Gläschen vs. Selberkochen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von knuddelchen1980 30.05.10 - 23:08 Uhr

Hallöchen!

Da für uns der Beikoststart näher rückt,mache ich mir momentan so meine Gedanken.
Zeitaufwand und/oder Preis nicht so wichtig.
Hatte mir vorgenommen selber zu kochen,aber ist das wirklich besser als Gläschenkost?#kratz
Ich würde gerne auf Vorrat kochen und einfrieren,aber wieviel wertvolle Inhaltsstoffe sind nach Lagerung im Super-oder Biomarkt,kochen und einfrieren noch übrig?
Die Gläschenhersteller haben doch gesetzliche Vorgaben was genau enthalten sein darf,oder?
Wäre dankbar für Tipps und Erfahrungsberichte von erfahrenen Beikost Mamis.:-)

LG Knuddelchen 1980


Beitrag von perserkater 30.05.10 - 23:32 Uhr

Hallo

Gläschen sind Konserven. Schmecken eklig, das Gemüse ist tot-ultrahocherhitzt und sind unverschämt teuer.

Ich habe nichts extra gekocht oder gekauft. Ich habe mein Baby von unseren Essen essen lassen, was es wollte und wie viel es wollte. Keinen Brei und schon gar kein Industriefutter.

LG

Beitrag von biene8520 31.05.10 - 08:37 Uhr

Hallo!

Also ich bin definitiv auch fürs Selberkochen! Was nicht heißt, dass ich nicht ab und an mal ein Gläschen gegeben habe. Ist praktisch für unterwegs etc. Aber ansonsten finde ich Gläschen auch als Konservenkost und ich möchte das auch nicht essen!

Mach doch einfach mal selbst die Geschmacksprobe - Möhren aus dem Glas und Möhren selbst gekocht! :-)

Mein Tipp - so habe ich es bei unserer Großen gemacht und werde es auch für unsere Kleine machen, wenn sie alt genug ist: Ich habe auf Vorrat gekocht und eingefroren in Eiswürfelbehälter. Und zwar alles extra, d.h. meist keinen fertigen Fleisch-Kartoffel-Gemüse-Brei, sondern Kartoffeln extra, Gemüse extra, Fleisch extra usw. und dann nach Bedarf und Lust und Laune - wenn die Einführung mehrerer Gemüsesorten etc. geklappt hat - zusammengemischt. Heute mal Fleisch mit Kartoffeln und Möhren, morgen Fleisch-Kartoffeln-Blumenkohl usw. Dann hatte ich zwar an einem Tag etwas mehr zu tun, aber an den anderen Tagen kann ich dann aussuchen, was sie essen soll.

Und die Gläschen sind ja auch wieder erwärmt und ultra-hocherhitzt. Also auch nicht "frischer" als selbstgekocht.

LG
Biene

Beitrag von nutschie 31.05.10 - 12:43 Uhr

probier mal die gläschen.... bei mir hatte sich damit die frage erledigt, ich finde DIE SCHMECKEN WIRKLICH ZUM K****EN...

ich mach auch keinen obstsaft in den gemüsebrei, schmeckt auch wiederlich....sondern füttere nach dem gemüsebrei ein paar löffelchen obst.
ach ja , die obstgläschen nehm ich schon, die finde ich ganz lecker...
lg

Beitrag von marathonbaby 31.05.10 - 00:18 Uhr

Hallo,

also prinzipiell bn ich fürs Selberkochen - da werden die Kleinen nicht so an Konservengeschmack gewöhnt, lernen Geschmacksnuancen kennen und wenn du nicht alles total verkochst, ist das mit Vitaminen und Co. auch kein Problem:-). Hab aber Pauline ab zwei Wochen nach Beikoststart immer einmal pro Woche n Gläschen gegeben, damit ich unterwegs oder im "Notfall" auch mal darauf zurückgreifen kann. Hat gut geklappt, sie isst beides#mampf.

