Angstzustände mit Baby

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Forum: Baby

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Beitrag von tronda 29.05.10 - 11:37 Uhr

Wenn ich mit meinem Söhnchen (5 Monate) alleine zuhause bin überkommt mich manchmal das Gefühl was jetzt wäre wenn ich umkippe, ihm ausversehen wehtue, ihn nicht mehr versorgen kann, durchdrehe oder ähnliches.

Wir sind neu in der Stadt und alle Freunde und Verwandte wohnen mindestens eine Autostunde weit weg, das heißt es kann auch nicht einfach mal einer kommen und ich bin ganz allein mit dem armen Kleinen der doch so auf mich angewiesen ist!

Weiß jemand wo man bei akuten Angstzuständen Hilfe bekommt? Ruft man eine Hebamme an die dann vorbei kommt oder gar den Notruf?

Geht es noch einer jungen Mami da draußen so? :-(

Beitrag von na-de06 29.05.10 - 11:46 Uhr

Hi!

Ich hatte das zwischendurch auch. Lara ist fast 6 Monate alt und mein Mann ist Monteur. Also selten unter der Woche zu Hause Oft ist er ein paar Wochen am Stück weg. Ich habe zwischendurch auch gedacht was mache ich wenn was passiert? Die ersten Wochen mit Lara waren die Hölle, ich war manchmal echt verzweifelt. Meine Eltern wohnen auch nicht um die Ecke. Ich wohne auch in einer anderen Stadt als meine Eltern und Freunde.
Ich gebe dir einen Tipp, geh mit deinem Schatz zur Krabbelgruppe oder zum Babyschwimmen. Da kannst du gut Kontakte knüpfen. Oder sowas wie ein Müttercafe? Die meisten Städte bieten sowas an.
Und wenn es mal schlimm wird würde ich die Hebamme anrufen. Die weiß bestimmt Rat bei sowas. Meine würde dann bestimmt kommen wenn ich sie anrufe.
Kopf hoch, du wirst das schaffen. lass dich mal#liebdrueck.Und wenn du meinst du bist am durchdrehen habe keine Scheu und rufe echt die Hebamme an.

LG und alles LIebe Nadine und Lara#verliebt


Beitrag von moonlight83 29.05.10 - 12:00 Uhr

Hmm, wenn es so schlimm ist würde ich es in Erwägung ziehen eine Therapie zu machen. Geht das Angstgefühl auch mit körperlichen Symptomen einher (Magen-Darm, Schwitzen, Hyperventilieren) ?
Astrid

Beitrag von lissi83 29.05.10 - 12:01 Uhr

Hallo du!

Hattest du Wochenbettdepression, die vielleicht nicht richtig behandelt worden sind, oder so? Also ich meine, was du so schreibst, das hört sich so ein bißchen an, als wenn du ein Problem hättest - und das meine ich nicht im bösen Sinn:-) Ich sage das, damit du vielleicht mal mit jemandem darüber sprichst! Als erstes könntest du deinen Hausarzt aufsuchen, der würde dich gegebenenfalls weiter überweisen!

Ich meine, dass Unfälle im Haushalt passieren können, dessen sind wir wir uns ja alle bewusst, aber dass sich jemand so sehr damit beschäftigt und Angst davor hat, ist nicht so normal.....ich meine, was meinst du denn damit "was ist wenn ich ihm wehtue oder durchdrehe" #gruebel

Wieso solltest du durchdrehen?

Ich glaube die Hebamme hat eher weniger damit zu tun! Hierbei geht es ja eher um dich und nicht um das Kind...kalr, um die Versorgung, aber falls du wirklich mal die Nerven verlieren solltest, dann solltest du eher deinen Mann anrufen!

Ich denke wirklich wirklich, bei solchen Gedanken und Ängsten wäre der Gang zum Arzt mal echt angebracht!

Alles Gute für dich!

Beitrag von tigger1488 29.05.10 - 12:37 Uhr

mit der hebi kann sie reden bzw. mit dem FA hab ich auch gemacht ich kenne die situation nur das ich keine angst hatte das ich mein kind was antue nein ich hatte einfach nur angst das mit was passiert und keine da ist für die kids wenn mein mann arbeiten ist. Mein FA hat mich zu einer Pychologin (keine ahnung ob das richtig geschrieben ist) geschickt die dafür zuständig das war letztes jahr und nach dem 3 mal war es weg sie meinte auch ich kann immer wieder kommen.

Beitrag von lachris 29.05.10 - 16:39 Uhr

Geht es Dir um den Fall wenn was passiert, oder um die Angst davor?

Jeder macht sich mal diese Gedanken. Aber so wie Du es beschreibst kommt es öfter vor und ist intensiver als normal.

Versuche erst mal ganz einfache Dinge:
Suche Dir die Telefonnummern von KIA, KKH und Notruf raus (und Taxiunternnehmen, falls Du dringend zum Arzt musst).
Suche nach einem Mütterzentrum bei Euch im Ort (wenn es ein kleiner Ort ist, frag mal bei der Kirche nach).
Stell Dich Euren Nachbarn vor, damit Du schon mal abchecken kannst, bei wem Du evt. um Hilfe nachfragen kannst.
Besuche z.B. einen ersten Hilfekurs für Babys.
usw....

Damit sollte Dir die Angst genommen sein, da Du Dich in Ruhe für einen eventuell eintretenden Notfall vorbereitet hast.

Hast Du dann immer noch Angstzustände geht das ganze tiefer und Du solltest Dir auch psychologische Hilfe holen.

VG lachris