Entbindungstermin rückt näher, Angst wird größer... Wer noch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:04 Uhr

Hallo liebe Mamis,

also ich möchte vorab bitten keine Kommentare zu posten, die es doof finden und nicht verstehen können wieso ich Angst vor der Geburt habe, denn das brauche ich nun am allerwenigsten!!

Nun zu meiner Lage:

Es ist ein WUnschkind und wir freuen uns ja RIESIG auf die Kleine. Alles ist schon vorbereitet, mein Mann kümmert sich auch sehr liebevoll um mich. Jedoch mit jedem vergehenden Tag empfinde ich eine größere Angst vor der Geburt. Es ist meine erste Entbindung und ich weiß nicht, was genau auf mich zukommt. Genau das macht mir Angst. Wie wird es verlaufen? Werde ich die Kraft finden? Wird mein Baby gesund zur Welt kommen? usw. usw.

All das macht mir Angst. Zuvor dachte ich weniger daran, aber nun...

Wie handhabt ihr das? Würde mich um einige Erfahrungsberichte oder Tipps freuen..

LG,
Semy 35.SSW

Beitrag von dascha81 31.05.10 - 20:08 Uhr

Kann ich verstehen.

Man sollte auch Angst haben!
Meine Mutter hatte mir vor der ersten Entbindung Märchen erzählt wie leicht alles ist und das es kaum wehtut.

Tja, alles war anders als wie ich gedacht habe.
Ok meine Geburt verlief nicht gut.
Ich riss bis in den Ars...
Saugglocke und Zange waren auch im einsatz#zitter
Für mich war es einfach nur schlim
So das alle anderen Geb, per KS waren.

Eine Geburt ist nie leicht schmerzlos oder schön!
Mit etwas Angst sollte man immer ran gehen.

Aber keine Panik, man überlebt es, und man hat ein super Entschädigung#verliebt

Beitrag von elaleinchen 31.05.10 - 20:09 Uhr

Das ist doch gaaaaanz normal, glaub mir! #liebdrueck

Und sobald du im KH bist, wirst du sehen...alles nimmt seinen gang und das ganz automatisch! ;-)

Klar.....es ist schmerzhaft, da mach ich dir nix vor, aber du kannst immer was gegen die schmerzen bekommen! Du musst es ja nicht aushalten!

Ich kann dich sehr gut verstehen!!
Ich hab 2 Kinder bekommen und hatte beide mal Angst....aber sobald du in den Wehen liegst ist die Angst weg!!

Freu dich auf die Geburt....es kann das schönste ereignis deines Lebens werden!!

Ich wünsch dir alles alles Gute!

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:11 Uhr

Vielen Dank solche Antworten lese ich immer gerne! Das macht Mut!

LG :-)

Beitrag von -baby2010- 31.05.10 - 20:52 Uhr

Hallo,

das ist ja mal total interessant. Wenn man in den Wehen liegt hat man keine Angst mehr?
Wie geht dann die Angst weg??


Bin sehr neugierig. :-)

Lg

Beitrag von deenchen 31.05.10 - 20:10 Uhr

Ich glaube diese Ängste hat jeder, manch einer mehr, der andere weniger.
Habe mich bei meiner 1. Schwangerschaft zum Ende hin auch nur noch unwohl gefühlt und wollte es einfach nur noch hinter mir haben.
Die letzten Wochen sind einfach nur doof, 1000 Ängste und man fühlt sich wie ein gestrandeter Wal.
Kopf hoch, versuch dich so gut wie möglich abzulenken und vertraue drauf, das bestimmt alles gut laufen wird.

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:11 Uhr

Vielen DANK!! :-)

Beitrag von nanunana79 31.05.10 - 20:13 Uhr

Hey,

also erstmal ist das überhaupt nicht albern oder so, das du Dir Gedanken machst wie die Geburt verlaufen wird. Hast du Dir den Kreissaal wo Du entbinden möchtest schon mal angesehen? Sie haben häufig auch Kennenlerntermine bei denen man auch die Hebammen kennen lernen kann. Da ich bei unserm ersten mit vorzeitigen Wehen im KH gelegen habe, kannte ich die Hebammen und die Räumlichkeiten sehr gut und wusste so, das da Leute sind die ihre Arbeit kennen und gut können.

