Ich mag nicht mehr Stillen!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mohnblumee 31.05.10 - 23:07 Uhr

Guten abend zusammen....

zu allererst bitte ich euch mich nicht zu Steinigen....aber....
ich finde das Stillen überhaupt nicht schön!

Meine Maus ist jetzt 7 tage alt,und wird natürlich gestillt....aber ich empfinde es eher als lästig...ich weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll!

Ich weiß nicht ob es nur eine Phase ist,aber ich denke total oft darüber nach,mit welcher Begründung ich aufhören könnte zu Stillen!!!!!

Meine Hebi und meine Familie sagen mir immer wieder das ich min.3 Monate Stillen sollte,aber der Gedanke daran verursacht bei mir Negatives Bauchkribbeln#schmoll

Ich schäme mich selbst das ich so denke aber es lässt mich nicht los!!!!!!!!

Hat jemand vielleicht auch Erfahrung mit solchen Gedanken,oder ähnliches erlebt????

Ich weiß echt nicht was ich machen soll???????

P.S: Ich weiß das Stillen das allerbeste fürs Kind ist!!!

Beitrag von sternchen7778 31.05.10 - 23:14 Uhr

Hallo,

ich hatte bei meinem Großen ähnliche Gedanken. Für alle war es selbstverständlich, dass man stillt. Wirklich gewollt, habe ICH es aber eigentlich nie. Ich hab's halt probiert. Es hat weh getan, war blutig, tränenreich. In mir wuchs immer mehr der Gedanke, dass ich keine Märtyrerin sein will. Dann kam der entscheidende Satz von meiner Hebi: "Ich unterstütz' Dich in beide Richtungen. Weiterstillen oder abstillen. Aber bei allen Vorteilen vom Stillen, das wichtigste ist eine glückliche Mama. Nur mit einer glücklichen Mama kann auch ein Baby richtig glücklich sein." Danach hat's bei mir "klick" gemacht. Ich hab' im Hauruck-Verfahren abgestillt und war glücklich, zufrieden mit mir selbst. Ich könnte mir bis heute nicht wirklich vorstellen, zu stillen. Egal, wie sehr es die anderen doch erwarten, für selbstverständlich erachten etc.

Ich drück' Dir die Daumen, dass Du die für Dich richtige Lösung findest#pro

LG, Sandra.

Beitrag von majasophia 01.06.10 - 05:55 Uhr

super antwort!

ein baby braucht vor allem ne glückliche mutter!

Beitrag von canadia.und.baby. 31.05.10 - 23:17 Uhr

Huhu,

Herzlichen Glückwunsch zu deiner Maus.

Wenn dich das stillen so überhaupt nicht gut tut , dann lass es!!

Auch Flaschenkinder werden groß :)


Lieben gruß und alles gute

Beitrag von baby.love 31.05.10 - 23:20 Uhr

hallo,
ich schreibe dir weil ich deinen beitrag sehr traurig finde... bei mir hat das stillen leider nicht richtig geklappt, aber die paar Tage die es geklappt hat waren so wunderschön... ich habe die nähe so sehr genossen. Mein Baby ganz nah bei mir... und ich kann ihren hunger stillen... so ein wunder!!!! #verliebt
diese doofen Fläschchen die meine tochter leider besser oder anders gesagt einfacher fand haben mir den lezten nerv geraubt, ehrlich!
das ständige spülen, sterilisieren ect. :-[.
was genau macht dich denn so unglücklich?? schmerzen deine brüste? das vergeht...
ist sie sonst ein eher anstrengedes baby? weint sie viel? will sie sehr oft an die brust?
versuche es doch zu genießen... wenn du abgestillt hast ist es vorbei. vielleicht bereust du es dann irgendwann!?
und ganz ehrlich... die zeit geht sooooooo schnell vorbei... du schaffst das bestimmt!! #pro
ich z.B. pumpe immer noch ab und habe auch 1000 mal nach gründen gesucht um abzustillen ;-). habe es nicht getan und bin soooooo stolz auf mich #schein ;-).

glg #herzlich baby.love mit #baby (7Mo.)

