Wie viel Zeit fürs Kind? Wie lange gehen eure in den KiGa?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von jenny133 03.06.10 - 22:44 Uhr

Hallo

ich hab nun wahrscheinlich gute Chancen bei meinem alten AG wieder in Teilzeit anzufangen wenn Nico in den KiGa geht.

Die Betreuung würde dann so aussehen: KiGa von 8-16 Uhr an den drei Tagen wo ich arbeiten muss. Danach nimmt ihn seine Oma bis mein Mann oder ich heimkommen (kann auch mal 21 Uhr werden :-() An den anderen beiden Tagen möchte ich ihn vielleicht nur bis zwölf längstens aber bis zwei Uhr im Kindergarten lassen, denn dann hätten wir Zeit Bekannte zu treffen oder uns miteinander zu beschäftigen. Den Haushalt hoffe ich, das ich den in den zwei freien Vormittagen und abends gebacken bekomme.

Trotzdem mach ich mir Gedanken, ob es so die richtige Entscheidung ist und das mein Sohn, der im Moment noch wahnsinnig viel Zeit mit mir und/oder seinem Papa verbringt (meine Mutter nimmt ihn zwei Nachmittage die Woche wenn ich arbeiten muss) damit gut leben kann?! Wie handhabt ihr das?

LG
Melanie mit Nico (im September drei)

Beitrag von susanne85 03.06.10 - 23:27 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird ab 1.7 von 8-15 uhr gehen und danach fahren wir heim.

Ich finde das recht lang, zumal du selbst ihn ja nicht um 16 uhr holst sondern es noch weiter geht. aber wenn es nicht anders geht finanziell, wird man das irgendwie hinbekommen.

wird er denn zuhause von der oma betreut?

lg

Beitrag von zickl2000 03.06.10 - 23:57 Uhr

Hallo,
als ich wieder arbeiten gegangen bin hatte ich vor Pascal nur ab und zu nachmittags in den Kiga zu bringen oder ihn auch mal dazulassen. Bereits am ersten Tag wollteer nachmittags wieder hin.
Nun nach einem Jahr arbeite ich sehr flexibel. Pascal geht Montags den ganzen Tag in den Kiga, Dienstags hole ich ihn um 13.00 Uhr. Nach dem Mittagsschlaf habe ich Zeit für Ihn oder seine Verabredungen, Mittwochs bleibt er wenn er will im Kiga, Donnerstags hat er im Kiga Psychomotorik, Freitags hole ich ihn um 13.00 Uhr ab.
Ich habe ihn auch schon volle Wochen im Kindergarten gelassen, für ihn ist es scheinbar zu viel, weil er dort nicht mehr schläft. Dann kann ich ihn Freitags um 13.00 Uhr ins Bett schicken und er schläft bis zu 3 Stunden und abends wieder.
Ich finde einen Tag von 8.00 bis 21.00 Uhr, auch wenn es teilweise mit Oma ist schon ziemlich hart für ein kleines Kind. Das würde ich nur in Ausnahmefällen wollen. 2 freie Tage hingegen sind natürlich auch schön, so könntest Du auch mal gantägige Ausflüge mit ihm machen.
Aber probier es aus. Es kommt ja auch immer auf das Kind an.
lg
Nicole

Beitrag von shakira0619 04.06.10 - 01:06 Uhr

Hallo,

mein Sohn geht bis 13.30 Uhr in den Kindergarten.

Ich persönlich würde solche Arbeitszeiten, wie Du sie bald machen möchtest, nicht machen wollen.

Ich arbeite 5 Tage die Woche bis 13 Uhr. Macht 25 Stunden die Woche.
So habe ich jeden Tag nach dem Kindergarten Zeit für meinen Sohn. Und das ist mir auch wichtig.

Um 21 Uhr wird Dein Sohn schon längst schlafen. Ich hätte da Angst, daß ich irgendwann das Gefühl habe, ich habe etwas aus dem Leben meines Kindes verpaßt.

