Katzendiät

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von equus1977 03.06.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

ich habe 4 Wohnungskatzen. Leider ist einer davon recht massig, wiegt knapp 10 kg :-(
Er ist zwar ein Riesenkater, aber 2 kg weniger würden ihm auch nicht schaden. Die anderen 3 haben eine gute Figur, wiegen alle um die 4 kg. Sie bekommen Trockenfutter, die Schüssel steht immer da und sie können fressen wann sie wollen.
Wie kriege ich den großen Kater denn etwas dünner? Mit festen Futterzeiten hab ich es schon versucht, aber auf Dauer halten das meine Nerven nicht aus, denn dann hab ich den ganzen Tag Spaß in Tüten. Alle sind am meckern und der Kater fängt an überall aus Protest hinzupinkeln.
Mittlerweile mische ich mein Futter schon mit einer Sorte die sie nicht besonders mögen, dadurch fressen sie langsamer, weil sie versuchen sich die besten stücken rauszusuchen. Aber einen wirklichen Erfolg konnte ich bei meinem Dicken noch nicht feststellen.

Getrennt füttern ist leider recht schwierig, da meine Wohnung komplett offen ist und ich zum "wegsperren" nur das Bad zur Verfügung habe. Und weniger füttern traue ich mich auch nicht, denn die anderen sollen ja nicht abnehmen.

Hat vielleicht jemand Tipps für mich?

Beitrag von k_a_t_z_z 03.06.10 - 13:06 Uhr


Trockenfutter ist ungesund, nicht artgerecht und macht fett.

Je älter die anderen werden dest mehr werden auch sie zulegen, abgesehen von anderen Erkrankungen die durch Trockenfutter gefördert werden.

DAS solltest Du also als erstes ändern, für alle.

Nassfutter und rohes Fleisch machen viel weniger dick - aber satt.


Du wirst nicht um zwei, besser drei Mahlzeiten am Tag herumkommen, jeder an einem Napf - sonst bekommst Du den Dicken nicht schlanker.


Und wenn Du mit fünf oder sechs kleinen Mahlzeiten anfängst damit sie nicht so lange warten und dann die Häufigkeit reduzierst werden sie sich auch daran gewöhnen.


Ich habe auch ein Moppelchen und eine schlanke Dame hier - würde ich den Moppel fressen lassen wann und soviel sie will wäre sie schon geplatzt.


LG, katzz

Beitrag von pizza-hawaii 03.06.10 - 13:17 Uhr

Trockenfutter durch Nassfutter ersetzen, 2-3 Mahlzeiten am Tag, hin und wieder Rohfleisch!

Der Kater wird von alleine abnehmen und die anderen Drei werden ihr Gewicht sicherlich halten!

War hier auch so, alles ganz easy und langsam. Katzen müssen langsam abnehmen, sonst bekommen sie Probleme mit der Leber!

pizza

Beitrag von equus1977 03.06.10 - 14:22 Uhr

Danke für eure Tipps. Werde es mal mit Nassfutter versuchen. Wenn ich Dosen nehme, wie viele Dosen rechne ich denn dann für 4 Katzen pro Tag? Sind zwei Dosen ok?
Und welches Rohfleisch kann ich ausser Huhn noch füttern?

Beitrag von pizza-hawaii 03.06.10 - 15:09 Uhr

Kommt drauf an was Du für ein Futter fütterst! Richte Dich erstmal nach dem was auf der Dose steht und schau was passiert!

Du kannst alles außer Schwein füttern (auch kein Wildschwein)

pizza

Beitrag von liablo 03.06.10 - 15:01 Uhr

Hallo,

sorry, aber in Nassfutter (kommt auf die Marke an) ist soviel Zucker drinne, ich würde es den Katzen nicht geben. Zumindest nicht zur Gewichtsabnahme. Ich weiß, man kann sich drüber streiten. Wir haben drei Katzen und aus Erfahrung kann ich sagen, Trockenfutter ist am Besten. Auch von unseren Tierärzten und Züchtern bestätigt.

