Israel greift Hilfskonvoi an

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Beitrag von yaka9800 31.05.10 - 11:35 Uhr

Hallo,



wieder einmal zeigt Israel, dass Gesetze für sie nicht zählen, Isael hat Schiffe mit Hilfsgütern in internationalen Gewässern angegriffen. Mehrere Menschen wurden getötet. Es ist einfach nur traurig. :-(

http://www.n-tv.de/politik/Blutiger-Angriff-Israels-auf-Hilfskonvoi-article896809.html

http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2010/05/201053133047995359.html



traurige Grüße yaka9800

Beitrag von mansojo 31.05.10 - 12:16 Uhr

hallo,

gut kann ich das auch nicht heißen
aber israel wollte die ladung kontrollieren und dann passieren lassen

die schiffe haben sich wohl der aufforderung wiedersetzt wenn ich es richtig verstanden habe

palestinenser und israelis schrauben die gewaltspirale gegenseitig in die höhe
und es scheint kein ende in sicht

Beitrag von daddy69 31.05.10 - 12:22 Uhr

Da stimme ich Dir zu, weiterhin hatte Israel schon vorher angekündigt, den Konvoi notfalls mit Gewalt zu stoppen. Allerdings fand diese Aktion wohl noch in internationalen Gewässern statt.

Ich würde hier kein vorschnelles Urteil abgeben, sondern erst mal abwarten.

Beitrag von mansojo 31.05.10 - 12:28 Uhr

israel ist extrem mißtrauisch was ich durchaus nachvollziehen kann
aber genauso verbohrt und zum extremismus neigend wie die palestinenser

seit jahrzehnten laufen die friedensverhandlungen

und jedesmal alles umsonst

Beitrag von motte1986 31.05.10 - 15:50 Uhr

ja, arafat hats verbockt, der hätte sein palästina haben können, hat aber die bedingungen nicht anerkannt...

Beitrag von mansojo 31.05.10 - 16:09 Uhr

meinst du nur arafat hat es verbockt?

mir scheint da waren noch andere kräfte am werk
ich bezweifle das man da jemals licht ins dunkle bringt
irgendein intrigant gibt es immer
seien es die siedler
oder wer weiß ich

Beitrag von motte1986 31.05.10 - 23:16 Uhr

nein, nicht nur arafat.

für was hat der eigentlich den nobelpreis bekommen, frag ich mich bei der nah-ost-politik schon immer....

lg

Beitrag von traurig-78 02.06.10 - 21:03 Uhr

Die Bedinnungen waren, das die Siedlungen bleiben, und das er auf Jerusalem verzichtet.

Natürlich kann er dem nicht zustimmen #schock#schock

ach ja, deswegen wurde der Mann umgebracht.

Beitrag von mansojo 02.06.10 - 21:21 Uhr

arafat wurde umgebracht????

Beitrag von traurig-78 02.06.10 - 21:44 Uhr

Natürlich, wusstest du das nicht? er wurde vergiftet, und dafür gibt es Beweise!

Beitrag von mansojo 03.06.10 - 07:49 Uhr

ich halte generell nix von verschwörungstheorien
und noch weniger von deren beweise


ihr nehmt euch alle nichts

keiner gönnt dem anderen auch nur ein fitzelchen luft zum atmen

Beitrag von elsa345 02.06.10 - 22:52 Uhr

Ich denke es geht um das Elend der Menschen? Hast Du das nicht erzählt? Dann kann man doch des lieben Friedens Willen auf etwas verzichten, oder? Stell doch Arafat hier nicht als großen Menschenfreund hin. Er hätte den Frieden haben können, aber Krieg spielen macht doch viel mehr Spaß. Was sollen die dann eigentlich machen, haben ja nichts anderes gelernt.

Beitrag von yaka9800 31.05.10 - 12:59 Uhr

Hallo,


Israel wollte die Schiffe mit Sicherheit nicht passieren lassen:

Zitat Frankfurter Rundschau online:

"Israel hatte in den vergangenen Tagen mehrfach angekündigt, die rund 700 pro-palästinensischen Aktivisten unter allen Umständen daran zu hindern, rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter direkt in den Gazastreifen zu liefern."


"palestinenser und israelis schrauben die gewaltspirale gegenseitig in die höhe"

Da gebe ich dir recht, nur ist das für mich ein Kampf wie "David gegen Goliath".

LG yaka9800

Beitrag von tadeya 31.05.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

in dem Zusammenhang stellen sich mir einige Fragen.

Warum will eine mit Hilfsgütern beladene Flotille eine offiziell verhängte Seeblockade durchbrechen?

Warum geht die Flotille nicht der wiederholt ausgesprochenen Anweisung nach, im israelischen Hafen Ashdod anzulegen und sich dort einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen?

Warum riskieren die Verantwortlichen der Flotille es, mit dem israelischen Militär aneinander geraten, wenn es doch einen gefahrloseren Weg der Hilfslieferung gibt (der nachgewiesermaßen auch funktioniert)?

Und, ganz blöd gefragt, warum nennt sich die ganze Aktion "Free Gaza"? Man hätte sie doch auch "Feed Gaza" nennen können!


Herauszufinden welche Gründe dies alles haben könnte, überlasse ich den denkenden Köpfen unter euch.

Es grüßt
Tadeya



Beitrag von yaka9800 31.05.10 - 13:21 Uhr

Hallo,


"Warum will eine mit Hilfsgütern beladene Flotille eine offiziell verhängte Seeblockade durchbrechen?"


Um zu helfen? Die Menschen in Gaza leben unter katastrophalen Bedingungen.