Ich wünsche Dir für die Entbindung alles Gute

Liebe Grüße, nanunana79 mit Julius an der Hand und #ei 6+5

Beitrag von belala 31.05.10 - 20:14 Uhr

hallo semy,

aus dreifacher erfahrung kann ich dir sagen, gehe entspannt an die geburt.
gehe mit deinen wehen.
zerbrich dir nicht vorher den kopf, denn das ist vergeudete energie.

als ich jeweils wehen bekam, war ich mitten im geschehen.
ich habe mein 1. und 3.kind zuhause geboren.
für mich die besten geburten, da mich niemand störte und lediglich mein mann und die hebamme bei mir waren.

ich kann dir sagen, dass ich auch angst vor der 1. geburt hatte.
meine 2.geburt überraschte mich leider schon in der 25.ssw und vor der 3.geburt hatte ich einfach nur respekt.

dein körper bringst die kraftauf, wenn du ihn lässt.
soll heissen, dass möglichst wenig interveniert werden sollte.

die angst kann dir niemand nehmen. die wehen sind schmerzhaft, aber aushaltbar. die pressphase ist von geballter kraft und wenn dein baby geboren ist, bist du um eine beeindruckende erfahrung reicher.

lg belala

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:16 Uhr

Vielen Dank, das ist echt eine tolle Antwort von einer 3-fachen Mami :-)

Beitrag von elfriede258 31.05.10 - 20:15 Uhr

ich kann mir gut vorstellen, dass du angst vor der geburt hast. es kann schließlich keine frau leugnen (die schon kinder hat) das es nicht weh tut.
ich hab mich auf meine erste geburt gefreut. denk einfach an das wunderschöne gefühl wenn du dein würmchen das erstemal auf dem bauch liegen hast. gegen die schmerzen gibt es doch heute genug mittel. wer sie nicht ertragen möchte, muss es auch nicht.
mir hilft auch sehr mein glaube. ich bete einfach dafür, dass alles gut geht und wir bald wieder ein gesundes baby im arm halten dürfen.
du schaffst das schon!
lg peggy 38. ssw und gretchen 18 monate

Beitrag von dievio 31.05.10 - 20:16 Uhr

Hallo liebe Semy,

ich kann verstehen, dass du Angst hast, aber bitte vertrau darauf, dass dein Körper ganz genau weiß, was er zu tun hat. Alles wird gut werden, da bin ich ganz sicher.

Ich kann dir ein ganz tolles Buch empfehlen es heißt: "Die selbstbestimmte Geburt" von Ina May Gaskin. Es ist großartig! Und so wahr. Ich hatte vor der zweiten geburt Angst, allerdings dauerte es eine Weile bis ich herausgefunden habe, weshalb, denn ich fand die erste Geburt schön und die Schmerzen waren jederzeit zum Aushalten. Ich habe viel mit meiner Hebamme gesprochen (mach das auch) und sie hat mir das Buch empfohlen. Ich habe dann erkannt, dass ich "nur" Angst vor den Ärzten hatte.

Die erste Geburt war, weil es zu verschiedenen Interventionen kam, sehr turbulent. Ich habe mich dann noch einmal intensiv damit beschäftigt, was ich will und in einem Hebammenkreissaaal entbunden. Diese Geburt war sehr ruhig und sehr, sehr schön.

Während der Geburt schüttet dein Körper Adrenalin aus, so dass der Schmerz meiner Erfahrung nach gut bewältigt werden kann. Ja, es tut weh, aber es ist kein furchtbarer Schmerz, sondern ein sinnvoller. Jede Wehe bringt dich deinem Baby näher.

Unzählige Frauen vor dir haben Kinder schon Kinder bekommen und du wirst es auch schaffen. Vertrau auf deinen Körper und glaube an dich. Du schaffst das! Alles wird gut werden!

Überleg dir vorher was du willst und was nicht, aber beharr nicht darauf. Ich kann dir nicht sagen, wie es sich anfühlen wird. Es ist das grösste und tollste, was ich je geleistet habe. Noch heute - 7 Monate nach der zweiten Geburt - bekomme ich allein bei dem Gedanken an dieses Ereignis einen gewaltigen Adrenalinkick.

