Mandelteilentfernung und Polypen OP,wer kann berichten ??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 0601 30.05.10 - 09:56 Uhr

Guten morgen,

bei unserer Maus steht Anfang Juli die OP an !

Sie schnarcht jeden Abend sehr schwer, der Arzt sagte das es von den Mandeln käme, die sind so groß !!

Wurde das bei euren schon gemacht ?

Danke für eure Berichte im voraus !

lg
Nadine mit Celina (3 Jahre)

Beitrag von girasol1974 30.05.10 - 12:25 Uhr

Hallo Nadine,

werden die Mandel gelasert? Oder heraus"geschält"?
Bei einer Laserung bleibt ihr i.d.Regel nach der PO noch einen tag im KH und bei der anderen OP bleibt sie eine Woche nach OP im KH weil die Gefahr der Nachblutung größer ist. Nach OP bekommt sie i.d.Regel Coolpacks und Wassereis und ausreichend Schmerzmittel, besonders vor den Mahlzeiten, sie geht jeden Tag in die HNO-Abteilung zur Nachuntersuchung. Ca. am 5.Tag lösen sich die Wundbeläge und es kann sein das sie Ohrenschmerzen bekommt, das ist normal. Wenn die Beläge sich lösen kann es noch einmal zu einer kleien Blutung kommen, muß aber nicht sein... A, 6. oder 7. Tag nach OP wird sie dann entlassen. Sie sollte nicht salziges Essen, keine Cola und auf frische s Obst und Fruchtsäfte verzichten , auch Tomaten können im Wundbereich brennen....
Mütter bei Kinder unter 6 dürfen mit im KH bleiben, also mit Übernachten und werden auch mit Essen versorgt...

So ist das jedenfalls bei uns, ich bin Kinderkrankenschwester :-)

Gruß
girasol

Beitrag von cookie79 30.05.10 - 12:36 Uhr

Hallo Nadine,

wir haben die OP vor ca. 1 Woche gehabt. Ich habe meinem Sohn (4) vorher alles kindgerecht erklärt was auf ihn zukommt und warum die OP sein muss und dass er hinterher vielleicht noch Schmerzen hat, es aber was dagegen gibt bis es ihm besser geht und dass er viel Eis essen darf. Wir hatten ein paar Tage vorher Blutentnahme für die prä-OP-Werte, dann hatten wir noch Gespräche vorher (1x HNO-Arzt, 1x Anästhesist), die erklären dir dann auch alles was auf dich zukommt und was du hinterher beachten musst. Am OP-Tag musste er dann nüchtern sein, um 8 Uhr waren wir im KH, da wurde er dann verkabelt und bekam sein OP-Hemdchen an. Um 9 Uhr waren wir dran, dann kam ein Pfleger der ihn in den OP getragen hat. Dort musste er spielerisch einen Luftballon aufblasen (so tun als ob), dabei wurde das Narkosegas eingeleitet. Die Braunüle und der Beatmungsschlauch wurden erst gelegt, als er schon eingeschlafen war. Davon hat er nix mitgekriegt und es war auch nicht schlimm für ihn, hat er mir danach erzählt. Als er wieder aufgewacht ist, durfte ich wieder zu ihm, die OP hat nicht länger als 15 min gedauert. Er war ziemlich verwirrt nach dem aufwachen, was aber normal ist bis die Narkose wieder vollständig aus dem Körper draussen ist. In der Zeit war er auch noch an den Monitor angeschlossen, ich durfte ich aber schon im Bett auf dem Schoss haben. Er hat ca. 1 Stunde geweint bis er richtig wach war. In dieser Zeit hat er auch noch etwas aus der Nase geblutet, aber minimal. Sobald er sich beruhigt hatte, hörte es auf zu bluten. Nach 2 Stunden hat der Arzt die Abschlussuntersuchung gemacht und wir durften nach Hause. Er war den Rest des Tages noch etwas müde, aber danach war er fit wie ein Turnschuh. Ich musste ihn eher ermahnen, dass er nicht so rumtobt.

Ich hoffe das hilft dir weiter.

LG

Cookie

Beitrag von nadinchen82 30.05.10 - 14:42 Uhr

Wir haben die op mit 1,5 jahren gemacht.....
Genauso war es bei uns auch, die Op wurde ambulant gemacht gegen 9:00 und hat knapp 15 min gedauert, für mich war es bloß ein schreckliches gefühl,so viel fremde Menschen um ihn rum, er brüllte wie am spieß.... und die nakose wirkte in sekunden.... als er einschlief...da sind mir total die tränen gekommen...

Als wir nach ca, 15 min wieder zu ihm durften,war er wie ein säugling und die 1 std war echt schlimm, da er nur weinte,den kopf nicht halten konnte,sich ständig ruck artig hin und her drehte...man mußte echt aupaßen,das er sich nicht wéh tut...die Arztin beruhigte uns dann immer und sagte das dies die nakose sei...
es war aber immer eine Arztin mit im aufwachraum... an dem tag wurden 8 kinder hinter einander operiert.. wir mußten kanpp 2-3 std da beiben....
Nach ca, 1 std war er aber fast wieder da nur noch sehr wackig auf den füßen.... aber am Nachmittag war er wie sonst auch.. man hat ihm nichts angemerkt von der op....

wünsche euch viel glück.

Lg nadine mit florian (11.04.2007)

Beitrag von serpil80 01.06.10 - 00:24 Uhr

hallo,
wir hatten am freitag 28.5 eine Mandelverkleinerung und polypen-op.
es wurde ambulant gemacht, obwohl ich am liebsten die erste nacht gerne im kh geblieben wäre.
wir sind für 12:45 bestellt worden und das nüchtern und zur op gings erst um 14:05 wo ich mit durfte bis er schlief und um 14:50 war die op bereits beendet mit narkose und alles drum und dran...gebrach haben die ihn um 15:30 uhr weil sie die kinder 30 min. unter kontrolle im aufwachraum behalten wir durften leider nicht rein...er war zwar sehr verärgert und hat auch geweint und musste sich einmal übergeben...
um 18:00uhr war aber alles schon vergessen und wir durften schon nach hause...
die erste nacht war sehr anstregend weil er sehr viel geweint hat und zwei mal leicht geblutet hat...samstag ging es ihm schon besser und mittlerweile hatte er begriffen wenn er weint kann es bluten...
sonntag und montag war er wieder der alte und super fit sodass ich ihn ständig daran erinnern muss das er sich ausruhen und schonen soll...schhlafen tut er auch sehr sehr gut nur ab und zu meint er seine nase wäre verstopft aber das wäre normal...er hat beim essen bischen ohrenschmerzen und mundgeruch....

nach meinen bisherigen beobachtungen her würde ich die op wieder machen lassen da mein sohn wenigstens besser atmen und schlafen kann und nicht mehr so aus der nase spricht ABER ich würde es nicht nie ambulant machen...
viel glück...