"Warum geht die Flotille nicht der wiederholt ausgesprochenen Anweisung nach, im israelischen Hafen Ashdod anzulegen und sich dort einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen?"

Die Schiffe wurden mehrfach kontrolliert und durchsucht, bevor sie gestartet sind. Glaubst du wirklich, die Güter wären an ihrem Zielort angekommen, wenn sie nach Ashdod geliefert worden wären? Wenn ja, dann wäre das sehr naiv.


"Warum riskieren die Verantwortlichen der Flotille es, mit dem israelischen Militär aneinander geraten, wenn es doch einen gefahrloseren Weg der Hilfslieferung gibt (der nachgewiesermaßen auch funktioniert)?"


Welcher Weg wäre das?


LG, yaka9800

Beitrag von tadeya 31.05.10 - 14:19 Uhr

Die israelische Gegendarstellung hört sich ganz anders an.
Allerdings ist es ja naiv, dem auch nur ansatzweise Glauben zu schenken.
Im Recht sind die mit der stärkeren Medienpräsenz.

http://www.ksta.de/html/artikel/1275291539034.shtml

Es grüßt
Tadeya

(Aber klar, Israel will alle Palästinenser im Gaza-Streifen verhungern lassen, um auf den Gräbern neue Städte zu bauen. So sind die Juden nunmal. ;-)

Beitrag von yaka9800 31.05.10 - 13:31 Uhr

Hallo,

"Und, ganz blöd gefragt, warum nennt sich die ganze Aktion "Free Gaza"? Man hätte sie doch auch "Feed Gaza" nennen können!"

http://de.euronews.net/2010/05/31/schiffskonvoy-organisiert-von-free-gaza/

Zitat: "Die “Free Gaza”-Bewegung hat den Konvoy aus sechs Schiffen organisiert. “Free Gaza” ist eine pro-palästinensische Organisation, die sich gegen die israelische Blockade des Gazastreifens einsetzt. Schon mehrmals gelangten Aktivisten der Organisation mit Hilfsgütern auf dem Seeweg nach Gaza."



LG yaka9800

Beitrag von gittaundmicha 01.06.10 - 01:02 Uhr

Ich glaube, wir verstehen uns ;-)

Beitrag von motte1986 31.05.10 - 15:49 Uhr

naja, hauptsache rumjammern, wie böse doch alle menschen auf der welt zu israel sind.

ich kann politisch nicht besonders gut debattieren, heiß ja nicht stoiber;-)

aber: die menschen im gazastreifen leben unter katastrophalen bedingungen, ich war selbst schon in israel vor 2 jahren. es ist so krank. wirklich heftig, was man da sehen muss. dort verhungern kinder, sterben frauen und männer an krankheiten, die hier einem primitiven schnupfen gleich kommen. eingesperrt und unterdrückt.

und dann werden die seeblockaden durchbrochen (mit welchem recht besteht dort eine seeblockade???dass die kinder noch mehr hunger leiden müssen, nur damit das gelobte land, dass sich die israelis von den palästinensern gestohlen haben, sein ego streicheln kann??????), damit hilfsgüter ins land kommen können (die ihre ziele niemals erreicht hätten) und dann wird erstmal frisch fröhlich bombardiert....


ich heiße die gewalt auf beiden seiten nicht gut, aber irgendwo ist doch mal gut. warum können die israelis nicht aufhören, gaza zu besetzen?

free gaza, free palästina.....meine meinung.



Beitrag von yaka9800 31.05.10 - 17:12 Uhr

Hallo,


ich stimme dir vollkommen zu. Es ist einfach nur furchtbar. Israel macht was es will und bekommt kaum Konsequenzen zu spüren.


LG yaka9800

Beitrag von motte1986 31.05.10 - 23:20 Uhr

da bin ich jetzt aber stolz, dass jemand mein durcheinander verstanden hat;-)

ich bin kein rassist, im gegenteil, ich hab alle menschen lieb;-), ABER: die lieben israelis schimpfen auf unsere vergangenheit, wollen entschädigungszahlungen ohne ende und machens mit den palästinensern auch nicht anders.

klar, die palästinenser haben die hamas gewählt, was erschreckend ist. aber auch hier bin ich der meinung, das ist der normale gang solcher schreckensherrschaften und radikalen parteien. das gemeine volk hat nix aufm brot, also rennt es dem vielversprechendsten hinterher. und das war eben die hamas.

da schenkt sich keiner was, aber das die menschen im gaza am extremsten leiden, ist nicht von der hand zu weisen.

als unsere mauer gefallen ist, war ich grad 3 jahre alt. aber vor dieser mauer der israelis vor 2 jahren zu stehen, war wirklich schlimm....wirklich grauenhaft.

Beitrag von traurig-78 02.06.10 - 21:47 Uhr

#pro

Beitrag von zeitblom 03.06.10 - 14:45 Uhr

"die lieben israelis schimpfen auf unsere vergangenheit, wollen entschädigungszahlungen ohne ende und machens mit den palästinensern auch nicht anders. "

Wirklich???

Beitrag von tadeya 03.06.10 - 14:51 Uhr

Das sind ganz einfach Stammtischparolen. Schade, dass so etwas unreflektiert ausgeplappert wird.

Beitrag von motte1986 03.06.10 - 21:11 Uhr

stammtischparolen?

wie nennst du denn die bombardierungen auf den gazastreifen, die angriffe und morde gegen palästinenser?

herrgott, nur weil man mal nicht auf seite der armen, gebeutelten israelis steht ist man ein stammtischprolet und volksverhetzer?

widerlich!!!!