Wenn du magst, kann ich dir mein Buch schicken. Ich weiß nur nicht, wie wir uns kontakten sollen.

Ganz liebe Grüsse und du schaffst das!

Vio

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:21 Uhr

Vielen lieben Dank! Ich füge Dich als Freundin hinzu, bestätige bitte meine Freundschaftanfrage, dann können wir in Kontakt treten!

:-) LG

Beitrag von melanie-1979 31.05.10 - 20:20 Uhr

Hallo Semy !!

Willkommen im Club - ich bin morgen auch in der 35 SSW und krieg langsam immer mehr Schiss... #schwitz
Anfangs hat mich das gar nicht so beschäftigt, hatte viel um die Ohren und konnte alles für unsere Maus in Ruhe vorbereiten. Aber seitdem ich vorzeitige Wehen hab und weiß, dass mein Becken recht eng ist, krieg ich echt fast die Vollkrise #zitter
Versuche zwar ganz ruhig zu bleiben und mir NICHTS auszumalen, denn es kommt eh anders, wie man es sich vorstellt/wünscht.

Augen zu und durch... Was anderes bleibt uns wohl nicht übrig.

Lg Melli #winke

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:22 Uhr

Danke für die Antwort, gut zu wissen, dass ich nicht " alleine " bin..

LG :-)

Beitrag von daisy80 31.05.10 - 20:28 Uhr

Ich kann Dich gut verstehen.
Ich hatte auch eine Mordsangst.

Bei mir war es dann so, dass mit den Wehen (die waren auf einmal wie eingeschaltet da) die Angst ausgeschaltet war. Ich hatte das Gefühl, dass sich in meinem Körper ein uraltes Programm abspielt und alles irgendwie von alleine läuft.

Genauso war es ja im Prinzip auch.
Ich hatte das Glück, dass die Ärztin richtig Ahnung hatte und mir eine Pudendusblockade gesetzt hat. Da wird der Damm betäubt, so dass man keine Angst vor Schmerzen bei irgendwelchen Rissen, Schnitten etc. haben muss. Wenn Du die Möglichkeit hast: das ist echt eine klasse Sache, wird wohl aber nur noch selten gemacht, weil irgendwie "aus der Mode gekommen" (sagte meine Nachsorgehebi später).
Ich hatte dann auch Saugglockenunterstützung, fand das aber wirklich super. Ich hab nicht viel davon gemerkt und es war eine große Erleichterung.

Versuch, Dich so weit wie möglich auf Dich und Deinen Körper zu verlassen, dann wirst Du das gut schaffen.

Beitrag von dydnam 31.05.10 - 20:30 Uhr

Hey meine Liebe,

ich versteh dich total.

Hatte die gleiche Angst vor meiner ersten Entbindung. Und jetzt, da ich weiß wie es ist, ist es leider auch diesmal wieder nicht anders.

Bin offiziell in 2 Wochen fällig und hab zwischendurch echt richtig Panikmomente, wo mir die Tränen in die Augen schießen. Das sind dann so Augenblicke, wo ich mir total wünsche, nicht in meiner Haut stecken zu müssen.
Leider gibt es jetzt aber keinen Weg mehr zurück und wir müssen da durch. #zitter

Am besten ist, wenn du wirklich versuchst, dich abzulenken, und dich nicht all zu intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Lass es einfach auf dich zukommen. Wenn es dann losgeht, hast du ohnehin nicht mehr wirklich Zeit, darüber nachzudenken.

