Wie schöpft ihr immer wieder neue Kraft?Tipps?

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Beitrag von patricia0910 04.06.10 - 15:18 Uhr

#herzlich Hallo ihr Lieben,

bin jetzt diesen Monat im 18.ÜZ. Wobei ich im 12. SS wurde und eine FG hatte.
Im April wurde PCOS,IR,etc. festgestellt und es geht als weiter.
Um mich herum werden alle schwanger..ob gewollt oder nicht, Familie oder Freunde. Egal wo ich bin, ich sehen nur Schwangere oder Baby´s.
Langsam merke ich, dass es mir über den Kopf wächst...

Nun sind hier viele nette Mädels dabei, die ja nun schon länger als 1,5Jahre dabei sind. Wie macht ihr das?! Wie schöpft ihr immer wieder den Mut und die Kraft weiter zu machen?

Ich wünsche euch allen vom Herzen viel Glück.

LG Patti mit #stern (28.01.10)

Beitrag von sweet-my 04.06.10 - 15:34 Uhr

üben seit 2 jahren.. ich tröste mich immer wieder mit dem gedanken, es kommt noch und es ist eben noch nicht zeit aber eltern werden wir auch noch. ich geb die hoffnung niemals auf

Beitrag von patricia0910 04.06.10 - 15:47 Uhr

ich denke auch immer so..aber manchmal kommt das tief..und dann hab ich das gefühl es wird nie klappen.

Beitrag von 111kerstin123 04.06.10 - 15:49 Uhr

ich tröste mich...hm ich versuche immer zu denken.irgentwnn haben wir auch das glück.aber setzt dich nicht unter druck

Beitrag von patricia0910 04.06.10 - 16:00 Uhr

leichter gesagt wie getan...aber das ist wohl ein spruch den du selbst auch kennst :-)

Beitrag von daisydonnerkeil 04.06.10 - 18:58 Uhr

Hallo,
ich versuche das was ist, anzunehmen. Ich sage mir: Es ist wie es ist. Das klappt nicht immer, aber doch oft. Wir wollten eigentlich schon mit der 2. ICSI gestartet sein, aber das ganze wird sich leider noch eine ganze Weile verschieben. Ich könnte jetzt jeden Tag toben und heulen. Oder ich sage mir: Es ist wie es ist und es wird zu etwas gut sein.

Ich hatte gestern Besuch von Bekannten, die ihre 6 Monate alte Tochter dabei hatten. Mich hat der Abend nicht gefrustet. Insofern scheint mein System zu funktionieren.

Davon abgesehen kann ich durchaus auch die Vorteile meines kinderfreien Lebens genießen (die beiden Kinder in meiner VK sind meine "Stieftöchter", die die Hälfte der Zeit bei uns leben) - Reisen, Essen gehen, Freizeit, Freiheit, Konsum. Das ist nämlich alles vorbei, falls es noch klappt.

Das sind so meine Überlebensstrategien.

Alles Gute,
Da.

Beitrag von carryheffernan 04.06.10 - 19:09 Uhr

#liebdrueck

Ich kann das soo gut verstehen. Manchmal gibt es diese Tage da ist das Tief größer als jede Hoffnung.

Aber du musst immer das Ziel vor Augen behalten und irgendwann wird es sich erfüllen.

Wir haben 4,5 Jahre "gebastelt", erst normal, dann haben wir uns untersuchen lassen und dann der Schock, mein Mann hat Azoospermien - also quasi gar nix. Das war das größte Tief für uns!!
Dann die TESE und diese totale Angst, dass man keine Spermien findet - zum Glück ist das positiv ausgegangen und wir waren schon glücklich überhaupt ICSI-Kandidaten sein zu dürfen!
Dann erste ICSI - negativ - der Tag an dem die Mens kam war ein Schock!! Wir haben 5 Monate gebraucht um psychisch so fit zu werden, dass wir unsere Kryos versucht haben.
Aber beide Versuche negativ.
Mein Mann hat mich echt gezwungen, morgens auf zu stehen, so sch** ging es mir.

Und dann die 2. ICSI... Bei TF+9 hab ich erstmals getestet und hielt einen pos. Test in der Hand - da dachte ich, ich kolabiere...

Was ich dir damit sagen will ist, du darfst das Ziel nicht aus den Augenverlieren, es wird real werden - auch wenn es länger dauert als man es aus zu halten glaubt.
Bei uns hatte es den pos. Effekt, dass es uns unglaublich zusammen geschweißt hat!

