Es kann doch niocht so falsch sein ... oder?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von meak07 04.06.10 - 16:54 Uhr

Hallo

meine Kleine (16 Monate) hat seit Anfang April abends Einschlafprobleme.
Sie ist totmüde, aber unter 2 Stunden rumgehampel geht nix.

Außerdem schläft sie nachts max. 9 Stunden (nat. nicht durch).

Sie wird in den Schlaf gestillt, aber 2 Stunden find selbst ich schon arg.
Sie bestimmt z.Zt. meinen Abend und oft gehe ich mit ihr zusammen ins Bett, da sie erst gegen 22.00 Uhr schläft.

Sie schläft mit bei uns im Bett, da sie nachts noch gestillt wird.

Meine Mutter hat noch nie richtig verstanden, dass es absolut ok ist, dass die Kleine noch gestillt wird.

Jetzt meint sie jedesmal, ich solle endlich aufhören zu stillen, sie sei doch vielzu alt dazu. Ich soll sie einfach ins Bett legen und konsequent sein. Dann müsse sie halt mal Brüllen, irgendwann würde sie schon einschlafen.


Ich will sie nicht schreien lassen. Es muß doch anders gehen.

Überlege schon, ob ich die KIÄ mal nach Globuli frage. Ich denke aber, sie wird auch sagen, ich soll sie einfach ins Bett legen.

Ach Mensch, wann wird das denn besser.


LG müde Mel

Beitrag von annelie.77 04.06.10 - 17:06 Uhr

Hi,

mit 19 Monaten wird´s besser ;-) zumindest ist es bei uns so. Alles was du geschrieben hast, hätte ebenso von mir kommen können, aber allmählich wird es besser ... also - nicht aufgeben, sie kriegt schon selbst die Kurve, wenn sie soweit ist!

Ich habe es auch mit Globuli versucht, hat aber leider nichts gebracht, obwohl die Dinger bei Erkältungen immer super wirken.

Also Kopf hoch!

LG

Anne

Beitrag von ich101 04.06.10 - 17:23 Uhr

Hallo Mel,

meinen Sohn abends einfach ins Bett zu bringen und ihn schreien zu lassen, wäre auch nicht mein Stil. (Das war früher aber so Usus...#gruebel) Meiner schreit sich dann total in Rage... macht also nicht nur uns, sondern in erster Linie sich selber fertig.

Allerdings habe ich nicht mehr das Problem, dass er nachts Hunger hat. Ich persönlich halte es auch für unnötig, ein Kind in dem Alter nachts etwas zu essen oder zu trinken anzubieten. Zu trinken gibts nachts bei uns nur im Ausnahmefall - bei Fieber oder so...

In dem Alter, wie deine Kleine und auch mein Kleiner ist, brauchen sie nachts nichts dergleichen mehr... doch es wird schwierig sein, deiner Maus das nächtliche "Essen" oder Trinken abzugewöhnen...

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Sohn umso besser einschläft, je ausgefüllter sein Tag war. Viel frische Luft, viel Bewegung... Das Leben ist schon früh am Morgen ein Abenteuer... Nur, wenn mein Sohn richtig "ausgelastet" ist, schläft er abends auch gut ein.
Ansonsten rate ich dir: gewöhn dir nicht erst an, dich mit ihr hinzulegen. Ist zumindest meine Erfahrung. Die Kinder gewöhnen sich sehr schnell an Einschlafrituale. Du solltest dir also lieber ein nettes Abendritual überlegen, was ihr Abend für Abend "durchzieht": ausziehen, wickeln, Schlafanzug anziehen, Zähne putzen, kuscheln und auf dem Arm getragen werden, Spieluhr an oder ein Bilderbuch ansehen und nach 5 Minuten ab in die Koje... Das machen wir seit längerem so. Meist klappt das ganz gut. Und wenn nicht: Na und... dann tappelt der Kleine eben noch eine Weile mit draußen herum... irgendwann kommt die nötige Bettschwere. Geht schließlich jedem so. ;-)

Mach es dir nicht unnötig schwer und lass dir nicht reinreden. So wie du es machst, machst du es richtig! Egal, was andere tun, denken und/oder sagen!

Viele Grüße,
"ich"

Beitrag von josili0208 04.06.10 - 18:52 Uhr

Ich weiss, Du willst das jetzt sicher nicht lesen, aber sie macht das mittlerweile aus Gewohnheit. Du bist ihr Schnullerersatz.
Mit meinem Sohn und jetzt mit der Kleinen hatten/haben wir das gleiche. Allerdings haben wir unseren Sohn mit 15Monaten einfach wirklich ins Kinderzimmer in ein grosses Bett verfrachtet und konsequent zwischen Schlafengehen und morgens 6Uhr nicht mehr gestillt. Mein Mann hat ein paar Tage den Nachtdienst übernommen und nach 3 Tagen hat er durchgeschlafen - bis heute. Nach und nach habe ich dann abends zwar gestillt, aber einschlafen musste er ohne. Mit 19Monaten haben wir dann ganz easy auch morgens abgestillt, es gab keine Probleme bei diesem "letzten Schritt". Mit der Kleinen ist es das selbe, sie ist jetzt 15Monate alt. Einschlafen klappt schon ohne stillen, manchmal mit etwas weinen, aber da muss sie durch. Allerdings bin ich dabei und lasse sie nicht alleine. Nachts kommt es auf die Abstände an, ich will nicht Schnullerersatz sein und lasse sie sicher nicht alle Stunde stillen #augen. Wenn mein Mann ein paar Schichten übernimmt, klappt es auch ganz ohne. Klar wird sie sauer und tobt ein bisschen ;-) aber so langsam muss sie ohne Stillen schlafen können, so leid mir das tut.

