Schaden an Garagentor durch Auto - Versicherungsfrage

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Beitrag von vetchy 03.06.10 - 10:59 Uhr

Hallo!

Heute schreibe ich hier mal im Auftrag meines 90jährigen Opas.

Und zwar folgendes ist passiert:
Am 1. Mai ist ihm jemand mit dem Auto auf sein Garagentor gefahren.
Das Garagentor wurde vor etwa 25 Jahren eingebaut, zwischenzeitlich ist ihm mal auch jemand draufgefahren (hat Fahrerflucht begangen) und er hat es reparieren lassen.

Nun am 1.Mai kam er gerade dazu, wie der Unfall passierte, es wurde der Versicherung gemeldet usw.

Er hat sich einen Kostenvoranschlag für die Reparatur eingeholt, bzw, kann dieses Tor nicht mehr repariert werden, nun muss ein neues eingesetzt werden - das kostet 2000 Euro.

Jetzt war jemand von der Versicherung da, hat sich das Tor angeschaut und gemeint, er bekommt für die Regulierung des Schadens 1200 Euro und es ist sein Problem, wie er mit dem Geld auskommt.

Was ist nun rechtens?
Steht ihm nicht ein neues Tor zu, denn er kann ja nichts für diesen Schaden?
Oder ist es ähnlich wie bei Autos, bei denen man auch nur einen Restwert bekommt?

Er möchte einen Anwalt anrufen, aber ich hab gesagt, ich frag erstmal hier nach :-D

Meinem Gerechtigkeitsempfinden nach, muss das Tor wieder so hergestellt werden, wie es davor war - nämlich heile.

Über Antworten freu ich mich sehr - herzlichen Dank schon einmal.
Liebe Grüße
vetchy

Beitrag von birkae 03.06.10 - 12:13 Uhr

Hallo,

rufe doch mal bei eurer Versicherung an und schildere den Sachverhalt. Dort bekommst du bestimmt eine aussagekräftigere Antwort, als hier im Forum.


LG
Birgit

Beitrag von bezzi 03.06.10 - 22:46 Uhr

Ähm....was hat die Versicherung der Fragestellerin damit zu tun ?
Sie ist doch nicht als Tor gefahren #kratz

Beitrag von birkae 04.06.10 - 11:02 Uhr

Nein, ist sie nicht. Aber die Versicherung wird ihr sagen können, ob die gegnerische Versicherung Recht hat, oder nicht.


LG
Birgit

Beitrag von bezzi 04.06.10 - 13:57 Uhr

Warum sollte eine Versicherung, die mit der Sache nichts zu tun hat (sie noch nichtmal genau kennt), sich in einen Fall hängen und darüber auch noch (verbindliche) Rechtsauskünfte erteilen ?

Nee, wirklich ich glaube, da wird man keinen Sachbearbeiter finden, der sich da die Finger verbrennen will.

Beitrag von birkae 04.06.10 - 17:17 Uhr

Bei meiner Versicherung wurde mir Auskunft erteilt, als ich dort anrief. War zwar eine Haftpflichtversicherung, aber durch deren Aussage wußte ich, was mir durch die gegnerische Versicherung zustand und wie ich es bekommen konnte. Und es ist genau so eingetroffen, wie meine Versicherung es mir geraten hatte.

Ich denke mal, es kommt im Postingfall einfach auf den Versuch an. Mehr als Antwort verweigern können die ja nicht. Bestenfalls gibt es aber eine brauchbare Aussage.

LG
Birgit

Beitrag von elofant 03.06.10 - 17:06 Uhr

Sicher muss das Tor wieder hergestellt werden. Aber mal ehrlich, nach 25Jahren ist das sicher keine 2000Euro mehr wert.

Soweit ich weiß, ersetzt die Haftpflicht den Zeitwert des jeweiligen Gegenstandes... Also würde ich sagen, dass der Typ von der Versicherung Recht hat.