Liebe Grüße

Beitrag von krumel-hummel 04.06.10 - 07:13 Uhr

Hallo

Mein Bruder und ich wurden als Kind auch gleich nach dem Kiga hektisch zur Oma verfrachtet und erst spät abgeholt, meist schliefen wir im Auto schon ein. Augemacht hat es uns nichts, wir hatten dort auch unsere Freunde und bei Oma hats uns immer viel Spaß gemacht. An den Tagen, wo meine Mama nicht so lange arbeiten musste, wurden wir zwar früher abgeholt, aber dann wars auch nicht so wirklich "viel Zeit mit der Familie", sondern eher... das muss noch erledigt werden und das und das und das. Wir wurden dann aber immer mit einbezogen, somit haben wir immer unsere Mama gehabt.

Es geht alles! Du solltest dich nicht so an den anderen orientieren, du baust dir nur selbst eine dicke Mauer auf die du dann wieder überwinden musst.

LG
Hummel

Beitrag von janinak 04.06.10 - 07:40 Uhr

Hallo,

Jannik geht von kurz nach 6 bis kurz nach 4 in die Kita. Anders ist es leider nicht möglich. Ich bin alleinerziehend und meine Arbeitsstelle ist ca. 60 km von meinem Wohnort entfernt. Manchmal denke ich auch, dass es anders doch schöner wäre, aber ich gehe gerne arbeiten und ich weiß ja auch, wofür ich das tue. Wenn ich Jannik abhole, dann haben wir noch ca. 2-3 Std., die wir zusammen verbringen. Bei schönem Wetter draußen, viel im Dorf unterwegs. Das Haushaltmachen verschiebe ich auf Abends, wenn Jannik im Bett ist oder auf die WE`s, wo er bei Papa ist.

Es überkommt mich auch ab und zu das schlechte Gewissen meinem Kind gegenüber, sicher, aber es ist halt nun mal so. Es schadet ihm nicht. Er ist morgens nicht der erste in der Kita und abends noch lange nicht der letzte, der abgeholt wird.

Du hast in der Woche ja noch zwei freie Tage. Das ist schön! An denen kannst Du viel machen. Und keine Sorge, Dein Kind wird sich dran gewöhnen, sobald der Ablauf sich eingespielt hat. Er wird nicht zu kurz kommen. Denn er weiß ja, dass Du und Dein Mann ihn lieb habt.

Also, Kopf hoch, ihr werdet das schon machen! #pro

LG
janinak (gerade auf Arbeit#schwitz) und Jannik (in Kita#huepf)

Beitrag von smily1309 04.06.10 - 07:56 Uhr

Guten Morgen,

Ruby ist zwar erst 2, aber ich antworte trotzdem.

Sie geht von 7:15-15:30 Uhr in die Krippe und ich in der Zeit auf Arbeit. Nur so bekomme ich meine 35h Woche hin und anschließend verbringen wir die Zeit miteinander. Und diese Stunden bis sie schläft nutzt man automatisch intensiver. Ich finde es völlig ok so. Sicher auch, weil Ruby total gerne in die Krippe geht.

LG Nadine

Beitrag von louis2005 04.06.10 - 08:07 Uhr

hallo melanie,
ich denke, ihr solltet es einfach ausprobieren.

mein sohn z.b. geht total gerne in den kindergarten. er geht normalerweise von 07.30 uhr bis ca. 14.30 uhr. manchmal weint er, wenn ich ihn abholen möchte. er spielt dann gerade mit seinen freunden und bittet mich, noch bleiben zu dürfen. so hole ich ihn auch manchmal später ab und das funktioniert super.

die zeit mit oma ist für nico vielleicht auch ganz spannend. wichtig ist, daß du dir zeit freischaufelst, wo du ausschließlich zeit mit nico verbringst. du bekommst dann schon ein gespür dafür, wieviel zeit er mit dir braucht. die oma ist ja sicher auch ne ganz liebe und er hat mit ihr vielleicht auch ganz viel spaß.

