Wie offen können wir sein?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von anonym36 04.06.10 - 11:11 Uhr

hallo,
ich schreibe hier weil es anonym sein soll. ich würde mich freuen wenn mir ein paar mütter antworten.
folgendes: wir sind ein ehepaar mitte 30 und haben zwei kinder, die jetzt beide im kindergarten sind. es entwickeln sich grade freundschaften, sowohl bei den kindern als auch ein bisschen zwischen uns eltern.
nun ist es so, dass wir beide früher alkoholprobleme hatten - wir sind seit 9 (mein mann) bzw 8 jahren (ich) trocken. wir haben uns auch im internet über eine alkohol-plattform kennengelernt. wir haben auch beide psychische erkrankungen, sind beide in behandlung. wir haben eine familienhilfe.
nun sind wir mehr oder weniger offensiv damit umgegangen bisher - es ging ja auch nur um uns. nun, wenn die kinder so langsam anfangen eigene freunde zu haben, stellt sich allerdings die frage: wie offen sollen wir sein? man merkt uns so nichts an und die anderen mütter vertrauen mir ihre kinder gerne an wenn sie nachmittags bei uns zum spielen sind. mein mann geht vollzeit arbeiten, ich bin momentan noch zu hause.
es sind eben einige sachen bei uns: z.b. macht mein mann einen job, der weit unter seiner qualifikation liegt, weil er sich eben nicht so gut konzentrieren kann. ich war anfang des jahres wieder lange in der tagesklinik. wir kriegen so alles super hin und die kinder werden liebevoll und gewissenhaft großgezogen, das sieht man auch nach außen hin. aber auch ich bin einfach nicht so belastbar, weshalb ich auch ein paar stunden mehr kindergarten vom jugendamt genehmigt habe als andere.
also mit ein bisschen unterstützung, medikamenten und therapie leben wir ein fast völlig normales leben.
meine frage ist nun: wie offen kann ich denn zu den anderen müttern sein? würdet ihr eure kinder immer noch bedenkenlos zu uns lassen? ich mag eigentlich das versteckspiel nicht. :-( habe aber angst dass meine kinder freunde verlieren wenn ich offen bin. meine kinder sind ganz lieb und offen und auch beliebt. :-)
würde mich über antworten freuen!
gruß anoym36

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 11:15 Uhr

Ich würds den Müttern nicht sofort auf die Nase binden denn dann könnte es sein dass der eine oder andere Freund nicht mehr kommen kann.
Wie ich damit umgehen würde? Gute Frage ich weis es ehrlich gesagt nicht weil ich nicht in dieser Situation bin bzw. es eben nicht weis.
Meiner Meinung nach ist das Privatsache, ihr trinkt ja nicht mehr also kann es anderen wurscht sein.

Beitrag von anonym36 04.06.10 - 11:18 Uhr

danke! mich würde auch mal interessieren, wie es müttern gehen würde, wenn sie das über die eltern der freunde ihrer kinder erfahren würden.

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 11:20 Uhr

Ehrlich ich glaube ich würde schon erstmal schlucken und vielleicht wäre ich auch misstrauisch.
WISSSEn kann ich es aber nicht weil meine noch nicht in den Kindergarten gehen.
Mein Vater war Alkoholiker-ich bin mir aber sicher dass es weder meine Freunde noch deren Eltern wussten.

Beitrag von ichwaropfer 04.06.10 - 11:18 Uhr

Hallo Anonym36,

ich schreibe dir mal aus Opfersicht. Meine Mutter war, als ich in dem Alter Deiner Kinder waren, mit einem schlimmen Alkoholiker verheiratet. Meine Mutter war und ist eine tolle Frau und ich war immer eines der beliebteren Kinder.

