total fertig :(

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von sonnenschein195 31.05.10 - 12:45 Uhr

Hallo
ich weiss gerade nicht was ich machen soll :(
Meine Mama ist am 31.12.2009 um 14uhr verstorben.als wir ihr letztes jahr im september mitteilten das wir unseren zweiten nachwuchs erwarten,hat sie sich total gefreut. und nun ist unser sohn am 6 mai geboren und ich konnt ihn ihr nicht mal zeigen .
Das ist so ein lieber kleiner Schatz.Meine Tochter ist im januar ein jahr alt geworden und hat vom meiner Mama zu weihnachten ein Bobbycar bekommen,was nun mitlerweile im wohnzimmer steht.das war das letzte geschenk was meine Maus von ihrer Oma bekam.nun macht meine kleine ihr mittagsschläfchen und unser Julian auch.und ich sitz hier am PC und versuche meine tränen zu unterdrücken,das ist ganz schön schwer.
Wie wird das wohl sein wenn wir wieder silvester haben,allein der gedanke ist so traurig das ich den tag nie wieder feiern möchte :-(
Ich weiss ich sollte eigentlich langsam darüber weg sein,aber die restliche schwangerschaft über hies es du sollst dich schonen und das baby im bauch nicht aufregen,das hab ich ja dann auch versucht.nun ist der kleine geboren und es kommt mir alles wieder hoch.:-(

sorry fürs sinnlose schreiben ,aber ich bin total mit den nerven runter

lg vanessa

Beitrag von schnukkel2108 31.05.10 - 13:20 Uhr

Hallo,

wenn deine Trauer jetzt hochkommt, dann es lass zu, es ist gut so wie es ist!
Wenn du weinen willst dann weine, wenn du schreien willst dann schrei und wenn du schimpfen willst dann schimpfe!

Es muss raus, mein Dad ist am 30.03. 09 plötzlich gestorben und ich habe ein großes Foto von ihm im Wohnzimmer stehen und wenn mir danach ist dann schimpf ich schon auch mal mit ihm, warum er uns verlassen hat und so weiter und was soll ich sagen es hilft mir!

Die geliebte Oma meines Freundes ist am 24.12. 2007 gestorben und ich dachte auch das Weihnachten keine Bedeutung mehr hat, aber ich begehe das Fest ganz bewußt und ich bin der Überzeugung das Sie sich den Tag bewußt ausgesucht hat und deshalb ist es gut so!
Sie war bereits 91 Jahre alt und viele viele Tage im Krankenhaus aber gestorben ist sie am "Heiligen Abend" und den Tag hat sie sich verdient!

Also lass deiner Trauer freien Lauf

#kerze#kerze#kerze


Mfg Manu


#kerze#kerze#kerze#blume#blume#blume
für die Mutter meiner besten Freundin die gestern an Krebs gestorben ist!

Beitrag von melli-4 31.05.10 - 14:17 Uhr

Hallo,
Du schreibst .. ich weiß ich sollte langsam darüber weg sein.... ich sehe das nicht so, es ist doch noch nicht lange her. Durch Deine SS konntest Du auch gar nicht richtig trauern, laß es zu, es ist wichtig.

Der 31.12. wird sicherlich für Dich nie wieder so sein wie vorher! Klar, aber mit der Zeit lernst Du besser damit umzugehen!

-- Der Tod der Mutter ist der erste Kummer, den man ohne seine Mutter beweint --

LG Melli

Beitrag von mami-5 31.05.10 - 20:09 Uhr

Hallo,

ich kann dich gut verstehen, meine Mama ist am 13.Jänner 2010 gestorben ( das ist gleichzeitig der Geburtstag meiner jüngsten Tochter).
So einen Verlust wird man nie wirklich verarbeiten, es wird sicher leichter, aber es ist schon etwas wahres dran , wenn man sagt das es ein Jahr dauert, man muss einfach einmal alles durchmachen, bevor es halbwegs wieder leichter wird.

DU darfst trauern, wann immer dir danach ist, mir kommt es auch immer wieder hoch, es kommen vorallem die Bilder der letzten Tage, letzten Stunde bishin zum letzten Atemzug hoch und es tut verdammt weh,n also lass es zu, denn ich denke es wäre schlimmer wenn du deine Gefühle unterdrückst, denn irgendwann kommen sie dann doch hoch, nur ist da die Frage in welcher Form.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und da bin ich mir sicher, deine Mutter passt sicher auf deine Kinder auf!

Lg.Petra

Beitrag von -b-engel 01.06.10 - 10:42 Uhr

hey das tut mir leid !!!!