manchmal geht es einfach auch nicht anders; die kinder können sich noch ganz gut auf solche situationen einstellen :-) vielleicht habt ihr ja sicherheitshalber einen plan b, sollte nico im kindergarten und mit oma nicht so gut zurecht kommen; dann hast du eine sicherheit und fühlst dich vielleicht auch bißchen besser :-)

Beitrag von anela- 04.06.10 - 08:34 Uhr

Kommt auch drauf an, ob ihr finanziell drauf angewiesen seid.

Ich persönlich würde das nicht machen. Ich habe meine Kinder ja nicht, damit andere drauf aufpassen und ich sie kaum sehe!!

Unsere Tochter geht Mo-Fr 4 Std. täglich in den Kindergarten. Das ist lang genug.

Beitrag von schullek 04.06.10 - 09:45 Uhr

du bist zu hart. sie wird ihr kind sehen, nur nicht mehr so viel, wie vorher. udn seit wann ist es verfrachten, wenn ein kind bei der oma nachmittage verbringt. sie wird sicher auf ihn eingehen etc. und an den anderen tagen und am wochenende hat die mutter sehr viel zeit fürs kind.
es ist schön, wenn du es dir leisten kannst, dein kind nur 4h am tag in den kiga zu schicken. aber das trifft nicht mehrheitlich auf die meisten anderen mütter zu. deshalb sollte man doch vielleicht versuchen etwas diplomatischer zu sein.

lg

Beitrag von guldamar 04.06.10 - 11:21 Uhr

Ich habe mein Kind aus gar keinem Grund!
Aus welchem Grund hast du denn deine Kinder?

Ich hab eine Kind bekommen und freu mich jeden Tag darüber. Aber ich bin auch noch ein eigener Mensch mit einem eigenem Leben. Und ich hab ganz bestimmt kein Kind bekommen, damit ich jeden Tag daheim sitzen darf (muss)!

LG
Gul Damar

Beitrag von julianeundraik 04.06.10 - 12:19 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von chou99 04.06.10 - 13:47 Uhr

Halo!

Das sehe ich aber anders.
Kindergarten ist doch, im Allgemeinen, nichts schreckliches fürs Kind.
Und ich denke auch nicht, daß es nur etwas mit "sich leisten können zu Hause zu bleiben", zu tun haben sollte.
Klar ist auch bei uns die zusätzliche Finanzsprtze gut (auch wenn es durchaus ohne mein Einkommen mit gewissen Abstrichen, funktionieren würde. Aber so können wir uns auch zwischendruch mal was besonderes gönnen ohne lange überlegen zu müssen.
Es soll ja noch Frauen geben, die gerne arbeiten. Zu denen gehöre ich!
Ich habe ja nicht umsonst studiert und ich maße mir an, mich nicht nur über mein Kind zu identifizieren.
Ich liebe die Bestätigung im Beruf und ein gewisses Waß an Weitsicht, so ein Kind wird auch mal erwachsen und geht außer Haus, sollte man auch mitbringen. Eine eigene Rente ist auch nicht schlecht.
Insofern soll sie es ruhig ausprobieren, Omatage sind was tolles für Kinder!

Grüße
Nicole

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 08:51 Uhr

Wow, bei einigen Beiträgen müsste ich ja voll die Schuldgefühle bekommen. Mein Sohn wird ab Oktober von 7:30 Uhr - 17:30 Uhr in den Kindergarten gehen. Anders ist es leider nicht möglich! Da mein Mann frühs um 6 anfängt mit arbeiten und ich halb 9. Ich bringe unseren Sohn in den Kindergarten. Mein Mann holt ihn am späten Nachmittag wieder ab, da er bis 17 Uhr arbeiten muss und ich nicht weiß, wann ich Feierabend habe. Meistens erst gegen 18 Uhr.