Du kannst aber auch einfach so weitermachen, irgendwann gehts auch bei Euch ohne. Ist wie mit dem Schnuller, irgendwann kriegt man jedes Kind los. Es ist eine Frage des Willens/der Verzweiflung, wann das ist ;-) Ich will endlich mal wieder ein paar Stunden am Stück schlafen :-p

lg jo

Beitrag von lucie.lu 04.06.10 - 19:39 Uhr

Hallo,

meiner ist zwar erst 12 Monate alt, aber im Grunde das Gleiche..
Er war bis vor einem Monat bei einem von uns auf dem Schoß eingeschlafen, dann haben wir ihn schlafend ins Bettchen gelegt.. das klappte ganz gut.
Alleine in seinem Bett - keine Chance, er hat gebrüllt, war total wütend, dadurch halt wieder total wach.. stand im Bett.. da kann mir keiner erzählen, dass er sich irgendwann von alleine hinlegt.. Vielleicht nach 3 Stunden, aber das will ich nicht.

Ich habe unseren KiA gefragt - er ist vom alten Schlag und meinte, dass manche Kinder dann bis zum Erbrechen brüllen, das geht 3 Nächte - und dann klappt es super. Na vielen Dank auch!

Nachdem Nick aber auch bei uns im Arm nicht mehr einschlafen konnte, habe ich es folgendermaßen gelöst (und es klappt bisher super, es sei denn, er ist krank..): Ich stille ihn (damit will ich heute aufhören, weil er davon nachts dann Blähungen hat), danach werden Zähne geputzt, er ist also wach. Dann setze ich mich mit ihm an sein Bett, nehme ihn ganz fest in den Arm.. und lege ihn dann in sein Bettchen.
Am ersten Tag musste ich fast ne Stunde ihn immer wieder hinlegen, habe ihn gestreichelt und sanft mit meiner Hand festgehalten - dazu habe ich mir einen Stuhl an sein Bett gestellt (stehend ist sowas unmöglich). Ich war immer da, wenn er die Äuglein wieder aufmachte, wenn er sich wieder hinsetzen wollte, habe ich meine Hand auf ihn gelegt, bis er irgendwann mal schlief.

Am zweiten Abend hat es nur noch 10 Minuten gedauert.. und zur Zeit dauert es max. 5 Minuten, bis er schläft.. es sei denn, er ist noch nicht richtig müde.. ich gehe aber auch erst dann aus dem Zimmer, wenn er wirklich schläft.

Vielleicht könntest Du es so versuchen?

LG - Lucie

Beitrag von fibo 04.06.10 - 21:32 Uhr

Unser Sohn hat bis vor ca. 5 Wochen auch noch in der Nacht nach seiner Flasche verlangt. Von einem auf den anderen Tag war dann aber auf einmal Ruhe, er schläft fast durch und will auch nichts mehr trinken.

Leider kann ich dir nicht sagen wie und warum, aber es ging von ganz alleine und er war da gute 15 Monate alt.

LG

Fibo

Beitrag von corikn 04.06.10 - 21:55 Uhr

Wir haben kurz nach Weihnachten abgestillt, da war meine Maus ca. 15 Monate alt. Allerdings war es nicht ganz freiwillig, ich mußte Tabletten nehmen (hatte Würmer) und da war die Gelegenheit da. iCh hatte auch Angst, sie schreien zu lassen, aber so schlimm, war es dann nicht. Hier mal ein Bericht:

Mein Mann hat Paula ins Bett gebracht, Flasche wollte sie nicht, dann hat er ihr solange vorgelesen, bis sie eingeschlafen ist und sie direkt ins Bett gelegt. Später wurde sie dann nochmal wach und ich habe sie beruhigt (das macht sie schon seit ein paar Tagen, klappte auch vorher schon ohne Stillen...). Irgendwann sind wir dann ins btt gegangen und gegen 1.30 wurdepaula wach und wollte die Brust, mein mann nahm sie raus und ich bin irgendwann aus dem Zimmer gegangen (mußte zur Toilette), meine Maus hat echt dolle geweint, aber war zu keiner Zeit alleine! Der Papa war ganz lieb zu ihr, hat sie immer wieder beruhigt. Als es ruhig war, dachte ich, ich könne reingehen, sie lag im Arm meines Mannes wurde wach und wollte zu mir, das war sooo schrecklich. ich bin dann wieder raus und da hat es mir fast das herz zerrissen. Schließlich hat mein mann sie sooo beruhigen können, dass sie wieder einschlief in unserem bett. Die Überlegung war, ich schlafe weiter auf der couch und er bleibt bei paula, aber ich wollte ihr zeigen, dass ich zwar nicht stille, aber trotzdem für sie da bin. Also beschlossen wir, dass ich das nächste Mal dran bin sie zu beruhigen. Kaum hatten wir uns zu ihr ins Bett gelegt wurde sie wach.