Unterdrücke Deine Tränen nicht. Lass sie raus.
Meine Schwiegermama ist auch verstorben als ich in der 15.ssw war und es war soooo schlimm und Tom sieht ihr auch noch so doll ähnlich !
Am Anfang hatte ich immer das Gefühl sie ist in Tom.Ich weis nicht das war ganz komisch.

Meine Schwiegermama war immer fit und hübsch,war immer gerichtet und ja auch noch nihct alt.(56)

Sie erfuhr damals im Mai das sei Leukämie hatte. Aber sie fühlte sich bis auf ein paar schlappe Tage gut. MAn wollte mit der Therepie anfangen aber 3 Tage zuvor bekam sie im August einen Schlaganfall. dann gings Rapide Bergab:-(
3 Monate später im November verstarb sie:-(
Ich kann das bis heute nicht begreifen !!!!!!!
Ich bin so sauer auf die Welt!!!!
Ich wollte ihr den kleinen noch zeigen. Es gab noch so viel zu sprechen ,zu unternehmen.....wenn ich dran denke muß ich heulen und werde zugleich sauer das man ihr nicht helfen konnte.

Es war einfach noch nicht Zeit !!!!

Wie wärs wenn du ein Eckchen in deiner Whg einrichtest mit Andenken an Deine Mama.Kerzen drum rum usw.... Einfach ein kleines Trauerplätzchen.

Ich wünsche Dir das du lernst damit umzugehen !#liebdrueck

Alles liebe und gute.

Beitrag von marion1981 01.06.10 - 11:31 Uhr

Du muss überhaupt gar nicht über irgendetwas hinweg sein!
Meine Mama ist vor über 10 Jahren gestorben und ich trauer heute noch um sie! Lass dir so was blos nicht einreden bzw. red dir es auch nicht selbst ein!
#liebdrueck

Beitrag von nischy 01.06.10 - 13:10 Uhr

Hi!

So gut kann ich Dich verstehen! Und leider muss ich Dir sagen, dass es so schnell nicht vorbei geht!
Meine Mama ist vor 14 Jahren gestorben und sie hats leider nicht geschafft, an den schönsten Momenten in meinem Leben teilzunehmen. Meine Hochzeit und die Geburt meiner Tochter, der Kauf unserer Wohnung oder mein beruflicher Aufstieg - alles musste ich ohne sie machen!
Ich hab viel geweint und gedacht, ich schaffe es nie über ihren Tod hinwegzukommen und ich hatte auch immer den Anspruch an mich, ich müsste doch langsam mal fertig werden mit der Trauerarbeit! Aber ich habe festegstellt, man wird nie damit abschließen. Es wird mit der Zeit immer leichter und heute fällt es mir auch sehr leicht, über ihren Tod zu sprechen, aber das war nicht immer so.
Gerade in meiner Schwangerschaft oder auch jetzt, wo ich selbst Mama bin, hätte ich oft das Bedürfnis sie einfach um Rat fragen zu können!!!!
Ihr Todestag ist dabei nicht mal das schlimmste, sondern ehr Anlässe wie Weihnachten oder der Geburtstag unserer Kleinen!
Und die Vorstellung, dass sie nie Oma sein kann ist furchtbar! Sie wäre sicher die beste Oma der Welt!!!!
Und ich weiß, sie passt auf uns auf!!! Auf meine kleine Familie passt sie auf und sie sorgt dafür, dass wir größtenteils auf der Sonnenseite des Lebens stehen und dafür bin ich ihr furchtbar dankbar!!!! Sie ist unser Engel!!!!!!!!!!!!!!!

Ich hoffe, Dir wird es bald besser gehen und ich kann Dir nur einen Rat geben: Lass die Trauer zu und auch die Tränen!!!! Erzähl Deinem Kleinen Sohn, was er für eine tolle Oma hat und wie sehr Du sie vermisst! Mach sie zum festen Bestandteil Deines Lebens und beziehe sie mit ein ... und wenn es nur durch Erzählungen ist!!!!
Es wird wirklich irgendwann besser, aber das dauert und die Zeit musst Du einfach hinter Dich bringen!!!!!

Ich wünsch Dir alles Liebe und Gute und zu Guter letzt: Trauer ist nichts, was Rechtfertigung braucht oder peinlich ist! Tränen sind wichtig und reinigen unseren Körper!!!!!

Nischy

Beitrag von nischy 01.06.10 - 13:10 Uhr

Hi!