Irgendwann waren bei uns Kinder zum Spielen als mein Stiefvater betrunken ins Spielzimmer kam. Er war nicht brutal (zumindest nicht in dem Moment), aber er war total besoffen. Das Hat ein Kind wohl daheim erzählt, so ganz weiß ich das nicht mehr. Endergebnis war jedenfalls, dass man MICH ab da Schnapsi nannte und ich keinen Besuch mehr kam. Ich wurde zwar zu anderen Kindern eingeladen, aber Gegenbesuche wollten die Mütter nicht mehr. Aus heutiger SIcht (das ist mehr als 25 Jahre her) kann ich das sehr gut nachvollzihen. Obwohl ich noch kinderlos bin: ich würde nach dieser Erfahrung und aus dieser Sicht mein Kind auch nicht zu Eltern geben, die eine solche Vergangenheit haben.

Ich würde allen das Bild bewahren, dass sie haben und was auch heute so ist: Ihr seid nette Eltern und wirkt völlig "normal".

Gruß,
Engel

Beitrag von vorsicht 04.06.10 - 11:21 Uhr

Ganz ehrlich?

Zunächst einmal Hut ab vor Euch. Alkoholabhängigkeit zu überwinden und mit dieser Krankheit zu leben ist etwas, was leider die Wenigsten auf Dauer schaffen.

Ich habe allergrößten Respekt davor und freue mich zu lesen, dass für Euch ein "normales" Leben möglich ist.

Das habe ich aber "nur", weil ich mich teils beruflich teils aus privater Erfahrung heraus mit Suchterkrankungen und deren Folgen auskenne.

Viele Menschen kennen dies nicht und das Klischeedenken und die Vorurteile sind daher groß.

Ich finde es super, dass ihr offensiv damit umgeht und das ist im Grunde ja auch richtig so.

Zum Schutz Eurer Kinder und auch zu Eurem eigenen würde ich aber gegenüber den Eltern anderer Kinder sehr vorsichtig sein. ICH würde Dir meine Kinder anvertrauen - andere Mütter vielleicht nicht.

Und die Alternative zum nicht gelebten Versteckspiel wäre u.U. Isolation und Mobbing. Und das könnt weder Ihr noch Eure Kinder gebrauchen.

Schau Dir die Eltern der anderen Kinder an und knüpf Bekanntschaften. Du würdest doch auch niemandem, den Du noch nicht gut kennst, sofort Deine gesamte Lebensgeschichte auf die Nase binden? Warum also mit einer Themaitk, die für viele Menschen ohnehin harter Tobak sind?

Ich denke, Euer Bauchgefühl wird Euch dann zeigen, zu welchen Menschen ihr bedenkenlos offen sein könnt, wo sich echte Freundschaft entwickelt hat - und dann finde ich Offenheit auch richtig.

Bis dahin würde ich den Eindruck, den ihr momentan hinterlasst, nicht unnötig belasten wollen.

Alles Liebe

Beitrag von stemirie 04.06.10 - 11:43 Uhr

Hallo Du,

ich finde es völlig unnötig diese "Vergangenheit" anderen Müttern/Eltern zu erzählen. Ihr seid seit sooooo vielen Jahren trocken (#pro).......

Alles Gute und liebe Grüße....#klee#klee

Beitrag von auch mal ohne 04.06.10 - 12:19 Uhr

Hi,

ich würde es nicht erzählen. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Eltern bedenken hätten.

Meine Mutter hat sich 1972 (mit 22) von meinem Vater scheiden lassen, da war ich grade 2 Jahre!

Mein Vater war ein Alki der schlimmsten Sorte (deswegen auch die Scheidung).

Ich habe das bis heute niemandem erzählt, denn ich möchte nicht das jemand weiß das ich von einem Säufer abstamme......er war kein Asozialer er stammt auch reichem Haus. Viele denken: Saufen = Aso

LG

Beitrag von ++mag nicht++ 04.06.10 - 12:23 Uhr

ich hätte Bedenken, wenn ich solch eine Familiengeschichte kennen würde und dann noch hören würde, daß in der Familie immer noch eine Familienhilfe unterwegs ist. Ich glaube Dir, daß das Vorurteile sind, aber ich würde meine Töchter da trotzdem nicht mehr alleine hinlassen.

