Note 1

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von zanadu01 01.06.10 - 09:04 Uhr

Ab nästes Jahr ( 3 Klase) gib es bei uns Noten. Mich hat allerdings erstaunt das es nur bei 100% eine Note 1 gib. Ist das bei euch auch so?

Beitrag von renate61 01.06.10 - 09:12 Uhr

Allerdings.so sollte es in der Grundschule schon sein.Das wurde bei meinen Kindern auch so praktiziert.Ich wundere mich schon das auf dem Gymnasium welches meine Tochter besucht es noch bei einigen Fehlern eine Eins gibt.Da gibt es für null Fehler und sauberes arbeiten eine einsplus..Bei einer bestimmten Fehlerzahl eine glatte eins,ab einer bestimmten Zahl eins minus.

Beitrag von fraukef 01.06.10 - 18:05 Uhr

na das nenn ich mal ne inflationäre Notenvergabe...

Beitrag von ja-frager 01.06.10 - 09:34 Uhr

naja, gibt ja meist nur zehn oder zwanzig punkte. von daher ist das schlecht zu unterteilen.

"wir" sind typische verpasste-eins-schüler, also immer ein schusselfehler und dadurch eine zwei#schmoll

Beitrag von spyro74 01.06.10 - 09:46 Uhr

Hmmmm hier gibt es schon ab dem zweiten Schuljahr Noten und im Sommer kommt dann das erste Notenzeugnis von meiner Großen.

Und ja ist hier auch so, bei Dikaten mit einem halben Fehler ist dann schon eine 1- und bei einem Fehler eine 2+ so sieht es auch bei den Mathearbeiten aus.

LG
Spyro

Beitrag von marion2 01.06.10 - 09:52 Uhr

Hallo,

manche Lehrer geben 1en erst bei 110%. Das ist dann aber erst in den höheren Klassenstufen der Fall - und - legitim.

Eine 1 bedeutet SEHR GUT.

Gruß Marion

Beitrag von ja-frager 01.06.10 - 09:59 Uhr

wie soll das denn gehen???

hatte damals ja auch eine 1plus, weil es ein aufsatz war, in dem ich überdurchschnittlich gut abschnitt und wirklich gar nichts zu bemängeln war und die erwartungen übertroffen hab.

aber wir reden ja hier von 3. klasse, da sind die tests doch eher standard, wie sollte ein kind da auf 110% kommen??? den hintergrund ausmalen??? noch ein blümchen drunter malen???

Beitrag von marion2 01.06.10 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich schrieb doch: In höheren Klassenstufen ;-) in der dritten natürlich nicht.

War ja nur zur Verdeutlichung, was eine 1 eigentlich ist.

"Sehr gut" eben.

Das geht über die Aneignung von Wissen zum Thema über den im Unterricht behandelten Stoff hinaus. Ich hatte so eine 1 nie #schein

LG Marion

Beitrag von ja-frager 01.06.10 - 10:37 Uhr

echt nicht? nie eine eins?

les ja öftermal was von dir, das hätt ich nicht erwartet:-D

Beitrag von marion2 02.06.10 - 08:38 Uhr

So eine 110%-1 hatte ich nie. ;-) Ne 1 schon Mal, aber dann bei Lehrern, denen 95% genügten. Ich bin zu schusselig für 100 % ;-)

Beitrag von knutschka 01.06.10 - 12:28 Uhr

Hallo,

ich klinke mich hier einfach noch ein.

Es ist richtig, was Marion sagt. Eine 1 sollte es eigentlich erst ab über 100% geben. Die 100% beziehen sich auf den Erwartungshorizont. Eine 1 bedeutet nämlich, dass die Anforderungen über die Maßer erfüllt wurden. Eine 2 bedeutet, dass sie komplett erfüllt wurden.

In Mathematik kann das über Zusatzaufgaben funktionieren, in Fächern wie Philosophie zum Beispiel aber auch dadurch, dass der Schüler zusätzliche Argumente oder eine über die Maßen überzeugende Argumentationsstruktur verwendet.

Momentan wird eine 1 viel zu schnell gegeben. Wenn man diese Regelung wirklich komplett umsetzen würde, gäbe es wesentlich mehr 3er Schüler und das wäre auch nicht schlimm.

Das Problem ist, dass die Regelungen uneinheitlich umgesetzt werden: in der einen Klasse oder Schule wird streng bewertet, in der nächsten schon wieder nicht. Deswegen sagen Ziffernnoten auch nur wenig über die wirklichen Kompetenzen von Schülern aus.

LG Berna

Beitrag von manavgat 01.06.10 - 12:59 Uhr

Kind und Mutter müssen ein Lied:

unsere Lehrerin ist die Beste

einstudieren und fehlerfrei performen....


dann, und nur dann


gibt es vielleicht


eine 1


Ironie off.

Gruß

manavgat

Beitrag von marion2 02.06.10 - 08:39 Uhr

#rofl

der war gut

#danke

so kam mir das auch vor ;-)

Gruß Marion

Beitrag von elternzeit-papa 01.06.10 - 10:03 Uhr

Hallo,

es kommt natürlich schon darauf an, wie schwer die Arbeit an sich war. Z.B. bei einem Abschreibe-Diktat oder bei einem Diktat mit geübtem Text sollte man nur bei Null Fehlern die 1 geben.

Etwas anderes ist es, wenn z.B. in der 4. Klasse ein ungeübtes Diktat über ca. 1 DINA4-Seite geschrieben wird, und es auch da bei einem Fehler eine 2+ gibt.

