Mein Neffe nässt fast täglich ins bett mit 19 Jahren

Archiv des urbia-Forums Bettnässen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Bettnässen

Hier noch einmal zum Nachlesen: In unserem Expertenforum beantwortete Universitätsdozent Dr. Hans Salzer - Facharzt für Kinderheilkunde - eure Fragen zum Thema Bettnässen.

Beitrag von nanu1984 01.06.10 - 09:45 Uhr

Guten morgen!!!

Und zwar hat mein Neffe ein großes Problem er macht noch fast täglich nachts ins bett und das mit fast 19 Jahren...

Er war schon bein Urologen (hoffe das ist richtig) leider konnte er nichts fest stellen außer Tabletten verschreiben hat er sonst nichts gemacht...Der hat die dann abgesetzt da die nach längerem einnehmen Potenz Probleme verursachen.

Er hatte auch eine Hypnosetherapie hinter sich die Ihm leider nicht gebracht hat...

Er hat große familiäre Probleme ( wohnt seit 3 Jahren bei Oma und Opa ),er hat keine wünsche für sein leben, kann 13 stunden am stück Computer spielen und wahrscheinlich Kifft er,rauch auch so fast eine Zigarette nach der anderen und ist am zittern noch schlimmer als meine Oma mit fast 90...

Wenn man ihm sagt er soll doch bitte weniger trinken dann macht er das noch extra und trink bis zu 3 - 4 liter am tag...

Ich denke mal das er das einfach so noch akzeptiert das er immer noch ins bett macht und nichts dagegen machen möchte...

Vielleicht können Sie mir ein Rat geben was man noch machen kann...
Meine Familie weiß nicht mehr weiter...

Mit freundlichen Grüßen

nanu 1984

Beitrag von silver206 01.06.10 - 11:10 Uhr

Hallo,

ich glaube, da trifft der Spruch: "Pipi sind die Tränen der Seele" voll ins Schwarze.

Wenn es nichts körüerliches ist, wird es wohl etwas seelisches sein.

Alles Gute für Deinen Neffen!


LG Irene

Beitrag von EXPERTE 02.06.10 - 13:23 Uhr


Liebe nanu1984,

als Kinderarzt gehört Ihr Neffe nicht mehr zur „Alterklasse“, bei der ich kompetent Auskunft geben kann. Aber ich denke das Einnässen ist nur ein Symptom eines größeren Problems, das wahrscheinlich eher im seelischen Bereich liegt. Ich würde Ihrem Verwandten empfehlen einen Arzt der Erfahrung auf dem Gebiet der Psychosomatik hat oder einen Psychiater aufzusuchen. Leider gibt es in solchen Fällen keine Wundermittel, sondern es handelt sich um langwierige und aufwändige Therapien.

Viele Grüße

Dr. Salzer