Betreuung durch FA oder Hebamme oder beides

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kavita1975 02.06.10 - 13:23 Uhr

Hallo,
bin noch ganz frisch schwanger - Ende 5. Woche.
Da ich nun verschiedenes gelesen habe, wollte ich euch mal fragen, wie habt ihr euch von Anfang an betreuen lassen?

War jemand nur zum Schall beim Gyn und sonst bei der Hebamme?

Freue mich über eure Erfahrungen.

LG Kavita

Beitrag von engel83w 02.06.10 - 13:25 Uhr

also ich war nur beim FA und ab der 32. SSW hatte ich meine Hebamme. habe sie vorher nicht gebraucht

Beitrag von nini14 02.06.10 - 13:26 Uhr

Hallo Kavita,

ich hatte gestern meinen ersten FA Termin und am 01.07 lerne ich eine Hebi kennen.

Ich werde alles parallel laufen lassen. Die Hebi nimmt sich (jetzt schon) mehr Zeit wie ein Arzt und macht ja auch Vorsorge - gerade für mich in der ersten SS sehr hilfreich. Wenn ich mal zwicken und zwacken habe, kann ich die Hebi immer anrufen und fragen und muss nicht gleich zum Arzt gehen.
Bei der Hebi kannst auch gut über Ängst oder ähnliches plaudern.

Zum Arzt gehe ich für die üblichen Vorsorgeuntersuchungen oder wenn mal was schlimmeres sein sollte.

LG

Karin#winke

Beitrag von nisivogel2604 02.06.10 - 13:28 Uhr

Bei den ersten beiden Kindern war ich nur beim Arzt. Beim dritten Kind wurde ich in der ersten Hälfte von Gyn und Hebi betreut. Ab dem 5. Monat nur noch von der Hebi. Ich würde beim nächsten Kind 1 Ultraschall in der 20. Woche machen lassen und alles andere von der Hebi.

Die kann alles was der Arzt auch macht. Bis auf US. Ich hab dann auch zu hause geboren mit meiner Hebi.

lg

Beitrag von tarfufo 02.06.10 - 13:35 Uhr

Ich hatte nur die drei Ultraschalls beim Arzt. Ansonsten reine Hebammenbetreuung - die kann alles machen, was der Arzt auch macht. Teils sogar besser (mein ARZT hat nie das Serumferritin bestimmt, meine Hebamme sehr wohl).

Und sie hat mehr Zeit, beantwortet mehr Fragen, geht mehr auf dich ein. Wenn es wirklich was gibt, was nicht normal ist, schickt dich auch die Hebamme zum FA, die wollen genau wie du, dass das Kind gesund und munter ist. Sie beraten aber immer in alle Richtungen, nicht nur "medizinisch".

Ich würde an deiner Stelle zumindest die Vorsorge im Wechsel machen.

Beitrag von semra1977 02.06.10 - 13:37 Uhr

Hallo,

also anfangs ging ich nur zum Frauenarzt, dann später so ca. ab 25.SSW habe ich noch die Hebamme mit einbezogen. Die besucht mich seither ca. 1 X pro Woche zu Hause, berät mich, tastet ab, hört Herzchen ab und beantwortet all meine Fragen zur Schwangerschaft und Geburt. Sie wird natürlich auch nach der Geburt für mich da sein, dann aber öfter. Viele Frauen wissen nicht, dass sie auch einen Anspruch auf Hebamme vor der Geburt haben. Am besten fang so in der 11./12. SSW an dir eine Hebi zu suchen und melde dich auch in einem Geburtsvorbereitungskurs an. Nicht zu lange warten, denn solche Kurse sind sehr begehrt und schnell belegt.

Lg,
Semy 35.SSW

Beitrag von qrupa 02.06.10 - 13:46 Uhr

Hallo

ich will in meiner SS von jemandem begleitet werden, der extra dafür ausgebildet ist, und das ist nicht der FA sondern die Hebamme. Ein FA hat da bei mir nichts zu suchen solange alles in ordnung ist. Icvh bin jetzt in der 11. SSW und werd meinen FA hoffentlich nurnoch ein einziges Mal sehen. Für Krebsvorsorge und Co ist sie super, aber für die SS will ich eben eine Fachfrau haben.

