Einleitung mit Tropf;lieber noch PDA dazu??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von muckelina81 02.06.10 - 09:57 Uhr

hallo ihr Kugelis;
so,sollte sich bis Freitag nix tun werde ich einen Tropf bekommen.
Nun stellt sich mir die Frage;lieber gleich ne PDA dazu oder nicht?
Wer hatte schon eine Einleitung inkl. PDA?
Wie schmerzhaft sind die Wehen durch den Tropf der ja dosiert werden kann anders als mit Gel(was bei mir eh nicht gemacht wird wegen dem Druck)
LG Jasmin

Beitrag von momodyali 02.06.10 - 10:02 Uhr

Hallo, ich hatte auch eine Einleitung, die ersten 3 Stunden waren auszuhalten aber danach war die schmerzen extrem und hab direkt ein PDA bestellt, als der Doc mit Medicament gekommen war mein Süße schon da:-D. Also der Geburt war so schnell hab gar nicht geglaubt im Vergleich mit die ersten Geburt hat 25 STD gedaurt #zitter

Beitrag von yvivonni 02.06.10 - 10:03 Uhr

Also ich fande den Tropf nicht schlimm, denn wie du schon sagst, es wird ja dosiert. Sie werden ihn langsam erhöhen so das du dich an den schmerz gewöhnen kannst, sie werden dir nicht gleich die volle Dröhnung verpassen. Meist wird er auch wieder abgemacht wenn du schöne eigene Wehen entwickelst.;-)
Warte ab mit der PDA, vielleicht brauchst du ja keine, nach ihr rufen kannst du dann immer noch.;-)

Alles Gute, die Yvi;-)

Beitrag von lieke 02.06.10 - 10:08 Uhr

Hi Jasmin,

hmm, was willste denn jetzt hören? Klar sind Wehen schmerzhaft. Mit und ihne Tropf.
Aber deswegen gleich von Anfang an ne PDA find ich ehrlich gesagt übertrieben. Eine eingeleitete Geburt kann lange dauern, das hängt ganz vom Ausgangsbefund ab. Dein Kind bekommt also die Narkotika dann über Stunden mit ab. Willst du das?

Fang doch erstmal an und warte ab, wie heftig es wird. Frag vorher, ob es möglich ist, wenn die Wehen heftig werden, den Tropf herunter zu dosieren und die PDA zu legen. Vielleicht beruhigt dich das soviel, dass du sie gar nicht brauchst.

Ich hatte 2 Einleitungen, eine mit und eine ohne PDA. Wie stark du die Wehen mit PDA spürst hängt von der Dosierung ab. Bei mir spielte es leider keine Rolle mehr, ob das Kind die Medikamente abbekommt, (hatte ne Totgeburt) deshalb war es bei mir sehr hochdosiert. Ich habe nur die Kontraktion gespürt aber keinen Schmerz.

Die Geburt ohne PDA war zwar heftig, aber dafür war es auch in 4 Stunden vorbei. Ich habe die PDA nicht vermisst.

LG,
Lieke

Beitrag von muckelina81 02.06.10 - 10:14 Uhr

Ich hab ja nun auch schon ein Kind und weiß das Wehen schmerzhaft sind(dauerte von der 1.Wehe bis zur letzten 19Stunden) und die hab ich ohne PDA ausgehalten und war zuhause bis der Mumu bei 8cm war.Vondaher weiß ich wie sie sich anfühlen.Nur wollt ich wissen wegen dem Tropf weil es ja doch was anderes ist wenn die wehen von selbst kommen oder so.

Beitrag von schmerle123 02.06.10 - 10:28 Uhr

hallo,
was die plazentagängigkeit der pda-medikamente betrifft, da brauchst du nicht ganz so viel angst haben, wie meine vorposterin es gemeint hat. pda-medikamente machen kaum/geringe fetale depressionen, der fetale medikamentenspiegel bleibt realtiv gering, da sich die pda gut steuern lässt.

ich werde durch meinen ss-diabetes nicht über den termin gehen, und eine einleitung soll ja bekanntlich bei den meisten (nicht allen!) schmerzhafter sein, da die wehen ja eben künstlich ausgelöst werden. halte eine pda dann für sinnvoll. glücklicherweise sind wir ja nunmal in einem zeitalter der medizinischen möglichkeiten, warum also nicht nutzen??!!

dir alle gute!!

Beitrag von schmerle123 02.06.10 - 10:30 Uhr

....ich nochmal : wollte damit sagen, ich würde es erst ohne versuchen und mir den weg einer pda immer offen halten....glaube das kam nicht so ganz rüber eben! #gruebel

Beitrag von lieke 02.06.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

selbstverständlich ist es immer eine Abwägung zwischen Risiken/ Nutzen und der eigenen Toleranzgrenzen!
Ich habe auch nichts gegen das Nutzen der medizinischen Möglichkeiten.

Ich lebe in den Niederlanden und hier ist man vorsichtiger, was die Risiken für das Kind angeht. Da niemand 100% weiß, wie sich alles aufeinander auswirkt wäre das für mich Motivation, es ohne zu versuchen. Was heisst kaum/geringe fetale Depressionen denn konkret? Was heisst "relativ gering"? Bei meiner 3. Entbindung (also der 2. Einleitung) spielte das eine große Rolle und ich habe ausführliche Gespräche hierüber gehabt und mich letzendlich dagegen entschieden, hätte mich aber währedn der Geburt umentscheiden können.

Erst Recht, wenn sie schon ein Kind hat (was ja im Ausgangspost nicht stand), denn dann geht es ja meistens schneller mit der Eröffnung.

Nun gut,
ich hoffe, dass jeder die für sich richtigen Entscheidungen trifft.
LG,
Lieke

Beitrag von schmerle123 02.06.10 - 11:23 Uhr

Hallo,
kaum/gering/relativ- ja das immer so eine sache, da hast du recht! ich habe das im vergleich zu anderen verfahren gesetzt (allgemeinnarkose, spinale, i.v. medikation, orale medis etc).
ein risiko besteht immer, egal wofür man sich entscheidet. und jede entbindung ist einzigartig und anders. wie schon gesagt, ich persönlich würde es auch "ohne" versuchen und als letzte möglichkeit darauf zurück greifen! es gibt leider medikamente, die in geringen dosen schon sehr schädlich fürs ungeborene sind, auf der anderen seite zum glück welche, die eine therapie möglich machen. wenns natürlich ganz ohne läuft - perfekt!

lg #blume