Ich denke, das muss mein Sohn lernen. Wenn er mit uns in den Urlaub fahren möchte und zum Geburtstag schönes Spielzeug haben möchte, muss er lernen, das Mama und Papa dafür arbeiten müssen!!! Es ist nicht immer möglich, das ein Elternteil Zuhause bleibt!!!

Ich muss sagen, wir hätten auch die möglichkeit, das ich zu Hause bleibe. Aber ich möchte auch noch Mensch sein und mal was anderes machen, wie nur zu Hause zu sitzen und nur Mama sein!!! Die Arbeit tut mir gut und das wird mein Sohn auch merken.

Meine Eltern konnten es auch nicht anders machen und mir hat es nicht geschadet! Ich denke nicht, das ich zu wenig von meinen Eltern hatte.


mfg Maren

Beitrag von vonni80 04.06.10 - 09:00 Uhr

Hallo,


wenn es sich nicht anders regeln lässt, ist das doch ok. Du hast doch dann in jedem Fall 2 Nachmittage und das Wochenende. Meine Maus geht seitdem sie 1,5 ist 5 Tage von 07. 30 uhr bis 16.30 Uhr und wird einen Tag die Woche von Ihrer Oma abgeholt.

Ich bin selbstständig und da geht es einfach nicht anders. Was der Mama gut tut, tut auch dem Kind gut.

Lass dir von den anderen kein schlechtes Gewissen einreden. Jeder so wie er mag und wenn es nicht funktioniert, kannst du wieder aufhören.

LG;-)

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 09:10 Uhr

Hallo vonni80,

Ich denke es wird super funktionieren:-) Da mein Sohn sehr offen ist, anderen Kindern gegenüber. Er freut sich riesig auf den Kindergarten.

Samstags muss ich leider auch zweimal im Monat arbeiten:-( Es geht halt nicht anders, da ich in der Gastronomie arbeite. Aber mein Mann ist auch noch da und er ist ein super Papa:-) Unser Sohn hat zu uns beiden ein super Verhältnis:-)

Wenn man Selbständig ist, denke ich ist es noch schwerer. Da zieh ich echt den Hut vor dir:-)

Ich denke, die Mütter, die einen Mann haben, der genug Geld Heim bringt, können das nicht verstehen. Aber genau die sind die, die frustriert zu Hause sitzen!!! Ich denke, Arbeit ist genau die richtige abwechslung! Und wenn es nur ein paar Stunden in der Woche sind.

Ich danke dir für deinen guten zuspruch:-)

Lg Maren

Beitrag von jenny133 04.06.10 - 09:05 Uhr

Hallo

danke für eure vielen Antworten!
Nico geht sehr gerne zu seiner Oma, noch wohnen wir im gleichen Haus und bald nur 100 mtr. entfernt in unserem neuen Haus. Ich denke von der Seite aus gibt es keine Probleme. Die zwei Nachmittage in der Woche (falls ich mal Samstags arbeiten muss haben wir ja dafür drei Tage unter der Woche und mein Mann passt auf ihn auf) plane ich dann auch nur für ihn ein.

Wir wollen in absehbarer Zeit noch ein zweites Kind und für mich ist die Teilzeitarbeit jetzt die beste Möglichkeit den Zwischenraum zu füllen. Danach suche ich mir ganz was neues, das ich dann besser mit der Familie vereinbahren kann. Aber bei meinem alten AG ist es auch wegen der Entfernung nur so möglich und bei einem neuen möchte ich nicht anfangen während wir schon am zweiten basteln...

Irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen wenn ich viele von euren Antworten so betrachte. :-(

LG
Melanie

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 09:18 Uhr

Hallo Melanie,

bitte habe kein schlechtes Gewissen!!! Du wirst merken, es wird deinem Kind gut tun! Wenn euer Kind merkt, das es dir gut tut arbeiten zu gehen, wird es eurem Kind auch gut gehen!!!

