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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kajana1 31.05.10 - 16:31 Uhr

ich habe da eine frage, die mich seit geraumer zeit beschäftigt.
Ich weiss, da gibts geteilte meinungen zu aber ich tendiere momentan dazu, mit einer pda zu entbinden.
ich weiss von mir, dass ich ein sehr ängstlicher mensch bin und in unkontrollierbaren situationen oft panisch reagiere.
natürlich wäre aufkommende panik während der geburt nicht gerade meine traumvorstellung.
jetzt meine frage an alle, die mit pda entbunden haben:
wie war das für euch? ist das sehr unangenehm, wenn die gelegt wird und wart ihr im nachhinein zufrieden mit eurer entscheidung?
liebe grüße und danke für eure antworten#kuss

Beitrag von anilem2 31.05.10 - 16:34 Uhr

hallo
ich habe mit PDA entbunden bzw, habe eine bekommen und die presswehen waren dann wieder ohne betäubung
ich würde es immer wieder machen hat alles gut geklappt
habe davon kaum was gemerkt da waren die wehen schmerzhafter ;)
aber jeder mensch ist unterschiedlich und nicht jeder verträgt das
lg

Beitrag von buddylein 31.05.10 - 16:37 Uhr

Ich habe 2x ne PDA gehabt, die wirklich gut waren. 1x habe ich ohne PDA entbunden. War AUA!!! Aber ich werde mich trotzdem bei Nr. 4 gegen eine PDA entscheiden, da ich gerne ambulant entbinden möchte und schnell nach Hause möchte. Bei der letzten ambulanten Geburt mit PDa waren es trotzdem 8 Stunden nach der Geburt.
Das möchte ich diesmal nicht.

gruß buddylein

Beitrag von berry26 31.05.10 - 16:39 Uhr

Hallo,

also das mit der PDA ist so ne Sache. Du bekommst die PDA ja nur unter bestimmten Voraussetzungen. Der Muttermund muss ca. 5-6 cm geöffnet sein, das heisst bis es soweit ist musst du eh durch die Wehen. Wenn der Muttermund schon weiter geöffnet ist, bekommst du auch keine mehr da die PDA zu den Presswehen wieder nachlassen muss, damit du mitpressen kannst.

Normalerweise musst du vor einer Panik keine Angst haben. Bei einer normalen Geburt hast du erstmal relativ humane Eröffnungswehen die du gut veratmen kannst und zwischendurch hast du auch immer genug Ruhephasen zum erholen. Das ganze steigert sich normalerweise langsam so das du gut damit zurechtkommst. Die wirklich schmerzhafte und richtig unangenehme Phase kommt erst ganz zum Schluss und dauert auch nicht wirklich lange. Da hast du dann aber auch kaum Möglichkeit in Panik zu verfallen, da du genug zu tun hast.;-)

Zu der PDA an sich kann ich dir sagen, das das Legen (zumindest bei mir) überhaupt nicht schmerzhaft war. Mir wurde zuerst die Einstichstelle betäubt und danach die Kanüle gelegt. Das hat nur kurz gedrückt und dann kam die "Erleichterung". Ist eine tolle Sache wenn man sie bekommen kann aber es geht auch ohne.

LG

Judith

Beitrag von deenchen 31.05.10 - 16:41 Uhr

Ich habe trotz PDA Panikanfälle bekommen. Und zum Schluss hilft eine PDA leider auch nicht mehr - dieses Wissen hat mir gefehlt damals.

Das legen an sich ist wohl nur halb so schlimm, die Angst davor ist auf jeden Fall schlimmer.

Ob ich nochmal eine machen lasse werd ich wohl spontan entscheiden müssen, aber abgeneigt wäre ich nicht.

Beitrag von nele27 31.05.10 - 16:42 Uhr

Hi,

ich war sehr zufrieden mit der PDA. Das Legen war kein Problem, einzig die blöde Haltung, die man einnehmen muss (vorgebeugt im Sitzen - während der Wehe ist das ganz schön AUA #schwitz)
Die Wirkung war auch super und gleichmäßig #pro

Ich hätte die Geburt definitiv ohne nicht überlebt... Antons Kopf hing von Anfang an viiiel zu tief und drückte nach unten, als ob er schon raus wollte. Und das ab MM 4 cm #schock Selbst die Hebi sagte "Oh Mann, das müssen ja Schmerzen sein". Eigentlich drückt es ja erst nach unten, wenn der MM eröffnet ist... naja und so hatte ich eben keine Pausen zwischen den Wehen, sondern immer Schmerzen, als ob einer von unten ander Gebärmutter zieht *AUA* Nach 7 Stunden habe ich es nicht mehr ausgehalten und die PDA legen lassen.