So gut kann ich Dich verstehen! Und leider muss ich Dir sagen, dass es so schnell nicht vorbei geht!
Meine Mama ist vor 14 Jahren gestorben und sie hats leider nicht geschafft, an den schönsten Momenten in meinem Leben teilzunehmen. Meine Hochzeit und die Geburt meiner Tochter, der Kauf unserer Wohnung oder mein beruflicher Aufstieg - alles musste ich ohne sie machen!
Ich hab viel geweint und gedacht, ich schaffe es nie über ihren Tod hinwegzukommen und ich hatte auch immer den Anspruch an mich, ich müsste doch langsam mal fertig werden mit der Trauerarbeit! Aber ich habe festegstellt, man wird nie damit abschließen. Es wird mit der Zeit immer leichter und heute fällt es mir auch sehr leicht, über ihren Tod zu sprechen, aber das war nicht immer so.
Gerade in meiner Schwangerschaft oder auch jetzt, wo ich selbst Mama bin, hätte ich oft das Bedürfnis sie einfach um Rat fragen zu können!!!!
Ihr Todestag ist dabei nicht mal das schlimmste, sondern ehr Anlässe wie Weihnachten oder der Geburtstag unserer Kleinen!
Und die Vorstellung, dass sie nie Oma sein kann ist furchtbar! Sie wäre sicher die beste Oma der Welt!!!!
Und ich weiß, sie passt auf uns auf!!! Auf meine kleine Familie passt sie auf und sie sorgt dafür, dass wir größtenteils auf der Sonnenseite des Lebens stehen und dafür bin ich ihr furchtbar dankbar!!!! Sie ist unser Engel!!!!!!!!!!!!!!!

Ich hoffe, Dir wird es bald besser gehen und ich kann Dir nur einen Rat geben: Lass die Trauer zu und auch die Tränen!!!! Erzähl Deinem Kleinen Sohn, was er für eine tolle Oma hat und wie sehr Du sie vermisst! Mach sie zum festen Bestandteil Deines Lebens und beziehe sie mit ein ... und wenn es nur durch Erzählungen ist!!!!
Es wird wirklich irgendwann besser, aber das dauert und die Zeit musst Du einfach hinter Dich bringen!!!!!

Ich wünsch Dir alles Liebe und Gute und zu Guter letzt: Trauer ist nichts, was Rechtfertigung braucht oder peinlich ist! Tränen sind wichtig und reinigen unseren Körper!!!!!

Nischy

Beitrag von alegrastach 01.06.10 - 14:05 Uhr

Hallo,
mein Papa ist am 23.04.10 plötzlich verstorben. Er wollte seit Jahren so gern Opa sein und ist es sehr spät geworden. Ich bin 37, mein Bruder 35 Jahre alt. Unsere Söhne sind 9 Monate und 18 Monate. Er hat sie zum Glück noch kennengelernt, aber ich bin sehr sehr traurig, dass die Jungs ohne ihren Opa aufwachsen müssen. Er war ein " Vollblutopa", jeden Tag mit seinen Enkeln zusammen und sooo stolz! Und bei jedem Entwicklungsschritt meines Kleinen bin ich traurig darüber, dass er es nicht erlebt..
Ich vermiße ihn so sehr und ich finde der 31.12. ist noch nicht so lange her, dass du darüber hinweg sein kannst. Außerdem sind Schwangerschaft und Geburt sehr intensive Erlebnisse im Leben einer Frau und alle Gefühle, so hatte ich das Gefühl, werden intensiver durchlebt kurz nach der Geburt.

Liebe Grüße
Alegra

Beitrag von conina22 01.06.10 - 18:35 Uhr

Hallo!

Erstmal, es tut mir sehr leid, dass deine Mama gestorben ist.

Im Juli werden es schon 11 Jahre, dass meine Mama gegangen ist. Und ich bin heute noch oft so traurig, weil meine Mädls sie nicht als Oma kennen lernen konnten, ich weiß sie hätten sie gern gemocht.

Mit der Zeit wird der Schmerz anders, natürlich. Aber nicht so schnell und das sollte doch gar nicht so sein oder? Sei traurig wenn dir danach ist, es dauert sehr lange bis man sowas verarbeitet.

Ach und.. meine Mama ist an meinem 17. Geburtstag gestorben. Ich dachte damals auch, dass dieser Tag für immer ganz ganz furchtbar sein wird. Mittlerweile kann ich damit umgehen und meine Familie hat es auch gelernt. Natürlich sind immer noch alle traurig, aber die Zeit, die vergeht, hilft da sehr.

Liebe Grüße und Alles Gute!

Beitrag von sonnenschein195 04.06.10 - 14:15 Uhr

ich danke euch für die vielen antworten