entbinung potsdam erfahrungen

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von baum-4 05.06.10 - 16:38 Uhr

hallo,

hat jemand in potsdam entbunden und kann mir dort eine klinik, KH oder arzt empfehlen?

wo habt ihr euch gut behandelt gefühlt und wo weniger?


bin über infos sehr dankbar!!

lg baum

Beitrag von dydnam 05.06.10 - 19:04 Uhr

Ist zwar schon etwas länger her, aber ich habe 2008 im wunderschönen Potsdam entbunden. Diesmal wegen unseres Umzugs nach Bayern leider nicht #schmoll

Also in Potsdam selbst hast du ja (wenn du nicht nach Berlin ausweichen willst) im Prinzip nur das Bergmann oder das Joseph-Krankenhaus. Mir wurde damals von vielen Seiten wärmstens das Jospeh empfohlen, da etwas kleiner und somit laut den vielen Aussagen anderer auch sehr viel familiärer. Da ich aber damals auf B-Streptokokken positiv getestet wurde, habe ich mich gegen das "Joseph" entschieden, da es dort leider keine anliegende Kinderstation gibt und somit im Notfall oder bei Komplikationen erst ein Transport in eine andere Einrichtung nötig gewesen wäre.

Ich kann dir daher nur von meiner Erfahrung mit dem "Bergmann" erzählen: die Entbindung war (soweit ich das als damals Erstgebährende beurteilen konnte) ganz normal, also Ankunft im Kreissaal, Aufnahme, Untersuchungen, Einlauf #schock:-D, warme Dusche zur Entspannung... Etwas irritiert hat mich damals die anwesende Hebammenschülerin, die mir nach der schichtführenden Hebamme immer auch noch "reinfassen" und rumtasten durfte, und dann immer ausgefragt wurde, wie denn der Stand der Dinge sei. Ist aber wohl eher die Ausnahme. ;-)

Die Ausstattung ist gut, zumal die Geburtsstation damals gerade erst komplett neu gemacht wurde. Also Entbindungsstuhl, Geburtsseil, Sprossenwand war alles da, eine Geburtswanne war gerade in der Entstehung (sollte also mittlerweile existieren).
Über das Zimmer konnte ich auch nicht klagen, wie gesagt alles neu, mit saniertem Bad/Klo, außerdem mit eigenem kleinen Fernseher am Bett.

Ansonsten halt der normale Ablauf eines großes Klinikums. Frühstück, Mittag, Abendessen jetzt nicht der Hit, dafür immer pünktlich zu den selben Zeiten. Ein etwas nerviger Putzdienst, der zu den unmöglichsten Zeiten ins Zimmer platzte. Die Schwestern waren i.d.R. freundlich, nur selten etwas gestresst.

Schön fand ich damals die kleinen Präsente. Mein Sohn kam an Nikolaus zur Welt, da gabs kleine selbstgemachte Wollsöckchen. Außerdem zwei wirklich ordentlich gefüllte Täschchen mit Proben von Nivea und Bebe.
Praktisch ist auch die direkt im KH ansässige Fotografin, die wirklich schöne Fotos macht (das 3 Tage alte Foto in meiner VK ist im KH gemacht worden).

Mh, mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein. Ist aber auch schon lange her. Wenn du eine gezielte Frage hast, einfach fragen. :-)

Gab für mich also keinen gravierenden Negativpunkt, war halt alles so, wie man es in einem großen, durchorganisierten Klinikum erwartet.

LG
Mandy mit #stern (Ende Okt.2007), Silas an der Hand (*06.12.08), #stern (Ende März 2009) und #ei Tamino (38+4)

Beitrag von baum-4 05.06.10 - 19:50 Uhr

hallo mandy danke für deine schnelle und laaaange antwort. freu....

ja für mich kommt tendenziell auch eher das bergmann in betracht,....

das heisst also das du eine natürliche geburt ohne komplikationen hattest? auch ohne PDA?

fein. ich habe echt ein wenig angst vor geburtsschmerz. aber das wird schon. wielange hat es denn bei dir gedauert??


und jetzt biste ja schon in der 39. woche. dann gehts ja bald wieder los. hast du schon wehen?

wünsche dir alles gute und viel glück!!!