Beitrag von seelenspiegel 04.06.10 - 12:41 Uhr

Erst mal Hut ab.....großen Respekt dass ihr das geschafft habt, ich weiss wie schwer es ist sein Suchtverhalten gänzlich abzulegen, und wie eisern man sein ganzes restliches Leben sein muss.


Und nein.....bindet es auf KEINEN Fall den Leuten auf die Nase. Sowas erfahren nur wirklich gute und enge LANGJÄHRIGE Freunde.

Alle anderen geht es einen feuchten Dreck an .... vor allem weil es auch absolut nicht relevant ist was ihr früher evtl. mal "verbockt" habt .... ihr habt es im Griff und ihr lebt JETZT und HEUTE und arbeitet hart an Euch selbst !!!

Es ist auch kein Versteckspiel in meinen Augen, jemandem nicht von Anfang an privateste Dinge mitzuteilen.

<<<würdet ihr eure kinder immer noch bedenkenlos zu uns lassen?>>>

Ja....aber ich bin in dieser Hinsicht sicher niemand, anhand dessen man auf "Otto Normalo" die Messlatte vergleichend anlegen sollte.


Alles Gute für Euch vier :-)

Beitrag von stellamarie99 04.06.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

behalte es lieber für dich!


Gruß

Beitrag von dore1977 04.06.10 - 13:50 Uhr

Hallo,

erstmal ein großes Lob für Euch ! Hut ab !

Ich denke wie die andren auch ihr solltet es nicht gleich an die große Glocke hängen. Wen ihr Vertrauen gefasst habt bzw zu den andren Eltern bwz die Eltern gesehen haben das ihre Kinder bei Euch gut aufgehoben sind dann könnt ihr die Karten immernoch auf den Tisch legen.

Mir perönlich ist es lieber wen eine Mutter sagt: Pass auf ich bin nicht so belastbar können die Kinder bei Euch spielen als das irgenwelche doofen Ausreden kommen.

So wie Du Eure Situation beschreibst hätte ich übrings keine Bedenken meine Tochter bei Euch spielen zu lassen. Du scheist doch alles im Griff zu haben.
Es geht schließlich um Nachmittagsspielverabredungen(sprich ca 3-4 Stunden) und nicht um einen Urlaub in das ihr irgendein Kind mitnehmen wollt. #;-)

LG und alles gute Dore

Beitrag von schneckelele 04.06.10 - 14:30 Uhr

Hallo,
toll, dass Ihr beide das geschafft habt!
Ich bin ein i.d.R. zu offener Typ, erzähle meinen Mitmenschen mehr über mich und meine Familie, als ich sollte.
Meine Schwiegermutter war auch Alkoholikerin, und ich muss sagen, dieses Wissen hat mich lange Zeit beschäftigt, ich wusste nicht wirklich, wie ich damit umgehen sollte. Und das nicht unbedingt im positiven Sinne.
In Eurem Fall würde ich raten, es nicht zu erzählen. Es ist Eure Vergangenheit, die in EURE Gegenwart hineinwirkt, geht aber niemanden außerhalb Eurer Familie etwas an. Es hat auf die anderen Familien ja auch keinen direkten Einfluss, oder?
Menschen haben schnell Vorurteile, es wird geredet, Gerüchte werden verbreitet, und daraus entstehen die großartigsten Fantasiegebilde.
Ich bitte Dich, sei vorsichtig, wem Du was erzählst. Euch Eltern und v.a. auch Euren Kindern zuliebe.
Das was zählt ist die Gegenwart. Und wenn ich dich richtig verstanden habe, spielt Alkohol keine Rolle mehr. Also thematisiere es auch nicht.
Ganz liebe Grüße
schneckelele

Beitrag von sunshine80404 04.06.10 - 14:35 Uhr

Hallo!

