An alle die mir gerade antworten "finanzieller Tipp"

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von qika 30.05.10 - 18:46 Uhr

Die antworten könnt ihr euch sparen, ich weiss selber, das ich nicht vom Staat leben,bzw.abhängig sein will#aerger, hätte ja sein können, das es irgendwas noch gibt, aber ich muß dann wohl auch arbeiten gehen.Außerdem weiß ich selber, wie das ist, mein großer sohn ist 15 Jahre.Ich konnte damals auch nur ein halbes Jahr zuhause bleiben und musste wieder arbeiten.Da hatte ich auch noch meine mutter bei mir in der Nähe.Aber die Vorstellung, meine kleine bald in die KITA zu bringen, ist halt schwer für mich.Wenn Ihr das nicht versteht,.........Naja, ....QIKA

Beitrag von vwpassat 30.05.10 - 18:49 Uhr

hätte ja sein können, das es irgendwas noch gibt, aber ich muß dann wohl auch arbeiten gehen

Beitrag von carrie23 30.05.10 - 18:52 Uhr

Sorry dass man nicht versteht dass ihr praktisch beide daheim sein müsst/wollt ( geringfügig ist nun einmal nur geringfügig und nicht möglich ne Familie damit zu ernähren ) aber dann nach staatlicher Hilfe brüllt.

Beitrag von anyca 30.05.10 - 18:53 Uhr

Was hast Du denn NOCH erwartet? Landeserziehungsgeld IST doch schon ein Zuschuß, den die meisten Familien in D nicht bekommen ...

Beitrag von cjuma 30.05.10 - 18:53 Uhr

Tja, wenn ihr Euch es nicht leisten könnt... entweder sucht sich dein Mann einen richtigen Job oder er übernimmt die Kinderbetreuung. Wo bitte ist das Problem? Ach ja, richtig, du hast damit ein Problem....

Beitrag von mansojo 30.05.10 - 19:25 Uhr

mir würde noch lotto speilen und viel glück einfallen


geld fällt leider nich vom himmel

ich bin ab august auch wieder at work

Beitrag von sandra7.12.75 30.05.10 - 19:34 Uhr

Hallo

Ich finde du reagierst gerade wie meine 10 Jährige Tochter die sich nicht ständig was kaufen darf #schmoll.

Ich bin immer arbeiten gegangen obwohl ich nicht mußte.
Jetzt leiste ich mir den Luxus und kann zuhause bleiben.

Würde das Finanziell nicht gehen würde ich auch arbeiten gehen.

S.

Beitrag von zwiebelchen1977 30.05.10 - 20:05 Uhr

Hallo

Von wem soll es denn was geben?

Wer 3 Jahre zu Hause bleiben will, sollte zu sehen, das er es OHNE Staat sich leisten kann.

Bianca

Beitrag von motte1986 30.05.10 - 20:20 Uhr

setz deine rosarote brille ab!

ich kann dir als kipfl sagen, dass genau solche kinder wie deines mal am meisten probleme im kiga bekommen.
warum?

weil sie 3 ganze jahre nur vertüddelt wurden und den lebensstil der mutter gerne mal angucken!warum selber was tun, wenn man nur jammern und mit dem fuss aufstampfen muss und alles geht von selber?!

mein gott, so dreist möcht ich mal sein!

Beitrag von elsa345 30.05.10 - 20:50 Uhr

Da fragt man sich wieder, wie die Menschheit sooooo lange überlebt hat ohne Kitas. Heute ist es ein allgemein gültiges Gesetz, daß Kinder nix im Leben werden können, wenn sie drei Jahre bei der Mutter zuhause bleiben, früher war das die REGEL. Denkt mal drüber nach!

Beitrag von jono 30.05.10 - 20:54 Uhr

Ja, wenn Du es Dir erlauben kannst, ich meine finanziell, finde ich drei Jahre zuHause auch in Ordnung. Aber bitte nicht mit meinen sauer verdienten "Kohlen" den Hintern zu Hause lassen. Zumal ihr Partner auch schon arbeitslos ist. Sollen wir ihre Bequemlichkeit auch noch bezahlen?
Würde sie die 3 Jahre selbst finanzieren ist o.k.

Grüsse
Jono

Beitrag von elsa345 30.05.10 - 21:38 Uhr

Okay, das ist eine schlüssige Argumentation.
Nur dieses ewige, "die Kinder leiden, wenn sie nicht in eine Kita gehen" kann ich nicht mehr hören. Ich war selbst bis zur Schulzeit zuhause und ich glaube nicht, daß es mir geschadet hat. Im Gegenteil, es war eine wunderbare Kinderzeit.