Beitrag von silbermandel 31.05.10 - 23:24 Uhr

Erstmal Glückwunsch zu Deiner Maus #baby

Lass doch noch ein bisschen Zeit vergehen, 7 Tage nach der Geburt, da sind Deine Hormone noch ein totaler Cocktail #glas

Die ersten Wochen können anstrengend sein, was das Stillen betrifft, aber es ist nun mal, wie Du ja selber auch geschrieben hast, das Beste für Dein Baby. Die Natur hat sich schon dabei was gedacht.
Und es lohnt sich, schau überleg Dir, hmm, was sind schon ein paar Monate zum ganzen Rest des Lebens.

Ich kann Dir nur raten weiter durch zu halten, sei stolz für jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, den Du stillst.

Liebe Grüße und Viel Glück
von Silbermandel
(die auch eine schwierige Anfangszeit hatte)

Beitrag von maryjane85 31.05.10 - 23:26 Uhr

Hi,

ich stille jetzt seit 14 Wochen. Und ich kenne solche Gedanken. Ich wollte immer sehr gerne stillen, aber mittlerweile denke ich sehr oft drüber nach abzustillen.

Aus welchem Grund findest du es lästig? Hast du Probleme beim Stillen? Dauert es dir zu lange?

Anfangs fand ich es auch sehr lästig. Im Kh bekam der Kleine noch die Flasche weil er unbedingt wg. schlechten Zuckerwerten essen musste und ich noch keinen Milcheinschuss hatte. Ich fand das viel besser, habe aber trotzdem darum gekämpft zu stillen. Es war sehr anstrengend, ich saß teilweise 1 Stunde mit ihm und die Brust tat weh.

Nach ein paar Wochen wurde es besser, stillen wurde zur Routine. Aber schon seit längerem haben wir Probleme.. Er fängt sehr oft nach wenigen Minuten an zu weinen. Ich vermute er ist zu faul zum saugen, wenn der Milchfluss nach paar Min. schwächer wird. Stillen ist zum Kampf geworden :-(

Ich halte mir aber immer vor Augen, dass es eine einmalige Zeit ist, die wir gemeinsam haben.

Das ist meine Einstellung. Aber ich verurteile niemanden, der bewusst mit Stillen aufhört. Ich denke, Milchpulver ersetzt Muttermilch nicht völlig, ist aber heutzutage nahrhaft genug um sie einem Kind zu geben.

Versuch es doch noch eine paar Tage, setze dir z.B. ein bestimmtes Datum. Und wenn du bis dahin immer noch keinen Gefallen daran findest, kannst du dir ja überlegen, abzustillen.

Man sollte sich bewusst sein, dass die Entscheidung nicht rückgängig gemacht werden kann. Viele bereuen es dann auch.

Beitrag von tina4370 31.05.10 - 23:27 Uhr

Hallo!

Fühl Dich mal gedrückt. #liebdrueck

Ich selbst finde das Stillen wunderschön, aber meine Cousine z.B. hat noch im KH abgestillt, weil sie schon vorher wusste, dass das nichts für sie ist. Ihre Tochter ist jetzt 8 Jahre alt und ein ganz tolles Mädchen. :-)

Also, langer Rede kurzer Sinn: wenn Du Dich mit dem Stillen so unwohl fühlst, dann lass es sein.
Dein Baby bekommt Deine negative Einstellung mit und wird somit vielleicht "lernen", dass Essen etwas Schlechtes ist. Und das wäre sicher nicht der Sinn der Sache.

Wie wäre es denn, wenn Du es erstmal mit Abpumpen und Fläschchen geben versuchst?!

Alles Gute und ganz liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09

Beitrag von superstar01 31.05.10 - 23:34 Uhr

ich selber stille und finde, es gibt nichts schöneres, aber eine bekannte von mir wollte auch auf keinen fall stillen und ihrem kind geht es SEHR gut und er hat schon nach 4 wochen durchgeschlafen. versuch es doch noch ein paar tage und wenn es dir immer noch nicht gefällt, dann lass es sein und gib die flasche und mach dir keinen kopf.

ich finde es schlimm, wenn sich die frauen rechtfertigen müssen, weil sie nicht stillen. lass dich nicht verunsichern. wenn dir nicht danach ist, gib die flasche und hab kein schlechtes gewissen.