Wünsche dir alles Liebe und (uns beiden) viel Kraft
Mandy mit #stern (Ende Okt.2007), Silas an der Hand (*06.12.08), #stern (Ende März 2009) und #ei Tamino (37+6)

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:33 Uhr

Vielen Dank für die Ermutigung! Ich hoffe, dass alles gut verläuft für uns beide! :-)

LG

Beitrag von danafavi 31.05.10 - 20:43 Uhr

hallo du

Das du angst hast kann ich gut verstehen, hatte ich bei meiner ersten geburt auch .

der 2 ten sah ich schon gelassener entgegen.
warum sollte ich auch angst haben ? die geburt meiner ersten tochter war ein tolles erlebniss .

ich habe noch nie etwas schöners , intensiveres und gefühlvolleres erlebt.
ich wurde auch bei der 2 ten geburt mit tollen erlebnissen belohnt
und nun freue ich mich tierisch aufs dritte mal , allein bei dem gedanken könnt ich heulen.

naja zu weit abgeschweift ich wollte dir eigentlich nur mut machen und dir etwas von meinen durchweg positiven erfahrungen erzählen.
keine angst , das packst du !

im übrigen nummer 3 kommt zuhause ;-)



lg nadine und 26ssw#verliebt

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 20:51 Uhr

Danke & Viel Glück Dir/Euch auch! :-)

LG

Beitrag von laboe 31.05.10 - 20:56 Uhr

Huhu!
Also erstmal: Das ist ganz normal, gerade so um die Zeit rum, in der du dich befindest. Das ging mir damals auch so, als ich zum 1.Mal schwanger war. Gerade weil man nicht weiß, wie es wird, kann man sich aber auch nicht ganz so dolle Schmerzen vorstellen oder überhaupt die Empfindungen bei der Geburt. Das habe ich damals immer als Vorteil gesehen. Da ich nicht wusste, wie es wehtut, konnte ich auch nicht soooo dolle Angst davor haben. Weißte, was ich meine? Das ist eher die Angst vor dem Unbekannten.
Ich habe mir immer gesagt, dass es eine ganz natürliche Sache ist und ich froh sein kann, dass ich nicht irgendwo auf dem Land oder in der Steppe #schwitz entbinden muss. Man hat alle medizinischen Möglichkeiten, das ist ein Punkt, der einem Sicherheit geben kann. Dann habe ich auch immer an mein Baby gedacht, dass es ja in dem Moment auch so anstrendende Momente hat. Irgendwie hilft der Gedanke, dass man da nicht allein durch muss, sondern das Kleine ja auch "mitmacht".:-)

Mittlerweile bin ich das 2.Mal schwanger und ich muss sagen, da ich ja jetzt weiß, wie "es" sein kann, von den Schmerzen her usw., ist das Gefühl der Unsicherheit natürlich in gewissem Maße weg. Aber das, was hinzugekommen ist, ist die Gewissheit, dass man es schafft. Und das Gefühl danach ist das Schönste, was ich JE erlebt habe. #schein

Das, wovor ich "Angst" oder sagen wir etwas Bammel habe, ist, ob alles gut geht. Also man hat ja so eine ungefähre Ahnung, was alles schief gehen kann#zitter Aber vor den Schmerzen an sich habe ich keine Angst. Klar, so richtig Bock drauf habe ich jetzt nicht ;-) aber ohne geht es nicht.
Abgesehen davon habe ich eine liebe Beleghebi, die mit mir in die Geburt geht und die ganze Zeit an meiner Seite ist und mich nach bestem Können unterstützt. Das ist eine Tatsache, die mir am meisten Zuversicht schenkt! Das war bei der 1. Geburt nicht der Fall. Damit fällt ein großes Stück Ungewissheit weg, da ich mich VOLL auf sie verlasse. Sie kennt meine komplette Geschichte und weiß, was ich mag und was auf keinen Fall und das ist einfach super.:-D

Also, alles in allem kann ich dich super gut verstehen, aber ich kann dir nur sagen: Es wird alles gut gehen und du schaffst das! Und anschließend wirst du soooo unendlich stolz auf dich und deinen Körper sein und dein Babylein im Arm halten!#verliebt

Ich wünsche dir alles Gute und eine schöne Geburt!#klee#pro

Laboe (28.SSW), die auch gern schon so weit wäre...#huepf

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 21:04 Uhr

Vielen Dank-hast mir Mut gemacht! :-)

Beitrag von maylu28 31.05.10 - 21:00 Uhr

Hallo Semy,

ich hatte die gleichen Gefühle und als mir die Fruchtblase zu Hause geplatzt ist hab ich mir überhaupt keine Gedanken mehr darüber gemacht. Das war richtig komisch. Ich bin eher der Typ der ständig nachgrübbelt. Doch es war alles weg. Ich hab nur überlegt, ob ich alles habe, ob wohl meine Hebamme da sein wird, ob wir vor dem KH parken können (so ein Blödsinn)
So ging es mir die ganze Zeit.
Ich hatte Glück und hatte ein Traumgeburt, 4,5 Stunden und dann war er da.