Euer Kind wird schnell Selbständig werden, was zwar am Anfang nicht schön für die Mama ist, aber für später um so besser ist!! Man sollte bei solchen Sachen auch schon an später denken.
Ich persöhnlich möchte kein Mamasöhnchen zu Hause haben, was nur mit Mama zurecht kommt. Ich möchte ein aufgeschlossenes und selbständiges Kind haben. Ich möchte auch, das mein Sohn sieht, das Arbeit wichtig ist. Was bin ich für ein Beispiel, wenn ich nur zu Hause bin? In der heutigen Zeit ist es normal und wichtig, das beide Elternteile arbeiten.

Du wirst merken, es tut euch beiden gut!! Geh locker an die Sache ran und gib vertrauen in den Kindergarten!! Wenn du dir deiner Sache nicht sicher bist, wird dein kleiner große Probleme bekommen, sich in den Kindergarten ein zu leben. Gib ihm das Gefühl, das es das richtige ist!!

Lg

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 09:24 Uhr

Ein Kind welches ausser vom KiGa nicht fremdbetreut wird ist doch noch lange kein Mamasöhnchen- bzw. Kind!

Meine 5 Kinder waren alles nur Halbtagskinder im KiGa und kamen Mittags heim und wurden von mir betreut.
Trotzdem sind es alles immer aufgeschlossene und fröhliche Kinder gewesen die keinerlei Kontaktprobleme hatten, und auch jederzeit mal bei Oma oder Tante geblieben sind!

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 09:42 Uhr

Dann hast du es doch gut, wenn deine Kinder so sind. Mein Sohn würde sich nicht wohl fühlen. Er braucht andere Kinder um sich. Er ist jetzt schon manchmal unausstehlich!! Sobald wir andere Kinder treffen ist er bei denen. Bei ihm wird es Zeit, das er in den Kindergarten kommt!!

Ich habe auch nicht geschrieben, das alle Kinder die nicht in den Kindergarten gehen, Muttersöhnchen werden! Wenn deine Kinder nicht so sind, dann fühl dich nicht angesprochen. Aber deine Kinder waren zumindest im Kindergarten. Was meiner Meinung nach, sehr wichtig ist.

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 09:51 Uhr

Es las sich halt so als wenn alle Kinder die nur von Mama betreut werden Muttersöhnchen werden.

Und ich finde das es auch nichts damit zu tun hat ob eine Mutter arbeiten geht oder nur zu Hause ist!
Ein Kind lernt sehr wohl das Arbeit wichtig ist etc. auch wenn die Mutter zu Hause bleibt.

Klar, wenn man am Existenzminimum lebt und Arbeit wichtig ist um über die Runden kommt muss das dem Kind auch so erklärt werden.
Aber Kinder die immer ihre Mama zur Betreuung haben leben deswegen nicht schlechter oder werden schlechter erzogen oder sonstiges.

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 10:02 Uhr

Ich habe mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Denn ich habe nie gesagt, das Kinder schlechter erzogen werden, wenn sie zu Hause sind!!!
Das hat nichts mit der Erziehung zu tun. Ich musste bisher oft feststellen, das Kinder, die zu Hause bleiben, sehr große Probleme bekommen, wenn sie mal auf sich allein gestellt sind. Ich sage aber nicht, das es alle Kinder sind!

Was mein kleiner lernen würde wenn ich zu Hause bleibe? Er wird lernen, das Mama dafür da ist, aufzuräumen und zu kochen. Das Papa der große verdiener ist. Es muss nicht so kommen, kann aber passieren!!!

Wir leben nicht am Existensminimum, aber wenn ich noch arbeiten gehe, geht es uns noch einen tick besser. Ich habe eine Beruf, der es nicht erlaubt, das ich zum Mittag Heim gehen kann. Und so geht es auch vielen anderen Müttern.

