Schwimmkurs! Möchte aber nicht schwimmen.

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von stumpi2 31.05.10 - 09:29 Uhr

Hallo...Folgendes Problem:

Mein Sohn hatte jetzt seit 10 Wochen 1x die Woche einen Schwimmkurs.

In der 6. Stunde sind sie zum ersten mal ohne Schwimmflügel geschwommen....Vorwärts und Rückwärts...

Jetzt hat er sich aber irgendwie zurückentwickelt....Er möchte nicht mehr vorwärtsschwimmen....vorwärts schwimmt er auch nicht mehr....

In den letzten Stunden hatte sie sogar wieder 1-2 Ringe an und er ist trotzdem nicht geschwommen.

Er kommt im September in die Schule und sollte dort schon schwimmen können. Wurde uns bei der Schulanmeldung gesagt...

Ich möchte das auch, nicht dass er sonst in der Schule dann gehänselt und ausgelacht wird....er ist nämlich sensibel...

was kann ich denn noch tun...wir sind jetzt oft ins schwimmbad und es endete in einem disaster....nur geheul und geschrei...

das wasser an sich liebt er ....badet auch gern und spielt auch gern im wasser wo er stehen kann....

:-(#kratz

Beitrag von 3erclan 31.05.10 - 09:50 Uhr

Hallo

sry aber ich habe hier noch keinen SChwimmkurs gesehen die mit Schwimmflügel schwimmen.
Meine sind im Schwimmverein da gibt es nur Nudel oder Brett als Hilfe.

würde schauen ob du nen anderen Kurs uind geh mit ihm jede Woche selber schwimmen.

Wie schwimmen Kinder rückwärts??

Bei uns lernen die 4 jährigen Bauch,Rückenschwimmen und auch das Kraulen.Das Reinspringen mit hecht und das TAuchen auf Strecke

Finde es sehr wichtig dass man früh anfängt mit Schwimmen

lg

Beitrag von tauchmaus01 31.05.10 - 09:57 Uhr

Bei meiner KLeinen war es auch ein Schwimmkurs MIT Schwimmflügeln.
Sie haben auch Bretter unter die Arme genommen sowie die Schwimmnudel, aber dann auch wieder mal die Flügel. Auf wundersame Weise wurde die Luft in den Flügeln immer weniger bis keine mehr drinn war und die Kinder schwammen. Das war eher ein psychologischer Trick mit den Teilen. Die Kinder waren dann überrascht als es ohne Flügel auf einmal klappte;-)

Bei meiner Großen gab es keine Schwimmflügel (DLRG) und siehe da, auch das klappte. Ich kenne nun also beide Möglichkeiten und beide Kinder von mir konnten mit 4 Jahren schwimmen.

Mona

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 11:02 Uhr

Warum ist es so wichtig, dass ein Kind "früh" schwimmen kann?

Beitrag von stumpi2 31.05.10 - 11:11 Uhr

mir war es nicht wichtig dass er früh schwimmen kann....

nur hier bei uns ist es so, dass sie zum schulanfang es können sollten...da sie die zeit nicht haben es ihnen im schwimmunterricht beizubringen....schwimmunterricht haben sie von anfang an alle 2 wochen....

und ich möchte halt nicht, dass er dort dann irgendwie "gemobbt" wird deswegen von anderen schülern...er ist eh mit einer der jüngsten...
wird ende august 6 und 2 wochen später eingeschult...

lg doreen.:-D#sonne

Beitrag von 3erclan 31.05.10 - 11:22 Uhr

Hallo

denn sie sollten früh es lernen wie sie sich imWasser verhalten sollten und dass tauchen Spass machen kann.
Auch dass sie sich selbst über WAsser halten können.

lg

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 11:48 Uhr

Hier bei uns gibt es einen Schwimmkurs erst ab der 3. Klasse, mein Kind geht gern in die Schwimmhalle, aber für uns ist früh schwimmen können nichts was jetzt unbedingt zur Schulreife gehört. Wir sind alle keine Wasserratten und ich schwimme nicht unbedingt gern, war nie ein Nachteil für mich. Ich denke man macht viel zu viel Druck, was Kinder alles können sollen, wenn sie in die Schule kommen.

