Braucht man unbedingt eine Hebi-Nachsorge nach der Geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von espirino 01.06.10 - 14:52 Uhr

Hallo zusammen,

meine Frage steht ja schon oben.

Dieses Kind jetzt ist ja nicht mein erstes. Ich habe vor knapp 5 Jahren meine Zwillinge bekommen und mich dann auch erst im KH um eine Nachsorge-Hebamme gekümmert. Die hatten da Listen mit Telefonnummern.
Die kam in den ersten paar Wochen, aber nicht oft und den ganzen Rest haben wir allein organisiert.
Von daher weiß ich eben auch noch den Großteil der Tipps, die wir bekommen haben.
Nun war ich aus Zeitgründen auch diesmal nicht bei einem GVK und meine Frauenärztin, samt Hebi sind in einer anderen Stadt.

Gibts da irgendwie Vorschriften oder kann ich nach der Geburt auch eine Hebi aus unserer Stadt anrufen? Wie habt ihr das gemacht?

LG Jana

Beitrag von finchen85 01.06.10 - 15:05 Uhr

Ich habe letztes Jahr ambulant entbunden...hatte mich zwar um eine Nachsorgehebi gekümmert, die ist dann aber krank gewesen:(

Somit hatte ich also keine;) Habe ich aber auch nicht wirklich gebraucht.

lg finchen

Beitrag von minnie85 01.06.10 - 15:17 Uhr

Es ist besser, denke ich, denn eine Hebi erkennt zB eine RüBi-Störung lange, bevor du Symptome hast oder eine Gelbsucht beim Baby auch schon an den ersten Symptomen. Du bist damit einfach auf der sicheren Seite und gehst kein Risiko ein.

Unter www.hebammensuche.de findest du Adressen oder auch beim Gesundheitsamt.

Beitrag von tragemama 01.06.10 - 18:25 Uhr

Hallo Jana,

müssen tust Du gar nichts. Aber ich würde es Dir empfehlen - zahlt die Kasse und kann nur positive Dinge bringen. Mir hat es z.B. beim Stillen unheimlich geholfen, jemanden "löchern" zu können.

Andrea

Beitrag von pregnafix 01.06.10 - 19:35 Uhr

Ich bin examinierte Familienpflegerin und dachte ich wüsste soweit gut Bescheid über Säuglings- und Wöchnerinnenpflege. Jetzt wo es aber mich selbst und mein Kind betrifft, hab ich 1000 Fragen.
Ich bin wirklich seeeehr dankbar für unsere Nachsorgehebamme! :-)

Du "musst" aber keine nehmen. Meine Schwester hat 4 Kinder und hatte nie ne Hebi (soweit ich weiß).

Beitrag von shorty23 01.06.10 - 19:49 Uhr

Hallo Jana,

willst du denn ambulant entbinden? Dann brauchst du glaube ich eine. Wenn nicht, dann brauchst du auch keine. Bei mir im KH hat kein Mensch gefragt, ob ich eine Hebamme hätte ... Ich fand es aber schon gut und werde mich bei einer 2. Schwangerschaft auch wieder eine "besorgen". Ruf doch mal ein paar aus deiner Stadt an, leider sind die oft sehr früh belegt. Dann kommt sie ein paar Mal vorbei nach der Geburt, aber du kannst ja dann auch sagen, "ich glaube ich komme soweit klar, ich kann ja anrufen, wenn ich Fragen habe" oder so.

LG

Beitrag von anyca 01.06.10 - 21:05 Uhr

"Von daher weiß ich eben auch noch den Großteil der Tipps, die wir bekommen haben. "

Das ersetzt aber nicht die Kontrolle, ob Deine Gebärmutter sich richtig zurückbildet o.ä. Ich habe z.B. eine Woche nach der zweiten Geburt einen fiesen Milchstau mit 40 Grad Fieber gehabt, da wäre ich ohne Nachsorgehebi sicherlich im KH gelandet - zum Arzt hätte ich es jedenfalls nicht mehr geschafft #schwitz

Wenn Du rechtzeitig eine Nachsorgehebi organisierst, dann kommt die anfangs täglich - aber das macht man eigentlich einige Monate VOR der Geburt, nicht erst hinterher.

Beitrag von qrupa 02.06.10 - 08:26 Uhr

Hallo

damit sie dir zeigt wie man ein Baby anzieht, badet und wickelt, brauchst du sie sicher nicht. Aber das ist eigentlich auch nur ein winziger Teil der Nachsorge. Es geht viel mehr darum zu sehen, ob die Rückbildung bei dir normal verläuft, der Wochenfluß normal ist, evtl Fäden ziehen und die Wundheilung zu kontrollieren, falls es dumm kommt eine Wochenbettdepression erkennen, sehen ob der Nabel richtig abheilt, dein Baby gut zunimmt, obn es eine Gelbsucht entwickelt,... und falls probleme auftreten die zu bemerken und zu behandeln bevor es so schlimm ist dass du zum Arzt oder gar in die Klinik mußt.
Wenigstens für die ersten Wochen würde ich also auf jeden Fall eine nehmen. Später braucht sie ja nur bei Bedarf kommen, wenn es dir lästig ist, aber dann hast du wenigstens direkt jemanden an der Hand und mußt nicht dann erst suchen gehen oder mit Baby irgendwo zum Arzt, wo wer weiß welche Krankheiten verbreitet sind.

LG
qrupa

Beitrag von canadia.und.baby. 02.06.10 - 11:24 Uhr

Ich hatte keine und habe sie auch nicht gebraucht! Jasmin ist mein erstes Kind!

Beitrag von minnie85 04.06.10 - 20:33 Uhr

Da hast du Glück gehabt...wenn man allerdings für sich und das Kind kein Risiko eingehen will, dann lässt man die Hebamme kommen.

Beitrag von kathrincat 02.06.10 - 17:25 Uhr

naja ich hatte ein weil ich einen ks bekommen haben und so früher entlassen wurden bin, weil die hebi sich um die nachsorge der wunde kümmern konnte und die fäden ziehen, war 3 nächte im kh, aber auch nur weil die u2 am 4 tag war. sonst ist sie noch gut für die nabel versorgung vom baby.

ruf einfach einige hebis an und frag wer nachsorge macht, nicht jede hebi macht alles. meine hat keine geb. gemacht nur vorbereitung und nachbetreuung.