Wenn es "nur" die Wehen gewesen wären, hätte ich die besser verarbeiten können, aber so ging es nicht ohne Chemie.

LG, Nele
16. SSW

Beitrag von luix83 31.05.10 - 16:44 Uhr

#winke, hatte bei meiner Tochter auch eine PDA und bin froh das sie bei mir so toll gewirkt hat!!#huepfDas Legen der PDA war nicht schmerzhaft!Man merkt nur ein leichten Druck und ein "Knacken" wenn der Katether in den Rücken geschoben wird. Die PDA war nach den langen schmerzhaften Wehen echt ne Erlösung und ich brauchte hinterher beim "Flicken" keine zusätzliche Betäubung weil alles noch so extrem taub war!#schein;-)

Ich hoffe das es diesmal auch so wunderbar mit der PDA klappt!!!;-)

Lg luix83 37.SSW

Beitrag von kajana1 31.05.10 - 16:45 Uhr

vielen dank an alle....
ist wirklich hilfreich so ein paar meinungen zu hören
#kuss

Beitrag von castorc 31.05.10 - 16:51 Uhr

Bei mir wurde die PDA 2x gesetzt (erste mal nicht richtig positioniert). Ich habe das Setzten nicht als schlimm empfunden, obwohl ich so ein Nadel-Schisser bin. Schwierig für mich war nur das Stillhalten, meine Wehen kamen im Minutentakt (durch Einleitung).

Leider hat sie bei mir wohl nciht so gewirkt, denn ich habe keinerlei Besserung der Schmerzen gespürt. Dennoch setzte ich bei der nächsten geburt wieder auf eine PDA.

Beitrag von nisumu 31.05.10 - 16:51 Uhr

Ich hatte auch eine PDA und ich habe sie schon bekommen als der Mumu noch zu war. Allerdings muß ich auch dazu sagen, dass man mir gesagt hat, dass wenn der Mumu sich nicht öffnet, es ein KS wird. Mit diesem Wissen habe ich mich für die PDA entschieden und sie war einfach nur toll.
Das Legen habe ich nicht gemerkt, der bekannte "Betäubungspieks" eben und danach war ich vollkommen schmerzfrei und auch wieder entspannt.
Also ich würde es auch wieder machen.

lg nisumu

Beitrag von milkahase83 31.05.10 - 16:56 Uhr

Von deiner Beschreibung her, könnte ich gemeint sein:-)
Hatte auch ne PDA, das legen hat in keinster Weise geschmerzt, mußte sogar zwei Anläufe mitmachen, da die Kanüle nicht richtig lag.
Im Gegensatz zu den Wehen, ein Klacks.
Nur muß ich sagen, das sie zwar die Schmerzen lindert, jedoch der extreme Druck nach unten bleibt und kurz vor den Presswehen durfte ich auch nicht mehr auf den Dosierer drücken, sodass ich während den Presswehen richtig mitmachen konnte.
Im Endeffekt war es zwar ok, aber diesmal werde ich mit aller Kraft versuchen die Wehen so auszuhalten, denn die PDA hat bei mir die Wehen genommen, was oft vorkommt und der MUMU ging nicht auf, mußte dann an den Wehentropf und alles hat nur länger gedauert.

Beitrag von braut2 31.05.10 - 16:58 Uhr

Hab zwei Kinder und zwei mal mit PDA entbunden weil ich musste. Es ging bei beiden nach 24 Stunden Dauerwehen einfach nicht weiter. MuMu ging nicht weiter auf. Nach PDA- kein Problem. Die war für mich wie Uuuurlaub :-)
Eine runde ausruhen und schlafen und als es dann an die Presswehen ging, wurde mir die Betäubung runtergedreht, damit ich ordentlich mitarbeiten konnte.
Diesmal werd ich wohl früher ne PDA machen lassen wenn ich nach einigen Stunden merke es geht wieder mal nicht weiter..........