Du bist die mama und du sollst glücklich sein =)

Beitrag von kalotati 31.05.10 - 23:37 Uhr

Hallo,
ich kann Dich gut verstehen. Ich fand am Stillen auch nie etwas schönes. Brauchst Dich nicht zu schämen!!! Wirklich nicht! Warum muss man es schön finden? Wer sagt das? Jeder empfindet anders! Am Anfang tuts auch noch tierischst weh, so dass ich mir erstmal ne Zeitspanne von 2 Wochen gesetzt habe... wenns dann nicht besser ist... hör ich auf mit Stillen. Jaja, hat dann auch aufgehört... aber schön war es immer noch nicht. Naja, ich sag mal soooo... es wurde zur Gewohnheit und damit war es auch irgendwann ok und vor allem praktisch... Außer wenn ich unterwegs war und sie Hunger hatte... fand ich es wieder ganz schrecklich.. mir schnell irgendwo ein stilles Örtchen zu suchen um meine Brust rauszuholen (sorry, für die Beschreibung). Habe dennoch durchgehalten... 5 Monate sogar...schulterklopf. Hatte mir eigentlich 6 vorgenommen... aber immerhin. Was soll ich sagen... abzustillen war sogar erstmal sehr merkwürdig... da habe ich gemerkt, dass irgendwie doch etwas Nähe verloren geht. Kanns net beschreiben. War aber auch nach 2 Tagen weg das Gefühl... Jetzt bin ich glücklich mit Flasche und Beikost. Hab kein schlechtes Gewissen, wenn Du nicht willst... Flaschenkindern geht es auch gut... seit ich meiner Flasche gebe sind sogar die Verdauungsprobleme weg!! Vielleicht versuchst Du es trotzdem noch eine Weile... dann bist Du vielleicht froh, dass Du die schwierige Anfangszeit überwunden hast und stillst noch paar Wochen weiter.
LG
kalotati

Beitrag von sweetwpt 31.05.10 - 23:59 Uhr

Hi,

ich werde dich nicht Steinigen :-), finde es nur schade das du nicht mehr stillen möchtest ich wollte so gerne und durfte dann auf grund einer Lungenembolie (musste Marcumar nehmen weil ich Heparin nicht Spritzen konnte) nicht mehr stillen das hat mir das Herz als Mutter zerissen.

Aber im grunde ist es deine entscheidung und du bist KEINEM weder deiner Hebi noch irgendjemanden aus deiner Familie rechenschaft schuldig warum du nicht mehr stillen magst oder kannst.

Entscheide aus dem Bauch heraus, du könntest ja auch erst mal abpumpen klappt super beim fernseh schauen habe etwas erfahrung damit denn mein Sohn wurde 6 Wochen gestillt bis ich dann nach 6 Wochen Marcumar nehmen musste.


Hoffe konnte dir was helfen
LG Kerstin

Beitrag von gioia0107 01.06.10 - 00:12 Uhr

Hi!