LG, Marathonbaby

Beitrag von majasophia 31.05.10 - 06:57 Uhr

mein entscheidendes argument zum selberkochen ist:

die kleinen bekommen von anfang an was frisches und du musst sie dann nicht irgendwann von der gläschennahrung abgewöhnen- die übrigens sehr sehr seltsam schmeckt und riecht!
meine kleine bekommt von gläschen auch immer bauchweh, daher gebe ich ihr nur noch selbstgekochtes (hatte es mit gläschen versucht, um ihr unterwegs mal eins zu geben)

wenn du den brei nach dem kochen direkt einfrierst dann verliert er auch keine nährstoffe!

selberkochen ist günstiger, praktischer, du kennst die zutaten und kannst selbst entscheiden, was dein kind isst!
die gläschen sind oft mit zuvielen zutaten angemischt, was nicht gerade gut ist, die kleinen gewöhnen sich außerdem an geschmacksverstärker und aromen wie vanille und co!

kann nur fürs selberkochen plädieren!

Beitrag von sanni2411 31.05.10 - 09:39 Uhr

Also, ich füttere Gläschen. Dabei achte ich darauf, dass ich einfach zusammengesetzte nehme. Ich nehme meist die von Hipp.
Beim selber kochen weiß man nie, wie viel Nitrat drin ist. Außerdem gehen schon Nährstoffe verloren. Klar, die Gläschen werden auch erhitzt, aber da werden Vitamine zugesetzt. Und die Kontrollen für Gläschen sind so streng, dass sie praktisch schadstofffrei sind. Ich weiß, dass bei Ökotest immer wieder was anderes rauskommt, aber die haben auch wirklich sehr strenge Vorgaben!
Ich finde jetzt auch nicht, dass sie so schlecht schmecken. Wenn man selbst kocht, mischt man ja z.B. auch Orangensaft mit rein (wenn man nach Rezepten des FKE geht). Und ich finde, den schmeckt man auch raus.
EIn weiterer Punkt bei meinem Sohn war, dass man selbst gekochtes nie so fein püriert bekommt wie die Gläschen. Und Leon hat anfangs Stückchen gehasst #augen

Beitrag von caramaus 31.05.10 - 14:05 Uhr

Hallo!

Also, ich koche auch selber auf Vorrat und friere dann portionsweise in die Becher von Avent ein.

Ich glaube nicht , dass die Nahrung alle wertvollen Inhaltsstoffe verliert - wenn das so wäre, dann hätte ich ja auch Mangelerscheinungen, denn ich esse ja auch keine Gläschennahrung sondern lecker Selbergekochtes...

Meiner Maus wärs glaub ich egal - sie hat auch schon ohne Probleme Gläschenkost (Hipp) gegessen. Aber ich habe ein Problem damit - ich finde die Gläschen riechen nicht lecker und schmecken auch nicht überragend, nicht sooooo schlecht, aber eben nicht mein Fall. Gerade das Fleischzeug war widerlich - bäh!

Von daher, da ich ja sowieso jeden Tag koche, ist es nicht so schlimm mal zwischendurch auf Vorrat ein bisschen Brei zu kochen. Und ich hoffe, dass sie in ein paar Monaten gerne Familienkost mitisst- weil sie den Geschmack ja auch schon kennt. Mal sehen.

C.

Beitrag von ella1970 31.05.10 - 16:42 Uhr

hi,
die frage habe ich mir auch gestellt und ich bin zu der überzeugung gelangt, erstmal selbst zu kochen.

kartoffeln nebenbei zu kochen ist wirklich keine kunst, einen teil davon frisch aufheben für die nächsten 2 -3 tage, den rest in eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. das gleiche mit fleisch, karotten, zucchini etc. etc. so ist für ca. 1 woche gekocht. abends auftauen, mittags erwärmen und fertig zum futtern

ich finde gläschen sind fertigkost (und warum halten die solange ohne kühlung und im glas???)

wahrscheinlich werd ich auch mal auf gläschen zurückgreifen (für unterwegs), aber standard wird das bei mir nicht. sie soll mal erst den wirklichen geschmack von einzelnen gemüse und obstsorten kennenlernen. später auch von kräutern und gewürzen, von reis und nudeln etc. wir kochen halt sehr gerne bei uns.

und mal ehrlich, kauf für den preis von 2 gläschen mal kartoffeln und verkoch diese... mal schauen womit du günstiger "davon kommst" (auch wenn du bio-gemüse/obst nimmst)

lg ella die jetzt kartoffeln kochen wird #koch #mampf