Lg b2

Beitrag von summer7708 31.05.10 - 16:58 Uhr

Hallo,

ich habe drei Kinder mit PDA entbunden. das legen war total unterschiedlich. Einmal total unangenehm und schemrzhaft (auszuhalten) weil man ja auch noch wehen hat und dann fummeln die da im Rücken rum und man kann sich nicht auf die Wehe konzentrieren sondern uß zweierlei Schmerz aushalten und das andere mal hab ich die PDa (das legen kaum gemerkt) und bei der 2.Geburt hab ich sie zu spät legen lassen habe die volle bandbreite der Schmerzen (Geburt) mitbekommen und bin da kaum gegen an gekommen... das war die Hölle.

Also falls du dich für eine PDA entscheidest dann bitte rechtzeitig denn meist dauert es auch noch bis der Narkosearzt Zeit hat...

Und ich würde nie wieder ohne PDA entbinden...

Aber jede Frau ist ja auch nicht so schmerzempfindlich wie ich..

Beitrag von miau2 31.05.10 - 17:13 Uhr

Hi,
ich hatte zwei Entbindungen mit PDA.

Bei der ersten tat sich trotz heftigster Wehen (allein durch einen Wehentropf produziert, ich hatte einen Blasensprung beim Wehenbelastungstest, und da ich grünes Fruchtwasser hatte wurde da alles soweit möglich "forciert") nicht viel am Muttermund. Dann wurde die PDA gelegt, und innerhalb weniger Stunden ging der MuMu fast komplett auf. Ich war super entspannt, habe von den Wehen absolut nichts mehr gespürt.

Das Problem war ein Geburtsstillstand (kombiniert mit abfallenden Herztönen), aber immerhin konnte die PDA direkt hochgespritzt und für den KS verwendet werden. Was natürlich auch nicht wirklich meine "Traumgeburt" war.

Zufrieden - na ja, keine Ahnung. Ob die Geburt ohne anders verlaufen wäre werde ich nie wissen. Ein Geburtsstillstand ist allerdings ein mögliches Risiko durch eine PDA.

Bei der zweiten Geburt habe ich ca. 19 Stunden heftige Wehen überstanden (wieder Blasensprung beim Wehenbelastungstest, weiteres Einleiten war dann aber kaum noch notwendig) und die PDA dann (gegen den Willen der Hebamme) doch noch bekommen, als der MuMu fast komplett offen war. Ich konnte einfach nicht mehr, und ich konnte mir vor allem nicht vorstellen, in dem Zustand noch zu pressen. 1,5 Stunden vorher hatte ich meine ganze Hoffnung in die Badewanne gelegt, tat auch wunderbar gut (kann ich nur empfehlen, das mal zu probieren) - nur war bei mir Dauerüberwachung sinnvoll, und das einzige wannentaugliche CTG hat den Geist aufgegeben. Also hatte sich das Thema "Wanne" nach einer sehr entspannenden, aber halt nur sehr kurzen Phase leider erledigt.

Der Anästhesist hat es dann geschafft, mir eine super leichte PDA zu legen (was allerdings, so wurde mir gesagt, nicht wirklich genau planbar ist), die wirklich nur die oberste Schmerzspitze "betäubt" hat. Ich hatte noch Schmerzen, reichlich, aber erträgliche.

Und konnte wieder prima atmen, prima mitarbeiten, und kurze Zeit später war unser Kleiner da.

Rückblickend war nicht nur ich davon überzeugt, dass es genau richtig gewesen ist, sondern es waren auch die Hebamme und die Ärztin dieser Meinung.

Das Legen der PDA war in beiden Fällen schmerz- und problemlos, unangenehm war nur die Haltung (bei mir hat eine Wehenpause nicht gereicht, ich musste sitzend mehrere Wehen veratmen - das war unangenehm). Schmerzhaft war nur später das Lösen vom Klebeband am Rücken - aber das war ja eine Sache von Sekunden.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von michelangela 31.05.10 - 18:48 Uhr

Ich hatte mir immer vorgenommen, ohne PDA zu entbinden #cool

Letzten Endes bekam ich auf eigenen Wunsch dann doch eine #schein - die Geburt dauerte nämlich insgesamt 32 Stunden #schock ....

Im Vergleich zu den fürchterlichen Wehenschmerzen #wolke war das Setzen der PDA ein Klacks.

Ich hätte zwar rein gefühlsmäßig lieber ohne PDA entbunden, mir ist aber klar, dass ich das nicht geschafft hätte.

LG und alles #klee
Sandra