Kita..wie war es bei euch?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von minimal2006 31.05.10 - 20:14 Uhr

Hallo

Meine Maus wird am 26.07. drei Jahre alt.
Seit April geht sie jeden DI von 9- 10/10:30 Uhr in die Kiat zum schnuppern und kennen lernen.
Anfänglich war sie ganz wild darauf und nun, mag sie nicht mehr gehen.
Sogar die Pampers blieb von jetzt auf gleich aus, weil sie in die Kita wollte!

Eben haben wir gegessen und ich hab ihr noch eine Geschichte vorgelesen.
Nachdem ich das Buch zur Seite gelegt habe, sagte ich
"Morgen gehst du wieder in die Kindergarten.. freust du dich schon?"

"Nein, Maike morgen keinen Kindergarten. Lieber zu Hause Mama bleiben!"

:-( Hm.. was mach ich denn nun?
Ich kann ihr das unmöglich durchgehen lassen.

Ab September MUSS sie gehen, weil ich dann meine Selbstständigkeit wieder aufnehme. Geplant ist das sie MO und MI von 9:00 bis 16:00 Uhr (mit Mittagessen, Mittagschlaf) bleiben soll.
DI,DO und FR von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Ab 01.07. geht sie fest.
Ich wollte Maike im Juli und August noch langsam ranführen.
So von 9:30 bis 12:00 Uhr.

Mir graut es schon.
Denn ich befürchte, das sie Theater machen wird.

Schnuppern eure auch?
Wie ist / war es bei euch?

LG Tanja


Beitrag von marjatta 31.05.10 - 20:38 Uhr

Hmmm, mir wurde gesagt, je älter die Kinder werden, desto länger dauert die Eingewöhnung.

Meiner ist jetzt mit 11,5 Monaten in die Eingewöhnung gekommen und mit 12,5 Monaten geht er fest jeden Tag von ca 8:30h bis 15:45h in die Kita.

Er geht gerne hin. Es gibt sicherlich Tage, da würde er lieber an Mama hängen, aber er mag seine Betreuer, vor allem die Betreuerin, ganz gerne. Heute hat er mir sogar gewinkt, als ich los bin. Kein Geheul, kein Protest.

Ich denke, morgen früh sieht die Welt wieder anders aus. Wichtig ist, dass Du damit kein schlechtes Gewissen hast und dass Regelmäßigkeit für die Kleinen schnell Sicherheit bringt. Keine Eingeständnisse, denn bei einem Nachbarsmädchen, die dann alternativ bei Oma bleiben darf, artet das dann schnell aus. Wenn sie keine Bock auf Kita hat, schiebt sie immer was vor. Klar, ist ja bequem, das Kind dann einfach nebenan bei Oma abzugeben. Aber entweder ich zieh das mit der Kitabetreuung durch, oder nicht.

Ob dann unterschiedlich lange Betreuungszeiten für die jeweiligen Tage eine gute Idee sind, kann ich nicht beurteilen. Ich würde - hätte ich diese Möglichkeit - immer die Tage in der Kita gleich gestalten, feste Zeiten zum Bringen und Abholen, und zwar jeden Tag, Mo-Fr. Man hat gerade bei Berufstätigkeit auch mal Zeit für sich selbst nötig. Das könnte man dann zu diesen Zeiten auch realisieren.
Meine einzige Auszeit ist Sonntags im Fitnessclub, wo er auch prima in die Betreuung geht. Mal für 1-2 Stunden. Ich wäre froh, unter der Woche mal hier oder da eine Stunde für mich zu haben - außer abends, wenn ich eh erledigt bin vom Job.

Ich war von Anfang an konsequent. Jeden Tag zu den von den Betreuern für die Eingewöhnung vorgegebenen Zeiten - abgesehen von Krankheitstagen - war er in der Kita. Klar, in Woche 3 war er dann gar nicht mehr begeistert. In Woche 4 gab es Protest, in Woche 5 hing es vom Betreuer ab, der ihn entgegen nahm, und seit Woche 6 geht es ohne Gebrüll, Protest und Tränen.

Er freut sich auf die Kita, weil es viel mehr Spaß bringt und interessanter als bei Mama zuhause. Hier passiert was. Die anderen Kinder haben Ideen, von denen er sich inspirieren läßt. Das kann ich ihm ja auch alles gar nicht bieten. Insofern kommt das sicherlich noch. Aber wie oben erwähnt, je älter, desto länger dauert es.

Gruß
marjatta

Beitrag von woelkchen1 31.05.10 - 21:16 Uhr

Hallo Tanja, bei uns ist es etwas anderes- Scarlett war etwas über ein Jahr. Die Eingewöhnung war so naja, sie hat anfangs geweint wenn wir gegangen sind, hat sich dann aber auch ablenken lassen!

Dazu kam, dass sie oft krank war, und hier und da mal einen oder mehrere Tage zu Hause- das war Gift!

Als sie dann endlich 2 Wochen täglich hintereinanderweg gegangen ist, ist der Knoten geplatzt! Von heut auf morgen war es ganz toll dort!

Also mein Tip- bring sie hin, und lass sie nicht mal hier und dort zu Hause- zum Beispiel Freitags oder so- wie ich es gern gemacht hab. Das kannst du später machen, aber zum dran gewöhnen ist das nix für die Mäuse.
Fühl dich mal rein- sie brauchen einfach ihre Zeit. Gehen muß sie nun mal, und dann erleichter ihr es, indem sie sehr regelmäßig geht!

Beitrag von eule07 31.05.10 - 22:54 Uhr

Hallo Tanja!

Hendrik ist mit knapp 2 Jahren in den Kiga gekommen und er hat lange gebraucht! Noch heute, also fast ein Jahr später, tut er sich gerade nach einem WE schwer. Er mag mich morgens nicht gehen lassen, aber wenn ich dann weg bin, geht er spielen und alles ist wunderbar. Nach dem Motto " ich versuch mal, ob Mama nicht doch schwach wird und mich mitnimmt". Das habe ich nie, war konsequent! Und trotzdem versucht er es immer noch.

Man muss eben sehen, dass sie daheim die volle Aufmerksamkeit haben und im Kiga sind ganz viele Kinder...

Ihr habt ja noch einige Zeit, dass wird schon klappen.

Eule