Dann hör halt auf!
Ich habe Lukas 6 WOchen lang gestillt und das Ergebnis ist, dass ich jetzt sage, das waren die schlimmsten 6 Wochen in meinem Leben. Eigentlich sollten das doch die schönsten sein, wenn man sein erstes Baby endlich hat. Ich hab dadurch auch totale Depressionen bekommen. Es hat weh getan, geblutet und ich habe im Internet nach Babyklappen gegoogelt, weil ich das alles einfach nicht mehr wollte. Ich hab schon das Heulen bekommen, wenn es zeitlich aufs nächste Stillen hinaus lief. Ich konnte ihn gar nicht richtig lieben, weil ich unterbewusst so unglücklich war. Als Lukas 6 WOchen alt wurde bekam ich eine Mandelentzündung vom Feinsten. Ich hatte hohes Fieber und musste heftige Medis nehmen. Damit war das Thema erledigt. Mama glücklich, Kind glücklich! Im Nachhinein hat mein Körper mir einfach ein Zeichen gegeben.
Also Lucy auf die Welt kam, hab ich mir gedacht:"Warum kann ich das nicht? Ich versuchs halt nochmal!" Nach 3 Tagen gings wieder los. Ich hab nurnoch geheult. Hab mich nachts im KH auf dem Klo versteckt und war völlig panisch, dass sie wach wird und die Schwestern sie mir bringen und ich stillen muss. Diesmal hab ich früher die Notbremse gezogen. Ich wollte sie nichtmal auf den Arm nehmen, war richtig depressiv.
In dem Moment wo meine Kinder dann ne Flasche im Mund hatten, war ich zwar auch kurz traurig, aber es war jeweils die richtige Entscheidung.
Meine erste Hebi hat mich förmlich durch diese 6 Wochen "geprügelt" und meine 2 war absolut entspannt, was mir geholfen hat.
N bisschen blöd war, dass ich beim 2. Kind mitten im Milcheinschuss abgestillt habe und meine Milch das gar nicht eingesehen hat. Ich hab dann 14 Tage Tabletten nehmen müssen und die Brust immer hochbinden müssen. Meine Kinder sind sehr glückliche, gesunde Kinder geworden und uns geht es echt gut, trotz des Stillstreiks!
Ausserdem bin ich gerne und viel unterwegs! Und wenn ich an den letzten Winter und den ganzen Schnee denke, dann bin ich echt froh, dass ich beim Schlitten fahren im Wald, die Thermoskanne und die Milchflasche und nicht die Brust auspacken musste. Ich kann auch mal ins Kino gehen oder alleine einkaufen oder spontan länger wegbleiben, weil Papa alles kann, was ich auch kann!

Ich wünsch Dir alles Gute und dass DU die für DICH richtige Entscheidung triffst!

LG Verena mit Lukas 4 und Lucy 9 Monate

Beitrag von mutschki 01.06.10 - 06:27 Uhr

hallo

kenne ich,mir gings bei meinem mittleren auch so. nach ca 5-6 wochen habe ich angestillt und war so erleichter,ich war richtig glücklich als ich ihm die flasche gab!
diesmal wollte ich es erst wieder mit dem stillen versuchen,weil ich auch dachte,es ist eben das beste,ich hatte ja auch so viel milch,jeder erwartet es sicher etc
2 wochen vor der geburt sagte mein mann,ob ich das wirklich wieder will,und ich sicher nicht stillen muss,soll ihm doch gleich die flasche geben dann beibt auch nicht wieder alles an mir hängen etc und ich nicht für ander stillen muss!

ich war froh das er das sagte. ich stille nicht,er bekommt von anfang an die flasche und wir sind glücklich :-D

lg carolin

Beitrag von quink 01.06.10 - 08:10 Uhr

Hy
Lass dich drücken und viel Kraft geben!

Stillen ist nicht einfach, das hatte ich gewusst. Wurde darauf vorbereitet, dass der anfang sehr schwehr und schmerzhaf sein könnte. - aber sicherlich nicht bei mir! - Tja denkste! Meine Brustwarzen sahen schon im Spital schlimm aus. Zu Hause biss ich durch, hatte bamel vor jeder Stillzeit. Mein Ziel war aber 6 monate zu stillen da wir beide allergiker sind.
Hatte wirklich auch mit den gedanken abzustillen gespielt.
Zum Glück reagierte nach 3 wochen die mütterberatung und meinte meine warze sei 3 geteilt und wenn ich weitere Kinder haben wolle so müsse ich nun reagieren. Sie schickte mich zu einer japanischen stilberatung. nach 2 h kam ich mit pumpe, schoppen, spezial sauger und anleitung heraus. meine warze hat sich erholt. Pumpe noch 1 x pro tag, damit sich meine Kleine weiter an Flasche gewöhnt.
gehe dieses wochenende mit der kleinen fort und ich werde pumpe, flasche etc. nicht mitnehmen, da die brüste viel infacher sind.