Beitrag von karin3 31.05.10 - 06:29 Uhr

Hallo,

Früher war es die Regel, dass eine Mutter früh wieder mit half beim arbeiten. In der Zwischenzeit hat irgendwer anders auf die Kinder des Dorfes, der Großfamilie, ... aufgepasst.
Wenn eine Frau auf die sagen wir 10 Kleinkinder der Großfamilie aufgepasst hat, damit ihre Anverwanten (Schwestern, Schwägerinnen, Tanten, Nichten, Enkelinen wie auch immer) beim arbeiten helfen konnten, dann ist das wie eine moderne Kita. Viele kinder zum spielen und nicht die Mama passt auf. :-)
Oder meinst du mit früher die 50er? Das eine Mutter zu Hause bleiben konnte war ein STATUS symbol.

Um ein Kind zu erziehen braucht man ein ganzen Dorf. (altes Sprichwort)

Gruß Karin

Beitrag von windsbraut69 31.05.10 - 07:05 Uhr

Damals hat man den Spaß vor allem selbst finanziert.
Da gab es nicht mal Kindergeld und heute wird nur die Hand aufgehalten.

Gruß,

W

Beitrag von carrie23 31.05.10 - 11:35 Uhr

DA hast du recht aber zu schreiben aus den kIndern würde nix werden wenn sie nicht in den Kindergarten gehen ist Blödsinn.
Außer mein kleinster Bruder war keiner von uns im Kindergarten.
Meine Mutter war nämlich bis ich 12 war Hausfrau und Mutter
Tatsächlich finde ich jedoch dass es für die KInder selber besser ist in den Kindergarten zu gehen damit Kontakt zu anderen haben

Beitrag von nele27 31.05.10 - 12:05 Uhr

Die Situation "Eine Mutter bleibt mit 1-2 Kindern jahrelang zu Hause" existierte nur für einen sehr begrenzten Zeitraum, nämlich in den 50er bis ca. 70er/80er Jahre dieses Jahrhunderts.

Zu ALLEN anderen Zeiten und in den meisten anderen Ländern haben Frauen IMMER gearbeitet. Neu ist die Außer-Haus-Arbeit von Frauen.
Aber trotzdem hat die Frau daheim nicht den ganzen Tag an ihren Kindern rumgetüddelt. Sie hat gearbeitet (Haus, Hof, Feld, Gastwirtschaft, Laden - was auch immer) und die Kinder wurden mal hier und mal dort von der Oma, Schwester, Tante oder auch der Dorfältesten mit betreut - und zwar ebenfalls während der Arbeit. Die Kinder liefen so mit.

Die Möglichkeit, sich halbe oder ganze Tage ausschließlich um 1-2 Kinder zu kümmern ist sehr neu und sehr komfortabel.

Noch meine Oma hat ihren riesen Gemüsegarten für 5 Personen bestellt (Ganztagsjob!) und die Kinder liefen halt allein im Garten rum bzw. wurden von der ältesten betreut.

Liebe Grüße
Nele

Beitrag von anyca 31.05.10 - 14:00 Uhr

Mein Vater hatte ein Kindermädchen als Baby / Kleinkind, da meine Großmutter den Bauernhof mit leiten mußte.

(Kindermädchen wurde allerdings gefeuert, als der älteste Bruder anfing, ihr Liebeslieder vorzuspielen ... #schwitz)

Beitrag von motte1986 31.05.10 - 14:43 Uhr

früher gab es aber andere soziale vorraussetzungen und es gab auch früher kitas, noch früher gab es auch in städten menschen, die sich gegenseitig geholfen haben, also auch wieder kitas. wenn sie auch so nicht genannt wurden.

komisch, dass die meisten pädagogen der ansicht sind, dass sich die kinder, die nur zu hause waren ohne geschwister oder täglichen über mehrere stunden andauernden kontakt, schwerer eingewöhnen und im gruppenverband häufig isoliert sind.

darüber muss ich nicht nachdenken, das ist fakt.

Beitrag von gh1954 30.05.10 - 20:54 Uhr

>>>dass genau solche kinder wie deines mal am meisten probleme im kiga bekommen. <<<

Was für ein Unsinn, dann müssten die Kinder früherer Generationen alle Problemkinder gewesen sein.

Beitrag von elsa345 30.05.10 - 21:39 Uhr

DANKE!!!!

Beitrag von nusch 31.05.10 - 13:05 Uhr

Nein, das ist Unsinn.