Lg

Beitrag von 3erclan 31.05.10 - 11:57 Uhr

Zur Schulreife gehört es sicher nicht.

denke das ist eine Faulheit von den sportlehrer dass sie es einfach haben wenndie Kinder halt ihre Bahnen schwimmen und sie es nicht beibringen müssen.

ABer ich finde es eigentlich erschreckend wieviele Kinder erst sehr spät schwimmen können.

lg

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 12:03 Uhr

Meine Mama hat mit 55 Jahren das Schwimmen gelernt, es ist nie zu spät ;-)

Sonst denke ich bis zur 3. Klasse wird es unser Kind schon schaffen, wir machen uns keinen Druck. Wie gesagt, ich sehe es eher als Vorliebe an. Manche gehen gern ins Schwimmbad, andere nicht.

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 12:13 Uhr

Meine Mutter hat auch irgendwann ganz spät schwimmen gelernt.
Sie kann es, aber sie hat immer irgendwie Angst.

In meiner Gegend gibt es sehr viel Wasser und im Sommer ist man eben oft am strand oder irgendwelchen Seen, Schwimmbad selbst mag ich auch nicht so gern, aber eben draußen.
Und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man den Sommer überleben soll, wenn man nicht schwimmen könnte.
Wahrscheinlich hat meine Tochter nur vom Zusehen schon Lust bekommen, vor allem wollte sie eben unabhängig sein, überall rein dürfen, egal wie tief und auch richtig selber schwimmen.
Sie wollte vom Sprungbrett ins Wasser springen und sie wollte im Spaßbad überall rein usw.
und nun darf sie eben alles und freut sich total.

Aber Vorraussetzung ist eben, daß das Kind es auch lernen will.

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 12:49 Uhr

Ich bin auch so aufgewachsen, viele Seen und Gewässer in der Nähe. Ich kann auch gut schwimmen, hab aber trotzdem lieber den Boden unter den Füßen:-)

Mein Kind schwimmt noch nicht perfekt, hat aber keine Angst im (tiefen) Wasser, dass ist ganz wichtig!
Ich kann verstehen, wenn manche Kinder nicht mehr wollen. Ich habe schon oft im Schwimmbad erlebt, wie einige Eltern regelrecht Regieanweisungen geben, damit sich das Kind nicht "so anstellt". *furchtbar*
Hab mal einen Vater erlebt, der seiner Tochter das Tauchen beibringen wollte, ich mußte da weg, konnte mir seine Sprüche nicht anhören.

Lg

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 13:01 Uhr

##
Ich kann verstehen, wenn manche Kinder nicht mehr wollen. Ich habe schon oft im Schwimmbad erlebt, wie einige Eltern regelrecht Regieanweisungen geben, damit sich das Kind nicht "so anstellt". *furchtbar*
Hab mal einen Vater erlebt, der seiner Tochter das Tauchen beibringen wollte, ich mußte da weg, konnte mir seine Sprüche nicht anhören.
##
#schock
nee, das geht gar nicht, ganz klar!


Ich habe meiner Tochter in Dänemark das Tauchen gezeigt.
Es hatte aber einen Grund.
Sie wollte nämlich im Pool von der Rutsche und ich sollte sie auffangen.
Und DAS schaffe ich nicht bei so einer Wucht oder sie knallt mir ihre Füße ins Gesicht oder sonstwas.
Also habe ich gesagt, sie wird erstmal kurz untergehen, ich stehe aber da und werde sie dann sofort hochziehen.

Und außerdem wäre eben tauchen noch leichter als schwimmen,
falls sie unterginge, solle sie einfach tauchen bis zum Rand.
Und da müßte man überhaupt keine Angst haben.
Sie hatte schon Schwimmunterricht, aber konnte noch nicht so ganz allein schwimmen.
Jedenfalls wollte ich ihr eigentlich nur die Angst nehmen, falls sie untergeht, nicht daß sie dann panisch wird.

Und so hat sie es dann eben gemacht, hat da selber geübt und wunderbar.
aber Druck finde ich nicht gut, das macht alles kaputt.

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 13:10 Uhr

Genau so wie ihr es macht, ist es richtig.
Man sollte keinen Druck machen, denn Wasser ist ein anderes Element und man muß vertrauen finden und Eltern die das unterstützen.