Kann nur sagen, wenn diese japanerin nicht gewesen wäre, würde ich trotz willen nicht mehr stillen.

Gib dir noch ein wenig zeit, der anfang ist schwer, lass es aber nicht so weit kommen wie bei mir. deine hormone sind noch in aufruhr, überstürtze keine entscheidung. Pumpe evt. mal ab und wenn es später immer noch nicht stimmt, dann still mit gutem gewissen ab. wie weiter oben schon gesagt, die Kleinen merken es und es wird dann nicht einfacher. Und eine glückliche mama gibt das weiter und ist deshalb das wichtigste.

Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine Entscheidung
Quink#sonne

Beitrag von oris 01.06.10 - 08:15 Uhr

Hallo,
Ich kenne dieses Gefühl. Hatte das bei beiden Kindern. Mit der Folge, dass ich bei der Grösseren nach einem Monat aufgehört habe. Bei dem Kleinen wurde ich ermutigt weiter zu machen, mir wurde oft gesagt dass das stillen schöner wird wenn sich alles einmal eingependelt hat. Das dauert halt einfach einen Monat oder länger. Und das stimmte! Stillen ist nach wie vor nicht meine Lieblingsbeschäftigung ;-), aber es ist sehr praktisch und jetzt wo es sich alles eingespielt hat auch kein Problem mehr. Ich bereue es dass ich bei meiner Grossen so schnell aufgegeben habe.
Ich würde dir raten es noch ein Weilchen zu probieren, wenn es nicht besser wird kannst du ja jeder Zeit aufhören.

Beitrag von aeni 01.06.10 - 08:27 Uhr

Huhu

bei Nora hat das stillen nicht geklappt...bzw die Schwestern Ham es verbockt...sie hat also nie an meiner Brust getrunken sonder von Beginn aus der Flasche....

Bei Linus hab ich es probiert...es kam nicht genug, trotz dauernd anlegen und abpumpen...daheim hätte ich dann alle Stunde anlegen müssen weil er so Hunger hatte...dann aben wir festgestellt, dass er einfach immer weitertrinkt obwohl er schon Satt ist...
Ich hatte nie ein gutes gefühl dabei und auch garkeine Zeit mehr für iwas anderes...
Nach 2 Wochen bekam ich nen nierenstau und musste medis nehmen die man nicht mit dem stillen kombinieren kann...danach kam nur noch aus einer Brust Milch...dann hab ich es aufgegeben...

Seit er die Flasche kriegt sind wir alle glücklicher...und er und Nora sind trotz Flasche gesunde Kinder...

Mach was du für richtig hälst...und wenn du immer ein schlechtes Gefühl mit dem stillen verbindest, dann still ab und gib die Flasche...

Lg

Beitrag von crazydolphin 01.06.10 - 08:35 Uhr

hallo!!!!

also, ich kenne das gefühl auch! ich hab auch soooooo oft gesagt ich stille ab, ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr! ja, ich hab sogar angefangen flasche zu geben, 1-2 am tag! und soll ich dir was sagen?? ich bin mit meinem gewissen nicht klar gekommen. dacht dann, ok belassen wir es bei 1-2 flaschen. ja und dann hat die maus angefangen die brust zu verweigern... von da an hab ich keine flasche mehr gegeben. da war se 12 wochen alt. jetzt ist sie morgen 20 wochen ( boaaaah wie die zeit vergeht #schock ) und ich stille immer noch. aber nicht mehr voll, da ich mit beikost gestartet hab und DAS bereu ich nicht, denn seit dem hat sie nicht mehr so oft und stark bauchweh #huepf
wenn es nicht klappt stille ab, aber du musst eben auch mit deinem gewissen klar kommen. ich bin selbst ein flaschenkind und bin gesund, hab keine allergien oder sonst was;-)

