Welchen Komposter für sehr großen Garten?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von teddy1980 30.05.10 - 23:45 Uhr

Hallo.

Wir haben eine Mietwohnung mit einem Garten ( gepachtet ).
Die Vorgänger haben leider nich viel im Garten gemacht.
Das vordere Stück haben wir schon einigermaßen schön bekommen, aber das hintere Stück ist sehr viel Arbeit und wir kommen nicht voran weil wir nicht wissen wo wir den ganzen Abfall hinlegen sollen.

Also der Garten ist ca 600 qm groß.
Vorne ist eine Art Komposter, das haben die Vorgänger gebaut, einfach ein paar Bretter/ Platten und das wars. Wir wohnen schon über 1 Jahr her und es ist noch nicht ganz zersetzt.

Nun ist es so, dass wir jede Menge Laub haben. In den letzten Jahren haben sie das nur immer unter den ganzen Büschen, also an den Rand "gefegt". Wir haben im Hof einen riesigen Kastanienbaum, die Blätter hatten wir Gott sei dank in Säcke getan und vor die Tür gestellt :-)

Nun ist es aber so, dass der hintere Teil ziemlich viele Bäume hat, kaum Rasen, viel Moos...jede Menge Unkraut....viele kleine Äste etc.

Ich habe die ganzen Blätter ganz hinten einfach an einem Baum gebracht, bis Laub ageholt wird dauert es ja wieder.

Jetzt hatten wir uns überlegt einen Kompost, oder sagt man Komposter ? zu bauen, aber das wäre zu teuer.
Habe jetzt mal im Internet nachgesehen, aber da gibt es ja so viele unterschiedliche.

Nun brauche ich mal einen Rat bzw. Erfahrungen.

Ist es sinnvoll einen großen zu nehmen und alles rein zu schmeißen? Also einen mit 2500 Volumeninhalt? Oder lieber 2 kleinere auf den Grundstück verteilen?

Sollte man Laub und Unkraut trennen? Oder kann das alles zusammen?

Und was ist besser? Ein Komposter aus Holz? Oder diese Kunststoffkomposter?

Freue mich auf zahlreiche Antworten.

Ach so, hier mal Komposter die ich bei ebay gefunden habe:

1050 Liter:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200445901210&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

640 Liter

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=390179388483&ssPageName=STRK:MEWAX:IT


Liter????
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=390179388483&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

3200 Liter
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=250640907541&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

Beitrag von krumel-hummel 31.05.10 - 06:29 Uhr

Hallo

Unkraut würde ich generell nicht zum Kompost geben, da ich sonst alles nachher in der guten Kompost-Erde wieder habe und es geht wieder von vorne los. Unser Unkraut fahren wir immer zur Deponie, kostet nichts.

Bei uns kommen Blätter rein, Küchenabfälle, gehexelte Äste und Zweige, Hühnermist und was so an Dreck vom Teich abfällt.

Wir haben zwei Komposthaufen (sind aber groß und gemauert). Einer wird benutzt, der andere bekommt Zeit zum verrotten. Wenn es verrottet ist, wird die Erde durchgesiebt und im Garten verteilt, dann wird wieder gewechselt.

Gruß
Hummel

Beitrag von teddy1980 31.05.10 - 09:56 Uhr

Hallo.

Danke für deine Antwort.

Hier kostet es leider einiges wenn man es wegbringt. Bei uns widr nur 1 oder 2 mal im Jahr, glaube im Oktober, Laub abgeholt.
Das ist kosetnlos.
Alles andere kostet eine Menge.
Wenn wir das in Säcke packen würden, dann müssten wir erst einmal Säcke kaufen. Ich glaube ein Sack kostet zwischen 1,50 € und 1,75 €. Diese könnten wir dann am Tag rausstellten, an denen die Biotonnen abgeholt werden.
Aber erhrlich gesagt wird mir das zu teuer.
Wir haben den Garten ja nur gepachtet und es ist einiges was da an Unkraut ist. Ich hatte letztes Jahr angefangen es zu entfernen, aber es sieht dieses Jahr aus als ob ich nichts gemacht hätte;-)

Kleine Äste verbrenne ich schon hinten im Ofen, Blätter sind auf einem Haufen, jetzt fehlt mir nur eine Möglichkeit das Unkraut schnell weg zu bekommen.


Beitrag von apanatschi 31.05.10 - 10:58 Uhr

hallo teddy,
ich schreibe dir mal, wie wir es machen, wir haben 1200 qm. ich dachte früher auch immer, alles was anfällt auf dem kompost und das wird schon, aber pustekuchen. samende unkräuter wie löwenzahn, disteln usw. musst du unbedingt über die braune tonne entsorgen, sonst wächst der ganze mist auf dem kompost weiter.
auf dem kompost musst du sachen, die leicht verrotten (gemüseschalen und sowas aus der küche) mit den schwerer verrottbaren sachen wie rasenschnitt oder laub schichtweise mischen. wenn der kompost nicht die richtige feuchtigkeit/lüftung hat, wird da gar nichts verrotten, sondern faulen oder nur rumliegen.
du kannst auch schnellkomposter-pulver kaufen und zwischendurch aufbringen, das aktiviert die zersetzung.
wir haben einen gigantischen walnussbaum, dessen laub so gut wie gar nicht verrottet, das kehren wir zusammen, fahren mit dem rasenmäher drüber um es klein zu machen und entsorgen es nach und nach über die braune tonne.
sehr praktisch ist ein gartenhäcksler, damit kannst du äste und abgestorbene strünke und sowas kleinmachen und dann unter den sträuchern verteilen, das hält gut die feuchtigkeit und hält dir zumindest die lichtkeimenden unkräuter vom leib.
google auch mal nach "mulchen", du könntest rasenschnitt zum beispiel auch in beete einarbeiten.

ich glaube, so einen monströsen komposter wirst du nicht brauchen, aber mit sicherheit eine braune tonne. und (das meine ich nicht gehässig!)vielleicht kann dir ein gutes gartenratgeberbuch ein paar nützliche ratschläge geben, wie du die "abfälle" noch nutzen kannst.

lg,
anja