 23:37 Uhr

Achso, ordentlich lebendgewicht hatten wir auf dem sitz *mich* und mein Mann hat gewürgt.....da rührte sich nix.....waren schon in ner renaultwerkstatt...erneuern is ausgeschlossen....kann man nun das schienensystem von fahrer und beifahrersitz einfach tauschen?
man lernt bei jedem auto dazu....beim nächsten kuck ich, ob man die sitze verstellen kann, aber das nutzt mir nun auch nix ;-)

Beitrag von jeannylie 29.05.10 - 12:28 Uhr

ALSO:

Du hast das Auto bei einem Händler gekauft?
Du bist Privatperson, also Verbraucher? Oder seid Ihr selbstständig, er hat also an eine Firma verkauft???

Wenn Du Privatperson bist, kann der Händler die Gewährleistung NICHT ausschließen, auch wenn er es schreibt, es ist unwirksam.

Das geht nur auf "gleicher Augenhöhe" also Verrbaucher untereinander oder Selbstständige untereinander.

LG

Beitrag von anita_kids 29.05.10 - 18:59 Uhr

Hallo,


Du hast das Auto bei einem Händler gekauft?
Du bist Privatperson, also Verbraucher?

GENAU so schaut es aus.

Danke und LG Anita

Beitrag von jeannylie 30.05.10 - 12:53 Uhr

Also wenn Du Privatperson bist ist es völlig egal was Dein Mann unterschrieben hat.
Er kann die Mangelhaftigkeit nicht ausschließen (früher Gewährleistung). Garantie ist eine freiwillige Sache. Er kann Dich per Vertrag nicht schlechter stellen als es im BGB steht.
Er kann nur hoffen dass Du das glaubst, aber Du bist ja jetzt schlauer :-)

Ich würde an Deiner Stelle die Mängel schriftlich reklamieren und eine Frist zur Mängelbeseitigung setzten. Brief, Einschreiben (kein Rückschein).

Er muss nachbessern. Du mußt ihm angemessen Zeit geben, zwei Wochen sollten es sein. Sollte das nicht möglich sein, oder zweimal fehlschlagen könnt ihr über Preisminderung oder Wandlung nachdenken.

Sollte er nicht reagieren - was vorkommen könnte - unbedingt nachfrist setzten. Auf gar keinen Fall den Wagen woanders hingeben zur Reparatur.

LG

Beitrag von vwpassat 29.05.10 - 23:56 Uhr

Können kann man vieles..........

Beitrag von snoopster 29.05.10 - 16:29 Uhr

Hallo,

ich hab in den letzten Tagen nen Bericht gesehen im Fernsehen, ich glaub ZDF oder eins plus, wo sie mit versteckter Kamera nach nen PKW gesucht haben.
Sie waren auch bei einem Händler, der immer meinte, er hat das auch nicht angekauft, hat keine Ahnung was kaputt sei, etc., daher verkauft er es auch nur ohne Gewährleistung.
Laut den Leuten im Bericht meinten sie, die Gewährleistung sei gesetzlich vorgeschrieben und kann gar nicht ausgeschlossen werden.

Da würd ich mich an Deiner Stelle nochmal erkundigen!

LG Karin

Beitrag von vwpassat 29.05.10 - 23:58 Uhr

Die Gewährleistung an sich kann ein Händler (leider) nicht ausschließen, aber ein klackerndes Antriebsgelenk ist nunmal nach 14 Jahren "normal" und fällt mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit nicht unter Gewährleistung.