Wie geht ihr mit euren Ängsten um?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von muckel-w 04.06.10 - 10:33 Uhr

Hallo ihr da draußen,

ich bin quasi noch totaler Frischling (4+3) und dazu noch die 1. SS
Ich habe jetzt seit etwa drei Tagen ab und an ein Ziehen im Unterleib, das soll ja normal sein hab ich mir sagen lassen. Aber irgendwie ist da ja noch viel unsicherheit und angst...

Wie habt ihr die Zeit überstanden ohne durchzudrehen? Mein nächster FA-Termin ist am 17.6. also noch bissl hin. Ich will den Krümel halt gesund wissen... mein Verlobter sagt immer, ich lese zu viel, hat er ja auch nicht unrecht.. aber ich kanns auch nicht lassen. Habt ihr "Praktiken", die ihr anwendet, wenn ihr merkt, dass ihr bissl hysterisch werdet?

DAnke schon mal für eure Antworten

Beitrag von wind-prinzessin 04.06.10 - 10:36 Uhr

Ich war in der Anfagszeit extrem geruchsempfindlich. Vor allem Deo und Haarspray habens mir angetan.

Habs Gott sei Dank erst in der 8. SSW erfahren, von daher hatte ich nicht sooo viel Zitterzeit. Ungeplant, aber nicht ungewollt.

Wenn ich aber Angst hatte, dass irgendwas nicht in Ordnung war, hab ich einfach Deo gesrpüht und dran geschnuppert. Wenn ich einen starken Würgereiz verspürt habe, wusste ich, dass alles okay sein MUSSTE ;-)

Beitrag von muckel-w 04.06.10 - 10:40 Uhr

naja wenn ich danach gehe ist wirklich alles bestens... übelkeit über den ganzen Tag in allen Lebenslagen und ein Hunger.... #mampf Schlimmer als beim Fasten

echt paradox

Beitrag von spm2010 04.06.10 - 10:37 Uhr

hey,

ich kann dich sehr gut verstehen :-) bei mir war es nicht anders.
ich habe einfach keine negativen beiträge mehr gelesen und mich auf meine FÄ verlassen. Wenn sie sagt es ist alles ok dann ist auch alles ok!
Passieren kann leider immer etwas, auch nach den ersten 12 Wochen. Denk positiv dann wird es Dir besser gehen.
Ich habe mich dazu "gezwungen" hier nicht so oft die Beiträge zu lesen - das hat geholfen.

LG
Sylvie :-)

Beitrag von tongtong 04.06.10 - 10:40 Uhr

Ja, ich hatte Angst. Ich hab aber immer versucht, mich nicht von der Angst beherrschen zu lassen. Ich hab versucht, mich abzulenken. Nicht immer aber meistens mit Erfolg. Und ja, dein Verlobter hat Recht. Lies nicht soviel. Versuch wirklich, gelassen an die "Sache" heranzugehen. Schieb die ängstlichen Gedanken in den Hintergrund. Wenn dein Krümel gesund ist, dann wird er bei dir bleiben. Wenn nicht, dann hat die Natur es so eingerichtet, es gegebenenfalls wieder gehen zu lassen. Aber soweit denk jetzt bitte nicht. Nimm das Stadium deiner Schwangerschaft jetzt so hin wie es ist. Alles wird gut...:-)

LG tongtong #huepf

Beitrag von dominiksmami 04.06.10 - 10:43 Uhr

Hallo,

ich bin diesmal auch eher ein aufgescheuchtes Huhn als alles andere.

Jedesmal wenn ich meine Ängste beiseite geschoben habe und Vorfreude zugelassen habe...passierte etwas anderes.

- Blutungen von der 8. bis zur 10 Woche

- Blasenentzündung

- schwere Nebenhöhlenvereiterung

- Schwangerschaftsdiabetes

- die Diagnose "Baby stark makrosom" mit Planung eines vorzeitigen Kaiserschnitts

und jetzt......Eiweiß, Leukozyten und Ketone im Urin #schock... Diagnose läuft noch.

Jetzt habe ich natürlich panische Angst vor einer Gestose ( oder dergleichen).