Ich überlege, ob ich gleich mal zum Schwimmen auf meinen Balkon gehe, wenn es so weiterregnet, steht da bald das Wasser meterhoch #zitter
Hab mir meinen freien Tag auch anders vorgestellt.

Lg

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 13:22 Uhr

##
Ich überlege, ob ich gleich mal zum Schwimmen auf meinen Balkon gehe, wenn es so weiterregnet, steht da bald das Wasser meterhoch
Hab mir meinen freien Tag auch anders vorgestellt.
##
#rofl

Bei uns klart es gerade auf.

Beitrag von sooderso 31.05.10 - 13:26 Uhr

Dann wünsch ich dir einen schönen Tag!

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 12:09 Uhr

Ja, ich kann diese Voraussetzung der Schule auch nicht nachvollziehen.

Angeblich ist die Zahl der nichtschwimmenden Kinder auch drastisch gestiegen.
Ich finde das auch erschreckend.
Warum kümmern sich dei Eltern denn gar nicht mehr darum?
Oder ob sie denn nun davon ausgehen, daß die Kinder es in der Schule lernen?
Bei uns gab es in der Schule damals nie Schwimmunterricht, also ich meine, keinen LERNunterricht, Schwimmen in sport schon, aber da konnte das ja jeder schon.

Beitrag von schwarzbaer 31.05.10 - 12:32 Uhr

mir ist das sehr wichtig - wir sind alle 4 wasserratten, fahren im sommer viel Kanu, und auch wenn die Kids Rettungswesten tragen, ich fühle mich besser wenn sie schwimmen können.
Meine Große hatte mit 4 das Seepferdchen, ist jetzt 6 und schwimmt im Verein inkl. Teilnahme an Schwimmwettkämpfen etc. Meine Kleine wird hoffentlich spätestens nächsten Sommer das Seepferdchen machen (sie ist jetzt 3). Sie ist jetzt schon so weit, daß sie kurze Strecken (5 - 10 Meter) problemlos alleine überbrückt - ohne Hilfsmittel.

Bei uns in der Schule ist der Schwimmunterricht aber auch erst in Klasse 3 und Kinder müssen noch nicht schwimmen können wenn sie in die Schuile kommen, das halte ich auch für Quatsch, nicht jede Familie besteht aus Wasserratten.

Beitrag von dominiksmami 31.05.10 - 12:36 Uhr

Huhu,

>>nicht jede Familie besteht aus Wasserratten. <<

eben und selbst wenn, oftmals färbt das trotzdem nicht auf die Kinder ab.

Ich habe sehr, sehr früh schwimmen gelernt und war eine Ewigkeit im Schwimmverein, mein Mann und ich gehen wahnsinnig gern schwimmen.

Mein Sohn mags nicht, er ist jetzt 9 und immer noch damit beschäftigt sein Seepferdchen zu machen. Der Trainer verzweifelt, denn mein Sohn könnte das alles...wenn er nur wollte, will er aber nicht.

Ich habe mit ihm ausgehandelt das er bis zum Bronzeabzeichen iM Schwimmverein bleibt, weil er erst dann als Schwimmer gilt und ich finde Schwimmen lebenswichtig. In dem Moment in dem der Prüfer sagt das er bestanden hat....melde ich ihn ab, wenn er das dann noch möchte, das habe ich ihm fest versprochen, seit dem übt er ein wenig motivierter.


lg

Andrea

Beitrag von dominiksmami 31.05.10 - 12:20 Uhr

Die DLRG unterrichtet auch mit Schwimmflügeln,

scheint also nicht so selten zu sein.

Beitrag von kat30 31.05.10 - 10:22 Uhr

Hallo,

geht oft ins Schwimmbad - aber nimm den Druck raus - lass ihn einfach nur im Wasser spielen. Wasserball zuwerfen etc. vielleicht geht ihr zusammen mit Freunden, so dass die Kinder zusammen was machen. Erstmal muss das ganze wieder Spaß machen - dann kommt der Rest auch von alleine. Aber erstmal hör auf ihn damit zu nerven, dass er jetzt sofort unbedingt schwimmen üben muss ;-)

Kat

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 11:12 Uhr

Hallo,

ich finde es auch immr merkwürdig, wenn Kinder ihre Einstellung plötzlich von Begeisterung auf ganze Ablehnung umändern, aber ich kenne das von meiner Tochter auch, verstanden habe ich nur selten.