Ich drücke dir alle Daumen!! #pro #klee #klee #pro

Lg
Carry mit #schrei & #schrei - 11.SSW

Beitrag von jessy272 04.06.10 - 20:16 Uhr

hi,
also am schlimmsten war es für mich, als das erste jahr vergeblichen übens vorbei war und im zweiten sich alles wiederholte jeden monat. ein dejavu albtraum. denn ich hatte mit der zeit die angewohnheit, bzw hab sie immernoch, zu irgendwelchen anlässen, was auch immer, geburtstag,hochzeitstag, familienfeiern ect hinzurechnen, dass ich dann allen erzählen könnte, dass ich ss wäre. und jedesmal verschob sich das verkünden dieser nachricht. und als dann das jahr rum war und es wieder von vorne losging, riss es mir förmlich den boden unter den füßen weg, weil alles wieder hochkam, was ich so durchmachen musste an enttäuschung und trauer.
ich muss sagen, dass ich nie die hoffnung aufgegeben habe und immer selber beim einsetzen der mens gehofft habe, es könnte doch geklappt haben und ich gehöre zu der geringen prozentzahl die trotz mens und negativen sst ss sein könnte.
ich kann keinen wirklch guten tipp geben, wie man die zeit durchstehen kann. einfach mal richtig heulen tut kurze zeit gut.
nun is das zweite jahr auch fast rum und ich weis selbst, dass ich sehr auf den kinderwunsch fixiert bin. für mich käme *loslassen* nie in frage, denn ich wünsche mir nichts mehr.
ich stell mir das nur sehr eigenartig vor, wenn ich doch irgendwann ss sein sollte, dass die ganzen eingebrannten gedanken und handlungen plötzlich überflüssig werden *g*
ich drücke dir die daumen,
lg
ich drücke dir die daumen!

Beitrag von mausi295 04.06.10 - 21:40 Uhr

Gute Frage, manchmal frage ich mich schon, wie viele >Gedanken ich mir allein ums Schwangerwerden (und drumherum) ggü. anderen Frauen gemacht habe/mache. Irgendwann war bei mir der Punkt, an dem ich dachte. Wenn Du in diesem Tempo weitermachst, kommt irgendwann so was wie ein Burnout. Und an dem Punkt stand für mich fest: Ok, da will ich nicht hin! ich versuche, es gelassener zu sehen (klingt blöd), und: seitdem ich mich einer Freundin anvertraut habe, geht es mir besser! hat mir sozusagen etwas von dem Druck genommen...apropo: Druck, ich glaube, genau diesen Druck darf man sich einfach nicht machen, auch wenns edrst mal schwer fällt. LG

Beitrag von patricia0910 04.06.10 - 22:11 Uhr

ach.. ich danke euch! es tut so gut von euch zu lesen! diese gedanken, die wir uns alle machen und diese sorgen die wir haben verbindet uns alle so ungemein! echt wahnsinn..

ich hoffe wirklich das wir alle bald einen positiven test in den händen halten und der druck, diese last einfach von uns fällt!!
wie schön könnte das sein..

Beitrag von kirafu 05.06.10 - 06:26 Uhr

#klee#klee#klee#kleeIch weiß manchmal auch nicht wie ich das schaffe, aber man hofft immer .
Aber es wird immer schwerer, nach nun 3 1/2 Jahren ohne Erfolg und
mit immer längerem Zyklus (66 Tage). Ich denke schwer wird es erst wenn
die Hoffnung stirbt und man einsehen muß das es nie klappen könnte #schmoll

Aber ich wünsche euch allen die ihr so sehnlich wartet , bald ihr sehr bald
Erfolg haben werdet
#klee#klee#klee#klee#klee#klee#klee#klee die sind für euch

Liebe Grüße von kirafu

Beitrag von hustinetenmaus24 05.06.10 - 10:04 Uhr

hallo,

das tut mir schrecklich leid für dich.
wir "üben" jetzt schon seit über 2 1/2 jahren und haben einen negativen icsi-versuch hinter uns.
manchmal kann ich mich einfach selbst recht gut trösten, manchmal klappt es halt gar nicht. ich versuch allen schwangeren frauen egal ob familie oder freundeskreis so gut wie möglich aus dem weg zu gehen, muss mich ja nicht selbst quälen - diejenigen die es nicht verstehen, sind selbst schuld. ich denke mir dann immer, es wird schon alles einen sinn haben und dafür wird unser baby etwas ganz besonderes werden und wir werden ein überglückliche kleine familie sein und nicht so überfordert sein wie manch meiner freunde....
und ich gehe wenn es mir ganz schlecht geht zur therapie - das hilft wirklich sehr - kann ich nur weiterempfehlen.

nicht den kopf hängen lassen....

lg