3 Monate nach Geburt immernoch Po/Steißbeinschmerzen

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von joice85 04.06.10 - 10:26 Uhr

Hu hu

Ich habe vor knapp 3 Monaten meine Maus zur Welt gebracht und seitdem hab ich Steißbeinschmerzn bzw. eher noch ein Stück darunter. Es fühlt sich an als ob ich ordentlich hingefallen wäre und ne Prellung darunter ist. Es ist mal mehr mal weniger schlimm, aber manchmal treibt es mir beim aufstehen die Tränen in die Augen wenn ich ne Zeitlang gesessen hab. Mein Hebamme meinte das wird besser aber das ist nun schon 6 Wochen her wo sie das sagte und es ist noch garnicht besser geworden. Auf einem harten Stuhl oder so sitzen geht garnicht da tut es dann nach dem aufstehen bzw gerade beim aufstehen echt tierisch weh. Kennt das jemand und kann mir sagen was ich machen kann? oder ob ich einfach noch Geduld haben muss?

Beitrag von lieke 04.06.10 - 11:03 Uhr

Hallo,

ich habe das auch, meine Entbindung ist 8 Monate her. Hattest du einen Dammschnitt?
Ich hatte einen und habe es lange darauf geschoben. Inzwischen ist dieser aber gut verheilt und mein FA meint, dass es mehr nach einer Nervenverletzung klingt. Es kann wohl sein, dass in der Steissbeinregion Nerven verletzt/eingeklemmt werden.

Ich stehe jetzt kurz vor einer Überweisung zum Neurologen, scheue mich aber noch, weil ich eigentlich viel lieber meine Ruhe hätte und keinen Arzt mehr sehen möchte.

Aber wenn ich meinen Kleinen viel trage zB im Tuch und dabei Bauch nd Beckenbodenmuskeln anspanne, dann kann ich am nächsten Tag nicht gut laufen.

Ich würde mal zum FA gehen, die Schmerzen genau beschreiben. Falls es kein Nerv ist, wären vielleicht Beckenbodenübungen noch was, aber das kann ein Arzt sicher besser beurteilen.

Wünsche dir auf jeden Fall schnelle Besserung!

Lieke

Beitrag von joice85 04.06.10 - 11:28 Uhr

Ja ich hatte zwar keinen Damschnitt aber einen Dammriss, aber an dem liegt es nicht. Rückbildung hab ich fleißig gemacht, aber vielleicht reicht das noch nicht aus. Na dann werd ich mal nen Termin beim Fa machen, aber der wird mir sicher auch nicht viel helfen können wird wohl doch dann en anderer Facharzt werden .

Beitrag von bine3002 04.06.10 - 13:54 Uhr

Wurde das mal geröngt? Eine Bekannte hat wegen der starken Schmerzen sogar die Geburt einleiten lassen. Nach der Geburt gingen die Schmerzen aber nicht weg. Es war ein doppelter Kreuzbeinbruch, den man sich eigentlich nur bei stumpfer Gewalt zuzieht (Treppensturz etc.). Keiner weiß, woher sie das hatte...

Beitrag von joice85 04.06.10 - 14:02 Uhr

Geröngt worden ist es bisher nicht nein. Aber bei einem Bruch hat man doch dann dauernd schmerzen oder ? Bei mir ist es an manchen tagen kaum zu spüren und dann wieder ganz dolle.

Beitrag von francas6290 04.06.10 - 15:14 Uhr

Hallo!

Ich hatte nach der Geburt auch Steißbeinschmerzen. Genauer gesagst, entwickelten sie sich erst in den Monaten danach immer mehr, bis ich nicht mehr Sitzen Liegen oder Gehen konnte, ohne Schmerzen zu haben. Den Besuch beim Orthopäden hätte ich mir sparen können, der hat außer Schmerzmitteln, die ich nicht nehmen wollte, nichts gebracht.

ABER: ich war dann beim Osteopathen. Dieser hat mich zweimal am Steißbein behandelt. Nach dem ersten Mal war es besser, nach dem zweiten Mal WEG! Ich bin jetzt seit einem Jahr beschwerdefrei, obwohl ich seit Januar wieder arbeite und viel am Schreibtisch sitze.

Zum Glück habe ich eine private Zusatzversicherung, sodass ich die Besuche beim Osteopathen größtenteils erstattet bekomme - ich gehe nämlich immer noch gelegentlich hin und lasse meine anderen Rückenprobleme behandeln.

Wenn du mehr wissen willst, melde dich gerne bei mir.

Sonnige Grüße, Franca

Beitrag von acul12 03.08.13 - 22:49 Uhr

Hallo Franca,

habe genau dasselbe Problem mit meinem Steißbein seit der Geburt meines Sohnes vor 11 Monaten...
Werde fast wahnsinnig weil das Problem nicht weggeht, obwohl ich schon seit mehreren Monaten in osteopathischer und physiotherapeutischere Behandlung bin. Es ist anfänglich zwar deutlich besser geworden aber dann hat sich fast nichts mehr getan...
Dein Beitrag hat neue Hoffnung in mir geweckt, das Problem vielleicht doch noch in den Griff zu bekommen. Kannst du mir vielleicht sagen, welcher Arzt/Osteopath dir da weiterhelfen konnte? Vielleicht wohnen wir ja zufällig in der selben Stadt oder meine Osteopathin könnte sich mit ihm zumindest in Verbindung setzen um vielleicht eine neue Behandlungsmöglichkeit zu erfahren.

Tausend dank vorab.

Gruß
Nicole

Beitrag von renade 06.06.10 - 21:45 Uhr

Hallo,
ich hatte das auch, es hat wirklich 6 Monate gedauert, bis es besser wurde. Ich bin aber auch zwei Mal zu einer Osteophatin gegangen.
Gute Besserung!

LG
Ingrid