LG
qrupa

Beitrag von babylove05 02.06.10 - 13:57 Uhr

Hallo

hatte in der ersten ss ab der 9ssw beides immer abwechselnd ( alle grossen halt beim FA )

Fand es soooooooooooooooooo toll... leider ging es diesmal nicht weil ich in der ss umgezogen bin ueber 300km .

Lg Martina

Beitrag von 19karin78 02.06.10 - 13:59 Uhr

Bei meinem FA ist es immer so das man bis zur 12.Woche nur bei ihm ist und danach abwechselnd einmal bei ihm und einmal bei der Hebamme. Die Termine bei der Hebamme sind aber auch in der Praxis und wenn etwas sein sollte zieht sie den FA (wegen evtl Ultraschall) dazu.
Ich bin ab morgen in der 20.SSW war aber noch nicht bei der Hebi weil ich das vorletzte mal mit nem Pilz zu kämpfen hatte (das ging über 3 Wochen#schmoll) da wollte er mich dann auch wieder selber sehen.
Ich finde es gut so, da baut man schon ein super Verhältnis zur Hebamme auf.
Habe am 14.06. das 2.Screening und hoffe endlich auf ein Outing
lg Karin mit Bauchzwerg 18+6

Beitrag von mandragora58 02.06.10 - 14:15 Uhr

hallo

in den ersten beiden ss war ich nur beim FA.
in der letzten wollte ich ne hausgeburt und war ab der 12.ssw so ungefähr im wechsel/ eigentlich wollte ich nur zu den 3 US zur FÄ. aber ich wurde dann intensiv betreut, da ich schon ne frühgeburt hatte und in der letzten ss ab der 19.ssw vorz wheen, mit allem dran....
diesmal ähnlich wie in der letzten, werde öfters als gewollt auch von FÄ untersucht, eben wieder wegen vorz wehen und trichter und mumu offen....

ich würde in einer komplikationslosen ss (also mit kleineren ss-problemen, oder auch "nur" ischiasschmerzen... mich auf die hebamme konzentrieren. hab gemerkt, dass die viiiiel mehr praxiserfahrung haben (und ich war bei 4 versch FÄ über die ss hinweg), nicht strickt nach lehrbuch vorgehen, sondern die gesamtheit betrachten. sie sind prima psychologinnen:-pund das braucht man in der ss besonders mit der hormonschwankung...

und was geburten angeht, wenn man die hebamme vorher kennt dann ist das nur positiv! hatte außer der 1. geburt (NKS) einmal geburtshausgeburt mit hebamme (ohne arzt), einmal hausgeburt mit hebamme und jetzt wirds wieder eine GBH-geburt mit 2 hebis (leider keine hausgeburt)


lg do 36.ssw

Beitrag von kavita1975 02.06.10 - 14:56 Uhr

Hallo,
vielen dank für eure vielen Antworten.
Ich tendiere auch zur Hebamme und für die 3 US-Untersuchungen den FA.
Fühle mich darin nun etwas bestärkt. Danke.

LG Kavita

Beitrag von qrupa 02.06.10 - 15:12 Uhr

Hallo

es ist halt nicht der übliche Weg. Viele halten den FA für kompetenter auch wenn das eigentlich nicht der Fall ist. Aber wer studiert hat, muß scheinbar automatisch mehr wissen als jemand der "nur" eine Ausbildung hat. Man muß nur mal bedenken, dass eien Hebamme 3 Jahre lang nichts anderes lernt als Schwangerschaften, Geburten und Wochenbett zu betreuen. Sie sind die einzigen, die Geburten leiten dürfen.
Im Studium vom FA ist das alles nur ein wirklich winziger Teil. Nur falls dir jemand eins chlechtes Gewissen einreden will. Ich bin wirklich froh und dankbar für die Hebammenvorsorge und genieße das sehr.

LG
qrupa