Ganz oft beobachte ich folgendes (und zwar auch noch in Studium und Ausbildung): Für die guten Leute ist es fast unmöglich, eine 1 zu schaffen. Bei den 4en hingegen gibt es dann noch Mitleidspunkte ohne Ende.

Meine Meinung also: Die 1 sollte schon auch zu schaffen sein, und auch bei der 1 sollte einge gewisse Bandbreite zugelassen werden. Hier in Niedersachsen ist das in den neuen Kerncurricula fürs Gymnasium z.B. auch so festgelegt: In Mathe gibt es ab 50 % der Punkte eine 4, die übrigen Noten sind in etwa gleichen Abständen einzuteilen (also 12,5 % für jede Note). Seit ich so bewerte, fallen die Arbeiten auch viel vernünftiger aus, man hat bei allen Noten was dabei und keine riesige Häufung bei der 3.

Ich halte es für falsch, einerseits sehr leichte Arbeiten zu schreiben und andererseits diese dann sehr streng zu bewerten, das führt zu einem übertriebenen Perfektionismus und Pedanterie, die die Schüler nervös macht.

Beitrag von arthurmama 02.06.10 - 16:29 Uhr

Hallo megapapa!

100 Unterschriften von mir unter "zu leichte Arbeiten, die zu streng beurteilt werden".

Für einieg Kinder (insbesondere Jungs in der GS) ist diese Art der Beuteilung eine Todesstrafe. Wenn die mal in Mathe das völlig korrekte Ergebnis, bzw. die Antwort mit einem Strich, aber ohne Lineal statt mit einem doppelten Strich und mit Lineal unterstrichen haben und dafür dann einen halben Punkt Abzug bekommen. Bei 3 solcher "Fehler" in einer Arbeit haben die schon die 2 eingefahren und haben mathematisch gesehen ALLES OK!

Und dann muß ich so einem Kind erklären, dass es um einen ganze Note schlechter ist in Mathe als das Nachbarkind, das sehr viel mehr Hilfe bei der Vorbereitung des Stoffes gebraucht hatte, aber eben ordentlicher war. Es ist demotivierend, frustierend und nicht vermittelbar.

Die Bewertung mag zwar fair sein, aber was wird denn bewertet????? Mathe oder irgendein anderer INHALT kann es wohl nicht sein!

LG, I.

Beitrag von rienchen77 01.06.10 - 10:06 Uhr

Note 1 heißt fehlerfrei... und warum sollte es denn eine 1 denn bei nicht 100% geben?

Beitrag von manavgat 01.06.10 - 12:57 Uhr

Ich weiß nicht, warum Lehrer so gut wie nie eine 1 im Zeugnis geben. Ich kenne Kinder, die können sich anstrengen wie sie wollen, immer hat der Lehrer was zu mäkeln und wenn es Sachen sind, die mit der Leistung gar nichts zu tun haben.

Das ist einfach nur traurig.

Gruß

Manavgat

Beitrag von knutschka 01.06.10 - 13:06 Uhr

Hallo,

ganz einfach, weil der Anspruch an eine 1 heute ein anderer ist, als er es früher war. Traurig ist eigentlich vielmehr, dass sich nicht alle Lehrer dran halten und dann Ungerechtigkeiten entstehen. Wenn alle Lehrer so bewerten würden, wie es die Rahmenrichtlinien (zumindest hier in MV) verlangen, dann würde es zwar mehr 3er-Schüler geben, aber es käme wenigstens ein halbwegs realistisches Bild dabei raus. Solange Lehrer bewerten, wie sie lustig sind, sind Ziffernnoten maximal innerhalb einer Klasse wirklich aussagekräftig.

LG Berna

Beitrag von inkognito1810 01.06.10 - 17:38 Uhr

Bei uns war der Notenschlüssel folgenermaßen:

1 >99% (Prüfung 98)
2 >95% (Prüfung 86)
3 >85% (Prüfung 64)
4 >72% (Prüfung 42)
5 >42% (Prüfung 24)

Dazu durften die Lehrer noch individuelle Regelungen finden.

Beitrag von zanadu01 02.06.10 - 07:30 Uhr

Halo, vielen Dank für eure Antwoten.
Ich wunderer mich nur, das s wenn ich hier von den Noten der Kinder lese es fast immer einzen und zweien sind. Bei uns werden diese Noten in den Klassenarbeiten wohl ausnahmen bleiben. Trotz "sehr guter" Leistungen passiert doch immer kleine Fehler.

Beitrag von gussymaus 02.06.10 - 14:30 Uhr

ich kenne es auch nur so... sull fehler ist sehr gut, alles andere kann nur gut sein, höchstens... aber in der grundschule werden ja in der arbeit auch keine 200fehlermöglichkeiten gegeben, bei einer falschen antwort von 10 sind das ja auch schon 10%, da kann man ja keine 1 mehr erwarten...

außerdem ist und bleibt die eins eine auszeichnung für was besonderes. wenn jeder zweite eine hätte wäre es hjan ichts besonderes mehr... wie soll man denn dann die besonders heruasragenden schüler benoten?

ich finds ok. ich würde aber auch nir mehr als eine 3 ERWARTEN. nett ist natürlich ein 2 zu haben, aber 3 ist befriedigend, und damit bin ich dann auch zufrieden, wenn es eben zu mehr grad nicht reicht.