Ich freu mich nu einfach nicht mehr, sondern warte einfach ab. *seufz*

Das hilft dir nun nicht wirklich weiter, aber dennoch möchte ich dir sagen das Ruhe bewahren wohl das einzige ist das wir tun können und im Nachhinein gesehen, vergeht diese erste Zeit viel schneller als man denkt.



liebe Grüße

Andrea

Beitrag von wunki 04.06.10 - 10:43 Uhr

Ich hatte am Anfang auch total viel Angst....das hing aber damit zusammen, dass im Freundeskreis/Familienkreis schon einige Fehlgeburten vorkamen. Bei jedem Toilettengang hatte ich angst, dass ich blute. Aber ich habe versucht, einfach nicht so viel darüber nachzudenken. Und das kann man "lernen". Man stresst sich und das Baby ja auch total damit. Deswegen: Versuche - auch wenn es schwer ist - ruhig zu bleiben. Wenn du merkst, du drehst am Rad, nimmt dir einen Moment Zeit und versuch dich zu entspannen.

Im Endeffekt - hört sich blöd an, ich weiß - hat man es die ersten Wochen ohnehin nicht in der Hand. Und wenn man eine FG erleidet, dann nur, weil das Baby ohnehin nicht überlebensfähig wär.

Und was dein Verlobter sagt, ist auch ein ganz wichtiger Punkt: Lies nicht so viel. Auch nicht im Forum. Da macht man sich nur kirre (vor allem, weil auch viel Mist geschrieben wird und unqualifizierte Diagnosen gestellt werden). Nicht alles ist schlecht, aber man muss echt mit dem nötigen Abstand dran gehen.

Alles Gute.

LG Wunki ET -2

Beitrag von espirino 04.06.10 - 10:44 Uhr

Hallo,

also ganz ehrlich. Das irgendwas schief läuft - so richtig weg geht diese Angst nie.
Ich hab immer versucht das ganze realistisch zu sehen. Man weiß was alles passieren kann. Im schlimmsten Fall gehts Baby ab.
Aber - je später, umso schlimmer - meine Meinung. Am Anfang ist es nun mal ein Zellhaufen, der sich formiert - das allein ist schon Faszination pur, trotz alledem wäre es noch nicht lebensfähig - bis ca. 24. - 27. SSW, ab dann kann man zaghaft davon sprechen, daß man durchs Gröbste durch ist, sollte sich das Baby aus welchen Gründen auch immer nun auf den Weg machen. Trotzdem kann auch dann noch dem Baby im Bauch was passieren.

Noch größer werden die Ängste, wenn das Baby auf der Welt ist. Man schleicht ans Bett und horcht - atmet es noch? Kann man diverse Umstellungen von Nahrung schon riskieren? Es schreit und schreit und keiner weiß warum.

Und später - na davon schreib ich lieber jetzt nicht.

Im Grunde genommen kann einem niemand diese Ängste nehmen. Eine 100%tige Kontrolle gibts nicht. Man kann sich nur auf alle Eventualitäten versuchen einzustellen.

LG Jana

Beitrag von muckel-w 04.06.10 - 10:49 Uhr

wie habt ihr euch denn abgelenkt? Bei mir ist es zur zeit leider so, dass ich wegen der Übelkeit am liebsten schon gar nicht auf arbeit gehen will geschweige denn bei dem tollen Wetter an die Luft weil ich gleich das Spucken (sorry) anfang sowie mir was komisches in die Nase kommt... Echt verzwickt...

Beitrag von carlos2010 04.06.10 - 10:50 Uhr

Hi,

Du musst einfach versuchen positiv zu denken.
Mein Mann hat auch immer gemeckert wenn ich zuviel gelesen habe und mir dann Sorgen gemacht habe.
Bei mir war es so, dass ich mit jedem Tag mehr ruhiger wurde und einfach nur noch daran gedacht habe: "Alles ist gut und alles geht gut!".
Jetzt bin ich in der 14.SSW; wir haben die NFM machen lassen und nichts war auffällig und nun kann ich meine Schwangerschaft richtig geniessen!
Tu´nicht soviel gegen die Ängste, die gehören einfach dazu.

Alles Gute#klee#klee

Beitrag von krtecek 04.06.10 - 12:13 Uhr

Die erste SS alles ähnlich..Diesmal sorge ich vor. Wenn ich weiss, ich bin ängstlich, dann hole ich mir rechtzeritig Hilfe. ad 1) gehe ich seit gestern zu einem Heilpraktiker, der mit mir arbeitet. Dann lese ich verwirrtes Zeug nicht (es geht aber schwer in der ersten SS, da würde ich ja lügen)..

Arbeitest du ordentlich ? Für wirrre Gedanken muss man Zeit haben...

dann werde ich wieder meinen Baldrian nehmen...

unddddd ? hast du schon nachgedacht, was DIR helfen wprde ?

LG krtecek..die sich diesmal nicht verrückt machen lässt