Aber wenn dein sohn jetzt nicht will, dann muß man eben damit leben.
Ich finde den Druck, daß die Schule die schwimmfähigkeit verlangt nicht gerade toll. Warum tun sie das denn?
Und das macht Druck, auch unbewußt, aber DU hast dadurch ja schon Druck, den automatisch weitergibst.
Ich glaube, so wird das dann nichts.

Ich würde auch nur versuchen, vllt durch privates Schwimmengehen alles aufzulockern, aber er dann weint, macht es keinen Sinn.

Habt ihr vllt ein Spaßbad in der Nähe?
Ich meine, eines mit Wellen, witzigen Rutschen oder so etwas?
Dann hätte er vllt nicht mehr so sehr das Schwimmen im Hintergrund, mehr den Spaßfaktor.


Ich weiß auch nicht, ob man glauben soll, dein sohn wäre in der Schule der einzige, der es dann vllt noch nicht kann oder?
Meinst, alle anderen können dann schwimmen?
Ich weiß nicht.

Beitrag von stumpi2 31.05.10 - 11:19 Uhr

das weiß ich ja eben nicht....leider....

zu seinem freund hat die tante von der schulanmeldung wohl gesagt, wer nicht schwimmen kann muß in der umkleidekabine auf die sachen aufpassen.... (wohl aus spaß, aber trotzdem!?)

wir waren gestern in einem solchen spaßbad....wir haben gesagt erst wird ein wenig geübt und dann kann er spielen so lange er will....er hat auch spaß im wasser aber eben nur mit schwimmflügeln oder im nichtschwimmerbecken....

er verläßt sich zu sehr auf diese schwimmflügel....

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 11:32 Uhr

##
zu seinem freund hat die tante von der schulanmeldung wohl gesagt, wer nicht schwimmen kann muß in der umkleidekabine auf die sachen aufpassen.... (wohl aus spaß, aber trotzdem!?)
##
#augen saublöder Spruch :-(


Also ich finde deinen jungen ganz normal.
Klar verläßt er sich gern auf die Flügel, also ist er auch noch unsicher.
Und der Kurs ist doch zeitlich gesehen ein Witz, also alles noch viel zu kurz, alles absolut frisch.

Meine Tochter wollte mit 4 schwimmen lernen und kam in den Verein.
Sie hatte also Zeit ohne Ende , kein Limit, keine zwang, alles war piepegal.
Und sie hatte dann mit 5 ihr Seepferdchen, so ganz in Ruhe und ohne Zeitdruck gemacht.
Ehrlich gesagt, bei einem kurzen Kurs hätte sie sich bestimmt auch verweigert.

Beitrag von stumpi2 31.05.10 - 11:47 Uhr

ok, das beruhigt mich....

wir machen den kurs auch weiter....sie bieten einen anschlusskurs an, auch wieder über 10 wochen....

ich habe mich halt nur gefragt ob es normal ist, da vielen andere es auch geschafft haben ihr seepferdchen zu machen, die vorher angst vor dem wasser hatten...meiner ja gar nicht....

er ist ja während des kurses schon geschwommen...aber dann auf einmal wollte er die lehrerin nicht mehr loslassen....#kratz

Beitrag von ayshe 31.05.10 - 12:16 Uhr

Wie gesagt, ich finde solche Kurse schon recht kurz, jedenfalls für viele Kinder.

Irgendwann fingen sie bei uns im Kiga auch einen an, einmal die Woche, ich glaube, 8x.
Und die meisten hatten vorher schon erstmal nur reine Wassergewöhnung.
Und dann nach dem Kurs hatten auch nicht alle ihr Seepfedchen.


##
er ist ja während des kurses schon geschwommen...aber dann auf einmal wollte er die lehrerin nicht mehr loslassen....
##
Ja, dieses Hin und Her haben Kinder eben, muß man nicht verstehen.
Oder es ist vllt eine Kleinigkeit vorgefallen, die evtl. nichtmal jemand bemerkt hat? Kann ja auch sein.

  • 1
  • 2