lg

Beitrag von maylu28 01.06.10 - 08:42 Uhr

Hallo, laß Dich erstmal drücken...#liebdrueck

Versuche erstmal zu Ergründen ob es vielleicht wirklich nicht die Hormone sind, die mache so was sie wollen mit einem. Wenn Du nicht weiter stillen möchtest, kann ich das voll verstehen. Ich hatte irre Probleme mit dem Stillen und hab echt bis zur Erschöffung weiter gekämpft. Zudem musste ich dann auch noch lange Stillen, weil mein Kleiner ein Flaschenverweigerer war und von Beikost bis er 9 Monate alt war ncihts wissen wollte.
Das war echt hart. Zudem konnte mich keiner mal Ablösen, alle 2-3 Stunden musste ich ran, und mein Mann hätte mir so gerne was abgenommen.

Ich werde es diesemal wieder probieren, aber ich hab schon gesagt, wenns schwierig wird, bekommt er/sie die Flasche und ich pumpe ab. Dann bekommt er trotzdem die gute Milch und ich hab etwas Zeit zum Erholen.

Überlegt Dir doch diese Alternative. Mein Cousin lebt in Amerika, und da ist es üblich, dass man Pumpstillt, wie sie das nennen.

Liebe Grüße,
Maylu

Beitrag von gindigandi 01.06.10 - 09:42 Uhr

Hey,
ich kann dich total gut verstehen. bei mir war es die ersten 4 wochen auch so. es wollte bei mir allerdings nicht so klappen. ich war völlig angespannt weil es so weh tat und mein kleiner hat nur gebrüllt. es war so furchtbar. meine hebámme sagte sie unterstützt mich auch bei den fläschchen und sie hat lieber eine glückliche mama mit fläschchen in der hand als eine unglückliche mit dem kind an der brust. fand ich gut. aber ich hab durchgehalten. mitlerweile sind 11 wochen um und ich stille immer noch. es gibt allerdings immer noch tage wo ich es echt lieber lassen würde. nun hab ich es aber schon so lange durchgehalten nun ziehe ich die 6 monate durch. du brauchst dich überhaupt nicht schämen. wenn du es wirklich nicht magst dann laß es. flaschenkinder werden schließlich auch groß.
liebe grüße

Beitrag von daisy80 01.06.10 - 09:55 Uhr

Ich stille jetzt auch seit 5 Monaten. Am Anfang war es echt hart. Leo hat pro Seite locker eine Stunde gebraucht, es tat weh und die BW waren kaputt.

Und nun? Joah, ich stille. Es nervt mich nicht im Geringsten, aber ich sage auch nicht "Aaaaaach, ist das wunderschööööön" oder verbinde damit jetzt große emotionale Dinge.
Ich tus einfach. Es ist schön bequem, man hat immer alles passend dabei und es ist preisgünstig und zudem noch gut fürs Kind.

Wenn es nicht geklappt hätte, dann halt nicht. Wär zwar schön gewesen, aber seis drum.

Wenn Du noch ein bisschen Durchhaltevermögen hast, versuchs doch, bis sich das Hormonchaos gelegt hat. Und wenn Du dann immer noch sagst "nee, das ist nix für mich", gibts zum Glück wunderbare Fläschchennahrung. Damit werden die Zwerge auch groß.
Mach Dir keinen Stress damit. Da gibts noch genug andere Sachen, die das verursachen #tasse

Beitrag von kleene2003 01.06.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

bei meinen ersten Sohn ging es mir ähnlich wie dir. Hinausgelaufen ist es auf Flasche, womit ich erstmal sehr glücklich war. Aber im nachhinein hatte ich echt zu kämpfen und fragte mich wieso ich doofe Kuh nicht durchgehalten habe. Wieso ich so feige aufgegeben habe, wobei ich doch sonst immer so ehrgeizig bin. Nun ja es war das erste Kind, die Hormone und somit alles drunter und drüber. Bereut habe ich es, aber er ist auch so gut "groß" geworden;-)