Beim ersten Mal hatb ich mir gewunschen, ach wenn ich nur wüsste wie es ist, ich werde beim 2. mal bestimmt ruhiger sein, da ich ja weiss was auf mich zu kommt. Denkste, jetzt zum 2. Mal bin ich der Meinung, ach wenn ich doch nur nicht wüsste was auf mich zu kommt.

Aber ich hoffe, wenn es dann wieder los geht, dass ich dann einfach wieder nicht darüber nachdenke.

Das wünsche ich Dir auch, versuche so entspannt wie möglich zu sein. Mehr kann ich Dir nicht raten.

Alles Liebe,
Maylu

Beitrag von semra1977 31.05.10 - 21:07 Uhr

Vielen lieben Dank!

Beitrag von mandragora58 31.05.10 - 21:14 Uhr

hallo semy
(hab jetzt die ganzen antworten nicht gelesen#schein)
ich wollte dir nur sagen:
angst v.a. vor der 1. geburt ist voll ok. v.a. weil man viele schlimmen erlebnisse zu ohren bekommt... weil man in eine situation gerät, die man nicht kennt, aus der man nicht einfach fliehen kann. es gibt kein not-aus-button. der mann ist (hoffentlich) dabei, oder freundin.... aber eben nur dabei. da durch mußt du im prinzip ganz allein. oder auch nicht: das ist das erste gemeinsame heftige erlebnis von dir und deinem kind. und wenn alles vorbei ist, dann seid ihr beide einen kopf größer:-p

meine 1. kam (vorz blasensprung) per notkaiserschnitt in der 30.ssw. damals gabs noch kein Inet (ich hatte zumindest keins). hatte 2 bücher, keine freundinnen, schwestern oder so, die mich aufgeklärt haben. meine mutter spricht über so themen nicht und dann gabs da noch ne horrortante, bzw ne tante mit ner horrorversion von geburt.... (ich selbst war einfach jung und unerfahren, wußte nicht was auf mich zukam)
naja. ich/wir habens überlebt.
aber durch diese 1. geburt hatte ich richtig angst vor der 2.
da hatte ich z.g. nen guten FA, super hebammen und eine freundin die schon eine geburt hinter sich hatte. und die war ein traum.
und siehe da, trotz riesen angst wurde das eine wunderbare geburt im geburtshaus. und ich war megastolz auf mich#schein.....
und nr 3 war so schöööön! also die geburt, das baby sowieso. vorher hatte ich keine angst. nur respekt. ich hatte die 2. geburt auch so gut gemeistert... und ich hatte ein riesen urvertrauen. in das baby, in mich, in die hebamme, in die welt. wenn was passieren sollte dannn ändert man das durch angst eh nicht. angst verschließt nur und macht die geburt anstrengender/schmerzhafter.

und diesmal neben ein bisschen respekt, freu ich mich total drauf#huepf die schmerzen sind positiv (nicht so wie migräne... das ist lästig). und das ergebnis ist ein traum. und wer hats geschafft???? du und das baby (ein bisschen noch hebamme, und naja der mann beim händchenhalten;-))!!!

was ich super wichtig finde, auch um genau diese ängste zu besprechen, damit die nicht schon vorher ein trauma werden: eine gute hebamme, der man vollkommen vertraut. notfalls wechseln. und man darf nie die andere geburtvariante aus den augen verlieren.
nach kind 1 im OP im KH und nr 2 im GBH und kind 3 zuhause werde ich hoffentlich nr 4 wieder im GBH (weil zuhause nicht geht) bekommen. aber ich stelle mich genauso auf einen KS ein, damits kein schock wird, wenns so endet!!


lg und kopf hoch! du schaffst das!

do 36.ssw

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