Freund sagt,dass er den Hund nicht mehr will

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 18:01 Uhr

Wir haben ja nun schon seit Dezember09 unseren kleinen Wuffi und natürlich war es am Anfang sehr stressig (für mich).
Ich habe die ganze Erziehung von ihm übernommen (Hund) und bin regelmäßig mit ihm raus.
Mein Freund hat sich so gut wie gar nicht um ihn gekümmert,geschweige denn ist er regelmäßig mit ihm raus gegangen.
Muss dazu sagen,dass er hauptsächlich einen Hund wollte und ich habe ihn mehrmals gefragt,bevor wir uns Aaron geholt haben ob er sich der Verantwortung bewusst ist und er meinte immer JA!
Davon habe ich dann aber nichts gemerkt als der Hund da wa.
Aaron tanzt meinen Freund auf der Nase herrum,hört null auf ihn und beißt ihn auch immer.Hat sogar schon versucht ihm ins Gesicht zu schnappen #augen
Ich sage dazu nichts mehr,da ich mir schon mein Mund fusslig geredet habe#aerger
Heute sollte er mal auf Aaron aufpassen so für 4 Stunden da ich mal wieder weg wollte.Seitdem wir den Hund haben bleibe ich zu Hause oder nehme ihn mit wenn es das Umfeld zu lässt.
Heute war mal wieder der beste Beweis,dass Aaron überhaupt keinen Respekt vor meinen Freund hat.Ich hab meinen Freund nur brüllen hören und dann meinte er,dass er den Hund weg geben will weil er keinen nerv dafür hat.
Ich bin so sauer,ich werde es nicht zu lassen das er den Hund weg gibt:-[
Ich meinte dann nur,dass er sich nicht wundern muss wenn er sich noch nichtmal 10 minuten am Tag für Aaron Zeit nimmt #aerger
Boah,ich hab vorhin MEIN (ja ich bezeichne ihn als mein Hund) Wuffi angeschaut und musste weinen #schmoll

Er ist doch kein Kuscheltier das man einfach mal so links liegen lassen kann oder verschenken.

Sorry,musste mir mal Luft machen #augen

LG Maddi

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 18:20 Uhr

Ob er sich kümmert oder nicht ist euer Problem, schnappen darf der Hund aber nicht.
Egal ob dein Freund sich kümmert oder nicht schnappen und beißen ist absolut nicht ok und kann auch für dich als Besitzer böse Folgen haben auch wenns "nur" dein Freund ist den er beißt.
Als Kuscheltier würde ich einen schnappenden Hund nciht unbedingt bezeichnen.

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 18:24 Uhr

Das Problem ist,dass mein Freund es mal als spielen ansieht und dann wieder nicht.
Der Hund weiß doch gar nicht was er darf bei ihm und was nicht.
Ich passe immer auf,dass Aaron bei keinem anderen schnappt aber wenn mein Freund sich das gefallen lässt kann der Hud ja nichts für.
Bei keinem anderen ist Aaron so,nur bei meinem Freund.Der Besitzer bin nicht ich sondern mein Freund!!

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 18:30 Uhr

DU benimmst dich aber wie der Besitzer-willst du es nicht sein so musst du wohl oder übel in Kauf nehmen wenn dein Freund ( der hundebesitzer ) das Tier wieder abgibt.
Erziehung muss schon sein, allerdings wurde bei den Hunden meiner Großeltern ( insgesamt drei ) nicht so großes Tamtam um Erziehung und Hundeschule gemacht und KEINER der Hunde hat jemals geschnappt oder auch nur geknurrt-von daher kenne ich so ein Verhalten bei Hunden nicht unbedingt.
Auf jeden Fall müsst ihr euch einig werden

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 18:35 Uhr

Ich habe doch keinen aggresiven Hund.Er ist bei mir und anderen so ruhig aber bei meinem Freund nicht.
Ich sehe mich auch als Besitzerin da ich mich 24 Stunden um den Hund kümmer.Der eigentlich Besitzer ist aber mein Freund!
Es geht mir doch nur darum,dass er sich erst einen Hund holt und dann kommt er nicht mit ihm klar,bzw.kann ihn nicht Erziehen und dann kommt er einfach wieder weg?!