Es gibt spezielle Diät-Futter für Katzen z. B. https://vet-concept.com/ das Cat Care Sensitive.

Wenn Nassfutter kann ich Bozita empfehlen. http://www.bozita.com/de/Bozita-Feline-Katzenfutter/

LG Liane

Beitrag von kimchayenne 03.06.10 - 15:25 Uhr

Hallo,
da muss ich Dich leider enttäuschen,TF macht fett,enthält Getreide((auch das von Vet-Concept),Melasseschnitzel sind übrigens auch Zucker ;-).Ein hochwertiges Nassfutter was aus überwiegend Fleisch besteht und kein Getreide und Zucker enthält ist neben barfen das beste für die Stubentiger.
Ernährungslehre ist übrigens kein Studienfach für TA,darum haben die meisten da leider keine Ahnung von.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 03.06.10 - 17:05 Uhr

Sorry- das stimmt so nicht. Zum Studium der Veterinärmedizin gehören ebenso Futtermittelkunde und Tierernährung, zumeist über mehrere Semester hinweg.

Gruß
Sneak

Beitrag von pizza-hawaii 03.06.10 - 17:19 Uhr

Trotzdem ist TF Müll und wird auch nur von TÄ empfohlen die den Scheiss verkaufen!

Wo ist denn das Problem ein Nassfutter zu kaufen in dem kein Zucker ist? Das gibt es sogar bei Aldi!

Beitrag von sneakypie 03.06.10 - 17:26 Uhr

Äh - hab ich irgendwas derartiges geschrieben?

Beitrag von pizza-hawaii 03.06.10 - 18:21 Uhr

Sorry, ich meinte liablo!

Beitrag von sneakypie 03.06.10 - 18:45 Uhr

;-)

Beitrag von kimchayenne 03.06.10 - 19:41 Uhr

Ja, sagen wir es mal so 2 Stunden die Woche vielleicht und das dann für alle Tierarten,sehr informativ und aufschlussreich.
G Kimchayenne

Beitrag von sneakypie 03.06.10 - 19:43 Uhr

Auch 2 Stunden die Woche wären mehr als nie, wie du es erst darstelltest.

Aber da du ja sicher Veterinärmedizin studiert oder dir die Studienaufbaupläne durchgelesen hast, wirst du sicher wissen, wovon du sprichst.

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 03.06.10 - 19:57 Uhr

Hallo,
ich habe in der Tat mal ein paar Semester Veterinärmedizin studiert,damals war es bei uns nicht so das es zum Studiengang gehörte,es gab extra Kurse die man belegen konnte,da ging es aber meistens um die Ernährung von Nutztieren oder von Pferden,für die normalen Haustiere wurde da nichts angeboten.Ich gebe zu das das schon ein paar Jährchen her ist,aber in Berlin ist es ähnlich da gibt es im 4 und 6 und 8 Semester spezielle Kurse,da geht es aber auch um die Ernährung in der Nutztierhaltung,Tierzucht usw.
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 03.06.10 - 21:01 Uhr

Okay, das ist natürlich was anderes- ich hab einen Kumpel, der Veterinärmedizin studiert, und der hat durchaus spezifisch zur Ernährung von Kleintieren gelernt. Ging mir auch nur um die pauschale Aussage, Tierärzte würden da generell nix zu lernen.