Ich persönlich würde es von meinem Gefühl abhängig machen ob ich meine Kinder zu Euch lassen würde. Genauso wie bei jedem Anderen...

Allerdings habe ich ähnliche Probleme. Ich leide an Depressionen, bin in Behandlung und war in den letzten 18 Monaten insgesamt 18 Wochen zur Reha(die Kinder waren als Begleitkinder mit).
Ich hatte auch viele Bedenken wem ich die Wahrheit sage... Ich handhabe es mittlerweile so, wer mich ganz klar fragt WARUM wir weg waren dem sage ich die Wahrheit. Wer allerdings nicht klar fragt, bekommt auch keine klare Antwort, "wo wart ihr so lange?" - "zur Reha".
Negative Kommentare habe ich bisher nicht gehört, eher positiv. Nach dem Motto "schön, dass du Hilfe annimmst".

Ich würde es euch zum Beispiel hoch anrechnen, dass ihr in Behandlung seid und Familienhilfe habt (die mir leider abgelehnt wurde). Sowas als negativ Punkt zu sehen, wie jemand vor mir, finde ich schon heftig!

Hör auf dein Gefühl.
Gruß, Charlene

PS: Ich finde es eine riesen Leistung die Sucht hinter sich zu lassen!!

Beitrag von jurbs 04.06.10 - 14:38 Uhr

ich verstehe jede Mutter, die Bedenken hat ihre Kinder zu Euch zu lassen - aber das ist auch gerechtfertigt- oder? Es ist toll, dass ihr beide Eure Erkrankungen im Griff habt - aber könnt ihr garantieren, dass es nie ein Problem sein wird? Ich würde es an Eurer Stelle engeren Vertrauten diér neuen Freunde sagen - besser jetzt als später ,möglicherweise alles und alle zu verlieren!

Beitrag von hedda.gabler 04.06.10 - 17:09 Uhr

Hallo.

Ich habe Deinen Beitrag heute morgen gelesen und mich beschäftigt seitdem eine Frage ...

Ich kann Deinen Beweggrund nicht nachvollziehen, es anderen Müttern/Eltern, die ja nun keine Familienmitglieder oder enge Freunde (die vermutlich eh von Eurer Vergangenheit wissen) sind, erzählen zu wollen ...

... für mich hat das irgendwie etwas mit wichtig machen, bzw. sich interessant machen wollen zu tun ...

... und das würde mich persönlich viel mehr stören, als Eure Vergangenheit an sich.

Ich wäre mehr als befremdet, wenn mir eine Mutter eines Spielkameraden so etwas erzählen, aber weniger ob des Inhalts als vielmehr wegen der Tatsache, dass sie mir solche intimen Dinge sagt ... für mich würde sich das anfühlen, als würde ich genötigt werden, eine Vertrauensperson zu sein, was ich wahrscheinlich gar nicht sein wollte.

Deswegen nochmals ... mal abgesehen von dem Versteckspiel, das Du nicht leben willst (und mal ehrlich, es hat doch jeder die eine oder andere Leiche im Keller), was ist denn nun der wahre Beweggrund?

Gruß von der Hedda.

Beitrag von auch schwarz 04.06.10 - 21:51 Uhr

Hallo,

ich glaube, es gibt weitaus schlimmere Haushalte als die trockener Alkoholiker.

Außerdem sind doch Kinder meist nur ein paar Stunden zum Spielen bei Euch, oder?

Aus eigener Erfahrung (nicht mit dem Thema Alkoholismus aber mit psychischen Erkrankungen) würde ich NICHT mit diesen "ollen Kamellen" hausieren gehen. Das wirft nur Diskussionen auf, die keiner braucht.
Ausserdem scheint ihr ja Eure Situation recht gut zu reflektieren.

Es ist Euer Leben, nicht das Eurer Nachbarn etc.

Viel Glück!