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 18:54 Uhr

Du verstehst nicht was aich meine.
Ich sage nicht der Hund ist gewaltätig und gehört weg sondern ich sage dass ich das von keinem der Hunde meiner Großeltern kenne und dass ein Hund nicht schnappen darf.
Was das andere angeht: WEnn er sich nicht ums Tier kümmern will, wenn er das Tier nicht erziehen will ist es besser es kommt zu verantwortungsvollen Besitzern.

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:06 Uhr

Ich kümmere mich doch um den Hund.Gehe jeden Tag mindestens 3 Stunden am Stück mir ihm raus,Ball spielen,toben...Er kann/will den Hund noch nichtmal für 10 minuten nehmen.
Ich finde,dass er nicht das Recht hat zu sagen der Hund kommt weg wenn ich mich ALLEINE um ihn kümmere und er es nicht schafft.
Ich bin mir der Verantwortung sehr wohl bewusst und das merkt jeder der mich mit dem Hund sieht.

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 19:10 Uhr

Dann BIST du der Besitzer und musst dem Hund auch beibrigen dass beißen absolut nicht geht.
Ihr wollt ein Kind, stell dir vor er schnappt da weil er es als Spaß empfindet.
Das muss abtrainiert werden.
Deinem Freund musst du klar machen dass, wenn ihr ein Kind habt, er auch nicht sagen kann jetzt interessierts ihn nimmer.
Man hat einem Lebewesen gegenüber, welches auf einen angewiesen ist, eine Verpflichtung.

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:17 Uhr

Aaron hat am Anfang als er ein paar Wochen alt war bei jedem geschnappt (in die Hand).
Das macht er nun nicht mehr,weil ich immer was gesagt habe oder zu den Personen gesagt habe wie sie sich verhalten sollen.Selbst mein Neffe (1 1/2) kann Aaron anfassen ohne das er gleich in die Hand beißen will.Er (Neffe) gibt ihn Leckerlie oder kuschelt mit ihm.
Das habe ich bei meinem Freund auch schon so oft gemacht und wenn Aaron ihn in die Hand beißen will und ich dann was zu ihm (Aaron) sage,dann meint mein Freund nur "er hat doch nichts gemacht".
Ich kann nicht immer aufpassen wie mein Freund mit Aaron umgeht,da ich auch einige Dinge erledigen muss.
Ich hab das meinem Freund schon oft gesagt,nur denke ich einfach nicht das er weiß was VERANTWORTUNG heißt.

P.S.Kinderwunsch ist erstmal auf Eis gelegt wegen seiner nicht vorhandenen Verantwortung.

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 19:21 Uhr

Naja dann geh in die Hundeschule, wenn der Freund nicht mitzieht bzw. deine Autorität untergräbt ist dass sicher besser.

Beitrag von julianstantchen 04.06.10 - 19:17 Uhr

Hallo Maddi!

Im optimalen Fall wollen zwei Menschen gleich gern einen Hund anschaffen. Das war nun bei euch leider nicht so, gut, bei uns auch nicht aber ich bin auch für meinen Hund wirklich da, die einzigen Ausnahmen sind die Wochenenden oder freien Tage, da macht mein Freund mit "meinem" Hund die Morgenrunde, "seine" Morgenrunde, dass sind 200 m und wieder zurück.
Mir war das vom Anfang an klar, dass das so laufen würde und steh dafür auch ein. Ich muss sagen, ich genieße die Spaziergänge mit meinem Hund auch total. Kann dabei abschalten von Haushalt und Co, echt toll.

Was dein Freund hier gemacht hat, ist schade. Schade, dass er nicht wirklich wusste, ob er die Verantwortung wirklich tragen kann und will.

Grundsätzlich liegt es nun an die, willst du ihn zu "deinem" Hund machen, dann tu das, dann kommt eine Abgabe ja sowieso nicht in Frage, wie könnte ER über das Tier entscheiden, dass du betreust.

Das einzige Problem was ich bei euch sehe, der Hund wir zwischen euch stehen.
Wie wird deine Entscheidung sein, wenn er dir ein Ultimatum stellt?


