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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von bella7510 06.06.10 - 11:34 Uhr

Ich habe etwas auf dem Herzen, was nach völligen Chaos klingt. Vielleicht kann mir ja irgendjemand mal weiterhelfen!

Also ich bin Typ 1- Diabetikerin und PCO Patientin.
Der Diabetes wurde bei mir im Alter von 11 Jahren "festgestellt". Ich zweifel heute doch sehr an dieser Diagnose. (und ich weiß, NORMALERWEISE gibts da nix zu zweifeln)
Wie wir ja alle wissen stellt sich im Körper einer Elfjährigen der Hormonhaushalt völlig um (richtet sich zum beispiel auf die kommenden Monatszyklen ein). Nun habe ich aber in einer Ruck-zuck-Diagnose gesagt bekommen "Du hast Diabetes, spritze dies und das und ess nur so und so...bla bla bla"Gesagt, getan. MIt 14 hab ich zum ersten MAl eine Andeutung von ganz kleiner Periode bekommen. EIN EINZIGES MAL.
Ich hatte und habe immer wieder starke Blutzuckerschwankungen. Mal wirkt das Insulin so, am nächsten TAg wieder anders.
Und ich habe nie mehr auf eigenständiger weise meine Tage bekommen. Habe einige JAhre zur Verhütung die Pille genommen, wo ja künstliche Tage stattfinden.

Dann wurde vor 2 Jahren bei mir PCO festgestellt, wegen wahrscheinlicher Insulinrestistenz in den Eierstöcken. (ich bin absolut normalgewichtig und gesundheitsbewusst). da kamen die ersten Fragezeichen...wieso Insulinrestistenz? ich spritze doch ganz normal iund hab angeblich keine eigene Produktion mehr...???

ich weiß nicht was ich alles bisher versucht habe...es besteht das völlige Chaos.

Ärzte belächeln mich und schütteln fragend des Kopf, wenn ich ihnen das bis hierher erzähle. Die meinen ich bin so ne Esoteriktante, die ihr Schicksal nicht ertragen kann.

Nun bekomme ich zur Zeit mal wieder künstliche Gelbkörperhormone, die zum x.ten mal eine Blutung auslösen sollen. Seitdem spielt mein Blutzucker völlig verrückt. Das heißt: Ich nehme künstliche, weibliche Hormone=mein Blutzucker ist viel zu hoch, völlig aus dem Gleichgewicht.
Wenn ich normalen Blutzucker habe, sind die weiblichen Hormone aus dem Gleichgewicht und es passiert NICHTs in der Form wie Menstruation, etc.
Versteht man mein Anliegen hier??? Was läuft denn da falsch?
Bin ich selbst bescheuert oder gebt mir IRGENDJEMAND recht was dieses absolute Chaos betrifft?

wie soll ich so etwas wie hormonelles Gleichgewicht erlangen und wie soll sich vor allem so jemals eine Schwangerschaft einstellen?

Ich bin dankbar für Ratschläge, Ideen und auch kritischen Überlegungen, die mich irgendwie weiterbringen können.

Danke fürs lesen
liebe grüße

Beitrag von julimond28 06.06.10 - 11:42 Uhr

Hallo Bella,

oh man, das klingt wirklich nach einem großen Durcheinander!!
Ich glaube das sich hier niemand finden lässt der dir einen medizinischen Rat geben kann was deine Diagnose betrifft!
Trotzdem muss ich sagen klingt es so als ob du recht hast wenn du die Diagnosen in Frage stellst!
Klingt wirklich komisch was du berichtetst!

Bei mir wurde die diagnose Diabetes nie gestellt! Aber ansonsten war es ähnlich!
Habe mit zwölf oder dreizehn das erste mal einen hauch von periode gehabt, und auch sehr früh die Diane genommen wegen meiner sehr schlechten Haut und zu hohen Androgenen! In welche Richtung das geht habe ich ja damals nie geahnt!
Dann bin ich sehr schnell recht dick geworden (obwohl ich als kind immer eher sehr schlank war)! Mit 16 habe ich es mir dann runter gehungert und kämpfe seitdem immer mit meinem Gewicht, bekomme es aber hin mich relativ normal zu halten (ca. 63 kg bei 163cm Größe)!

Bist du jetzt schon in einer KiWu-Klinik?
Du brauchst auf jeden fall einen endokrinologen der gut ist, am besten einen gyn. Endokrinologen (KiwU-Arzt)!
Lass' dich nicht einfach so abspeisen!

lg julimond:-D

Beitrag von annett-80 06.06.10 - 11:43 Uhr

bitte entschuldige.... aber warst du schon mal bei einem Endokrinologen?

Beitrag von noepfchen 06.06.10 - 21:17 Uhr

Hallo Bella,

hm, vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber ich verstehe nicht ganz...

Warum zweifelst du an der Diagnose Diabetes? Eine Insulinresitenz kann man auch ohne Eigenproduktion ausbilden, das sollte dein Diabetologe dir auch sagen und erklären können.
Typ 1 und PCO sind in der Kombination keine seltene Erscheinung. Oft wird mit Metformin gearbeitet, hat das noch kein Arzt angesprochen? Metformin kann an der Insulinresitenz ansetzen.

Dass dein Blutzuckerspiegel auf Hormone reagiert ist auch nichts ungewlhnliches, deshalb müssen viele Frauen ihre Basalrate dem Zyklus anpassen.

Also, wie gesagt, vielleicht steh ich auf dem Schlauch, aber das Problem sehe ich nicht und schon gar keinen Grund, an der Typ 1 Diagnose zu zweifeln?

Gruß vom noepfchen