Beitrag von gunillina 04.06.10 - 22:51 Uhr

Wenn solche Wahrheiten auf den Tisch kommen, stellt sich meist erst heraus, wer wirklich als Freund gesehen werden kann.
Wenn man Pech hat, sind das dann kaum noch welche. Und all die anderen werden über euch herfallen, euch meiden, eure Kinder schneiden (und/oder kannst du einsetzen wie du magst). Einfach, weil Menschen fast IMMER nach dem Makel im Anderen suchen, um sich selbst größer zu machen als man ist.
Also: Nein, ich würde nichts sagen. Ich würde das nur meinen engsten Freunden erzählen. Oder eben anonym hier im Forum.;-)
Wissen eure Kinder, dass ihr trockene Alkoholiker seid? Wissen sie, dass ihr psychische Probleme habt? Bzw. dass ihr im Prinzip krank seid? Denn wenn ihr das den Eltern im Kindergarten erzählt, wird das Erzählte sich ganz schnell selbständig machen. Und eure Kinder sollten von euch erfahren, was ihr für eine Vergangenheit habt. Und IHR solltet den Zeitpunkt selbst bestimmen können, an dem sie es erfahren.
Nix sagen schadet hier weniger, meine ich.
Alles Liebe euch!
#liebdrueck

Beitrag von blubbie11 05.06.10 - 07:24 Uhr

ich würde mir die menschen genau anschauen.wenn es leute sind die gern mal bißchen tratschen behalte es für dich. du mußt das nicht jedem erzählen. alkoholabhängig und dann trocken zu sein ist ne krankheit die sicher nicht zu unterschätzen ist. aber deine nachbarn vertrauen dir doch auch nicht ihre privatesten intimsten krankheitsgeschichten an oder?

ner freundin sowas zu erzählen fände ich gar net schlimm und gehört dazu.

hier ist eine hergezogen ziemlich nett usw. dann habe ich sie immer besser kennengelernt und sie ist mir zu einer sehr guten freundin geworden.
irgendwann hat sie mir erzählt das ihr mann mal gesessen hat wegen versuchtem totschlag (!!!).
das mußte ich auch erstmal sacken lassen. die umstände zu der tat kenne ich mittlerweile und sehe alles aus einem anderen licht, was die sache aber nicht weniger schlimm macht.

und ich bin die einzige hier die es weiß also sage ich auch nichts,
ist für mich selbstverständlich.

also überlege es dir gut. denn du hast nicht die pest oder so. du hattest den mut eine sehr komplexe sucht zu überwinden.

#liebdrueck

Beitrag von anonym36 05.06.10 - 09:24 Uhr

hallo,
danke für die zahlreichen antworten.
ich hättte vielleicht dazu schreiben sollen, dass es auch darum geht, dass ich nicht weiß was ich sagen soll wenn beispielsweise auffällt dass unsere kinder später abgeholt werden oder wenn meine kinder erzählen dass mama im krankenhaus war. wichtig machen wollen wir uns auf keinen fall, mir wäre es lieber es wäre anders oder wir würden nicht in situationen kommen wo wir was erklären müssen oder lügen - und das will ich ja auch nicht.
zu den erkrankungen: mein mann hat ads und ich depressionen und eine angsterkrankung. die familienhilfe haben wir vor allem deshalb, weil sie eine paartherapie beinhaltet. die mehr-betreuungsstunden auch deshalb weil ich KEINEN, wirklich gar keinen habe wo ich die kinder lassen kann wenn ich therapie oder arzttermine habe. wir haben das angefangen als ich in der tagesklinik war und haben die stunden jetzt beibehalten. aber nachmittags sind kinder und häufig besuchskinder bei mir und erleben schöne stunden. ich möchte nun auch so langsam wieder anfangen zu arbeiten, dann hat sich das thema eh erledigt.
die frage ist auch, wie erkläre ich das ion absehbarer zeit alles meinen kindern. dass die nicht alles herum erzählen und dann gemieden werden. aber das möchte ich demnächst auch in ruhe mit der familienhilfe besoprechen.
gruß anonym36