Ich hab sie mir einfach in den Arm gelegt, Schnuller rein und sie schlief! Ich war soooo erleichtert! Ich konnte ihr ganz nahe sein, ihr die Nähe geben, die sie brauchte ohne zu stillen und sie hat es zumindest den Rest der Nacht akzeptiert! Morgens wachte sie auf, guckte mich an, sagte "Mama" und bot mir ihren Schnuller an! #verliebt Ich seh das mal als Friedensangebot... #verliebt

Die darauffolgende nacht hat sie nur kurz geweint und sich mit viel kuscheln schnell wieder beruhigt. Danach war alles gut. Einige monate kam sie nachts noch viel in unser bett und brauchte ganz viel Nähe, die sie auch bekommen hat. seit ein paar Wochen schläft sie in ihrem Zimmer und es klappt super. Sie schläft jetzt auch durch!

Ich denke, jeder muß für sich entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt ist, abzustillen, optimal ist es ja, wenn es vom Kind ausgeht. Wenn du noch stillen willst und damit klarkommst, mach weiter!

Beitrag von zahnweh 04.06.10 - 23:53 Uhr

Hallo,

einschlafstillen gibt es auch bei uns. Meistens schläft sie nach 3 Schluck und als die hinteren Backenzähne kamen + Entwicklungsschübe, dauerte es auch mal zwei Stunden.

Was uns half. Wenn sie zu überdreht und unruhig war zum Stillen, haben wir gekuschelt. Sie durfte immer wieder stillen, so oft sie wollte. Sie versuchte dann ja auch einzuschlafen, kriegte aber erst mal die Kurve nicht. Dann wand sie sich wieder, dann trank sie wieder.

Ich hab es mir dann mit jeder Nacht gemütlicher gemacht. Sie auf dem Schoß. Wenn sie trank, hab ich Comics gelesen oder saß am Computer (hauptsache ICH entspannte mich und blieb ruhig), dann brauchte sie wieder Blickkontakt und kuscheln. Also Buch beiseite und kuscheln. Beim wieder trinken wieder bisschen gelesen. Comics haben den Vorteil, dass ich nie den Zusammenhang oder die Stelle verloren habe. Eine Zeitlang hab ich auch ruhige Hörspielkassetten gehört für mich.
Und je mehr ich ruhig blieb, mich selbst ablenkte (jeden Blick auf die Uhr vermeiden!), desto schneller beruhigte sie sich.

Je mehr ich in solchen Momenten ans Abstillen dachte, desto mehr wollte sie stillen! Meine hat das immer sofort gespürt.
Kaum hab ich mich wieder damit angefreudet und dachte, ach sie wird das schon von selber tun, wenn sie soweit ist (sowie laufen, krabbeln etc. auch), prompt wollte sie nicht mehr so häufig und sie wurde auch wieder ruhiger...

Nach den Zähnen und einigen Wochen, war's auch wieder besser und sie schlief nach 3 Schlucken.

Schnullerersatz war ich gewiss nicht. Den nimmt sie mit Freuden! Es sei denn sie braucht mich wirklich. Dann hat der Schnuller keine Chance und dann braucht sie mich aber wirklich.

Das Einschlafstillen hat sie dann von sich aus immer mehr reduziert. Immer wieder mal eine Nacht ausfallen lassen und wieder eine mehr....

Als sie Zähne bekam half Stillen übrigens am allerbesten bei meiner. Sowohl Osanit als auch Dentinox waren mal für ein paar Minuten gut. Stillen für 1-2 Stunden also deutlich länger :-)

Hör auf dein Bauchgefühl! ;-)
Oder biete deiner Mutter an, die Nachtschichten zu übernehmen. Das hab ich meistens gemacht, wenn uns jemand in unsere Nachtabläufe massiv reinquatschen wollte. von wegen ohne Stillen sei besser. Ausprobieren oder es "beweisen" wollte dann niemand :-p da haben dann die meisten ihre Klappe gehalten.

Beitrag von zahnweh 04.06.10 - 23:55 Uhr

P.S. bei einer geduldigen Bezugsperson (außerhalb ihrer Fremdelphase) wäre sie auch ohne mich/ohne Stillen eingeschlafen. ;-) Auch das geht.

Beitrag von kathrincat 06.06.10 - 20:32 Uhr

sorry, du hast es angewöhnt und jetzt stört es dich, sorry selber schuld. du bist jetzt schnuller, also gewöhn es ab.