Beim 2. Kind war es anders. Diesmal sagte ich mir von vorne rein, stillen klappt und muss nur erlernt werden. Und ja es war erstmal anstrengend, schließlich ist es was Neues. Aber jede andere neue Aufgabe oder Job muss auch erlernt werden. Hebamme meinte: die ersten 6 Wochen, dann wird alles besser, wenn du da nicht aufgegeben hast, dann hast du es gepackt.
Und was soll ich sagen? Sie hatte recht. Der Gedanke kam gerade in der Anfangszeit oft: komm stille ab, geb die Flasche. Dann kann auch mal Papa etc.
Aber nein mein Ehrgeiz war diesmal bei mir und es war gut so. Klar, Kind kam stündlich, das anlegen musste erlernt werden, dann gab es Stillstreiks, er machte den Mund nicht richtig auf. Milchstau und nen Pilz.
Dann machte ich mich frei und sagte mir, es wird nicht auf die Uhr geschaut und es geht nur nach dein Baby.
Nach den 6 Wochen ging es Berg auf.

Heute stille ich immernoch voll (das bissl Brei was er isst, kann man nicht zählen#rofl), ich hatte mir 6 Monate vorgenommen und bin nun, wenn auch nur ein paar Tage, drüber. Es ist wunderschön, die Nähe, die Zärtlichkeit, das Wissen mein Kind wird von mir genährt und die Verbundeheit, DAS will ich nie mehr missen. Wie er friedlich trinkt, mich dabei anschaut, seine Hand meine sucht, dann los läßt und mich mit seinen Lächeln verzaubert, das mir sagt Mama ich liebe dich. Sowas geb ich nicht mehr her und es war es wirklich Wert, einfach die A...backen zusammen zu kneifen und durchzuhalten. So eine intensive Nähe wie beim stillen, wird man nie mit einen Kind bekommen, da kommt leider keine Flasche ran. Aber um sowas schönes Erfahren zu dürfen, muss man halt einfach durchhalten. Es ist halt eine Art Behlohnung für die ganze Mühe.

Aber dennoch, du musst entscheiden, du musst dich wohl fühlen, steinigen wird dich keiner. Dein Kind wird so oder so groß und auch glücklich sein. Aber bedenke auch, man kann Dinge bereuen und daher solltest du dir wirklich sicher sein.

Lg Nancy

Beitrag von sisi1976 01.06.10 - 13:53 Uhr

Hallo!

Ich kann dich gut verstehen! Mir gings ähnlich!
Ich wurde eigentlich zum Stillen überredet von Hebamme, meinem Mann... Also probierte ich es! Es klappte nicht! Ich tat aber alles dafür, um Milch zu bekommen! Malzbier, literweise sprudelfreies Wasser, 2 Tassen Stilltee... hab sie auch fast rund um die Uhr angelegt, das soll ja auch die MEnge erhöhen, tat es aber nicht! Natalie schrie rund um die Uhr, auch an der Brust und wenn ich drückte, kam nix raus! Vielleicht lags auch daran, dass ich eigentlich gar nicht stillen wollte, aber das interessierte niemanden! Auch, dass sie nicht zunahm, war kein Argument!
Hebamme meinte, durchhalten!!! Nach 8 Wochen hab ich mal abgepumpt und es kam fast nix! Ich hab also mein Kind 8 Wochen lang hungern lassen!!!!!!
Von da an gabs die Flasche! Abstillen musste ich gar nicht, denn es war ja nix da zum Abstillen!
Seitdem schreit sie kaum mehr, lacht fast den ganzen TAg und ist einfach nur zufrieden! Hat ordentlich zugelegt (fast schon zu viel)!

Erst hatte ich ein schlechtes Gewissen, aber das wurde mir gemacht!
Meine Schwester und eine Freundin brachten es dann auf den Punkt:
"Was ist an Muttermilch sooo toll, wenn sie davon nur schreit und nicht satt wird??"" Ja, das stimmte! Mit Hipp ist sie glücklicher! Und ich auch!

Ehrlich gesagt, fand ich auch nix Tolles am Stillen! Meine Maus ist mir auch so sehr nahe! Wir schmusen soviel rum!