Früher gab es selten Einzelkinder. Kinder hatten schon durch (viele) Geschwister die Möglichkeit, "an ihren sozialen Kompetenzen" im Umgang mit gleichaltrigen zu arbeiten.

Außerdem wuchsen Kinder idR in Großfamilien auf, wodurch auch andere, erwachsene Bezugspersonen, die teilweise die Betreuung übernahmen, wenn Mutter und Vater arbeiten gingen, vorhanden waren.

Die Problematik ist heute eine ganz andere.

Grüße
Nusch

Beitrag von gh1954 31.05.10 - 13:45 Uhr

Es gab auch früher Einzelkinder!

Viele davon fielen auf durch ihre nichtvorhandene soziale Kompetenz.

Welches "früher" wird hier heraufbeschworen?

Großfamilie, Dorfverband....#kratz ..Das wird mir alles zu idyllisch dargestellt.

Ich bin 55 Jahre alt und kenne als Kind eher nur die Kleinfamilie. Damals gab es auch Tanten etc. aber nicht um die Ecke und früher war die Überwindung von 5 Km schwieriger als heute.

Beitrag von nele27 31.05.10 - 15:37 Uhr

Hi,

ja, "früher" ist ein sehr schwammiger Begriff :-)

Ich denke, so wird was draus:

Die Zeit, in der die Mutti mit 1-2 Kindern zu Hause saß und außer Kleinhaushalt und Kindern nichts zu tun hatte, fand etwa von 1950 - 1970/80 statt...
Also die typische Kleinfamilie, von der viele reden, wenn sie meinen, "früher" seien alle Frauen mit Kinderbetreuung beschäftigt gewesen und mussten nicht arbeiten.

Zu jeder anderen Zeit und in den meisten anderen Ländern haben die Frauen immer gearbeitet. Nur, dass sie es heute außer Haus tun, ist neu. Intensive Kinderbetreuung, so wie Du sie aus Deiner Kindheit kennst, war aber vor ca. 1950 mit intensiver Heimarbeit nicht möglich. Die Frauen waren zwar zu Hause, aber sie führten meist einen großen Nutzgarten, viele hatten noch eine Haus-Erwerbstätigkeit (Lokal, Laden, Wäscherei etc). Da waren die Kinder zwar zu Hause, aber nicht jedes wurde einzeln von seiner Mutter betreut, sondern die Kinder liefen so mit oder wurden mal hier und mal da im erweiterten Familienverband betreut. Außerdem war die Hausarbeit ja viel mühsamer. Für pädagogische Spiele, Kinderturnen etc. hatten die Frauen keine Zeit.

Die Kleinfamilie mit sehr kindzentrierter Haus-Tätigkeit der Mutter hat einen sehr begrenzten Zeitraum stattgefunden...

LG, Nele

Beitrag von frau_e_aus_b 30.05.10 - 20:49 Uhr

<Die antworten könnt ihr euch sparen, ich weiss selber, das ich nicht vom Staat leben,bzw.abhängig sein will>

Ja wenn du das nicht willst, solltest du nicht nach Zuschüssen fragen sondern einen Blick in die Stellenanzeigen werfen.

3Jahre zu Hause bleiben ist Luxus und Luxus gibts nur wenn man es sich leisten kann.

Yannick geht seit er 2Jahre alt ist zu einer Tagesmutter, weil wir es uns nicht leisten konnten und wollten, dass ich länger zu Hause zu bleibe.

Und oh Graus, er übernachtet dort sogar, weil ich im 3Schicht arbeite und mein Mann nur am WE zu Hause ist..... und er trägt keinen Schaden davon, sagt auch nicht Mama zu seiner Tagesmutter und eine gestörte Bindung haben wir auch nicht.... ;-)

Meine Mama ist bei meiner Schwester und mir auch schon nach wenigen Monaten wieder arbeiten gegangen und wir haben auch keinen Knacks. Bei meinem Mann war es genauso.
Denn früher gabs solche finanziellen Hilfen gar nicht.

Klar ist es immer schwer das Kind in dieBetreuung zu geben - sag ja auch nciht, dass es mir immer leicht fällt. Aber was muss, das muss...

Gruß und einen schönen Abend noch

Beitrag von jono 30.05.10 - 20:50 Uhr

Wo hat der Sozialstaat nur hingeführt. Was macht eine ehrliche Mutter? Sie geht arbeiten, zumal Dein Partner ja schon arbeitslos ist. Sag mir bitte einen Grund, warum meine Steuergelder für Deine Bequemlichkeit genutzt werden sollten?
Andere Kinder gehen auch in eine Kita.

Jono (Ohne Gruss)

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