LG Alex

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:25 Uhr

Ich werde alles tun damit der Hund nicht weg kommt.
Wenn mein Freund mich vor so eine Wahl stellen würde,dann wäre es sowas von unreif.
Ganz klar würde ich mich für den Hund entscheiden.Er kann nichts dafür und lieber habe ich einen Hund der mir die Liebe zurück gibt als einen Freund der sich seiner Entscheidung nicht bewusst ist und sich alles zu einfach macht.Ich meine man sollte sich solch eine "Anschaffung" gründlich überlegen und nicht denken das der Hund alles gleich kann.

Ich habe wirklich viele nerven gelassen und hätte mich noch nicht mal so um den Hund kümmern müssen.Aber ich hab es getan und ich bereuhe nichts!!!

Beitrag von liki 04.06.10 - 19:29 Uhr

die Entscheidung würde ich - würde sie von mir gefordert werden - genau so fällen.
Weil es einfach charakterlich sehr viel über Deinen Freund aussagt. Was, wenn ihr mal Kinder habt? Hat er dann auch ganz schnell keinen Bock mehr? Was, wenn Du mal krank wirst, etc...

Nicht, dass ich Menschen mit Hunden vergleichen mag - aber die Art, wie ein Mensch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen für ein Lebenwesen, das er sich aus freien Stücken ausgesucht hat, lässt sich zumindest ansatzweise auch auf andere Lebenssituationen übertragen. Glaube ich zumindest.

LG, liki

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:35 Uhr

Selbst als ich wirklich Krank war musste ich mit dem Hund raus.
Aber wehe er hat mal Halsschmerzen,dann kann er nicht mit dem Hund gehen.
Er lässt sich eigentlich immer Ausreden einfallen oder sagt er ist mit dem Hund gegangen dabei ist er es nicht #aerger

Beitrag von carrie23 04.06.10 - 19:38 Uhr

Dann soll der Hund ihm in die Sachen pinkeln-echt sowas von doof der Typ.
Aber ich finde es gut dass du dich nicht vor die Wahl stellen lässt und auch dass du den Kiwu verschiebst bis er reifer ist-Hut ab.

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:47 Uhr

Der zerfrisst immer seine Socken weil er die überall rum liegen lässt (dreckig)

Beitrag von julianstantchen 04.06.10 - 19:34 Uhr

#ole#pro

Beitrag von liki 04.06.10 - 19:24 Uhr

Hallo Maddi,

ich glaub, ich muss mal eben meinen Lebensgefährten küssen gehen....
wir haben auch seit Dezember einen Hund: ICH wollte den unbedingt haben und mein LG wollte auf gar keinen Fall einen. Wir haben dann vereinbart, dass es alleine MEINE Aufgabe ist, mich um den Hund zu kümmern.. und das Ende vom Lied? Mein LG geht jeden Abend lange mit dem HUnd raus, liebt den Hund heiß und innig und möchte ihn nie, nie, nie mehr hergeben. (ich liebe den Hund natürlich auch heiß und innig, aber ich wusste vorher schon, dass ich ihn wollte :-))

Lange Rede, kurzer Sinn: ich finde es toll, wie Du Dich um den Hund kümmerst, den Dein Freund haben wollte und ziehe den Hut vor Dir, dass Du nicht bei der ersten Schwierigkeit den Hund weggeben willst.

Trotzdem wäre ich an Deiner Stelle auch stinksauer auf meinen Freund und würde zumindest eine Gegenleistung verlangen.
Sprich: ich würde ihm klarmachen, dass "weggeben" nicht geht, weil der Hund ein Lebewesen und Familienmitglied ist und dass dadurch, dass DU Dich jetzt wider Erwarten um SEINEN Hund kümmern musst, er dafür diverse andere Aufgaben im Haushalt gewohnheitsmäßig und zuverlässig zu übernehmen hat. Basta.

ich wünsch Dir Durchhaltevermögen und ich hoffe, das mit Dem Beißen kriegt ihr wieder in den Griff.

Liebe Grüße

liki

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:33 Uhr

Danke für die netten Worte :-):-)
Ich habe meinen Freund so oft gesagt,dass es dann mein Hund ist aber das passt ihn dann auch wieder nicht.Dann nervt der Hund und plötzlich will er ihn nicht mehr?!