Ich respektiere die Mütter, die sagen ich bleibe zu Hause mit meinem Kind. Jeder hat eine andere Meinung zu diesem Thema.
Aber es muss auch akzeptiert werden, das Mütter voll arbeiten gehen. Und es ist nicht schön, gesagt zu bekommen, ,man würde sein Kind abschieben oder vernachlässigen, wenn man es so lange in den Kindergarten schaft. So wie du es nicht schön findest, wenn man sagt, deine Kinder wären Muttersöhnchen.

Ich habe nur versucht, Melanie klar zu machen, was ihr Kind daraus lernen wird und das sie kein schlechtes Gewissen haben muss.

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 10:10 Uhr

hab auch nix gegen arbeitende Mütter gesagt!

Mir war halt nur einiges sauer aufgestossen an Deinem Beitrag.....z.B. diese Aussagen:


"Ich persöhnlich möchte kein Mamasöhnchen zu Hause haben, was nur mit Mama zurecht kommt. Ich möchte ein aufgeschlossenes und selbständiges Kind haben. Ich möchte auch, das mein Sohn sieht, das Arbeit wichtig ist. Was bin ich für ein Beispiel, wenn ich nur zu Hause bin? In der heutigen Zeit ist es normal und wichtig, das beide Elternteile arbeiten. "

Und ich denk halt nicht das Mütter kein gutes Vorbild sind, nur weil sie nicht arbeiten gehen!

Natürlich bin ich früher auch arbeiten gegangen, sofern es sich mit der Kinderbetruung vereinbaren liess - also z.B. entgegengesetzt zu meinem Mann.

Aber die Mütter die nicht arbeiten sind halt nicht schlechter wie arbeitende Mütter........jeder setzt seine Prioritäten halt anders.

Wie gesagt.....mich störte nur Deine aussage ein wenig........mit arbeitenden Müttern hab ich keine Probleme

Beitrag von mamamaren 04.06.10 - 10:20 Uhr

Und genauso Sauer ist mir ein anderer Beitrag aufgestoßen. Nicht dein Beitrag.

Es ist richtig, jeder setzt seine Prioritäten anders und jeder erzieht sein Kind anders. Was auch gut so ist! Es wäre verdammt langweilig wenn jeder alles gleich machen würde.
Aber es darf der Respekt vor der anderen Meinung nicht fehlen!! Ich habe mich wirklich falsch ausgedrückt. Ich habs nicht so mit schreiben! Ich möchte nur meine Meinung hervorbringen, aber niemanden verletzten oder beleidigen.

Wo ich groß gewurden bin, war es normal, das die Kinder mit 6 Wochen in die Krippe kamen. Da gab es keine 3 Jahre Erziehungsurlaub. Da haben wir es heute schon verdammt gut!

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 10:29 Uhr

Du bist man grad 4 Jahre älter wie meine große Tochter........und auch damals gabs bereits Erziehungsurlaub- und Geld!
Auch gab es damals herzlich wenig Krippen.
Auch gingen Kinder selten direkt ab dem 3.Geburtstag in den KiGa, weil es viel zu wenig Plätze gab.

Aussnahme: Du kommst aus der ehemaligen DDR..........da wurd man ja regelrecht dazu gezwungen.

Ich selbst war nie im KiGa oder in einer Vorschule - meine Geschwister auch nicht...........eben weils damals kaum Plätze gab, und diese auch sehr teuer.

Und es war "früher" auch normal das die Mütter bei den Kindern blieben bis sie größer waren.
Und aus diesen Kindern ist auch was geworden......

Heutzutage ist es zum Glück leichter sein Kind betreuen zu lassen......und es kostet auch keine Unsummen mehr zum Glück.
Noch vor einigen Jahren ging das Geld was man verdiente zum größten Teil bald für eine TaMu drauf.
In dieser Richtung hat Vater Staat echt große Fortschritte gemacht......es ist wesentlich leichter geworden als Mutter heutzutage arbeiten zu gehen.

  • 1
  • 2