Wer kennt sich aus?Laktoseunverträglichkeit? Hiiiillllffffeeee

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Beitrag von steffi1702 28.05.10 - 22:10 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich mal wieder, bin fast am verzweifeln und brauch mal euren Rat....
Meine Kleine ist jetzt 12 Wochen alt, und hat so um die vierte Woche mit fiesen Blähungen angefangen, dank SAB hatten wir es gut im Griff, aber sie war nach wie vor total unzufrieden und unruhig... (hab da noch voll gestillt) dann sind wir zur KiA und sie meinte eben Kolliken... okay, da muss man durch... :-( hab dann um die 10. Woche abgestillt, da wir richtig Probleme hatten und sie nicht mehr getrunken hatte und dann auch nicht mehr zugenommen hat (war mit einer Stillberaterin abgesprochen, falls jetzt jemand einwände hat) Meine Tochter bekam dann Aptamil Pre, es war kurzzeitig dann besser mit ihrem (un)Wohlsein und dann fings wieder wie vorher an, unruhig, unzufrieden, schreit viel....
Waren dann nochmal beim KiA und die hat dann die (ferndiagnose) gestellt das es wohl Kuhmilchunverträglichkeit ist... hat uns zwei Packungen Nahrung mitgegeben und meinte wir sollen das testen....
Bis jetzt haben wir es noch nicht getan, da ich meine, das kann man so nicht sagen, es hat niemand bei uns Allergien oder sonstiges dergleichen.
Es ist irgendwie soweit hergeholt...
Meint ihr ich soll es einfach testen? Oder lieber den Arzt wechseln???
Wie wird das getestet?? Hab gelesen übers Blut... sei aber nicht 100 Prozent sicher....
Komm mir wie ne Rabenmutter vor, ihr nicht helfen zu können!!!
Vlg

Beitrag von muddi08 28.05.10 - 22:21 Uhr

Was hast du denn zu verlieren, wenn du jetzt die neue Nahrung testest? Und warum den Arzt wechseln?#kratz

Kuhmilchunverträglichkeit wird durch Entzug und Belastung diagnostiziert. Das heißt, man füttert Spezialnahrung für 1-2 Wochen, werden die Beschwerden besser oder verschwinden ganz, zeigt es, dass es wahrscheinlich eine Kuhmilchunverträglichkeit ist. Abgesichert wird die Diagnose durch Wiederbelastung mit normaler Pre-Nahrung, treten darunter wieder die Beschwerden auf, ist das der Beweis.

Bluttest ist in dem Alter sehr unzuverlässig.

Laktoseunverträglichkeit ist aber noch was anderes als Kuhmilchunverträglichkeit, bei Laktoseintoleranz kann man laktosefreie Nahrungsmittel essen (Minus L-Produkte), bei Kuhmilchunverträglichkeit absolut keine Milchprodukte (Joghurt, Butter, Margarine, Käse, Wurst, etc.)

Beitrag von steffi1702 28.05.10 - 22:24 Uhr

Ja von Stillen zu Pre zu Einser....
Aber Schlimmer gehts nimmer... oder wie?
wollt ihr halt nicht schon wieder ne Umstellung zumuten...
aber so wirds auch nicht besser... :-(

Beitrag von muddi08 28.05.10 - 22:35 Uhr

Wie gesagt, ich würd da meinem Arzt vertrauen, er hat schließlich studiert.

Mein Sohn hat ne Kuhmilch-und Hühnereiallergie, ich habe ihn voll gestillt bzw. ich stille ihn immer noch (19 Monate), trotz Mumi hatte er Blut im Stuhl und eine Dickdarmentzündung, nachdem ich Ei und Milchprodukte weggelassen hatte, wars weg. Milch verträgt er mittlerweile, Ei wird nach dem 2. Geburtstag getestet.

Beitrag von gussymaus 29.05.10 - 08:51 Uhr

Ich würde es auch einfach probieren... schlimmer geht es ja kaum... also es kann nur besser werden. und wenn nun eh schon eine flaschennahrung angewöhnt ist, ist es ja relativ einfach die andere nahrung auszuprobieren... wenn es wirklich eine lactoseintoleranz ist müste sich das schnell bessern. wenn nicht ist man zu mindest so viel schlauer, dass es die miclh nicht ist ;-)

macht man ja bei anderen nahrungsmitteln in der bekostphase ja auch nicht anders...

und wenn es wirklich lactoseintoleranz ist, musst du ja nur milchprodukte meiden, wobei es da auch schn lactosefreie produkte gibt. also es gibt wirklich schlimmeres, mein paps hats auch und lebt sehr gut damit, sogar ohne die lactosefreien milchprodukte - die schmecken wirklich gewöhnungsbedürftig...

Beitrag von delfinchen 30.05.10 - 08:57 Uhr

Hallo,
ist es reine Pre Milch oder die HA Pre?
Die HA haben meine Zwillinge auch nicht vertragen, haben viel geweint, waren sehr unruhig, hatten x mal am Tag die Windeln voll und das mit einem abartig stinkenden Kot - kein typischer Milch-Geruch, richtig faulig.
Ebenso hat der Sohn meiner Freundin die HA nicht vertragen und einige andere Kinder, die meine Hebamme betreut, auch nicht. Durch die Erfahrung mit meinen Zwillingen war sie glücklicherweise etwas sensibilisiert und die anderen Kinder haben schneller von der HA-Nahrung zu "normaler" gewechselt.
Ich dachte zuerst auch an Laktoseintoleranz oder noch Schlimmeres, aber sobald ich keine HA mehr gegeben habe, hatte ich von einen Tag auf den anderen "neue" Kinder: sie haben geschlafen, waren ausgeglichen und zufrieden, und das ist heute noch so :-).

Liebe Grüße
delfinchen mit Lenamaus und Julchen, 8 Monate