Wie schon gesagt,er beißt niemanden außer meinem Freund.Der TA meinte auch,dass der Hund ihn nicht als Bezugsperson ansieht.Erst komme ich,dann der Hund und dann mein Freund (in den Augen vom Hund).

Selbst seine Mutter meinte zu mir,wenn wir das nächste mal vorbei kommen soll ich den Hund solange zu meiner Mutter oder Schwester geben...Äh,bestimmt nicht lieber bleibe ich dann mit dem Hund zu Hause,bevor ich den Hund abschiebe!!Er war immer dabei wenn wir zu ihr gefahren sind und plötzlich darf er nicht mehr mit #kratz
Mein Freund will immer alles haben und wenn er es hat,will er es nicht mehr.
Selbst um SEINE Fische kümmere ich mich weil er es nicht mehr für nötig hält.

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 19:36 Uhr

na dann hoffe ich mal nicht das ihr vorhabt jemals Kinder zu bekommen zusammen .............

Trennen tät ich mich dann wohl auch - aber nicht vom Hund, sondern von Deinem verantwortungslosen LAG

Beitrag von maddi2704 04.06.10 - 19:40 Uhr

Wenn mein Freund mich vor die Wahl stellen würde,dann wäre ich ganz klar für den Hund und gegen meinen Freund.

Beitrag von krokolady 04.06.10 - 20:07 Uhr

na an dem Punkt seit ihr doch nun bereits.
Er will das der Hund wegkommt - Du nicht.
Zu dritt gehts also nimmer - also muss einer gehen.

Beitrag von dani.m. 04.06.10 - 20:42 Uhr

Hab ich auch gerade so gedacht! Bei mir und meinem Freund war es ähnlich, ging auch mit einem Hund los, den er erst wollte, dann plötzlich nicht mehr... lebt jetzt relativ gut bei meinen Eltern.
Dann wollte er ein Kind, wir bekamen unseren Sohn, später eine Tochter. NOCH schaffe ich es, ihn täglich in den Hintern zu treten, was mit den Zwergen zu machen... weiß aber echt nicht, wie lange noch!

Beitrag von sternenzauber24 04.06.10 - 21:39 Uhr

Hi Maddi!

Das Aaron Deinen Freund schnappt, liegt ja an ihm selber, weil dieser sich nicht mit Hunden befassen will.
Klar darf Aaron das nicht, das liegt aber im ermessen der Menschen da eine Grenze zu setzen!
Muß ehrlich gestehen das mein Freund sich warm anziehen dürfte, wenn er mir mit solch Käse käme...
Du bist sehr geduldig.
LG

Beitrag von kimchayenne 05.06.10 - 08:18 Uhr

Hallo,
ich finde es klasse das Du dich so verantwortungsvoll um den Hund kümmerst und wünsche Dir weiterhin ganz viel Spaß mit dem kleinen Racker.
Dein Freund benimmt sich wie ein 3 jähriges Kleinkind was endlich sein neues Spielzeug bekommen hat und dann liegt es in der Ecke,absolut unreif und verantwortungslos.Du hast ja den Kinderwunsch erstmal auf Eis gelegt und das ist auch gut so,da wird er sich genauso verhalten.
Hier ist es so das die Tiere klar in meinen Aufgabenbereich fallen,mein Mann kuschelt gerne mit Hund und Katzen aber auf die Arbeit die die Tiere machen hat er keine Lust,das wusste ich aber vorher und das ist für mich auch so okay,aber trotzdem weiß ich das ich mich auf Ihn verlassen kann und wenn Not am Mann ist springt er auch mit ein,so ist das für mich wie gesagt in Ordnung,dafür kümmert mein Mann sich um andere Sachen wo ich absolut keinen Bock drauf habe.Aber er würde mich nie vor die Wahl stellen,die Tiere oder ich bzw. würde nie verlangen das eines der Tiere abgegeben werden muss.r weiß aber auch ganz genau das er dann abgegeben wird#winke
Du machst es gut so wie du es machst,im Zweifelsfall entsorge den Looser und mach Dir ein schönes Leben mit deinem Hund.
Und über Hunde kann man ja auch jede Menge neue Kontakte knüpfen ;-)
LG kImchayenne

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