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 04.06.10 - 08:04 Uhr

Okay,das war vielleicht auch ein bisschen überspitzt ausgedrückt aber wenn ich mir angucke,das in dem ganzen Studium nur ungefähr 100 Stunden auf Futtermittelkunde und Tierernährung fallen ist das an der Gesamtstundenzahl gemessen so gut wie null ;-).Auch ein TA kann nicht alles wissen,ist ja auch nicht das Problem,für Menschen gibt es ja auch diverse Fachärzte zu denen man geht,hier wird ja aber gerade in Sachen Ernährung oft geschrieben ,mein TA hat gesagt und der muss es ja wissen,und da denke ich immer nein muss er nicht und kann er im Grunde auch garnicht weil in diesen 100 Stunden geht es ja um alle Tiere und nicht nur um die Katze.Ach das ist so ein langwieriges Thema dann könnte man stundenlang drüber schreiben.Darf ich fragen wo dein KUmpel studiert?
LG KImchayenne

Beitrag von sneakypie 04.06.10 - 19:42 Uhr

Da hast du nun wieder Recht ;-) um in dem Gebiet wirklich umfänglich ausgebildet zu sein, müssen sich TÄ wie jeder andere Mensch auch selber weiterbilden, da der Vorsprung durchs Studium wohl nicht so riesig ist. Und dass einige TÄ ihre "Vertrauensposition" nutzen, um das Futter zu verticken, das sie selber vertreiben, ist auch wahr (bei so einem war ich einmal und nie wieder). Mein Kumpel studiert in Gießen, und bei dem habe ich das Gefühl, dass er später mal nicht so ein Negativbeispiel wird;-) hoffentlich zumindest. Aber gerade Katzen- und Hundeernährung ist so ein Thema, über das man lange diskutieren kann, da gibt es ja verschiedenste Ansichten, wie Erkenntnisse aus der Tierphysiologie interpretiert werden sollten... ein Fass ohne Boden. Danke für den Gedankenaustausch!

Gruß
Sneak

Beitrag von kimchayenne 05.06.10 - 08:01 Uhr

Hallo,
ich wünsche deinem Kumpel viel Spaß bei seinem Studium,Gießen ist top.
Ja ich finde es auch wirklich traurig das sich da doch so einige TA manipulieren lassen.Leider bilden sich TA aber oft in anderen Bereichen weiter,ist ja auf der einen Seite auch gut so,aber die Ernährung wird da leider oft sträflich vernachlässigt udn wenn man dann hier hört ,mein TA hat gesagt und der muss es ja wissen dann macht mich das schon ein bisschen wütend,das die Menschen so blauäugig sind.
Wenn man nur mal die Zivilisationskrankheiten wie Krebs,Diabetes usw. nimmt.Früher sind da lange nicht soviele Tiere dran erkrankt,früher haben sich Katzen Mäuse gefangen um sich zu ernähren und wurden nicht mit einem Fertigfrass bedient usw.,ich denke schon das da ein Zusammenhang besteht.
Aber da sind wir wieder beid em Fass ohne Boden,man könnte noch stundenlang über das Thema schreiben.;-)
LG KImchayenne

Beitrag von paankape 05.06.10 - 08:50 Uhr

Jein, soweit ich weiß im Bezug auf Stoffe, die man z.b. bei gewissen Krankheiten vermeiden sollte (Diabetes, Nierenprobleme etc), aber nicht ob nun Konservierungsstoffe von Whiskas oder die Aromen von Sheba schädlich sind.

Auch die Futtermittelschulungen für Tierarzthelferinnen z.b. sind meist von Hills, Royal Canin etc und dementsprechend oft einseitig

Beitrag von k_a_t_z_z 03.06.10 - 17:49 Uhr



Falsch.


Katzen sind und bleiben ROHFLEISCHFRESSER, Trockenfutter dient ausschliesslich der Bequemlichkeit des Menschen.

Katzen beziehen ihre Flüssigkeit fast ausschliesslich aus ihrer Beute, bei Trockenfutter ist auch das nicht gegeben.

Vom völlig überhöhten Getreideanteil gar nicht erst zu reden.

Veterinäre und Züchter die etwas anderes erzählen haben schlicht keine Ahnung.

LG, katzz

Beitrag von paankape 03.06.10 - 18:48 Uhr

Ohne getrennt zu füttern, wirst du egal ob mit Trocken oder Nassfutter nicht hinkommen. Bei "weniger" füttern genauso, denn dann wird er es den Anderen einfach wegfuttern.