lg baum

Beitrag von dydnam 05.06.10 - 22:28 Uhr

Hallo nochmal,

ja, die Geburt war total unkompliziert. Erste Wehen morgens gegen halb 6, Blasensprung gegen halb neun (sind dann auch los in die Klinik) und eine Minute nach 15 Uhr war der Dicke da. Für eine Erstgeburt also ziemlich zügig. Das ganze ohne PDA. Die Schmerzen waren wirklich grenzwertig zu ertragen und ich wollte phasenweise echt sterben, aber irgendwie war ich dann innerlich doch zu stolz, um nach ner PDA zu "betteln". :-p Weiß auch nicht, warum. Wenn mich aber jemand gefragt hätte, ob ich eine gewollt hätte, hätte ich glaube ich sofort ja gesagt!

Auf dem letzten CTG (bei 37+2 bei der Geburtstplanung in der Klinik) hatte ich 2 größere Wehen-Ausschläge, hab allerdings nur den zweiten als harten Bauch wahrgenommen. Zu der Zeit war auch der Muttermund gerade mal ne Fingerkuppe weit offen und der Gebärmutterhals auch noch vorhanden. Köpfchen vom Krümel war auch noch nicht fest im Becken. Also alles eher geburtsunreif. Seitdem hat sich für mein Empfinden auch nicht viel mehr getan. Ab und zu mal ein fieser Druck nach unten auf den Muttermund, nehme mal an, dass das Senkwehen sind. Allerdings schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man weiß, dass es jeden Tag ganz plötzlich losgehen könnte (bei meiner ersten Geburt hatte ich vorher absolut null Anzeichen, bin den Tag davor sogar noch stundenlang über den Weihnachtsmarkt gelatscht). Mal schauen, was diesmal wird. Der Dicke kam 3 Tage vor ET, richte mich ja wieder auf sowas ein.

An irgendwelche Ärzte während der Entbindung kann ich mich gar nicht mehr erinnern. #kratz Hab allerdings im Zuge der Schmerzen irgendwann auch nicht mehr allzuviel mitbekommen. Kann aber schon sein, dass da ab und zu einer reingeschaut hat. Richtig in Erinnerung sind mir aber wirklich nur die Hebammen (waren mehrere, weil genau während der Entbindung Schichtwechsel war).
Fällt mir diesbezüglich auch gerade noch ein, dass während der Geburt Akkupunktur (an der Hand) bei mir gemacht wurde, um die Wehen erträglicher zu machen. Hatte ich bei meinem ersten Resumé gar nicht erwähnt.

Was ein Einlauf ist? :-p Naja, nichts was unbedingt schön ist, aber das war mir zu dem Zeitpunkt auch egal. Der Einfachheit halber einfach mal dieser Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Einlauf_%28Medizin%29

Nehme mal an, dass das gemacht wird, damit beim Pressen unter der Geburt nicht noch "andere Sachen" mit rauskommen. #schein


Liebe Grüße




Beitrag von baum-4 05.06.10 - 19:51 Uhr

ach ja und wie war das von den ärzten her??? ham die auch zwischendurch aufm stuhl untersucht oder nur hebamme???

und was ist ein einlauf???

danke....

Beitrag von sachus 11.06.10 - 17:30 Uhr

Hey,

ich habe zweimal im Josefs entbunden und ich kann es nur weiter empfehlen.

Bei der ersten Geburt 2008 hatte ich keine Hebamme mitgebracht und war schon 4 tage zuvor im Krankenhaus und habe so viele Schwestern und Hebammen kennengelernt. Sie waren alle supet nett und hilfsbereit.

Nun nach zwei Jahren war ich wieder da. Ich habe diesmal meine Hebamme mitgebracht. Wollte sie damals schon haben, habe mich aber zu spät drum gekümmert. Auch dismal war es wieder super. Die Schwestern und Hebammen haben sich sogar an mich erinnert.

Sie sind dort sehr stillfreundlich und tun alles damit es auch klappt und raten nicht gleich zum zufüttern. Ich habe mich da sehr wohl gefühlt!

Im Bergmann war ich auch kurz während der Schwangerschaft. Die Hebamme war nett und die Schwestern sehr genervt und ich mußte ewig warten bis mal jemand mit mir gesprochen hat. Für mich ist es da zu sehr Krankenhaus.

Frag einfach, wenn du noch etwas wissen möchtest.


Lina