Dringend!HYDRONEPHOSE in 20.Ssw festgest.!Wer hat erfahrungen?

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Beitrag von nannismaus 30.05.10 - 14:35 Uhr

Hi Ihr Lieben,
brauche bitte dringend euren Rat/Hilfe.Bei meinen Sohn der noch im Bauch wohnt wurde vor zwei Wochen diese Hydronephose fetsgestellt.Am Donnerstag wudre darauf hin eine Fruchttwasseruntersuchung gemacht bei der ja auch Ultraschall gemacht wird,da hat der Doc gesehen das die Niere die es hauptsächlich betrifft (er hat es beidseitig),noch weiter vergrößert ist und mir gesagt das wir jetzt alle 4 Wochen zur Kontrolle müssen und jenach dem was da eben immer raus kommt, wird entschieden ob noch im mutterleib (!!!!) operiert werden muss!Spätestens aber wahrscheinlich nach der Geburt.FRAGE:Wessen Kind hat das und was hat das für auswirkungen bzw. einschränkungen für das Kind?Bitte dringend um Antworten!

Beitrag von helmchen 30.05.10 - 16:07 Uhr

Hallo Nannismaus,

ich kann Deine Besorgnis gut verstehen, denn bei meinem Kleinen wurde damals das Problem auch etwa in der 20. SSW festgestellt. War dann auch zur Feindiagnostik, hab aber auf die Fruchtwasseruntersuchung verzichtet. In der Schwangerschaft hatte es unser Krümel auch beidseitig, links aber deutlich mehr ausgeprägt.

Inzwischen ist er auf der Welt und 7,5 Wochen alt. Im Krankenhaus wurde die Niere mehrmals geschallt und eine Hydronephrose 2.-3. Grades auf der linken Seite diagnostiziert. Die rechte Seite ist ok. Wir wurden dann über das weitere Vorgehen aufgeklärt: Zunächst engmaschige Ultraschallkontrolle und bei Bedarf stationärer Aufenthalt in einer Kinderklinik, wo das Ganze dann mittels einer Nierenszintigraphie (Untersuchung, bei der die Durchlässigkeit der Harnleiter auf beiden Seiten kontrolliert wird) näher untersucht werden soll. Sollte das Ergebnis besorgniserregend sein, müsste operiert werden.

Inzwischen waren wir 2x beim Kinderarzt, der die Niere geschallt hat. Beim letzten Mal hieß es, es sähe sehr gut aus (Mittlerweile nur noch 2. Grades) und der Arzt meinte, er sei guter Dinge, dass es sich von selber verwächst. Der nächste Ultraschall steht übernächste Woche an.

Ich weiß, es ist schwer, aber: Steigere Dich nicht hinein. Zum jetztigen Zeitpunkt kannst Du sowieso nichts machen. Von einer OP im Mutterleib wegen dieses Problems habe ich bisher noch nicht gehört. Wie weit ist es denn erweitert?
Uns wurde immer gesagt, dies sei ein Problem, das bei Jungs häufiger vorkommt und sich in den meisten Fällen nach der Geburt verwächst.
Auch den Hinweis, dass es ein Hinweis auf Down-Syndrom sein KÖNNTE, würde ich nicht überbewerten. Ich denke mal, deshalb habt Ihr die Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, oder? Diesen Hinweis zu geben, ist einfach die Pflicht der Ärzte, denn sie haben ja Informationspflicht. Uns hat das damal auch ziemlich geschockt, aber jetzt bin ich optimistisch, dass alles gut wird.

Ich drücke auch Euch die Daumen, dass sich alles zum Positiven wendet. Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir auch gerne ne PN schreiben.

Liebe Grüße,
helmchen