Ein nächstes Kind werde ich definitiv nicht stillen, selbst wenn ich literweise Milch hätte! und überreden werde ich mich auch nicht mehr lasen! Hipp-Nahrung werde ich mir auch von niemanden mehr schlecht reden lassen!!!!
Das tu ich mir nicht noch mal an!!!

Mein Rat: Gib die Flasche ehe du dich fertig machst!
Eine glückliche und liebende Mutter ist tausendmal mehr wert als Muttermilch geben um jeden PReis!

LG Sisi

Beitrag von koerci 01.06.10 - 15:40 Uhr

Ich verstehe dich, bei mir war es auch so.
Ich hatte schon jedesmal Angst, wenn die Maus blinzelte, dass sie gleich aufwacht und ich stillen muss #zitter

Ich habe nach 5 Wochen aufgehört, und es war für uns die beste Entscheidung.
Klar, Mumi ist das beste für die Kinder, aber was bringt meiner Maus Mumi, wenn ich ständig schlecht drauf und am heulen bin?

Als wir angefangen haben die Flasche zu geben, ging es mir schlagartig wieder gut und meiner Kleinen somit auch.

Setz dich nicht so unter Druck. Entscheide DU, wie es für EUCH am besten ist. Egal, was andere sagen!

Alles Liebe
koerCi

Beitrag von krisksc 01.06.10 - 22:55 Uhr

Ich kann dich voll und ganz verstehen, mir ging es ähnlich.

Der Kleine hat im Krankenhaus keinen einzigen Tropfen Muttermilch getrunken, wir haben ihn einfach nicht angelegt bekommen. Dann der Stress der Schwestern: Sie müssen es so, und so und so und so machen... Jede Schwester hatte eine andere Meinung. Ich hatte echt Angst, wenn eine Schwester ins Zimmer kam, dass ich wieder was beim Anlegen falsch mache. Am Ende hab ich gesagt: Gebt ihm Fläschchen, ich probier es zu Hause mit der Hebamme in Ruhe. Die Hebamme kam und nach 5 Minuten hat der Kleine an der Brust getrunken.

Doch es hat nie richtig geklappt. Ich vermute, die Milch im Krankenhaus hat seinen Magen schon so sehr geweitet, so dass ich mit meiner wenigen Milch gar nicht hinterher kam, um ihn satt zu machen. Also hatten wir immer viel Geschrei. Ich hab gestillt, gepumpt, gestillt, gepumt. Ich war den ganzen Tag nur mit Stillen und Pumpen beschäftigt. Ich konnte nicht mehr. Ich hab so oft auf dem Sofa gesessen und gesagt: Diese Scheiß-Stillerei. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich nie damit angefangen.

Aber ich hab mich durchgebissen und hab 3,5 Monate voll gestillt. Ich fands dann mit der Zeit richtig schön. Aber ich hab einen Fehler gemacht. Die Milch, die ich abgepumpt hab, wollt ich ja nicht wegschmeißen. Also haben wir sie ihm abends gefüttert. Mit der Zeit hat er gerafft, dass es aus der Flasche viel leichter kommt und hat die Brust verweigert. Von heut auf morgen. Er wollte einfach nicht mehr. Wir haben echt viel versucht, aber er hat dann lieber gehungert, als bei mir an der Brust zu trinken.

Und was soll ich sagen, während ich hier sitze, rinnen mir die Tränen übers Gesicht, weil es so traurig fand und immer noch finde, dass er die Brust einfach verweigert hat. Ich Nachhinnein muss ich sagen, ich hätte ihn bis zum Schulalter gestillt, wenn er das gewollt hätte.

Aber Fläschchen zu geben ist auch nicht schlimm. Ich hatte immer Probleme in der Öffentlichkeit zu Stillen wegen meiner großen Brust, mit der Flasche hatte ich nie Probleme. Auch hat er beim Stillen gespuckt. Als er es dann verweigert hat, sind wir auf AR-Nahrung umgestiegen und somit hatte auch die Spuckerei ein Ende.

Also überleg dir gut, welche Entscheidung du triffst. Das Abstillen lässt sich nicht so schnell und so leicht rückgäng machen.

LG krisksc