Soldatenfrauen???

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von dana1987 03.06.10 - 13:55 Uhr

Hallo,

ich bin mit meinem Mann dieses Jahr 4 Jahre zusammen und 1 1/2 Jahre davon sind wir verheiratet. Wir haben eine Tochter (14 Monate).

Mein Mann ist bei der Bundeswehr (SAZ8) und war letztes Jahr im Sommer für 4 Monate im Kosovo. Da war unsere Kleine grad 10 Wochen alt als er weg musste. Im Januar 2011 soll er wieder weg, nur dieses Mal nach Afghanistan und für 6 Monate.

Ich weiss einfach nicht wie ich das packen soll. 6 Monate in Angst zu leben, dass ihm was passieren könnte oder er total am Ende wieder nach Hause kommt.

Der Einsatz rückt nun immer näher und ich merke von Tag zu Tag das ich immer angespannter werde, auch ihm gegenüber. Wir streiten uns auch wieder öfter.

Wer steckt oder steckte mal in so einer oder ähnlichen Situation??? Würde mich über Austausch mit jemanden sehr freuen.

LG Dana

Beitrag von marsupilami2010 03.06.10 - 14:02 Uhr

Huhu,
mit den 6 Monaten tut mir leid. Kann er nicht splitten? Bei meinem Freund wäre es gegangen, dass er sich einen Partner sucht und dann 2x, aber nur die halbe Zeit geht (also bei euch wäre das 2x 3Monate). Wo muss er denn hin? Mazar oder Kunduz? Ich würde euch auf jeden Fall raten, dass er sich dort ne Handykarte holt (KB-Impuls). Da kannst du auf eine Festnetznummer anrufen und er zahlt halt den Rest. Ist zwar recht teuer, hat uns aber sehr geholfen und war jeden Cent wert. Ich würde keine festen Zeiten zum skypen verabreden, da immer etwas dazwischen kommen kann oder das Internet geht schlichtweg nicht - alles kleine Sachen, aber zu Hause bekommt man eine Krise, weil es könnte ja was schlimmes passiert sein...
Was ist dein Mann denn (Fachgruppe/Einheit)?
Bei Fragen kannst mich auch gerne auf VK anschreiben. Wir hatten letztes Jahr über Weihnachten und Silvester (4 Monate) Afghanistan und haben es jetzt im Sommer wieder.
Liebe Grüße

Beitrag von tascha1402 03.06.10 - 14:21 Uhr

hi Dana,

ich hab dir nen link über deine vk geschickt

lg,tascha

Beitrag von frieda05 03.06.10 - 15:03 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=board&bid=23

liebe Dana,

tue mir einen Gefallen. Geht das in o.g. Forum, respektive über VK?

Ich könnte mir vorstellen, da solche Themen eine gewisse Brisanz in sich tragen, daß es selbst heute an einem Feiertag mit wenig Resonanz möglicherweise zu Grundsatzdiskussionen kommen könnte. Dafür ist diese Forum ja normal nicht vorgesehen.

Ich bin keine Urbia-Aufsicht, oder ähnliches, wollte das nur mal kurz loswerden.

GzG
Irmi

Beitrag von mmaaannnoooo 03.06.10 - 19:24 Uhr

Verstehe zwar um was es dir geht, aber das ist doch kein Grund hier zu verschwinden...Familienkontkte sind ja hier nicht gefragt sondern Ratschläge die die Beziehung betreffen. Deswegen ist sie hier doch genau richtig...
Viele bleiben eben lieber anonym, wie ich zum Beispiel auch....aber wieso sollte sie nur weil das Thema vielleicht irgendjemanden aufregen könnte auf Beiträge in schwarz verzichten?

Hat ja fast schon was diskriminierendes ;-)

Beitrag von frieda05 04.06.10 - 09:11 Uhr

Sie schreibt aber nicht schwarz ;-)

Beitrag von mmaaannnoooo 03.06.10 - 19:19 Uhr

Bin gerade in der Anfangsphase mit einem Soldaten,sind noch nicht so lange zusammen, desewgen kenne ich mich auch noch nicht so gut aus......habe gedacht man muss immer nur vier Monate gehen, der Rest ist freiwillig?

Hab meinen kurz nach seinem Einsatz kennengelernt, deswegen kann ich zu dem Thema nicht viel sagen----aber Gedanken mach ich mir natürlich, und bin gespannt auf deine Antworten :-)

Beitrag von murphymaus1983 04.06.10 - 08:45 Uhr

hallo,

ich kenn das alles. Mein Mann war auch acht Jahre bei der BW. Als ich hochschwanger war, erfuhr er, dass er auch in den Einsatz muss (Mazar-E-Sharif/Afg. ). Das war ein Schock. Wir erfuhren es erst 1,5 Monate vor dem eigentlichen Einsatz, da Stellen nachgeplant wurden und er in den sauren Apfel beißen musste.

Er war vier Monate da (durfte aber zur Geburt nach Hause) und musste nach der Geburt nochmal los.

Ich dachte auch, es seien grundsätzlich nur noch 4 Monate, alles was darüber hinaus geht, ist doch freiwillig, oder? (ein Bekannter war 8 Monate da)

Wir haben uns Webcams zugelegt und abends über Skype telefoniert. Wenn das nicht ging, hatte er auch die Karte von KB Impuls. (da rief er mich vormittags einmal mit an, bzw. klingelte jeden Vormittag an, was ein Zeichen von "hey, hier ist alles ok" war.

Mein Mann arbeitete allerdings dort auch ausschließlich im Marketenderladen (da wo es den Schmuck, Parfum etc. gibt) und war nie außerhalb des Lagers.

Wo muss deiner denn hin (auf welchen Posten)? glg und bei weiteren Fragen einfach PN.

Beitrag von muschu2 04.06.10 - 15:34 Uhr

Hallo!

Mir geht es gerade genauso!!!
Auch mein Mann muß im Januar für 6 Monate nach Afghanistan.
Wir haben zwei Jungs (4+2 Jahre alt) und unser drittes Kind wird im Oktober diesen Jahres zur Welt kommen.Ich studiere nebenher auch noch.
Wir sehen uns eh schon wenig.Wir wohnen zwar sehr standortnah,aber er ist ständig auf Übungen etc. was sich durch den bevorstehenden Einsatz natürlich nochmal erhöht.
Ich habe genau Deine Ängste.Das hat mir schon schlaflose Nächte beschert!!!

LG

Mascha mit William 4,Henry 2,5 und Boy 22.SSW